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Psychedelika

  • Maximilian von HeydenEmail author
  • Henrik Jungaberle
Living reference work entry
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Part of the Springer Reference Psychologie book series (SRP)

Zusammenfassung

Psychedelika (klassische bzw. serotonerge Halluzinogene) sind psychoaktive Substanzen, welche Wahrnehmung, Affekte sowie eine Reihe kognitiver Prozesse intensiv verändern können. Die Mehrheit ihrer Vertreter gilt als physiologisch sicher und nicht addiktiv. Ihre Geschichte reicht bis in prähistorische Zeit zurück. Mit der Entdeckung der Wirkstoffe Meskalin, Lysergsäurediethylamid (LSD), Dimethyltryptamin (DMT) und Psilocybin begann sowohl ihre wissenschaftliche Erforschung als auch die Verbreitung ihres nicht medizinischen Gebrauchs. Psychedelika stellen eine pharmakologisch, psychometrisch und tierexperimentell abgrenzbare Substanzklasse dar, die zunehmend im Interesse der medizinischen Grundlagen- und Therapieforschung steht. Dieses Kapitel strebt hinsichtlich der relevanten Wissensgebiete einen ausgewogenen Kurzüberblick über die Substanzklasse und ihre wichtigsten Vertreter an, wobei dem historisch komplexen Wirkgefüge zwischen Medizin- und Sozialgeschichte der Substanzklasse ein Schwerpunkt gewidmet ist.

Schlüsselwörter

Halluzinogene Psychedelika Klassische Halluzinogene Serotonerge Halluzinogene 5-HT2A-Agonisten Meskalin LSD DMT Psilocybin Peyote Ayahuasca Tryptamine Phenthylamine 

1 Einleitung

Psychedelika, in der wissenschaftlichen Literatur auch als klassische Halluzinogene bezeichnet, sind psychoaktive Substanzen, die tief greifende Veränderungen der Wahrnehmung, des emotionalen Erlebens und einer Reihe kognitiver Funktionen bewirken. Abzugrenzen sind sie von psychoaktiven Substanzen, die nicht nur qualitative, sondern auch quantitative Veränderungen des Bewusstseins hervorrufen (Halluzinogene 1. und 2. Ordnung) (Leuner 1981). Darunter insbesondere Dissoziativa, Anticholinergika, die Alkaloide des Pilzes Amanita muscaria sowie der Azteken-Salbei Salvia divinorum. Verbindendes Element der Mitglieder dieser Substanzklasse ist, dass ihre charakteristische Wirkung primär durch Bindungsaffinität an spezifischen Serotoninrezeptoren vermittelt wird (Araújo et al. 2015; Ray 2010). Neben ihrer pharmakologischen Verwandtschaft bestärken auch psychometrische und tierexperimentelle Forschungsergebnisse die Annahme, dass Psychedelika als eine eigenständige Substanzklasse betrachtet werden sollten (Appel und Cunningham 1985; Oberlender und Nichols 1988; Studerus et al. 2010).

2 Überblick Substanzen

Zu den bekanntesten Psychedelika zählen Meskalin (3,4,5-trimethoxyphenethylamine), DMT (N,N-Dimethyltryptamin), 5-MeO-DMT (5-methoxy-DMT), Psilocybin (4-phosphoryloxy-DMT), Psilocin (4-hydroxy-DMT) und LSD (Lysergsäurediethylamid). Als Leitsubstanzen sollten LSD und Psilocybin betrachtet werden, da sie am weitesten verbreitet und am umfassendsten wissenschaftlich untersucht wurden. Chemisch lassen sich Psychedelika in zwei strukturelle Klassen unterteilen:
  1. (1)

    Indolamine, strukturell mit dem Neurotransmitter Serotonin verwandte Substanzen, die sich in die chemisch einfacheren Indolalkylamine wie DMT, 5-MeO-DMT, Psilocybin und Psilocin sowie die strukturell komplexeren, tetrazyklischen Ergoline wie LSD und dessen Derivate unterteilen.

     
  2. (2)

    Phenylakylamine, strukturell den Katecholaminen nahestehende Substanzen, deren bekanntester Vertreter Meskalin ist. Weitere bekannte Substanzen sind die von Meskalin abgeleiteten Phenethylamine wie z. B. 2C-B (2,5-Dimethoxy-4-bromophenethylamin), psychedelische Amphetaminderivate wie z. B. DOM (2,5-Dimethoxy-4-methylamphetamin) sowie das N-Benzylphenethylamin 25C-NBOME.

