Gesundheit am Arbeitsplatz beschreibt eine komplexe Beziehung eines Arbeitnehmenden zum Arbeitssystem. Infolge hoher Arbeitsanforderungen und gestiegener Arbeitsintensität nehmen psychische Gesundheitsbeeinträchtigungen zu. Die Prävalenz des Burnouts ist bei Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen sehr hoch. Die Arbeitsmedizin bietet hier eine Schnittstelle zur frühzeitigen Erkennung psychischer Beeinträchtigungen.

Präventionsprogramme zur Erhaltung der Gesundheit der ArbeitnehmendenFootnote 1 sind von großer Bedeutung; sie fördern Gesundheit, vermindern Krankheitsrisiken und vermeiden krankheitsbedingte Ausfälle. Die Arbeitsmedizin leistet einen wichtigen Beitrag zur Prävention in der Arbeitswelt. Die Prävention ist staatlich in Gesetzen und Verordnungen verankert, um arbeitsbedingten Erkrankungen und Berufskrankheiten vorzubeugen. Diese ist in Deutschland im Präventionsschutzgesetz geregelt [7], und auch in der Ukraine bestehen staatliche Regelungen [47].

Das Verständnis von Gesundheit am Arbeitsplatz beschreibt eine komplexe Beziehung einer Person zum Arbeitssystem (z. B. berufliches Umfeld, Arbeitsumgebung, Arbeitsplatz, Arbeitsaufgabe, Arbeitsablauf, Arbeitsmittel) und ist ein Maß für die Übereinstimmung der sozialen Bedürfnisse der Gesellschaft mit den Fähigkeiten einer Person während ihrer beruflichen Tätigkeit. Es ist zu beachten, dass nur bei vollständiger Übereinstimmung der individuellen Fähigkeiten mit den beruflichen Anforderungen, verbunden mit einem guten körperlichen und geistigen Gesundheitszustand sowie mit einem sozialen Wohlbefinden, eine hohe Arbeitseffizienz, eine optimale Anpassung der sozialen Bedürfnisse an die Produktion, das Erreichen von Arbeitszielen und eine Reduzierung der Kosten für die medizinische Versorgung und Behandlung von Beschäftigten gewährleistet werden kann [3].

In den letzten Jahren hat das Problem der chronischen Ermüdung, emotionalen Erschöpfung und eingeschränkten psychischen Gesundheit von Beschäftigten, infolge der hohen Anforderungen am Arbeitsplatz und gestiegener Arbeitsintensität, weltweit eine besondere Bedeutung für die Arbeitsmedizin erlangt. Die Zunahme der psychoemotionalen Belastungen am Arbeitsplatz führt zu einer höheren Beanspruchung, einer psychischen Anspannung und oft zu einer Überforderung des funktionellen Zustands des Organismus. Bei dauerhaft fehlender Kompensation kann dies als Prozess der Entstehung von Burnout und als Risiko für die Entwicklung einer stressinduzierten Hypertonie, eines Diabetes mellitus, einer psychosomatischen Beschwerdesymptomatik, neurologischer und psychischer Beeinträchtigungen angesehen werden [2, 10, 11, 14, 35]. Hierfür sprechen diverse theoretische Modelle wie bspw. das Belastungs-Beanspruchungs-Konzept oder das Effort-Reward-Imbalance-Modell [5].

Seit den letzten 30 bis 40 Jahren wird intensiv zur Entstehung und den Auswirkungen von Burnout in verschiedenen Berufsgruppen geforscht. Derzeit wird das Phänomen des beruflichen Burnouts nach mehrheitlichen wissenschaftlichen Meinungen als Ergebnis von hohen Belastungen des Arbeitsplatzes bei gleichzeitig unzureichenden Ressourcen, um diese Stressoren zu bewältigen, diskutiert. Kaum ein anderer Begriff wird so sehr mit der modernen Arbeitswelt in Verbindung gebracht [10, 24, 35]. Die Internationale Arbeitsorganisation (International Labour Organization, ILO) widmet dem Problem des beruflichen Stresses große Aufmerksamkeit und veröffentlicht wichtige Informationen zur Reduktion von arbeitsbedingtem Stress [16]. Neuerliche Änderungen der Diagnoseschlüssel im ICD-11 sind erkennbar. Im ICD-11 ist Burnout als Diagnose (QD85) mit folgender Definition gelistet: „Burnout ist ein Syndrom, das als Folge von chronischem Stress am Arbeitsplatz konzeptualisiert wird, der nicht erfolgreich bewältigt wurde. Es ist durch drei Dimensionen gekennzeichnet: 1) Gefühle der Energieerschöpfung oder Erschöpfung, 2) erhöhte mentale Distanz zur Arbeit oder Gefühle von Negativismus oder Zynismus in Bezug auf die Arbeit und 3) Gefühl der Ineffektivität und des Mangels an Leistung. Burnout bezieht sich speziell auf Phänomene im beruflichen Kontext und sollte nicht zur Beschreibung von Erfahrungen in anderen Lebensbereichen verwendet werden.“

