, Volume 41, Issue 3, pp 256-263

Coordinated responses to honey bee decline in the USA

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Abstract

In response to successive years of high honey bee mortality, the United States Congress mandated the US Department of Agriculture (USDA) to increase funding for research and education directed at reducing honey bee decline. The funding follows two administrative streams within USDA — one through the USDA Agricultural Research Service (ARS) and another through the USDA National Institute for Food and Agriculture (NIFA). ARS is funding an Areawide Project operated by the four ARS honey bee labs, and NIFA is funding through a competitive grant process a Coordinated Agricultural Project (CAP) operated by scientists and educators heavily represented by state colleges of agriculture. Each project — Areawide and CAP — is characterized as a consortium of investigators working in a coordinated manner to reduce institutional redundancy and optimize the discovery and delivery of sustainable bee management practices to client beekeepers.

Zusammenfassung

Daten über imkerlich gehaltene Bienenvölker vom US amerikanischen Landwirtschaftsministerium (US Department of Agriculture, USDA) zeigen eine kontinuierliche Abnahme der Bienenvölker vom Spitzenwert von 6 Mio. in den 1940er Jahren auf 2,3 Mio. im Jahr 2008 (Abb. 1). Die vermutlichen Ursachen für diesen Rückgang sind vielfältig. Sie beinhalten trans-globale Pathogene und Parasiten und sozio-ökonomische Trends, die Imker aus ihrer Praxis drängen, was in ganz Europa der Fall ist. Zusätzlich sind unter den toten Völkern aus der jüngsten Vergangenheit eine Gruppe mit abgegrenzten Symptomen, die als „colony collapse disorder (CCD)“ bezeichnet wurden. Die Hauptsymptome des CCD sind Schwund oder nahezu vollständiger Verlust adulter Bienen und ein geringer Anteil von Adultbienen zu Brut. Die generelle Abnahme der Völkerzahlen, zusammen mit einer erhöhten Mortalität aufgrund von CCD und anderen Faktoren, führte zu einer Verteuerung der Bestäubungsprämie für Mandeln und anderen Nutzpflanzen. In den Vereinigten Staaten wird der Anstieg der bestäubungsabhängigen Nutzpflanzen von einer Abnahme des nationalen Bienenvölkervorrats begleitet, eine ernste Situation für die landwirtschaftliche Bestäubung.

Als Reaktion auf die hohe Honigbienensterblichkeit der vergangenen Jahre beauftragte der US Congress das US Landwirtschaftsministerium damit, solche Forschungs- und Bildungsförderung zu steigern, die auf eine Reduktion der Honigbienenabnahme gerichtet sind. Der Landwirtschaftliche Forschungsdienst der USA (USDA-ARS) fördert ein von vier ARS Laboratorien durchgeführtes, sogenanntes Areawide Projekt. Das USDA National Institute for Food and Agriculture fördert ein koordiniertes Landwirtschaftsprojekt (CAP), welches vornehmlich von Wissenschaftlern und Pädagogen aus staatlichen landwirtschaftlichen Colleges betrieben wird. Beide Projekte, Areawide und CAP, sind durch ein Konsortium von Forschern charakterisiert, die koordiniert zusammenarbeiten, um institutionelle Redundanz zu reduzieren und die Entdeckung und Verbreitung einer nachhaltigen Imkerei zu optimieren.

Das übergeordnete Ziel des USDA-ARS Areawide Programms ist es, das Überleben der Völker und die Verfügbarkeit für Bestäubung zu erhöhen. Der CAP-Ansatz geht davon aus, dass die Bienenabnahme ein Produkt zahlreicher interagierender Faktoren ist: synthetische und organische. Daraus sollen Versuche um die spezifischen Faktoren der Völkerverluste entwickelt werden. Der Technologie- und Wissenstransfer vom Areawide Programm und CAP Programmen wird ein Gruppenaufwand mit Unterstützung des Verbandes der amerikanischen Berufssimker (American Association of Professional Apiculturists: AAPA) sein. Die auffälligste bereits lancierte Partnerschaft ist die Webseite der Gemeinschaft zur Bienengesundheit und Praxis (Bee Health Community of Practice, http://www.extension. org/bee_health). Es ist eine Kollaboration zwischen dem Areawide Programm und allen oben genannten Programmen. Beide Projekte, Areawide und CAP werden daran arbeiten, die Gesundheit der Bienenvölker zu verbessern und wissenschaftlich fundierte Lösungen anzubieten um die Bienenhaltung und das Überleben der Bienen zu verbessern.

Manuscript editor: Marla Spivak