     

Eine Vielzahl weiterer Psychedelika wurden in der Forschungsliteratur beschrieben und finden zum Teil auch unter Konsumenten Verbreitung. Diese sind jedoch nicht Gegenstand dieses Artikels, da häufig von geringer oder nur vorübergehender epidemiologischer Relevanz (Sumnall 2016).

3 Geschichte

Die wissenschaftliche Erforschung der Psychedelika begann mit den Arbeiten des Chemikers und Pharmakologen Arthur Heffter (Heffter 1896), der Meskalin als das aktive Prinzip aus dem wahrscheinlich bereits seit mehr als 5000 Jahren von indigenen Kulturen in Nordamerika rituell verwendeten Peyote-Kaktus Lophophora williamsii isolierte (El-Seedi et al. 2005). Dieser war botanisch erstmals 1845 von Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck beschrieben worden (Salm-Reifferscheidt-Dyck 1845) und ist eine von mehreren Kakteen des amerikanischen Kontinents, die Meskalin enthalten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelangen die Aufklärung der chemischen Struktur und die Totalsynthese des Meskalin (Späth 1919) und es erschienen zahlreiche wissenschaftliche und literarische Publikationen, von denen die umfassenden Untersuchungen des Neurologen und Psychiaters Kurt Beringer (Beringer 1927) und das Buch Die Pforten der Wahrnehmung von Aldous Huxley (Huxley 1954), eine literarisch-philosophische Verarbeitung der Wirkung des Meskalin, besondere Erwähnung verdienen. Chemisch war Meskalin der Ausgangspunkt einer Vielzahl durch Derivatisierung gewonnener psychoaktiver Substanzen; es steht prototypisch für die Klasse der psychedelischen Phenylalkylamine (Shulgin et al. 2011; Trachsel et al. 2013).

LSD, die wohl bekannteste psychedelische Substanz, wurde 1938 von dem Chemiker Albert Hofmann bei chemischen Untersuchungen der Alkaloide des Mutterkorns (Claviceps purpurea), einem auf Süßgräsern wachsenden Pilz, erstsynthetisiert. Diesem kam historisch einerseits volksmedizinische Bedeutung bei der Geburtshilfe zu (Zaggl 1856), andererseits stellte der massenhafte Befall von Roggen und der aus dem Verzehr von Mutterkorn-Alkaloiden resultierende Ergotismus ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung dar (Bauer 1973). Die Wirkung des LSD wurde durch einen Selbstversuch im Jahre 1943 durch Albert Hofmann festgestellt. Die Substanz wurde 1948 patentiert und in den Folgejahren zunächst zur Erforschung psychischer Grenzzustände (Psychotomimetikum) und später als psychotherapeutisches Adjuvans beforscht (Hofmann und Stoll 1948; Hofmann 1993; Stoll und Hofmann 1943). Hofmann gelang es zudem, bei Untersuchungen des in Mittelamerika rituell verwendeten Ololiuqui – den Samen des Windengewächses Rivea corymbosa – die mit LSD verwandten, psychoaktiven Ergoline Lysergsäureamid (LSA) und Lysergsäurehydroxyethylamid (LSH) zu isolieren (Hofmann und Tscherter 1960). Die in den Folgejahrzehnten in der wissenschaftlichen Literatur beschriebenen Derivate des LSD wie z. B. AL-LAD werden seit dem Jahr 2013 zunehmend in Drogenszenen vermarktet (Brandt et al. 2017; Brandt et al. 2015).

DMT wurde erstmals 1931 vom Chemiker Richard Manske synthetisiert und klinisch durch die Psychiater Böszörményi und Szára (Böszörményi und Szára 1958) in Ungarn untersucht, die es als Substitut für das aufgrund politischer Spannungen nicht mehr verfügbare LSD verwendeten (Gallimore und Luke 2015). Bei DMT handelt es sich um ein in Pflanzen und Säugetieren vorkommendes Tryptamin, dessen natürliche Funktion noch weitestgehend ungeklärt ist (Barker et al. 2012; Christian et al. 1977; Fontanilla et al. 2009; Wallach 2009). Aufgrund rascher Desaminierung durch die Monoaminooxidasen (MAO) ist es peroral nur bei pharmakologischer Hemmung ebendieser wirksam. Das DMT-haltige Ayahuasca, ein im Amazonasbecken möglicherweise bereits präkolumbianisch (De Mori 2011; McKenna 1998) verwendeter, wässriger Extrakt aus Teilen von mindestens zwei Pflanzen (zumeist Banisteriopsis caapi und Psychotria viridis), enthält eine Reihe reversibler MAO-Hemmer (u. a. Harmin und Harmalin), welche die orale Wirksamkeit des enthaltenen DMT bedingen (McKenna et al. 1984; Schultes 1957). Mitverantwortlich für die seit den 1990er-Jahren zunehmende Popularität des Gebrauchs von DMT in Szenekreisen sind unter anderem die Publikationen des Psychiaters Rick Strassman (insb. DMT: The Spirit Molecule 2001), die vielfältigen Veröffentlichungen von Terence McKenna, die steigende Bekanntheit der Praktiken südamerikanischer synkretistischer Kirchen, welche das DMT-haltige Ayahuasca rituell konsumieren und die zunehmende Kommerzialisierung von vergleichbaren Ritualen mit therapeutischem Versprechen.