Die Prävalenz des Burnouts v. a. bei Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen, oder anderen helfenden, gesellschaftlich bedeutsamen Berufen, ist sehr hoch [15, 31]. Dies basiert auf der großen Bedeutung von zwischenmenschlicher Kommunikation während der Arbeit sowie dem ständigen Bedarf für Sympathie und Verständnis hinsichtlich der Probleme anderer Klienten [12, 30]. Zur Psychodiagnostik des Burnout-Syndroms kann eine Vielzahl an Messinstrumenten eingesetzt werden, die jeweils unterschiedliche Symptome berücksichtigen. Daraus resultieren unterschiedliche Ergebnisse, die eine Vergleichbarkeit sowie eine Aussage zur Prävalenz des Burnouts in verschiedenen Berufsgruppen des Gesundheitswesens erschweren [37].

Belastungssituation im Rettungsdienst

Die rettungsdienstliche (prähospitale) Notfallversorgung als medizinische Tätigkeit unterscheidet sich von Land zu Land stark in Struktur, Organisation, Anforderungen an die Qualifikation des medizinischen Personals, Zeitpunkt der Leistungserbringung und Bedingungen, unter denen sie durchgeführt wird.

Das Rettungsdienstpersonal ist einer Reihe von spezifischen Belastungsfaktoren ausgesetzt, die für andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen nicht typisch sind [42, 43]. Das Rettungsdienstpersonal in Deutschland wird während seiner Tätigkeit mit diversen physischen, psychischen und emotionalen Belastungen im Arbeitsalltag konfrontiert. Das Treffen lebenswichtiger Entscheidungen unter Zeitdruck sowie die hohe Verantwortung dem Patienten und deren Angehörigen gegenüber sind hohe psychoemotionale Komponenten in der Gesamtheit aller Einflüsse auf die Psyche [9]. In einer deutschen Studie wiesen die Dimensionen emotionale Erschöpfung (26,2 %) und Depersonalisierung (40,0 %) hohe Werte der Burnout-Dimensionen bei dem befragten Rettungsdienstpersonal auf [32]. Zudem ist das Erleben verbaler oder körperlicher Gewalt während des prähospitalen Einsatzes keine Seltenheit. Über 97,5 % der Einsatzkräfte berichteten im Rahmen einer Studie, dass sie während ihres Dienstes bereits beleidigt oder bespuckt worden sind [6]. Die Erfahrung, sich bedroht zu fühlen, erwies sich als signifikanter Prädiktor für emotionale Erschöpfung und für eine aggressive Reaktion auf emotionalen Stress, was auch mit der Anzahl der Dienstjahre korreliert [6].

Die beschriebene Problematik trifft auch auf den Rettungsdienst in der Ukraine zu. Die Herausforderungen des ukrainischen Rettungsdienstes sind sehr ähnlich zur Situation in Deutschland.Footnote 2 Beispielsweise das mobile Ambulanzteam (Arzt, FeldschererFootnote 3, Fahrer) ist nicht nur einem hohen psychoemotionalen Stress ausgesetzt, da dieses für das Leben und die Gesundheit der Patienten verantwortlich ist, sondern auch einer hohen mentalen Belastung. Sie müssen komplexe Probleme lösen, um den Patienten, oft bei mangelnden oder fehlenden Informationen, unter Zeitdruck und bei Mangel an den notwendigen Geräten, Instrumenten sowie Medikamenten, zu retten. Zudem ist das Personal während der Fahrt oft gezwungen, seine Arbeit unter ungünstigen (eingeschränkten) Bedingungen im Auto zu verrichten [39]. All diese ungünstigen Arbeitsbedingungen sind kein explizites Problem in der Ukraine, doch lässt die Definition und die Tätigkeitsbeschreibung des Feldscherers mehr Verantwortung im Vergleich zu den deutschen Notfallsanitätern erkennen [4].

Kennzeichnend für die berufliche Tätigkeit der Ärzte und des Pflegepersonals des Notfallzentrums ist gleichzeitig der intensive Arbeitsrhythmus. Dieser ergibt sich durch eine hohe Patientenzahl, hohe intellektuelle und emotionale Belastung, Exposition gegenüber schädlichen Belastungsfaktoren (ungünstige mikroklimatische Bedingungen in den Räumen, Lärm, Vibrationen, chemische Faktoren, Zwangsarbeitshaltung), hoher Verwaltungsaufwand (Dokumentation mit anschließender Vervielfältigung von Daten in elektronische Programme), unbefriedigende Arbeitsorganisation (Verletzung des Arbeits‑/Ruheregimes, Mangel an festen Pausenzeiten und an geeigneten Pausenräumen), teilweise Mangel an staatlicher Unterstützung mit ausreichend Material und Technik sowie Medikamenten und unzureichende Einflussmöglichkeiten auf die Arbeitsbedingungen [42, 45].

