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Wettbewerb/Wettbewerbspolitik

  • Daniel BuhrEmail author
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Part of the Springer Reference Sozialwissenschaften book series (SRS)

Zusammenfassung

Wettbewerb (W) ist ein zentrales Element der wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Funktionslogik der Bundesrepublik Deutschland, das neben Vorteilen für den Einzelnen auch Vorteile für die Allgemeinheit bringen soll (→ Soziale Marktwirtschaft). Begründet wird diese Auffassung einerseits mit dem Hinweis auf die Steigerung des gesellschaftlichen Wohlstands, andererseits mit dem Argument der Förderung der individuellen und kollektiven Freiheit (Robert 2011). Als Ordnungsprinzip dient W. allgemein zur Koordination und Steuerung des Verhältnisses zwischen Individuen und Gruppen, die das gleiche Ziel anstreben.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Universität TübingenTübingenDeutschland

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