Die Untersuchungen des Bankiers und Hobbymykologen R. Gordon Wasson zum rituellen Gebrauch des Pilzes Psilocybe mexicana in Mittelamerika führte zur Isolierung und strukturellen Aufklärung der Wirkstoffe Psilocybin und Psilocin (Hofmann et al. 1958; Wasson 1959). Psilocybin wird bei Einnahme durch Phosphatasen zu Psilocin hydrolisiert und stellt neben den in Spuren vorkommenden, psychoaktiven Substanzen Baeocystin und Norbaeocystin die primäre zentralwirksame Substanz dar (Horita und Weber 1961). Insgesamt wurden weltweit über 186 Pilzspezies beschrieben, von denen gesichert ist oder vermutet wird, dass sie Psilocybin enthalten (Guzmán et al. 1998). Psilocin wurde in der Natur bisher ausschließlich in Pilzen nachgewiesen.

Bis zu ihrer Diffusion in breitere Gesellschaftsschichten, den damit verbundenen Komplikationen durch unsachgemäßen und unverantwortlichen Gebrauch (Smith 1969) und schließlich ihrer Prohibition infolge des Inkrafttretens der UN-Konvention über psychotrope Substanzen, standen Psilocybin und LSD im Interesse der medizinischen Grundlagen- und Therapieforschung (Baker 1964; Grof 1976, 1980; Leuner 1963, 1966, 1971).

Als historische Besonderheit kann die Vielfalt begrifflicher Definitionen für diese Substanzklasse und ihr Wandel im zeitlichen Verlauf betrachtet werden (Shulgin 1978). Ausgangspunkt war hierbei die Verwendungsempfehlung der Substanz LSD zur Gewinnung eines Einblicks „in die Ideenwelt des Geisteskranken“ (Psychotomimetika, Abb. 1) im Rahmen der psychiatrischen Selbsterfahrung. Im Kontrast hierzu entwarf der Psychiater Humphry Osmond (Osmond 1957) vor dem Hintergrund der im Rahmen seiner klinischen Tätigkeit als therapeutisch wertvoll interpretierten Substanzwirkungen eine Reihe von Alternativbegriffen, wobei er den in Korrespondenz mit Aldous Huxley kreierten Begriff psychedelic (altgr. ψυχη, „Seele“ und δῆλος, „offenbaren“) für am geeignetsten hielt und damit den heute gebräuchlichen Begriff Psychedelika schuf. Im deutschsprachigen Raum etablierte sich zu Beginn aufgrund der medizinisch-psychologischen Forschungsarbeiten des Psychiaters und Psychotherapeuten Hanscarl Leuner der ebenfalls von Osmond vorgeschlagene Begriff Psycholytica, welcher im Kontext substanzgestützter Psychotherapie (psycholytische Psychotherapie) Anwendung fand (Leuner 1963, 1971, 1981). Angesichts der soziokulturellen, oft rituell und religiös eingebetteten Verwendung einiger psychedelischer Substanzen natürlichen Ursprungs in der Kulturgeschichte (Carod-Artal 2014) formten Ruck, Bigwood, Staples, Ott und Wasson (Ruck et al. 1979) den Begriff Entheogene (altgr. das Göttliche in sich hervorbringend), um einer abwertenden Gleichsetzung funktionaler, weltanschaulich oft als spirituell konnotierter indigener Praktiken mit dysfunktionalen Umgangsweisen wie Substanzmissbrauch und ganz allgemein der moralischen Verurteilung dieser Substanzen und Bewusstseinszustände vor dem Hintergrund der Prohibitionspolitik entgegenzutreten (Ott 1993).
Abb. 1

Auszug des Begleitprospekts von LSD-25 (Hofmann 1993, S. 55)

Innerhalb der Forschungsgemeinschaft etabliert sich seit dem Jahr 2000 zunehmend der Begriff Psychedelika, welcher den bis dahin etablierten Begriff Halluzinogene ersetzt, der eine Reihe weiterer Substanzen einschließt, die in ihrer Phänomenologie von Psychedelika abzugrenzen sind (Leuner 1981).