In der Ukraine gelten seit 2017 neue Vorschriften für Medizinprodukte, die dem EU-Rechtsrahmen für Medizinprodukte entsprechen und somit mit Deutschland vergleichbar sind.

Organisation des Rettungsdienstes in der Ukraine

Der Rettungsdienst in der Ukraine ist eine eigenständige Struktur im Bereich der Gesundheitsversorgung, die der Bevölkerung eine spezialisierte, notfallmedizinische Versorgung bietet. Zum Beispiel sieht das Gesetz über medizinischen Notfallversorgung der Ukraine, wie auch in Deutschland, eine zweistufige – prähospitale und hospitale – Versorgung vor [4]. Der Rettungsdienst in der Ukraine ist jedoch teilweise anders organisiert als in Deutschland, und für diesen gilt eine andere Spezifikation der rechtlichen Grundlagen zur Organisation der medizinischen Notfallversorgung [4]. Der Rettungsdienst ist dem jeweiligen regionalen Zentrum für medizinische Notfallversorgung und Katastrophenmedizin unterstellt. Das Notfallversorgungssystem wird staatlich vom Ministerkabinett der Ukraine organisiert, koordiniert und kontrolliert.

Zu den Zentren für Notfallversorgung und Katastrophenmedizin gehören Notfallstationen, eine Notfall-(Not‑)Sanitätshilfe-Abteilung und Einsatzstellen von Rettungskräften [4]. Medizinische Notfallstationen bestehen wiederum aus den folgenden Untereinheiten: einem operativen Dispositionsdienst, welcher Anrufe der Bevölkerung entgegennimmt und sortiert, mobilen Teams, Fahrern von Sanitätsfahrzeugen und Verwaltung [46]. Die wichtigste Struktureinheit des Rettungsdienstes sind die mobilen Teams der medizinischen Notfallbrigade. Sie gewährleisten die Durchführung medizinischer und diagnostischer Maßnahmen, ambulant vor Ort des Patienten, bei Erkrankungen und/oder Zuständen in der Bevölkerung, die dringend einer medizinischen Versorgung bedürfen, um erhebliche Gesundheitsschäden oder gar eine Gefährdung des Menschenlebens abzuwenden, und sie transportieren auch Patienten zu medizinischen Einrichtungen.

Die Zusammensetzung der Rettungsdienstteams ist in beiden Ländern vergleichbar, es wird zwischen einem arztbesetzten Team (ein Arzt als Teamleiter, ein Feldscherer, eine Krankenschwester/ein Krankenpfleger und ein Fahrer) und einem nichtärztlichen Paramedic-Team (ein Feldscherer als Teamleiter, eine Krankenschwester/ein Krankenpfleger und ein Fahrer) unterschieden. Im Unterschied zu Deutschland ist der Fahrer im ukrainischen Rettungsdienstteam in die medizinische Behandlung nicht eingebunden.

Eine Paramedic-Tätigkeit in der Ukraine bringt einige Vorteile mit sich: Der Beruf bietet eine gesellschaftliche Bedeutung, eine soziale Absicherung für medizinisches Personal (Zulagen für die besondere Art der Arbeit und für besondere Arbeitsbedingungen, Sozialleistungen, Garantien, finanzielle Unterstützung zur Verbesserung der Gesundheit bei Gewährung eines Jahresurlaubs und materielle Unterstützung u. a.), die Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung sowie einen Zusatzverdienst. Dies spiegelt sich in der Nachfrage für diesen Beruf wider [17].

