Advertisement

Akteure der Hochschulweiterbildung

  • Maria KondratjukEmail author
Living reference work entry
Part of the Springer Reference Sozialwissenschaften book series (SRS)

Zusammenfassung

In diesem Beitrag werden die Akteure der Hochschulweiterbildung zunächst nach deren funktionaler Zuordnung systematisiert, um in einem zweiten Schritt eine Eingrenzung auf die Akteure aus dem operativen Geschäft der Hochschulweiterbildung vorzunehmen. Das Handlungsfeld mit konkreten Tätigkeiten und Aufgaben sowie besondere Kennzeichen der Arbeit der Akteure in der Hochschulweiterbildung werden dargestellt.

Schlüsselwörter

Akteure Hochschulweiterbildung wissenschaftlich Weiterbildung Hochschule Tätigkeitsprofil 

Literatur

  1. Bardachzi, C. (2010). Zwischen Hochschule und Weiterbildungsmarkt: Programmgestaltung berufsbegleitender Studiengänge. Münster: Waxmann.Google Scholar
  2. Böhm, A. (1994). Grounded Theory: Wie aus Texten Modelle und Theorien gemacht werden. In A. Böhm, A. Mengel & T. Muhr (Hrsg.), Texte verstehen: Konzepte, Methoden, Werkzeuge (S. 121–140). Konstanz: UVK Universitäts-Verlag.Google Scholar
  3. Brunner, M., & Tribelhorn, T. (2014). Didaktische Ausbildung wirkt sich aus: Gute Lehre in der Hochschulweiterbildung aus Sicht der Lehrenden. Weiterbildung – Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends, 2, 35–37.Google Scholar
  4. Bruns, A. (2015). Wissenschaftliche Weiterbildung als Akteur in der Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung. Hochschule und Weiterbildung, 2, 20–26.Google Scholar
  5. Cendon, E., & Flacke, L. B. (2013). Praktikerinnen und Praktiker als hochschulexterne Lehrende in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Eine notwendige Erweiterung des Lehrkörpers. Hochschule und Weiterbildung, 1, 36–40.Google Scholar
  6. Cendon, E., Mörth, A., & Schiller, E. (2016). Rollen von Lehrenden: Empirische Befunde. In E. Cendon, A. Mörth & A. Pellert (Hrsg.), Theorie und Praxis verzahnen. Lebenslanges Lernen an Hochschulen (S. 201–221). Münster: Waxmann.Google Scholar
  7. Crozier, M., & Friedberg, E. (1993). Die Zwänge kollektiven Handelns. Über Macht und Organisation (Neuausgabe). Frankfurt a. M.: Hain.Google Scholar
  8. DGWF. (2005). DGWF-Empfehlungen: Perspektiven wissenschaftlicher Weiterbildung in Deutschland aus Sicht der Einrichtungen an Hochschulen. http://alt.dgwf.net/docs/EinwW_DGWF.pdf. Zugegriffen am 11.05.2018.
  9. DGWF. (2015). DGWF-Empfehlungen: Organisation der wissenschaftlichen Weiterbildung an Hochschulen. https://dgwf.net/fileadmin/user_upload/DGWF/DGWF-Empfehlungen_Organisation_08_2015.pdf. Zugegriffen am 11.05.2018
  10. Dollhausen, K., Ludwig, J., & Wolter, A. (2013). Organisation und Re-Organisation wissenschaftlicher Weiterbildung in einer bewegten Hochschullandschaft. Hochschule und Weiterbildung, 13(2), 10–13.Google Scholar
  11. Faulstich, P., & Graeßner, G. (2009). Aus dem Elfenbeinturm in die Exzellenz-Leuchttürme? In M. Knust & A. Hanft (Hrsg.), Weiterbildung im Elfenbeinturm (S. 145–154). Münster: Waxmann.Google Scholar
  12. Faulstich, P., & Oswald, L. (2010). Wissenschaftliche Weiterbildung. https://www.boeckler.de/pdf/p_arbp_200.pdf. Zugegriffen am 11.05.2018.
  13. Faulstich, P., Graeßner, G., Bade-Becker, U., & Gorys, B. (2007). Länderstudie Deutschland. In A. Hanft & M. Knust (Hrsg.), Internationale Vergleichsstudie zur Struktur und Organisation der Weiterbildung an Hochschulen (S. 84–188). Oldenburg: Carl von Ossietzky Universtität.Google Scholar
  14. Faulstich, P., Graeßner, G., & Schäfer, E. (2008). Weiterbildung an Hochschulen: Daten zu Entwicklungen im Kontext des Bologna-Prozesses. REPORT, 31(1), 9–18.Google Scholar