4 Sozialgeschichte

Allerdings konnte ich mir damals aber nicht vorstellen, daß die neue Substanz außerhalb des medizinischen Bereichs später auch in der Drogenszene als Rauschmittel gebraucht werden könnte. So wie ich LSD bei meinem ersten Selbstversuch in seiner erschreckenden Dämonie erlebt hatte, konnte ich gar nicht auf den Gedanken kommen, dieser Stoff könne jemals sozusagen als Genußmittel Anwendung finden.“ (Hofmann 1993)

Entgegen der ersten Einschätzung von Albert Hofmann fanden Psychedelika nicht nur in der medizinischen Forschung Anwendung, sondern weckten sowohl in geheimdienstlichen und militärischen Strukturen sowie breiten Gesellschaftsschichten großes Interesse.

In der Literatur zur Aufarbeitung der Tätigkeiten von KZ-Ärzten finden sich Hinweise auf die Verwendung von Meskalin zu Verhörzwecken und zur luftfahrtmedizinischen Forschung (Lee und Shlain 1985). In der Nachkriegszeit führte der amerikanische Geheimdienst CIA in geheimen und gemäß der damaligen Gesetzeslage in den Vereinigten Staaten illegalen Forschungsprogrammen (Project ARTICHOKE, MK-ULTRA) umfassende Menschenversuche durch, mit dem Ziel, Techniken zur Bewusstseinskontrolle zu entwickeln, mit verschiedensten psychoaktiven Substanzen (u. a. Psychedelika) und biologischen Kampfstoffen (Ross 2006). Bei diesen wurden Personen auch unfreiwillig zu Probanden gemacht und erlitten schwere, mitunter sogar tödliche Folgen. Dabei wurden Methoden aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern zum Teil übernommen und einige der beteiligten Ärzte weiterbeschäftigt (Lee und Shlain 1985; Ross 2006). Ken Kesey, eine für die Popularisierung des Gebrauchs von LSD in den USA besonders relevante Persönlichkeit, verarbeitete seine Erlebnisse als Proband von MK-ULTRA in seinem psychiatriekritischen Roman „Einer flog über das Kuckucksnest“ (Kesey 1963). Angesichts des militärischen Wettrüstens zwischen dem Warschauer Pakt und den Nato-Staaten ist zu vermuten, dass auch in der Sowjetunion vergleichbare Tätigkeiten vollzogen wurden.

In den 1950er-Jahren kamen in den USA eine Reihe von Menschen durch militärische und zivile Forschungstätigkeiten mit psychedelischen Substanzen in Berührung (Lee und Shlain 1985). Die zunehmende Diffusion des Wissens über deren Wirkung durch intellektuelle und künstlerische Kreise in breitere Gesellschaftsschichten, die vorerst unkritische Medienberichterstattung, literarische Publikationen wie jene Aldous Huxleys, die legale Verfügbarkeit sowie die Bildung von Aktivistengruppen wie die von Ken Kesey begründeten Merry Pranksters, welche im zum Symbol der kulturkritischen Gegenbewegung der 1960er-Jahre gewordenen Bus Further durch die USA reisten und bei öffentlichen Veranstaltungen LSD-Initiationen (Acid Tests) durchführten (Wolfe 1969), führten zu einer raschen Zunahme des Gebrauchs von LSD im Speziellen und des Interesses an psychedelischen Substanzen im Allgemeinen (Lee und Shlain 1985). Ebenso vielfältig wie die Wirkung der Substanz auf unterschiedlichste Individuen waren auch die entstehenden Subkulturen in den USA und Westeuropa, welche sich mit der Anti-Kriegs-, Anti-Kapitalismus- und Ökologiebewegung verbanden (Tanner 1998). Eine ambivalente Rolle spielte der Psychologe Timothy Leary, der sich nach dem unfreiwilligen Ende seiner psychedelikabezogenen Forschungstätigkeit in Harvard politisierte und medienwirksam den Bruch mit der Normgesellschaft und die Einnahme von LSD und anderen psychedelischen Substanzen propagierte (Leary 1970). Während es durch den unsachgemäßen Gebrauch von LSD (z. B. hohe Dosierung, reizintensiver und ungeschützter Einnahmekontext) zunehmend zu Hospitalisierungen kam (Smith 1969), katalysierten Psychedelika in den USA und Westeuropa einen politischen Generationenkonflikt, der schließlich im weltweiten Verbot von nahezu allen damals bekannten psychoaktiven Substanzen durch die UN-Konvention über psychotrope Substanzen mündete (Baumeister und Placidi 1983).

„Leary in jail

Gelpke is dead

Kur in Asylen

is this your psychedelic

revolution?