Neue Wege in der Früherkennung eines Burnout-Syndroms – methodischer Ansatz

Derzeit gibt es kein gemeinsames Verständnis über ein methodisch fundiertes Modell der Früherkennung von beruflichem Burnout und adäquaten Kriterien, die diesen Zustand abbilden. Das gilt insbesondere im präklinischen Stadium, d. h. beim Fehlen objektiver klinischer Manifestationen. Für die präventiv orientierte Arbeitsmedizin ist aber die Früherkennung eines solchen präklinischen Zustands, noch bevor eine Krankheit ausgebrochen ist, von großer Bedeutung. Dieses Frühstadium kann der Auslöser für den Ausbruch der Krankheit sein. Für die präklinische Diagnostik, insbesondere der Manifestation des emotionalen Burnouts, ist die Suche nach Frühindikatoren sinnvoll.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, dimensionsrelevante Aussagen des Fragebogens „Maslach Burnout Inventory“ (MBI-GS; [26]), die man zur psychologischen Diagnostik des Burnouts in der Arbeitsmedizin oft einsetzt, zu ermitteln, um die aussagekräftigsten Items für jeweils eine der drei Dimensionen herauszukristallisieren und ggf. als schnelles Screening im Rahmen von Präventionsprogrammen für den Rettungsdienst in der Ukraine einzusetzen. Die Fragestellung zur Überprüfung der informativen Aussagen der Frühdiagnostik des Burnout-Syndroms resultierte aus einer Forschungsstudie im Zusammenhang der wissenschaftlichen Kooperation zwischen der Kharkov National Medical University und dem Bereich Arbeitsmedizin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Bearbeitung dieser Fragestellung wurde als Teilstudie „Begründung der Kriterien für präpathologische Zustände des beruflichen Burnouts bei Beschäftigten im Gesundheitswesen“ (staatliche Registrierungsnummer 012U110914) durchgeführt und durch das Gesundheitsministerium der Ukraine gefördert.

Material und Methoden

Stichprobe

An der arbeitspsychologischen Befragung nahmen 85 (48 Feldscherer und 37 Notärzte im Alter von 20 bis 78 Jahren) von insgesamt 120 Mitarbeitern der Gesundheitseinrichtung „Klinisches Regionalkrankenhaus – Zentrum für medizinische Notfallhilfe und Katastrophenmedizin“ in Charkiw, Ukraine, freiwillig teil. Das Durchschnittsalter der Befragten betrug 44,0 ± 13,4 Jahre. Die für das eine Krankenhaus in Charkiw repräsentative Stichprobe umfasste 28 Männer (41,3 ± 14,9 Jahre alt) und 57 Frauen (41,4 ± 13,0 Jahre alt).

Untersuchungsablauf

Die Befragung fand im Frühjahr bis Sommer 2018 statt, also vor den militärischen Einsätzen in der Ukraine.

Als diagnostisches Instrument zur Ermittlung des Ausmaßes des beruflichen Burnouts wurde der Fragebogen Maslach Burnout Inventory (MBI-GS) verwendet [26]. Der MBI-GS-Fragebogen enthält 16 Aussagen zu Gefühlen, die mit der Ausübung der beruflichen Tätigkeit verbunden sind. Es werden 3 Burnout-Dimensionen zugeordnet: emotionale Erschöpfung (EE), Zynismus/Depersonalisation (ZY) und persönliche Leistungsfähigkeit (LF). Die Beantwortung der Aussagen erfolgt auf einer 7‑stufigen Skala anhand der Häufigkeit des Auftretens und umfasst die Antwortmöglichkeiten nie (0 Punkte) bis täglich (6 Punkte). Der Mittelwert jeder dieser Dimensionen gibt den Schweregrad der Ausprägung der Burnout-Dimension an (gering, durchschnittlich, hoch; Tab. 1; [27]).

Tab. 1 Klassifikation der Ausprägungen der Burnout-Dimensionen. (Nach [24])

Das Vorliegen eines Burnout-Syndroms ist durch eine hohe Ausprägung der Dimensionen emotionale Erschöpfung und Zynismus/Depersonalisation sowie eine geringe Ausprägung der Dimension der Leistungsfähigkeit gekennzeichnet. Für die Ermittlung des Burnout-Risikos nach der Klassifikation von Kalimo et al. wird die letzte Kategorie umgepolt in die Reduktion der Leistungsfähigkeit [18] und anschließend die Gesamtpunktzahl, der sog. MBI-Gesamtscore, berechnet. Die Interpretation des Burnout-Risikos (gering, durchschnittlich und hoch) ist in Tab. 2 dargestellt.

Tab. 2 Klassifikation des Burnout-Risikos. (Nach [18])

