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Europäische Parteien

  • Andreas MaurerEmail author
  • Jürgen MittagEmail author
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Zusammenfassung

In den Demokratien Europas stellen Parteien die am stärksten institutionalisierten Akteure allgemeinpolitischer Interessenvermittlung dar. Sie vermitteln gesellschaftliche Vorstellungen, Forderungen bzw. Konflikte und bündeln diese in Form generalisierender Handlungs- oder Aktionsprogramme. Im Zuge der fortschreitenden europäischen Integration und ihrer Auswirkung auf immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens haben sich – offiziell auch so bezeichnete – europäische politische Parteien gebildet, in denen die Parteien aus den Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, um an der Herausbildung eines europäischen Bewusstseins mitzuwirken und den politischen Willen der UnionsbürgerInnen zum Ausdruck zu bringen. Ende 2019 waren insgesamt zehn vom Europäischen Parlament anerkannte und auf Grundlage der Parteienverordnung (Nr. 1141/2014) finanzierte europäische Parteien aktiv.

Schlüsselwörter

Anerkennungskriterien Behörde für europäische politische Parteien und europäische politische Stiftungen Parteienfamilie Parteienkooperation Parteifunktionen 

Weiterführende Literatur und Dokumente

  1. Beschluss des Präsidiums des Europäischen Parlaments vom 1. Juli 2019 mit Durchführungsbestimmungen zu der Verordnung (EU, Euratom) Nr. 1141/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates über das Statut und die Finanzierung europäischer politischer Parteien und europäischer politischer Stiftungen, in: Amtsblatt der EU, Nr. C 249 vom 25. Juli 2019, S. 2−46.Google Scholar
  2. Braun, Daniela A./Popa, Sebastian (2018): This time it was different? The salience of the Spitzenkandidaten system among European parties, in: West European Politics, Jg. 41, Nr. 5, S. 1125–1145.Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.Innsbruck School of Political Science and SociologyUniversität InnsbruckInnsbruckÖsterreich
  2. 2.Institut für Europäische Sportentwicklung und FreizeitforschungDeutsche Sporthochschule KölnKölnDeutschland

Section editors and affiliations

  • Julian Plottka
    • 1
  • Yvonne Braun
    • 2
  1. 1.Institut für Europäische PolitikBerlinDeutschland
  2. 2.Institut für Europäische PolitikBerlinDeutschland

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