  15. Fischer, A. (2014). Lehrende in der Hochschulweiterbildung und ihr didaktischer Unterstützungsbedarf. Hochschule und Weiterbildung, 2, 13–18.Google Scholar
  16. Fischer, A., & Zimmermann, T. E. (2016). Leitende in der Hochschulweiterbildung verstehen sich primär als Unternehmerinnen und Unternehmer. Hochschule und Weiterbildung, 1, 45–49.Google Scholar
  17. Giddens, A. (1988). Die Konstitution der Gesellschaft: Grundzüge einer Theorie der Strukturierung. Frankfurt a. M.: Campus.Google Scholar
  18. Hanft, A., & Knust, M. (Hrsg.). (2007). Weiterbildung und Lebenslanges Lernen an Hochschulen: Eine internationale Vergleichsstudie zu Strukturen, Organisation und Angebotsformen. München: Waxmann.Google Scholar
  19. Herm, B., Koepernik, C., Leuterer, V., Richter, K., & Wolter, A. (2003). Hochschulen im Weiterbildungsmarkt: Ausschreibung des Wettbewerbs um die besten Geschäftsmodelle für Hochschulweiterbildungsangebote. http://ids.hof.uni-halle.de/documents/t838.pdf. Zugegriffen am 11.05.2018.
  20. Hochschulrahmengesetz (HRG) (2007/1999). IdF vom 19.01.1999 (BGBl. I, 18) zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 12. April 2007 (BGBl. I, 506).Google Scholar
  21. Jenert, T., & Brahm, T. (2010). „Blended Professionals“ als Akteure einer institutionsweiten Hochschulentwicklung. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 5(4), 124–145.CrossRefGoogle Scholar
  22. Jütte, W. (2008). Wissenschaftliche Weiterbildung im Feld erwachsenenpädagogischer Professionalität: Zwischen individueller Kompetenzentwicklung und kooperativem Innovationstransfer. MAGAZIN erwachsenenbildung.at, 4, 19–2. http://www.erwachsenenbildung.at/magazin/08-4/meb08-4.pdf. Zugegriffen am 21.10.2017.
  23. Kondratjuk, M. (2014). Hochschulen als Anbieter von Erwachsenenbildung: Ein Forschungsdesign zur Ergründung des (professionellen) Selbstverständnisses der Akteure in der Hochschulweiterbildung im Kontext ihrer Strukturen. In H. Pätzold, H. von Felden & S. Schmidt-Lauff (Hrsg.), Programme, Themen und Inhalte der Erwachsenenbildung (S. 125–139). Hohengehren: Schneider.Google Scholar
  24. Kondratjuk, M. (2017). Soziale Welt Hochschulweiterbildung: Figurationsmerkmale, Arenastruktur, Handlungsmodell (Reihe: Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen). Bielefeld: W. Bertelsmann.Google Scholar
  25. Kondratjuk, M., & Schulze, M. (2014). Forschungsperspektiven auf die Praxis von Hochschulweiterbildung: Ein Blick auf Akteure und die Programmorganisation. Hochschule und Weiterbildung, 1, 59–64.Google Scholar
  26. Ludwig, J., & Ebner von Eschenbach, M. (2013). Wissenschaftliche Weiterbildung zwischen hochschulspezifischer Aufgabenerfüllung und (Sub-)Systembildung im Kontext lebenslangen Lernens. Vergleich von fünf Fallstudien zur Re-Organisation wissenschaftlicher Weiterbildung. Hochschule und Weiterbildung 2, 46–52.Google Scholar
  27. Luhmann, N. (2011). Organisation und Entscheidung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.CrossRefGoogle Scholar
  28. Meier, F. (2011). Die Akteure des soziologischen Neo-Institutionalismus. In L. Lüdtke & H. Matsuzaki (Hrsg.), Akteur – Individuum – Subjekt: Fragen zu ‚Personalität‘ und ‚Sozialität‘ (S. 199–218). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.CrossRefGoogle Scholar
  29. Pellert, A. (2013). Rollenkonzepte in der akademischen Weiterbildung. In E. Cendon, R. Grassl & A. Pellert (Hrsg.), Vom Lehren zum Lebenslangen Lernen: Formate akademischer Weiterbildung (S. 27–34). Münster: Waxmann.Google Scholar
  30. Reinmann, G. (2011). Förderung von Lehrkompetenz in der wissenschaftlichen Weiterbildung: Ausgangslage, Anforderungen und erste Ideen. In M. Weil, M. Schiefner, E. Eugster & K. Futter (Hrsg.), Aktionsfelder der Hochschuldidaktik: Von der Weiterbildung zum Diskurs (S. 129–150). Münster: Waxmann.Google Scholar
