Chronische Niereninsuffizienz: Erworbene Zystennieren und Malignome

Living reference work entry
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Zusammenfassung

Erworbene Zystennieren werden definiert als mehr als drei bis fünf makroskopische Zysten in jeder Niere bei Patienten, die keine hereditären Zystennieren aufweisen. Die Erkrankung ist in der Regel asymptomatisch. Selten finden sich Einblutungen, Verkalkungen, Zysteninfekte oder eine Erythrozytose. Die Diagnostik beruht weitgehend auf regelmäßigen sonographischen Screeninguntersuchungen. Bei Verdacht auf maligne Entartung und bei Tumoren über 2–3 cm erfolgt eine Nephrektomie.

Literatur

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  2. Truong LD et al (2003) Renal cystic neoplasms and renal neoplasms associated with cystic renal diseases: pathogenetic and molecular links. Adv Anat Pathol 10:135–159CrossRefPubMedGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, rheumatologische und immunologische ErkrankungenUniversitätsklinikum AachenAachenDeutschland

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