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Pepsinogen

  • R. Tauber
  • F. H. Perschel
Living reference work entry
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Zusammenfassung

Pepsinogen

Englischer Begriff

pepsinogen

Definition

Proenzyme der Pepsine, die von den Zellen der Magenmukosa in den Magensaft sezerniert und bei saurem pH sowie durch Pepsin durch Autokatalyse zu Pepsinen aktiviert werden.

Beschreibung

Das durch die Magenmukosa sezernierte Pepsinogen wird bei saurem pH in die aktiven Pepsine gespalten, die autokatalytisch weiteres Pepsinogen zu Pepsin aktivieren. Kleinste Anteile des sezernierten Pepsinogens gelangen über den Interstitialraum der Magenmukosa in die Blutbahn und werden in der Niere glomerulär filtriert (Uropepsinogen). Die Sekretion von Pepsinogen wird durch den Vagus und die gastrointestinalen Hormone Gastrin und Sekretin stimuliert, durch Gastrointestinales Peptid (GIP), H2-Rezeptor-Antagonisten und Vagotomie gehemmt. Die Serumkonzentration von Pepsinogen korreliert mit der Magensäureproduktion.

Literatur

  1. Henderson AR, Tietz NW, Rinker AD (1994) In: Tietz NW, Burtis CA, Ashwood ER (Hrsg) Clinical chemistry. WB Saunders, Philadelphia, S 1576–1644Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und PathobiochemieCharité – Universitätsmedizin Berlin Campus Virchow-KlinikumBerlinDeutschland

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