  31. Schiefner, M. (2010). Didaktik universitärer Weiterbildung: Begründung eines neuen Handlungsfeldes für die Hochschuldidaktik. In U. Strate & O.-O. Kalis (Hrsg.), Wissenschaftliche Weiterbildung: Zehn Jahre nach Bologna – alter Wein in neuen Schläuchen oder Paradigmenwechsel (S. 143–150). Berlin: Deutsche Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung.Google Scholar
  32. Schimank, U. (2007). Handeln und Strukturen: Einführung in die akteurtheoretische Soziologie (3. Aufl.). Weinheim: Juventa.Google Scholar
  33. Schuetze, H.-G. (2009). Aufgaben der Hochschulweiterbildung aus internationaler (nordamerikanischer) Perspektive. In M. Knust & A. Hanft (Hrsg.), Weiterbildung im Elfenbeinturm (S. 155–164). Münster: Waxmann.Google Scholar
  34. Schulze, M. (2018). Erfolgreiche Studiengangentwicklung in der Hochschulweiterbildung. Die Institutionalisierung des Masterstudiengangs Sozialmanagement an deutschen Fachhochschulen (Reihe Bildungsforschung). Educational Research, 3. Nomos: Baden-Baden.Google Scholar
  35. Wehr Rappo, S. (2014). Qualität der Lehre in der Hochschulweiterbildung. In A. Fischer & C. Valentin (Hrsg.), Die „gute“ Lehre in der Hochschulweiterbildung, zoom Nr. 4. (S. 11–32). Bern: Zentrum für universitäre Weiterbildung ZUW der Universität Bern.Google Scholar
  36. Whitchurch, C. (2008). Shifting identities and blurring boundaries: The emergence of third space professionals in UK higher education. Higher Education Quarterly, 62(4), 377–396.CrossRefGoogle Scholar
  37. Whitchurch, C. (2009). The rise of the blended professional in higher education: A comparison between the United Kingdom, Australia and the United States. Higher Education, 58(3), 407–418.CrossRefGoogle Scholar
  38. Whitchurch, C. (2010). Optimising the potential of third space professionals in higher education. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 5(4), 9–22.CrossRefGoogle Scholar
  39. Whitchurch, C. (2013). Reconstructing identities in higher education: The rise of third space professionals. Abingdon: Routledge.Google Scholar
  40. Wilkesmann, U. (2010). Die vier Dilemmata der wissenschaftlichen Weiterbildung. Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 30(1), 28–42.Google Scholar
  41. Wolter, A. (2004). Weiterbildung und Lebenslanges Lernen als neue Aufgabe der Hochschule: Die Bundesrepublik Deutschland im Lichte internationaler Entwicklungen und Erfahrungen. In Bund-Länder-Kommission (Hrsg.), Zukunftsfähig Lernen und Organisieren im Verbund – Weiterbildung und Hochschulreform, Auftaktveranstaltung zum BLK-Programm „Wissenschaftliche Weiterbildung“ am 17. Und 18. Mai 2004 an der Universität Rostock (Materialien zur Bildungsplanung und zur Forschungsförderung, Bd. 119, S. 17–34). Bonn.Google Scholar
  42. Wolter, A. (2011). Die Entwicklung wissenschaftlicher Weiterbildung in Deutschland: Von der postgradualen Weiterbildung zum lebenslangen Lernen. Beiträge zur Hochschulforschung, 33(4), 8–35.Google Scholar
  43. Zink, F. (2013). Wissenschaftliche Weiterbildung in der Aushandlung: Die Akteure und ihre Themen in interinstitutionellen Aushandlungsprozessen im Kontext kooperativer Angebotsentwicklung. In K. Dollhausen, T. C. Feld & W. Seitter (Hrsg.), Erwachsenenpädagogische Kooperations- und Netzwerkforschung: Theorie und Empirie Lebenslangen Lernens (S. 133–156). Wiesbaden: Springer.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Erwachsenenbildung/berufliche WeiterbildungMartin-Luther-Universität Halle-WittenbergHalleDeutschland

Personalised recommendations