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Wohnen in benachteiligten Stadtteilen

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Handbuch Wohnsoziologie
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Zusammenfassung

Do neighborhoods matter?, ist ein soziologischer Diskurs, der seit fast 30 Jahren um die Frage kreist, ob sich die Wohnumgebung eines Individuums negativ auf dessen Lebenschancen auswirken kann. Man geht hier von der Beobachtung aus, dass sich die Armutssymptomatik räumlich in Stadtteilen mit spezifischen Merkmalen konzentriert. Die Nachbarschaftseffektforschung will testen, ob die Verringerung dieser Merkmale zu besseren Möglichkeiten für die benachteiligte Bewohnerschaft führt und unter Umständen sogar sozialen Aufstieg ermöglicht. Stadtpolitisch- und planerisch tut sich die Frage auf, ob soziale Kontakte zu neuzuziehenden Familien mit höherem sozialem und ökonomischem Status eben diesen sozialen Aufstieg ermöglichen. Denn ein Aufbrechen konzentrierter Armut durch eine soziale Mischung scheint naheliegend. In diesem Beitrag wird anhand der nach wie vor maßgeblichen Arbeiten von William Julius Wilson nachgezeichnet, wie sich Armut als strukturell und politisch gesamtgesellschaftliches Problem lokal auf dem Niveau der Nachbarschaft manifestiert. Wir stellen den Teil der Nachbarschaftseffektforschung vor, der speziell zur sozialen Mobilität Daten erhoben hat und zeigen, dass benachteiligend wirkende Effekte des Wohnkontextes auf Individuen wiederkehrend dokumentiert werden. Es wird auch gezeigt, dass der Zuzug sozioökonomisch bessergestellter Familien die konzentrierte Armut zahlenmäßig räumlich aufbrechen kann. Was jedoch noch immer zu belegen bleibt, ist der soziale Aufstieg benachteiligter Familien, herbeigeführt durch ihren Kontakt zu den Neuzugezogenen. Nur durch Sicherung dieser Kausalität ließe sich sicherstellen, dass politische Instrumente, die auf Nachbarschaftsebene soziale Mischung erzeugen, auch tatsächlich brauchbar in der Armutsbekämpfung sind. Als Beispiel wird abschließend das Programm „Soziale Stadt“ angerissen, dass seit einigen Jahren versucht, Armutsprobleme allein auf Nachbarschaftsniveau und ohne staatliches Instrumentarium zu lösen. Wir kommen zu dem Ergebnis, dass gesamtgesellschaftliche Probleme wie Marginalisierung, Diskriminierung und Armut nicht allein auf Nachbarschaftsniveau und durch soziale Mischung gelöst werden können.

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Zamzow, B., Krahl, A. (2020). Wohnen in benachteiligten Stadtteilen. In: Eckardt, F., Meier, S. (eds) Handbuch Wohnsoziologie. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-24862-8_16-1

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