Für die Auswertung der vorliegenden Studie erfolgt an dieser Stelle die Abweichung von der standardisierten Methodik der Auswertung des Fragebogens, die Maslach und Jackson [27] beschreiben. In der ursprünglichen Auswertung der einzelnen Items wird ein Mittelwert der Dimension gebildet und eine Aussage über die Art der Ausprägung der Burnout-Dimensionen (EE, ZY und LF) getroffen: gering, durchschnittlich und hoch (Tab. 1). In dem hier vorgestellten Vorgehen wird ein neuer Ansatz ausprobiert, in dem anstelle der Mittelwertbildung eine Addition der Punkte der einzelnen Items vorgenommen wird [44]. Es werden zuerst alle Antworten in der jeweiligen Dimension aufsummiert (sumEE, sumZY und sumLF), danach wird die Kodierung der Ausprägungen dieser 3 Burnout-Dimensionen nach Tab. 3 vorgenommen und die Punkte vergeben (Ausprägungsgrad 0 = „gering“, 1 = „durchschnittlich“ und 2 = „hoch“). Für die Probanden wurden die Tertiale jeder Unterskala von MBI-GS aufgeteilt und somit, in Analogie zu den anderen MBI-Versionen, die Grenzbereiche der 3 Dimensionen definiert. Danach werden gleichzeitig alle 3 Punktwerte (RezEE, RezZY und RezLF) bei dem jeweiligen Probanden analysiert und zu der Variablen „Result“ addiert. Das Resultat dieser Addition kann Werte zwischen 0 und 6 annehmen. Als präpathologisch werden die Fälle betrachtet, die mehr als 3 Punkte in der Variablen „Result“ aufweisen und in jeder der 3 Dimensionen (RezEE, RezZY und RezLF) nicht mehr als 1 Punkt annehmen. Anschließend werden die Daten auf der Basis der Methodik Principal Component Analysis visualisiert [17] und ein Ranking nach der Ausprägung der Bedeutsamkeit vorgenommen. Dies ermöglicht die gegenseitige Position von Objekten im Raum in Abhängigkeit von ihrem beruflichen Burnout-Grad zu bewerten. Darauf wird das logistische Regressionsmodell trainiert, dessen Genauigkeit beim Training, basierend auf den Ergebnissen der Kreuzvalidierung, ca. 83 % betrug.

Tab. 3 Neuwertige Erfassung der Burnout-Dimensionen

Maslach und Jackson [25,26,27] entwickelten mit dem MBI ein Verfahren, das der wissenschaftlichen Untersuchungen zum Ergründen des Burnout-Phänomens dient [19]. Beim Definieren von berufsübergreifenden und allgemeingültigen Cut-off-Werten sehen sie Schwierigkeiten. Im MBI Manual liefern sie zwar Burnout-Cut-off-Werte, diese sind jedoch mit einfachsten Berechnungen generiert [19]. Basierend auf deren Vorgehen wurde auch im neuen methodischen Einsatz folgenderweise gerechnet: Die Stichprobe wurde anhand der Summenverteilung der Skalenwerte in Tertiale untergliedert. Die Werte sind in Tab. 3 dargestellt, und die Gruppen werden je nach der Ausprägung als Gruppen mit einem hohen (oberstes Tertial), durchschnittlichen (mittleres Tertial) und geringen (unterstes Tertial) Ausprägungsgrad bezeichnet.

Bei Vorliegen hoher Ausprägungen der Dimensionen emotionale Erschöpfung und Zynismus sowie einer niedrigen Ausprägung der Dimension Leistungsfähigkeit wird nach Maslach und Jackson (1996) ein Burnout-Syndrom vermutet [27]. Das Instrument kann nur den Ist-Zustand der 3 Dimensionen von Burnout erheben. Im neuen präklinischen methodischen Vorgehen wird Folgendes analysiert: Ob ein Burnout-Risiko besteht, wird schon anhand der dimensionsrelevanten Aussagen der einzelnen Items des Fragebogens beantwortet. Hier wird eine, auf der Grundlage einer mathematischen Modellierung erstellten, Methode zur Frühdiagnostik des beruflichen Burnouts beim Rettungsdienstpersonal angewendet.

Statistische Analyse

Die statistische Aufbereitung und Auswertung des Datenmaterials erfolgte mit dem Softwarepaket IBM SPSS Statistics 26 unter Verwendung der logistischen Regressionsanalyse als mathematische Modellierungsmethode. Es wurde ein logistisches Regressionsmodell erstellt, das anhand der Antworten auf den MBI-Fragebogen den Ausprägungstyp des beruflichen Burnouts bestimmt. Die MBI-Daten aller Befragten wurden nach dem logistischen Regressionsmodell in die 3 Gruppen eingeteilt: Gruppe ohne Burnout-Symptome, eine präpathologische/präklinische Gruppe (Neigung zur Entwicklung eines beruflichen Burnouts) und eine Gruppe von Personen mit Burnout-Symptomen. Bei dem logistischen Regressionsmodell wurden in dieser präklinischen Gruppe einzelne der 16 Aussagen im MBI unter Berücksichtigung des Risikograds eines beruflichen Burnouts nach Kalimo et al. (2003; [18]) analysiert. Anschließend wurden auf Basis des logistischen Regressionsmodells die Antworten der Befragten aus dieser präklinischen Gruppe zur Entwicklung des beruflichen Burnouts verarbeitet und die informativsten Fragen bestimmt.

Als Nächstes wurde bewertet, wie das Modell genau diese Art von Burnout ermittelt, d. h. welche Fragen im Fragebogen in dieser Unterteilung am aussagekräftigsten (informativsten) sind. Anschließend wurde die Stärke des Einflusses jeder der Fragen auf das Ergebnis des Modells analysiert, das heißt, dies ist eigentlich die eigentliche Aussagekraft jeder Frage. Fragen mit einem Gewichtungswert („weight“) nahe null haben im Wesentlichen wenig bis gar keinen Einfluss auf das Endergebnis und können als weniger informativ angesehen werden.

