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Sprotte-Nadel

  • W. G. Guder
Living reference work entry
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Zusammenfassung

Sprotte-Nadel

Englischer Begriff

atraumatic needle; canula according to Sprotte and Whitacre

Definition

Von Sprotte und Whitacre entwickelte Nadel zur „atraumatischen“ Gewinnung von Liquor cerebrospinalis.

Beschreibung

Um eine schonende Einführung der Kanüle in den Liquorraum zu ermöglichen, entwickelten Sprotte (1987) und Hart und Whitacre (1951) eine Kanüle, die schonender („atraumatisch“) in den punktierten Liquorraum (Liquor-Gewinnung) eindringt. Sie zeichnet sich dadurch aus, das eine 22 G-Kanüle mit einem Aussendurchmesser von 0,7 mm einen seitlichen Eingang statt dem Eingang an der Spitze aufweist. Insbesondere wurden so Verletzungen von Gefäßen und die Blutkontamination des gewonnenen Liquors vermindert.

Literatur

  1. Braune HJ, Huffmann G (1992) A prospective double blind clinical trial, comparing the sharp Quincke needle (22 G) with an „atraumatic“ needle (22 G) in the induction of post-lumbar puncture headache. Acta Neurol Scand 86:50–54Google Scholar
  2. Hart JR (1951) Pencil point needle in prevention of postspinal headache. J Amer Med Ass 147:657–8Google Scholar
  3. Sprotte G, Schedel R, Pajunk H (1987) Eine atraumatische Universalkanüle für einseitige Regionalanaestesien. Anaesthesie 10:104–8Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2018

Authors and Affiliations

  • W. G. Guder
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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