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Pylorus- und Duodenalatresien

  • Michael Berger
  • Dietrich von Schweinitz
Living reference work entry
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Zusammenfassung

Während eine Stenose oder echte Atresie des Pylorus, also die Verengung oder die komplette Nichtanlage des Magenpförtners, eine eher seltene Erkrankung darstellt, gehört die Duodenalatresie zu den klassischen in der Neugeborenenperiode gesehenen Fehlbildungen. Beide Fehlbildungen sind in ihrer vollen Ausprägung mit dem Leben nicht vereinbar. Insbesondere die Duodenalatresie gehörte, wie andere Fehlbildungen des Darms beim Neugeborenen auch, zu jenen Erkrankungen, die Mitte des 20. Jahrhunderts einzelne Chirurgen dazu motivierten, sich innerhalb der Chirurgie auf Kinder und Neugeboren zu spezialisieren. Während die Überlebenswahrscheinlichkeit damals trotz maximaler Behandlung <30 % lag, kann durch moderne Therapieverfahren in der Chirurgie, aber v. a. auch der Neonatologie, eine Überlebenswahrscheinlichkeit von >90 % erzielt werden. Allerdings ist die Behandlung beider Atresieformen alles andere als trivial, und die guten Ergebnisse der Behandlung dieser Erkrankungen kommen v. a. auch dadurch zustande, dass diese in spezialisierten Zentren mit einer entsprechenden intensivmedizinischen Kapazität und Personalstruktur behandelt werden.

Literatur

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Copyright information

© © Springer-Verlag GmbH Deutschland 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Kinderchirurgische Klinik und PoliklinikDr. von Haunersches KinderspitalMünchenDeutschland

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