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Serin

  • A. C. Sewell
Living reference work entry
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Zusammenfassung

Serin

Synonym(e)

Ser

Englischer Begriff

serine

Definition

Eine nicht essenzielle, proteinogene α-Aminosäure, die erstmals im Jahr 1865 aus Seidenleim (Sericum) isoliert wurde.

Struktur

Aminosäuren.

Molmasse

105,1 g

Synthese – Verteilung – Abbau – Elimination

Serin wird ausgehend von 3-Phosphoglyzerat durch Reduktion mit nachfolgender Transaminierung synthetisiert. Im Körper wird Serin zu Glyzin abgebaut und durch Transaminierung zu Pyruvat umgewandelt.

Funktion – Pathophysiologie

Ser ist Bestandteil der Synthese von Purinen und Pyrimidinen und Präkursor in der Sphingolipidsynthese. Darüber hinaus spielt Ser eine wichtige Rolle in der katalytischen Funktion verschiedener Enzyme (z. B. Chymotrypsin, Trypsin). Nervengase und einige Insektizide wirken erst durch Kombination mit Ser mit Hemmung der Acetylcholinesterase.

Untersuchungsmaterial – Entnahmebedingungen

Plasma, Serum, Urin, Liquor, Trockenblut.

Analytik

Aminosäuren.

Referenzbereiche

Aminosäuren.

Diagnostische Wertigkeit

Niedrige Serinkonzentrationen in Plasma und Liquor weisen auf einen 3-Phosphoglyzerat-Dehydrogenasemangel oder Phosphoserin-Phosphatasemangel hin.

Literatur

  1. Duran M (2008) Amino acids. In: Blau N, Duran M, Gibson KM (Hrsg) Laboratory guide to the methods in biochemical genetics. Springer, Berlin, S 53–90CrossRefGoogle Scholar
  2. Jaeken J, Detheux M, Van Maldergem L et al (1996) 3-phosphoglycerate dehydrogenase deficiency: an inborn error of serine biosynthesis. Arch Dis Child 74:542–545CrossRefPubMedPubMedCentralGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.IngelheimDeutschland

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