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Proteine, fibrilläre

  • H. Fiedler
Living reference work entry
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Zusammenfassung

Proteine, fibrilläre

Englischer Begriff

fibrous proteins; scleroproteins

Definition

Fibrilläre Proteine haben eine faserähnliche Struktur (Achsenverhältnis >10: 1), sind in Wasser und verdünnten Säuren unlöslich und liegen überwiegend als β-Faltblatt- und geringer als α-Helixstrukturen vor. Die Polypeptidketten (s. Polypeptide) sind meistens nur entlang einer Dimension, oft in parallelen Bündeln angeordnet.

Beschreibung

Nach ihren Identitätsperioden werden fibrilläre Proteine in 3 Gruppen eingeteilt
  • Seidenfibroin-β-Keratin (0,65–0,70 nm): Faltblattstruktur

  • α-Keratin-Myosin-Fibrinogen (0,51–0,54 nm): α-Helix

  • Kollagene (0,28–2,29 nm): Tripelhelix (ein Teil der Minoritäten-Kollagene haben auch globuläre Domänen)

Fibrilläre Proteine sind wichtige Bestandteile des Binde- und Stützgewebes, der Muskelfasern sowie des Ektoderms. Für die Laboranalyse sind nur die N- und C-terminalen Fragmente der Vorläufermoleküle des Kollagens und die Abbauprodukte wie Hydroxyprolin oder Pyridinoline zugänglich.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • H. Fiedler
    • 1
  1. 1.ErfurtDeutschland

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