Hatten wir

etwas ernst genommen

mit dem man nur spielen darf

oder

im Gegenteil?“

Dr. med. Walter Vogt; Arzt, Psychiater und Schriftsteller in einem Briefwechsel mit Albert Hofmann (1993)

Der Gebrauch von Psychedelika entwickelte sich in den Folgejahrzehnten zu einem stabilen Randphänomen von geringer epidemiologischer Relevanz, das seit den 1990er-Jahren wieder an Bedeutung gewinnt, nun jedoch im Unterschied zur präprohibitiven Zeit eher weniger politisch und durch hedonistischere Gebrauchskontexte gekennzeichnet ist (Millman und Beeder 1994; St John 2012).

5 Medizinische und wissenschaftliche Anwendung

Derzeit gibt es keine anerkannte medizinische Indikation für den therapeutischen Einsatz von Psychedelika. Seit Anfang der 1990er-Jahre, spätestens jedoch dem Jahr 2000 ist eine Zunahme des diesbezüglichen Forschungsinteresses festzustellen – manche Autoren sprechen gar von einer „Renaissance“ (Sessa 2016).

Im Mittelpunkt aktueller Forschung stehen die Verwendung von Psilocybin und LSD als psychotherapeutische Adjuvantien (Tab. 1) sowie die neurowissenschaftliche Grundlagenforschung (Carhart-Harris et al. 2016b).
Tab. 1

Evidenz für (potenzielle) medizinische Indikationen von Psilocybin und LSD

Substanz

Potentielle Indikation

Literaturverweis

Psilocybin

Cluster-Kopfschmerz

(Sewell et al. 2006)

Depression

(Carhart-Harris et al. 2016a; Griffiths et al. 2011; Griffiths et al. 2008)

Angst und Depression bei lebensbedrohlicher Krebserkrankung

(Griffiths et al. 2016; Grob et al. 2011; Ross et al. 2016)

Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol; Nikotin)

(Bogenschutz et al. 2015; Bogenschutz und Johnson 2015)

Zwangsstörung

(Moreno et al. 2006)

LSD

Angst im Zusammenhang mit lebensbedrohlichen Erkrankungen

(Gasser et al. 2015)

Cluster-Kopfschmerz

(Sewell et al. 2006)

Alkoholabhängigkeit

(Krebs und Johansen 2012)

Hinsichtlich des derzeitigen Diskurses zur therapeutischen Anwendung von Psychedelika ist kritisch anzumerken, dass bei den aktuell im Interesse stehenden Indikationen völlig divergente Wirkmodelle postuliert werden – von direkter pharmakologischer Einflussnahme wie am Beispiel der Therapie von Cluster-Kopfschmerzen bis hin zu verschiedenen psychopharmakologischen Wirkmodellen, bei denen die subjektive Erfahrung und deren psychotherapeutisch begleitete Interpretation im Mittelpunkt stehen, wie am Beispiel von Angst und Depression bei lebensbedrohlicher Krebserkrankung (Majić et al. 2015). Therapeutische Studien mit großen Stichproben und modernem Studiendesign liegen derzeit für die meisten Indikationen noch nicht vor. Auch methodische Herausforderungen, wie z. B. die Verblindung einer Studie bei Verwendung einer stark psychoaktiv wirksamen Substanz, sind bisweilen ungelöst.

6 Epidemiologie, Konsummuster und kulturelle Kontexte

Laut Epidemiologischem Suchtsurvey (ESA 2012), einer Repräsentativbefragung zum Monitoring des Substanzkonsums in der Bundesrepublik Deutschland, beträgt die Lebenszeitprävalenz des Konsums von LSD bei den 18- bis 64-Jährigen 2,2 %, die 12-Monats-Prävalenz 0,3 % und die 30-Tage-Prävalenz 0,1 %; für „Pilze“ 2,6 %, 0,3 % und 0,1 % (Pfeiffer-Gerschel et al. 2014). Der Konsum von Psychedelika stellt auf Ebene der Gesamtbevölkerung ein stabiles Randphänomen mit vergleichsweise geringer epidemiologischer Relevanz dar.

Verbreitete Konsummotive sind Introspektion, Rekreation und quasi-therapeutische Selbstbehandlung. Das Spektrum der konsumierenden Personen reicht von jungen Party- und Festivalbesuchern (Millman und Beeder 1994) über Künstler und anderweitig kreativ Tätige, an Selbsterfahrung interessierte Personen aus psychosozialen Berufen (Weinhold 2010) bis zu Menschen auf der Suche nach alternativen Gemeinschaftsformen und Therapieverfahren (Schmid 2010). Nach St John (St John 2012) gibt es außerdem eine von „der psychedelischen Erfahrung“ inspirierte globale Bewegung, die neben eigener künstlerischer Strömungen (psychedelic music, psychedelic art) Kulturtechniken zur Abwendung und Abmilderung von Konsumrisiken entwickelt hat (Oak et al. 2015). Entsprechend der Diversität von Konsummotivation und -kontext sind auch die jeweils favorisierte Konsumfrequenz und Dosierung sehr heterogen; sie reichen von der häufigen Einnahme niedriger Dosierungen bis zur sehr seltenen Einnahme hoher Dosierungen.

