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Begutachtung in der Schmerzmedizin

  • Roman Dertwinkel
  • Anke Pielsticker
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Zusammenfassung

Die Entwicklung schmerztherapeutischer Stufenschemata hat zu einer weitgehenden Akzeptanz der speziellen Schmerztherapie geführt. Die Einführung der Zusatzbezeichnungen „Spezielle Schmerztherapie“ durch den Deutschen Ärztetag 1996 und „Spezielle Schmerzpsychotherapie“ durch die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie und -forschung (DGPSF) 2004 haben dieser Entwicklung Rechnung getragen. Parallel zu der deutlich zunehmenden Nachfrage nach einer qualifizierten interdisziplinären Schmerztherapie ist auch der Bedarf nach spezieller schmerztherapeutischer Begutachtung erheblich gewachsen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wurde 2005 unter Mitarbeit zahlreicher Fachverbände eine interdisziplinäre Leitlinie für die Begutachtung von Menschen mit chronischen Schmerzen erstellt. 2012 wurde die zweite Überarbeitung der AWMF-Leitlinie (S2k) vorgelegt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.St. Joseph-Hospital, Klinik für AnaesthesiologieBremerhavenDeutschland
  2. 2.Institut für Schmerztherapie München (ISM)MünchenDeutschland

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