Consensus Value

Living reference work entry
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Zusammenfassung

Consensus Value

Synonym(e)

Konsensuswert

Englischer Begriff

consensus value

Definition

Teilnehmermittelwert.

Beschreibung

Der Konsensuswert wird in manchen Ländern zur Bewertung von Ringversuchen verwendet. Er wird ermittelt, indem zunächst alle für die Bestimmung einer Messgröße mit einem bestimmten Verfahren eingegangenen Messwerte gemittelt werden (\( \overline{\mathrm{x}} \)) und die Standardabweichung (s) errechnet wird. Werte außerhalb \( \overline{\mathrm{x}} \) ± 3s werden anschließend als Ausreißer eliminiert. Der Konsensuswert ergibt sich als arithmetisches Mittel der verbliebenen Messwerte. Nachteile des Vorgehens:
  • Grundsätzliche Mängel eines bestimmten Verfahrens werden nicht erkannt.

  • Allgemeine Nachlässigkeiten bei der Handhabung der Proben werden toleriert (z. B. kein Lichtschutz bei Bilirubin-Bestimmung).

Literatur

  1. Stamm D, Büttner J (1995) Klinisch-chemische Analytik. In: Greiling H, Gressner AM (Hrsg) Lehrbuch der klinischen Chemie und Pathobiochemie. Schattauer Verlag, Stuttgart, S 6–36Google Scholar

Copyright information

© © Springer-Verlag GmbH Deutschland 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Landeskriminalamt NiedersachsenDezernat 53 „Chemie“HannoverDeutschland
  2. 2.HannoverDeutschland

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