Pädiatrie & Pädologie

, Volume 48, Supplement 1, pp 106–118

Primärversorgung durch niedergelassene Kinder- und Jugendärzte in Österreich

Angebot und Probleme aus pädiatrischer Sicht
Umfrage

DOI: 10.1007/s00608-013-0070-x

Cite this article as:
Püspök, R., Tatzer, E. & Waldhauser, C. Paediatr. Paedolog. Austria (2013) 48(Suppl 1): 106. doi:10.1007/s00608-013-0070-x

Zusammenfassung

Mit einer repräsentativen Befragung aller in der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) organisierten niedergelassenen Pädiater wurden erstmals für ganz Österreich umfangreiche Daten zur Primärversorgung von Kindern und Jugendlichen erhoben. Detailliert erfragt wurden das Angebot der Pädiater selbst sowie deren Einschätzung der Versorgung durch andere, für die Primärversorgung wichtige medizinische Berufe und Einrichtungen.

Die Ergebnisse zeigen insgesamt zwar ein überwiegend positives Bild, u. a. hinsichtlich der Ausstattung der Praxen, des Untersuchungsangebots, des Engagements und der Fortbildung. Aus den Antworten lassen sich aber auch mehrere, teils gravierende Probleme ablesen, u. a. in Zusammenhang mit Öffnungszeiten, Zeitmangel, Gesprächsangeboten und der Betreuung bei sozialpädiatrischen Problemen. Diese Probleme werden diskutiert und Vorschlägen der befragten Pädiater zur Verbesserung der Primärversorgung gegenübergestellt.

Schlüsselwörter

PrimärversorgungKinder und JugendlicheUmfrageNiedergelassene PädiaterÖsterreich

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Arbeitsgruppe PrimärversorgungPolitische KindermedizinHalbturnÖsterreich
  2. 2.Arbeitsgruppe PrimärversorgungPolitische KindermedizinHinterbrühlÖsterreich
  3. 3.Institute for Statistics and MathematicsWirtschaftsuniversität WienWienÖsterreich