Ergebnisse

In Tab. 4 sind die durchschnittlichen Ausprägungen der Dimensionen dargestellt. In den 2 Dimensionen ZY und LF unterscheiden sich die Geschlechtergruppen signifikant voneinander. Die Männer zeigten signifikant höhere Ausprägungen in der Dimension Zynismus und geringere Leistungsfähigkeit als die Frauen.

Tab. 4 Durchschnittliche Ausprägung der Burnout-Dimensionen (nach Maslachs Methode)

Bei dem Ausprägungsgrad der Dimension emotionale Erschöpfung konnten keine signifikanten Unterschiede (pχ2 = 0,657) zwischen den Geschlechtergruppen nachgewiesen werden (Abb. 1). Jeder zweite Befragte zeigte eine hohe Ausprägung dieser MBI-Dimension. Bei Frauen war der Anteil der Teilnehmerinnen mit dem hohen Ausprägungsgrad der emotionalen Erschöpfung geringer.

Abb. 1
figure 1

MBI-Dimension emotionale Erschöpfung bei beiden Geschlechtergruppen (nach Maslachs Methode)

Von den Männern zeigten 60,7 % ein signifikant (pχ2 = 0,003) höheres Level in der Dimension Zynismus/Depersonalisation als Frauen (Abb. 2).

Abb. 2
figure 2

MBI-Dimension Zynismus/Depersonalisation bei beiden Geschlechtergruppen nach Maslachs Methode

Die meisten der untersuchten Frauen wiesen ein hohes Maß an persönlicher Leistungsfähigkeit (80,7 %) auf, während der Anteil der Männer (57,1 %) in dieser Kategorie tendenziell geringer (p2 = 0,056) war als der der Frauen (Abb. 3).

Abb. 3
figure 3

MBI-Dimension Leistungsfähigkeit bei beiden Geschlechtergruppen (nach Maslachs Methode)

Die Auswertung der Daten zeigte, dass mehr Männer (71,4 %) als Frauen (50,9 %) nach der Kalimo-Klassifikation einige Burnout-Symptome aufzeigen (Abb. 4). Das Vorliegen eines hohen Burnout-Risikos war auch bei den männlichen Probanden signifikant höher als bei weiblichen (7,1 % vs. 1,8 %). Diese Ergebnisse waren statistisch signifikant (pχ2 = 0,046).

Abb. 4
figure 4

Burnout-Risiko im Geschlechtervergleich. (Nach [25])

Die Daten aus dem MBI-GS-Fragebogen wurden im nächsten Schritt für das neue methodische Vorgehen vorbereitet. Nach der Analyse einzelner Aussagen im MBI, unter Berücksichtigung des Risikograds eines beruflichen Burnouts nach Kalimo et al. [18] in der präklinischen Gruppe, wurden die informativsten Fragen bestimmt. Die aussagekräftigsten Items in jeder Dimension des MBI-GS-Fragebogens sind in Abb. 5 dargestellt.

Abb. 5
figure 5

Koeffizienten des logistischen Regressionsmodells für jede einzelne Aussage (Item) des MBI-GS-Fragebogens in dem neuen methodischen Vorgehen. Bemerkung: Die Farbe definiert positive (grün) und negative (rot) Korrelationen. Der Farbverlauf trägt keine konkreten Informationen über die genauen Korrelationswerte; die Intensität der Farbe lässt auf die Abhängigkeit schließen, was am Wert des Gewichtsindikators („weight“) zu erkennen ist

Die einflussreichsten Aussagen in jedem der MBI-GS-Abschnitte sind in der Abb. 5 mit dem Symbol „#“ gekennzeichnet. Das sind „Ich fühle mich gut, wenn ich Arbeitsaufgaben vollendet habe“ (+0,745), „Ich möchte nur meine Arbeit erledigen und ansonsten in Ruhe gelassen werden“ (+0,607), „Ich glaube, dass ich einen wirkungsvollen Beitrag für diese Rettungswache leiste“ (+0,575), „Ich bin ziemlich zynisch darüber geworden, ob meine Arbeit zu irgendetwas nützt“ (−0,421) und „Ich bezweifle die Bedeutung meiner Arbeit“ (−0,526). Diese Items hatten den stärksten Einfluss auf das Ergebnis des Modells.

Die Aussagen „Ich habe viele nützliche Sachen in dieser Arbeit vollendet“, „Ich habe die Begeisterung an meiner Arbeit verloren“ und „Seit ich auf dieser Rettungswache arbeite, habe ich weniger Interesse an meiner Arbeit“ hatten einen schwachen Einfluss auf das Ergebnis in dem neuen methodischen Vorgehen.

