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  • © 2012

Der Mythos vom Niedergang der Intelligenz

Von Galton zu Sarrazin: Die Denkmuster und Denkfehler der Eugenik

  • Die längst fällige wissenschaftliche Diskussion der Sarrazin-Thesen

  • Kritische Essays zur aktuellen Dysgenik-Debatte

  • Fehler und Missverständnisse in der Diskussion um den Niedergang der Intelligenz unserer Gesellschaft

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  • ISBN: 978-3-531-94341-1
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Table of contents (11 chapters)

  1. Front Matter

    Pages 1-6
  2. Einführung

    1. Einführung

      • Michael Haller, Martin Niggeschmidt
      Pages 7-15
  3. Die Causa Sarrazin oder der Missbrauch der Wissenschaft

    1. Front Matter

      Pages 17-17
    2. Ist Sarrazin Eugeniker?

      • Peter Weingart
      Pages 19-26
    3. Sarrazins dubiose US-Quellen

      • Claus-Peter Sesín
      Pages 27-48
    4. Sarrazins deutschsprachige Quellen

      • Andreas Kemper
      Pages 49-67
  4. Der Kontext: Intelligenz, Bildung und Genetik

    1. Front Matter

      Pages 69-69
    2. Sind Juden genetisch anders?

      • Sander L. Gilman
      Pages 71-85
    3. Vom Versuch, die Ungleichwertigkeit von Menschen zu beweisen

      • Leonie Knebel, Pit Marquardt
      Pages 87-126
  5. Hintergrund: Der Streit um die „natürliche“ Ordnung der Gesellschaft

    1. Front Matter

      Pages 155-155
    2. Die Rede von der „neuen Unterschicht“

      • Fabian Kessl
      Pages 185-192
  6. Back Matter

    Pages 211-212

About this book

Die von Thilo Sarrazin heraufbeschworenen Untergangsszenarien sind uralt. Schon im vorletzten Jahrhundert waren es angeblich die „Falschen“, die am meisten Kinder bekamen: Ungebildete, Unterschichten und Volksfremde. Doch die befürchtete Degeneration blieb aus; die offene, moderne Gesellschaft erwies sich als leistungsfähiges Erfolgsmodell. Worin liegt die Popularität der Sarrazin-Thesen begründet? Der vorliegende Sammelband diskutiert aus Sicht verschiedener Wissenschaftsdisziplinen die Behauptung, in modernen Gesellschaften finde eine Gegenauslese zu Gunsten der „Dummen“ statt. Die Autoren weisen dieser inzwischen weit verbreiteten Argumentation zahlreiche Fehler und Missverständnisse nach. Sie zeigen, dass die von Sarrazin angestoßene Debatte um eugenische Ideen kreist und sich zu weiten Teilen auf dubiose Forschungsergebnisse eines internationalen Zitierkartells stützt.

Keywords

  • Dysgenik
  • Gegenauslese
  • Rassismus
  • Ungleichwertigkeit
  • Unintelligenz
  • media research

Reviews

Pressestimmen zur 1. Auflage:

"Unbedingt lesenswert!" Spektrum der Wissenschaft, Januar 2013

"[...] ein fundiertes Gegenplädoyer zur sarrazinischen Botschaft." Gehirn und Geist, 12-2012

"Dies ist ein sachliches Buch, dies ist ein überfälliges Buch." H | SOZ | U | KULT (hsozkult.geschichte.hu-berlin.de), 12.04.2013

"Im jüngst vorgelegten Kompendium 'Der Mythos vom Niedergang der Intelligenz' breitet sich [...] nicht das übliche Talkshowpersonal aus, das das Buch nicht gelesen hat - sondern hier haben Soziologen, Bildungswissenschaftler, Antisemitismusforscher, Psychologen, Intelligenzforscher, Evolutionsbiologen sowie Fachleute für Bevölkerungsdiskurs und Rassentheorien alle Fakten und Folgerungen, Fußnoten und Quellen Sarrazins genau seziert." Frankfurter Rundschau, 19.05.2012

"Das von Haller und Niggeschmidt herausgegebene Buch über 'Denkmuster und Denkfehler der Eugenik' ist im besten Sinne aufklärerisch: Auf fast jeder Seite geht einem ein Licht auf." Die Welt, 21.03.2012

"Die Beiträge der Experten aus unterschiedlichsten Disziplinen wie Soziologie, Biologie und Psychologie sind äußerst erhellend und decken auf, wie sehr Sarrazin bei Eugenikern Anleihen genommen hat und dass eugenische Theorien über vererbte Inelligenz längst wissenschaftlich widerlget sind." dastandard.at, 27.08.2012

"Nach der Lektüre des inhaltsreichen und streckenweise geradezu spannenden Sammelbandes habe ich verstanden, [...]: Thilo Sarrazin argumentiert keineswegs isoliert vom pseudo-wissenschaftlichen Rassismus, sondern reimportierte ihn aus den USA zurück nach Deutschland." www.scilogs.de, 14.07.2012

"Insgesamt verdeutlichen die Beiträge der dreizehn Autoren dieses interdisziplinären Sammelbandes anschaulich die empirischen Fehler, methodischen Mängel und dubiosen Referenzen des vielgekauften Buches." Portal für Politikwissenschaft (www.pw-portal.de), 28.06.2012

"Das Buch ist eine unbedingte Leseempfehlung. Es müsste eigentlich heißen: 'Sarrazin schafft sich ab', denn auf 208 Seiten werden Sarrazins Thesen so zerlegt, dass von ihnen nichts mehr übrig bleibt." ratgebernewsblog2.wordpress.com, 07.04.2012

"Das Buch hat das Verdienst, die wissenschaftlichen Quellen des Sarrazin-Bestsellers etwas sorgfältiger unter die Lupe zu nehmen." carta.info,14.03.2012

"Das Buch zeigt deutlich: In der Sache kann man Sarrazin widerlegen. Und zwar in jedem Punkt, wissenschaftlich fundiert und unaufgeregt. Und deshalb sei dieses Buch ein Geschenk, dem ich viele Leser wünsche." buecher.hagalil.com, 22.03.2012

Editors and Affiliations

  • Instituts für praktische Journalismus- und Kommunikationsforschung, Universität Leipzig, Leipzig

    Michael Haller

About the editors

Prof. Dr. Michael Haller ist Medienwissenschaftler in Leipzig und Hamburg.

Martin Niggeschmidt ist Redakteur in Hamburg.

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