Der ritualisierte Gebrauch von psychoaktiven Substanzen zur Induktion veränderter Bewusstseinszustände lässt sich weltweit bei verschiedenen Kulturen über mehrere Jahrtausende nachweisen und wird in der Gegenwart noch praktiziert (Naranjo 1979; Ruck et al. 1979; Ruck und Staples 1994; Wasson et al. 1986). Dieser Gebrauch erfolgt aus religiösen, medizinischen oder rekreationalen Motiven. Während sich einige Naturdrogen oder deren Zubereitungen wie z. B. Ololiuqui, psilocybinhaltige Pilze, Ayahuasca und meskalinhaltige Kakteen eindeutig den Psychedelika zuordnen lassen, schließen Autoren wie Ott (Ott 1993) unter dem Begriff Entheogene eine Reihe weiterer Naturdrogen ein, die nicht Gegenstand dieses Beitrages sind. Sie werden in der Regel vor dem Hintergrund komplexer indigener Kulturtechniken verwendet. Neben dem Gebrauch des Fliegenpilzes (Amanita muscaria) im sibirischen Schamanismus (Wasson und Wasson 1952) gelten die Mysterien von Eleusis, ein zu Ehren der Rückkehr von Persephone im antiken Griechenland begangenes Frühlingsritual, als historisches Beispiel für ein „entheogenes“ Ritual im europäischen Raum. Der im Rahmen des Rituals eingenommene Kykeon, ein Trank aus Getreide und Wasser, enthielt nach Wasson, Hofmann und Ruck (Wasson et al. 1978) vermutlich psychoaktive Stoffe, die aus dem Mutterkorn gewonnen wurden. Insbesondere in Mittel- und Südamerika sind umfassende archäologische, historische und ethnografische Nachweise für die andauernde rituelle Verwendung von Pflanzen mit psychedelischen Wirkstoffen erbracht worden (Carod-Artal 2014). In der Gegenwart spielt dabei der Gebrauch von Ayahuasca durch synkretistische Kirchen wie die União do Vegetal und die Santo Daime (Labate und Jungaberle 2011) sowie von Peyote durch die ebenfalls synkretistische Native American Church (Calabrese 2013) eine zunehmende Rolle, während der traditionelle Gebrauch in indigenen Kulturen weltweit durch die Zerstörung von Lebensräumen und die zum Teil touristisch motivierte Internationalisierung ihrer Kulturtechniken bedroht wird (DeRios 1994).

7 Pharmakologie

Psychedelika verbindet trotz der chemischen Heterogenität ihrer Vertreter ein vergleichbares pharmakologisches Profil, welches primär, jedoch nicht ausschließlich, durch hohe Bindungsaffinität für Serotoninrezeptoren gekennzeichnet ist (Ray 2010) und sich sowohl in einer vergleichbaren subjektiven Wirkung als auch der Induktion von Kreuztoleranz abbildet (Halberstadt 2015). Agonismus bzw. partieller Agonismus am 5-HT2A-Rezeptor gilt als notwendige Pharmakologie einer psychedelischen Substanzwirkung und wurde erstmals 1998 experimentell unter Verwendung des 5-HT2A-Antagonisten Ketanserin nachgewiesen (Vollenweider et al. 1998). Die qualitativen Unterschiede zwischen den einzelnen Wirkstoffen der Substanzklasse werden durch 5-HT2A-Agonismus nicht in ausreichendem Maße erklärt, denn die betreffenden Substanzen sind (entgegen früherer Annahmen) bis auf wenige Ausnahmen nicht hoch selektiv, sondern interagieren mit einem ganzen Spektrum weiterer Rezeptoren, die zu ihrer spezifischen Psychopharmakologie beitragen (Halberstadt und Geyer 2011; Ray 2010). Diskutiert werden neben der Aktivierung von 5-HT2A-Rezeptoren bei der Generierung der subjektiven Wirkung insbesondere die Rolle des Glutmat- und Dopaminsystems (Vollenweider und Preller 2016).

Die wiederholte Einnahme von Psychedelika führt zu rascher Toleranzentwicklung, welche ursächlich auf die Herabregulation von 5-HT2A-Rezeptoren zurückgeführt wird (Buckholtz et al. 1990; Gresch et al. 2005).