Diskussion

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Burnout-Risiko beim Rettungsdienstpersonal eines Krankenhauses in Charkiw, Ukraine, das einer übermäßigen hohen psychischen Belastung und einer hohen Anspannung im Arbeitsprozess ausgesetzt ist [22]. Dabei wird ein neuer methodischer Ansatz angewendet und analysiert, um die einflussreichsten Aussagen (Items) des MBI-GS-Fragebogen als Frühindikatoren im Rahmen eines Schnellscreenings für Burnout-Risiko z. B. im Rahmen einer arbeitsmedizinischen Vorsorge zu identifizieren. Somit kann der Betriebsarzt frühzeitig Präventionsmaßnahmen vorschlagen und ggf. die jeweiligen Personen mit hohem Burnout-Risiko an Fachkollegen aus Psychiatrie und Psychosomatik weiterleiten. Es sind mehrere Forschungsansätze bekannt, die sich mit der Reduktion der Skalen in den Fragebögen zum Burnout beschäftigt haben. Einige davon reduzierten z. B. eindimensionale Fragebögen nur auf Erschöpfung, wobei deren Vielschichtigkeit und verschiedene Facetten nicht berücksichtigt wurden (Burnout Measure [BM]; [23]; Shirom Melamed Burnout Measure [SMBM]; [41] oder das Copenhagen Burnout Inventory [CBI]; [20]). Andere mehrdimensionale Fragebögen verwendeten ähnliche Konzeptualisierung und dieselben Subskalen wie das MBI (Bergen Burnout Inventory [BBI]; [34], Granada Burnout Questionnaire [GBQ]; [21]). Die Entwicklung des Oldenburger Burnout-Imventars (OLBI; [11]) hat vorgesehen, nur 2 Dimensionen zu erfassen: Erschöpfung und Disengagement. Diese neuen Entwicklungen findet man auch im Burnout Assessment Tool (BAT; [36]).

Das Ziel dieser Arbeit war es, dimensionsrelevante Aussagen des Maslach Burnout Inventory zu ermitteln, um jeweils die aussagekräftigsten Items für alle 3 Dimensionen (emotionale Erschöpfung, Zynismus/Depersonalisierung und Leistungsfähigkeit) zu identifizieren. Fünf Aussagen (zwei aus dem Bereich Leistungsfähigkeit und drei aus dem Bereich Zynismus) hatten den stärksten Einfluss auf das Ergebnis des Modells und waren in dieser Stichprobe somit die aussagekräftigsten Items. Die Aussagen „Ich habe viele nützliche Sachen in dieser Arbeit vollendet“, „Ich habe die Begeisterung an meiner Arbeit verloren“ und „Seit ich auf dieser Rettungswache arbeite, habe ich weniger Interesse an meiner Arbeit“ wurden als weniger informativ angesehen.

Rettungsdienstpersonal gilt u. a. durch eine höhere intrinsische Motivation als handlungsorientiert und sehr engagiert [28]. Die dimensionsrelevanten Aussagen der Leistungsfähigkeit im MBI „Ich fühle mich gut, wenn ich Arbeitsaufgaben vollendet habe“ und „Ich glaube, dass ich einen wirkungsvollen Beitrag für meine Arbeitsstätte leiste“ sind gute Bespiele für die hohe Motivation des Rettungsdienstpersonals. Die Stärkung dieser intrinsischen Motivation sollte ein Hauptziel von Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen sein, da eine Metaanalyse zeigte, dass diese ein mittlerer bis starker Prädiktor für Leistung sein kann [8].

Die psychischen Beanspruchungen können langfristig durch unzureichende persönliche Ressourcen und fehlende Copingstrategien entstehen. Bei der Entwicklung von Symptomen des Burnouts spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: arbeitsorganisatorische und situative Faktoren, Faktoren aus der Arbeitsumgebung und dem Arbeitsinhalt sowie aus den sozialen Beziehungen [40]. Hinsichtlich der emotionalen Erschöpfung ist die Aussage „Ich fühle mich durch meine Arbeit ausgebrannt“ die dimensionsrelevanteste, aber nicht die aussagekräftigste unter des 16 Items.

Erlebte verbale oder körperliche Gewalt kann möglicherweise zu einem Rollenkonflikt führen, was Zynismus in Form der Aussage „Ich bin ziemlich zynisch darüber geworden, ob meine Arbeit zu irgendetwas nützt“ widerspiegelt. Eine große Bedeutung hat auch die Arbeitszufriedenheit und die Arbeitsbedingungen bei der Entwicklung von emotionaler Erschöpfung und Depersonalisierung [33]. Daneben ist die Wahrnehmung der Führungskräfte bzw. die Führungsqualität mit der psychischen Gesundheit verbunden [38]. Hier könnte sich u. a. die Aussage „Ich bezweifle die Bedeutung meiner Arbeit“ widerspiegeln, da vermutet werden kann, dass die Rückmeldung von der Führungskraft an Mitarbeiter nicht ausreichend ist, vollständig fehlt oder die Feedback-Gespräche nicht stattfinden.

