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Häufige Antigene, erythrozytäre

  • K. Kleesiek
  • C. Götting
  • J. Diekmann
  • J. Dreier
  • M. Schmidt
Living reference work entry
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Zusammenfassung

Häufige Antigene, erythrozytäre

Englischer Begriff

public antigens; high incidence antigens; high frequency antigens

Definition

Die Häufigkeit eines häufigen Antigens liegt über 99 % (meist >99,9 %).

Beschreibung

Im erythrozytären System kommen diese Antigene bei fast allen Individuen vor. Hochfrequente Antigene, die bisher nicht bekannten Blutgruppensystemen zugeordnet werden konnten, wurden zu der numerischen 901er-Serie zusammengestellt. Bei Bildung von Anti-public-Antikörpern bei Personen ist die Bereitstellung von kompatiblen Blutkonserven deutlich erschwert. Nach Differenzierung der Antikörperspezifität mit speziellen, selten vorkommenden Testerythrozyten kann auf kompatible kryokonservierte Konserven in spezialisierten Blutbanken zurückgegriffen werden. Falls möglich, ist auch eine Eigenblutspende indiziert.

Einige Beispiele für häufige erythrozytäre Antigene sind AnWj (Anton), Ata (August), Coa (Colton-Blutgruppensystem), Duclos, Emm, Ge Gerbich(GE)-Blutgruppensystem, I (Ii-Blutgruppensystem), JMH, Jra, k (Cellano-Antigen), Kpb (Rautenberg), Lan (Langereis), Lub (Lutheran(LU-)Blutgruppensystem), MER2 (Ralph), Oka, Sda (Sid), PEL, Ve (Vel-Antigen) und Yta (Cartwight).

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • K. Kleesiek
    • 1
  • C. Götting
    • 2
  • J. Diekmann
    • 3
  • J. Dreier
    • 4
  • M. Schmidt
    • 5
  1. 1.Ehemaliger Direktor des Instituts für Laboratoriums- und TransfusionsmedizinHerz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen Ruhr-Universität BochumBad OeynhausenDeutschland
  2. 2.MVZ Labor Limbach Nürnberg GmbHNürnbergDeutschland
  3. 3.Institut für Laboratoriums- und TransfusionsmedizinHerz- und Diabeteszentrum NRWBad OeynhausenDeutschland
  4. 4.Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen; Institut für Laboratoriums- und TransfusionsmedizinUniversitätsklinik der Ruhr-Universität BochumBad OeynhausenDeutschland
  5. 5.Institut für Laboratoriums- und TransfusionsmedizinUniversitätsklinik der Ruhr-Universität BochumBad OeynhausenDeutschland

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