Eine Wirkung kann bei LSD ab einer Dosierung von 25 25 μg mu;g bereits innerhalb weniger Minuten subjektiv wahrgenommen werden. Psilocybin und Meskalin hingegen haben bei peroraler Aufnahme einen etwas späteren wahrnehmbaren Wirkungseintritt (im Bereich von 15–30 Minuten) und sind hinsichtlich der Dosierung von geringerer Potenz als LSD und dessen Derivate. Die initialen Symptome sind überwiegend sympathomimetischer Natur: Dilatation der Pupillen (bei fortbestehender Reaktivität), leichte Übelkeit und Schwindelgefühle, Hitzewallungen, Kälteempfinden, seltener eine leichte Steigerung des Blutdrucks und der Herzfrequenz, Piloerektion sowie leichte Temperaturerhöhung (Nichols 2016; Passie et al. 2008; Strassman 1984) (Tab. 2).
Tab. 2

Literaturüberblick Psychedelika

Substanz

Struktur

Wirkdauer

Weiterführende Literatur

Meskalin

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4–8 Stunden (peroral)

(Beringer 1927; Hermle et al. 1992; Hermle et al. 1998)

LSD

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6–11 Stunden (peroral)

(Hofmann 1993; Passie et al. 2008)

DMT

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15–90 Minuten (inhalativ)

4–8 Stunden (peroral bei MAO-Hemmung)

(Böszörményi und Szára 1958; Carbonaro et al. 2016)

Psilocybin

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2–6 Stunden (peroral)

(Froese et al. 2016; Hasler et al. 2004; Hofmann et al. 1958)

8 Subjektive Wirkung

Dosisabhängig können Veränderungen der Sinneswahrnehmung bis hin zu Synästhesien und Pseudohalluzinationen auftreten. Das sinnlich-emotionale Erleben wird intensiviert. Die Spannbreite der erlebbaren Bewusstseinszustände reicht von Gefühlen der Glückseligkeit und einem ozeanischen Gefühl der Verbundenheit mit der Welt bis hin zu angstvollen, paranoiden und psychotischen Reaktionen (Studerus et al. 2010). Kognitive Funktionen wie Aufmerksamkeit und das Arbeitsgedächtnis sind teilweise beeinträchtigt, wobei exekutive Funktionen überwiegend intakt bleiben (Hasler et al. 2004). Die Suggestibilität ist erhöht (Carhart-Harris et al. 2015). Selbst-, Raum- und Zeitwahrnehmung können so tief greifend verändert sein, dass diese Zustände oft mit intensiven Träumen oder religiöser Ekstase verglichen werden (Griffiths et al. 2011).

Das Erleben der pharmakologischen Substanzwirkung wird neben der eingenommenen Dosis in fundamentaler Weise durch das Individuum und dessen Erwartungen, sowie Kontextfaktoren wie z. B. dem Ort der Einnahme mitbestimmt (Zinberg 1984).

Als Besonderheit der Substanzklasse kann ihr Vermögen betrachtet werden, von einigen Wissenschaftlern als mystisch beschriebene Erlebnisse von hoher persönlicher Signifikanz zu induzieren (Griffiths et al. 2006; Hasler et al. 2004). Pahnke und Richards (Pahnke und Richards 1966) beschreiben eine Reihe weiterer psychologischer Aspekte der Wirkung, kommen jedoch zu dem Schluss, dass eine konkrete Definition der psychedelischen Erfahrung“ angesichts der Vielzahl psychischer Phänomene nicht möglich sei. Kennzeichnend ist, dass die Wirkung meist bei vollem Bewusstsein erlebt und anschließend erinnert werden kann. Ein weit verbreitetes Instrument zur Erfassung veränderter Wachbewusstseinszustände, wie der subjektiven Reaktion auf eine psychoaktive Substanz, ist die Altered States of Consciousness Rating Scale (Schmidt und Majić 2016). Deren Hauptdimensionen sind (1) ozeanische Selbstentgrenzung, (2) angstvolle Ichauflösung, und (3) visionäre Umstrukturierung (Dittrich 1998). Meskalin, LSD und Psilocybin führen zu deutlichen Steigerungen der Werte auf allen der drei genannten Dimensionen, was sie qualitativ von anderen psychoaktiven Substanzen abgrenzt (Hermle et al. 1992; Studerus et al. 2010).