Weiterhin wurde im Rahmen einer Metaanalyse (33 Studien mit n = 9409) festgestellt, dass mit zunehmendem Alter zwar das Gefühl der persönlichen Erfüllung, aber auch das Risiko der Depersonalisierung steigt [29]. Dabei wurde auch festgestellt, dass arbeitsbezogene Faktoren wie die Arbeitsbelastung und die Beziehungen am Arbeitsplatz wichtige Determinanten für Burnout sind, während Rollenklarheit, das Gefühl der beruflichen Autonomie, das Gefühl, fair behandelt zu werden, und der Zugang zu regelmäßiger klinischer Supervision offenbar schützend wirken [29]. Ebenso unterliegt die notfallmedizinische Arbeit im Rettungseinsatz einer VUKA-Situation, wodurch eine exakte Planung der beruflichen Tätigkeit nicht mehr möglich ist, da sie von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität (oder Ambivalenz) geprägt ist. Für den Rettungsdienst bedeutet dies, dass Einsatzort, Patienten und Situation wechseln und nicht vom Rettungsdienst beeinflussbar sind [1]. Führungskräfte können somit nicht alle vorkommenden Szenarien überblicken. Der Erhebungszeitraum der Daten fand während politischer Umstrukturierung des Rettungsdienstes in der Ukraine statt [4]. Eine Beeinflussung auf unsere Ergebnisse kann nicht sicher ausgeschlossen werden. Die Ergebnisse dieser Pilotstudie verdeutlichen den notwendigen Handlungsbedarf im Rettungsdienst in der Ukraine. In einer vergleichbaren Befragung über bestehende Sicherheitskulturen bei deutschen Mitarbeitern des Rettungsdienstes wurden v. a. das Management, die Arbeitsbedingungen und das Sicherheitsklima von der Mehrheit der Teilnehmer als negativ wahrgenommen [33].

Aufgabe des Präventionsteams ist es, Mitarbeiter des Rettungsdienstes für Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen zu sensibilisieren. Interessant ist es, wie sich die dimensionsrelevante Aussage „Ich möchte nur meine Arbeit erledigen und ansonsten in Ruhe gelassen werden“ auf die Etablierung von Präventionsmaßnahmen auswirkt. Eine Metaanalyse zeigte, dass schlechte (niedrige) Stimmung und Stress häufig Hindernisse für präventive Maßnahmen wie beispielweise Sport sind [13]. Hier gilt es dementsprechend, gute Aufklärungsarbeit zu leisten.

Limitationen

Es handelt sich im Rahmen dieser Studien um Selbsteinschätzungen, deshalb können Antworten im Rahmen der sozialen Erwünschtheit nicht ausgeschlossen werden. Negative Selbsteinschätzungen sind bei Tätigkeiten mit hoher sozialer Reputation und Verantwortung mit viel Scham besetzt und werden eher spät im Verlauf angegeben. Interessant wäre die Fragestellung, wie Bezugspersonen oder Kollegen die Befragten bezüglich der Items einschätzen oder bereits Symptome von bspw. Anpassungsstörungen beobachteten.

Die hier untersuchte Stichprobe ist nur repräsentativ für einen Rettungsdienst in Charkiw. Deswegen sollte dieses methodische Vorgehen noch an anderen größeren Stichproben, u. a. auch länderübergreifend, getestet werden, um die Aussagekraft für die Feldscherer und Notärzte zu steigern.

Fazit für die Praxis

  • Die mittels eines neuen methodischen Ansatzes aufgezeigten bedeutsamen und informativen Aussagen des Maslacher Burnout-Inventars ermöglichen, berufsbildende Kriterien für die Berufsauswahl bzw. für das Beratungsangebot innerhalb der arbeitsmedizinischen Vorsorge, u. a. auch als Schnellscreening, festzulegen.

  • Die Präventionsprogramme können nicht früh genug gestartet werden. Schon während des Studiums und der Ausbildung sollten sie in den Lehrplan integriert sein.

  • Dazu gehören Maßnahmen wie z. B. die Stärkung der psychologischen Gesundheit, Prävention und Sensibilisierung für Gesundheitsprävention, um die Arbeitsfähigkeit von Rettungskräften zu erhalten.

  • Es erscheint sinnvoll, Verbesserungsideen von denjenigen umsetzen zu lassen, die direkte Erfahrungen mit den betroffenen Prozessen haben.

  • Die Implementierung von Maßnahmen zur Stressreduktion ist für die Mitarbeiter unabdingbar.