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Probenstabilität

  • W. G. Guder
Living reference work entry
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Zusammenfassung

Probenstabilität

Englischer Begriff

sample stability

Definition

Unter Stabilität wird die Fähigkeit eines Materials verstanden, bei Lagerung unter definierten Bedingungen den anfänglichen Wert einer zu messenden Größe für eine definierte Zeitspanne innerhalb festgelegter Grenzen zu halten. Anzustreben ist eine Stabilität, welche die Gesamtstreuung der Methode nicht vergrößert. Im Falle einer diagnostischen Probe wird von maximal zulässiger Instabilität gesprochen, die eine maximal zulässige Lager- und Transportzeit der Probe (Urin, Blut, Liquor) oder ihrer Subproben (z. B. Plasma, Serum, Überstand) bei Raumtemperatur, Kühlschranktemperatur oder eingefroren ergibt. Diese wurden in den Empfehlungen der Arbeitsgruppe Präanalytik der DGKL erarbeitet und den Regeln der jeweils gültigen Richtlinien der Bundesärztekammer angepasst.

Literatur

  1. Bundesärztekammer (2008) Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen. D Arztebl 105:C301–C315. www.bundesaerztekammer.de Google Scholar
  2. Guder WG, da Fonseca-Wollheim F, Heil W, Schmitt Y, Töpfer G, Wisser H, Zawata B (2012) Die Qualität diagnostischer Proben, 7. Aufl. BD, HeidelbergGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2018

Authors and Affiliations

  • W. G. Guder
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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