9 Gesundheitliche Risiken

Psychedelika wie LSD und Psilocybin gelten im klinischen Kontext als physiologisch sicher und haben ein niedriges Abhängigkeitspotenzial (Nichols 2016). Aktuelle Populationsstudien aus den USA deuten darauf hin, dass deren Gebrauch auch außerhalb eines klinischen Kontextes nicht mit dem erhöhten Auftreten von psychiatrischen Störungsbildern assoziiert ist (Hendricks et al. 2015; Johansen und Krebs 2015). Wenngleich die epidemiologische Datenlage keine Hinweise auf ein spezifisches Risiko für die Entwicklung therapiebedürftiger psychiatrischer Störungen durch den Konsum von Psychedelika gibt, bleibt die Frage ungeklärt, ob dieser nicht im Einzelfall im Sinne eines Triggerfaktors deren Entstehung begünstigen kann. Vor diesem Hintergrund werden in der wissenschaftlichen Literatur primär drei psychedelikainduzierte Störungsbilder diskutiert: (1) die Auslösung einer Angst- bzw. Panikstörung, (2) die Erstmanifestation oder Exazerbation einer psychotischen Erkrankung und (3) anhaltende Wahrnehmungsstörungen (Hallucinogen Persisting Perception Disorder, DSM-V), die vorübergehend oder persistierend auftreten können (Majić et al. 2016). Bei allen drei Störungsbildern handelt es sich um sehr seltene und häufig transitorische Phänomene, deren Pathomechanismus im Zusammenhang mit der Einnahme von Psychedelika aufgrund mangelnder Daten oder uneindeutiger Ergebnisse noch nicht aufgeklärt werden konnte. Eine Analyse gepoolter Daten von RCT-Studien mit gesunden Probanden konnte zeigen, dass diese nach Einnahme von Psilocybin im Follow-up keine psychotischen Symptome oder anhaltende Wahrnehmungsstörungen im Sinne von HPPD zeigten (Studerus et al. 2011).

Im Gegensatz zu den relevantesten Substanzen LSD und Psilocybin, die sich durch eine niedrige Toxizität auszeichnen, muss der Konsum historisch neuer und wenig beforschter Substanzen grundsätzlich als gesundheitlich riskant angesehen werden. Dieser spielt seit der Jahrtausendwende eine zunehmende Rolle auf epidemiologisch sehr niedrigem Niveau (Sumnall 2016). Die betreffenden Substanzen sind häufig weder klinisch bekannt, noch soziokulturell etabliert und zeichnen sich zum Teil durch eine geringe therapeutische Breite bzw. hohe Toxizität oder einen stark verzögerten Wirkeintritt und z. T. mehr als 24 Stunden anhaltender Wirkdauer aus (u. a. 5-HT2A-Agonisten mit N-2-Methoxybenzyl-Partialstruktur, z. B. 2C-C-NBOME; alkyloxyrigidisierte Phenethylamine, z. B. Bromo-DragonFLY). Auch der Mischkonsum mit anderen psychoaktiven Substanzen birgt zusätzliche und schwer kalkulierbare Gesundheitsrisiken, ist in manchen Konsumszenen jedoch ein häufiges Phänomen.

10 Notfallmedizin und Therapie von Missbrauch und Abhängigkeit

Einem nicht medikamentösen Vorgehen – bestehend aus sensorischer Abschirmung und psychologischer Betreuung (talking down) – ist Vorzug zu geben (Strassmann 1995; Taylor et al. 1970). Falls dies nicht möglich oder ausreichend ist, sollte die Gabe eines Sedativums erwogen werden. Der Einsatz von Antipsychotika ist kontraindiziert, da sie zu einer Verstärkung der dysphorischen Reaktion und Angst führen können (Thomasius et al. 2004).

Selbstschädigend-missbräuchlicher Konsum (Hallucinogen Use Disorder, DSM-V) ist selten und wird gemäß der üblichen Kriterien diagnostiziert (Halpern et al. 2014).

11 Ausblick

Psychedelika stehen wieder zunehmend im Interesse der Grundlagen- und Therapieforschung. Es bleibt offen, ob diese wirksamer als bestehende Therapieverfahren sind und zukünftig eine Rolle bei der Behandlung von psychiatrisch relevanten Störungsbildern spielen werden. Kritisch sollte hingegen die undifferenzierte Berichterstattung über aktuelle Studien von der Wissenschaftsgemeinschaft begleitet werden. Die methodisch zum Teil als schwach zu bewertenden Arbeiten dürfen nicht instrumentalisiert werden, um jedwede Form des Konsums von Psychedelika zu legitimieren.

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Centrum für Human- und GesundheitswissenschaftenCharité UniversitätsmedizinBerlinDeutschland
  2. 2.FINDER Institut für PräventionsforschungBerlinDeutschland
  3. 3.FINDER Institut für PräventionsforschungBerlinDeutschland

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