Forschungsförderung und ihre Finanzierung

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Zusammenfassung

In dem Beitrag werden die das öffentliche Forschungssystem finanzierenden und die Forschung durchführenden Akteure und deren Zusammenwirken dargestellt. Fokussiert werden die Arbeits- und Zuständigkeitsteilungen zwischen Bund und Ländern einschließlich der jüngsten Änderungen, die nunmehr auch die langfristige gemeinsame institutionelle Förderung von Hochschulen ermöglichen. Thematisiert werden die seit Jahren beobachteten Verschiebungen von der institutionellen hin zur Projektförderung und mit der Exzellenzinitiative, dem Hochschulpakt 2020 und dem Pakt für Forschung und Innovation die zentralen wissenschaftspolitischen Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, das Potenzial des deutschen Wissenschaftssystems zu erschließen und optimal zu fördern.

Schlüsselwörter

Forschungsfinanzierung Akteure des Forschungssystems Forschungsförderung 

1 Einleitung

Die institutionelle oder Grundmittelfinanzierung und die Projektförderung sind die wesentlichen komplementären Instrumente der Forschungsförderung in Deutschland. Im Zuge der Veränderungen des deutschen Forschungssystems seit den 1990er-Jahren hat insbesondere die Projektförderung und damit die Förderung durch Drittmittel sowohl von öffentlichen als auch privaten Förderern an Bedeutung gewonnen. Drittmittel dienen einerseits der Finanzierung von Forschungsaktivitäten und werden andererseits zunehmend als Ausdruck der Leistungsfähigkeit und Qualität der Forschung, insbesondere der Hochschulen, betrachtet und zu deren Bewertung herangezogen. So gehen die Drittmittel als ein Indikator in Verfahren der leistungsorientierten Mittelverteilung ein.

Im Folgenden wird die Entwicklung der öffentlichen Forschungsförderung zunächst im Überblick dargestellt. Dabei wird sowohl auf die verschiedenen, die Forschung finanzierenden Akteure eingegangen als auch auf die die Forschung durchführenden Akteure.

2 Überblick

Deutschland zeichnet sich durch ein breit gefächertes und ausdifferenziertes Forschungssystem aus (Abb. 1). Forschung wird in einer Vielzahl verschiedener Institutionen durchgeführt. Aufgrund der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland ist die staatliche Forschungsförderung zudem arbeitsteilig zwischen Bund und Ländern organisiert.
Abb. 1

Die Akteure des deutschen Forschungssystems und die Struktur der Finanzierung (Quelle: In Anlehnung an BMBF (2004): Bundesbericht Forschung 2004. S. 8, aktualisierte Daten: Bundesministerium für Bildung und Forschung. Datenportal des BMBF. http://www.datenportal.bmbf.de/portal/de/regnrtabs.html, Tabelle 1.2.2, Revisionsstand 04/2015. Dieses Werk ist lizenziert unter einer Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0.)

Auf Bundesebene ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) der wichtigste Akteur in der Forschungspolitik (siehe Abb. 2). Das BMBF trägt 59 % der Mittel des Bundes für die Förderung von Forschung und Entwicklung bei. Weitere wichtige Akteure sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (21 %) und das Bundesministerium für Verteidigung (6 %). Letzteres ist für die Verteidigungs- und Sicherheitsforschung verantwortlich; der Anteil des Verteidigungsministeriums sank in den vergangenen Jahren deutlich, von 14 % im Jahr 2000 auf aktuell 6 % (Soll im Jahr 2015). Diese drei Ressorts finanzieren insgesamt 86 % der Mittel des Bundes für Forschung und Entwicklung.
Abb. 2

Die für die Forschungsförderung wichtigsten Ressorts auf Bundesebene (Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung. Datenportal des BMBF. http://www.datenportal.bmbf.de/portal/de/regnrtabs.html, Tabelle 1.1.4, Revisionsstand 03/2015. Dieses Werk ist lizenziert unter einer Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0.)

Bund und Länder teilen sich die Verantwortung hinsichtlich der Finanzierung der institutionellen Förderung der großen außeruniversitären Forschungsorganisationen (Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Max-Planck-Gesellschaft). Die Anteile, die jeweils von Bund und Ländern übernommen werden, fallen unterschiedlich aus (siehe auch Abb. 1).

Der Koordination der Aktivitäten des Bundes und der Länder dient die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK). Die GWK wurde im Zuge der Neuorganisation der gemeinsamen Wissenschafts- und Forschungsförderung von Bund und Ländern Anfang 2008 als Nachfolgerin der Bund-Länder-Kommission (BLK) gegründet (vgl. BMBF 2007). Ihre Gründung ist ein Ergebnis der im September 2006 in Kraft getretenen Föderalismusreform, in der die Zuständigkeiten von Bund und Ländern neu geregelt wurden. Das Zusammenwirken von Bund und Ländern in Wissenschaft und Forschung ist in Artikel 91b des Grundgesetzes geregelt. Mit Inkrafttreten der Neufassung von Artikel 91b am 1.1.2015 ist nunmehr auch die langfristige gemeinsame institutionelle Förderung von Hochschulen oder deren Einrichtungen möglich. Zuvor beschränkte sich diese gemeinsame institutionelle Förderung auf die außeruniversitären Forschungseinrichtungen. An den Hochschulen konnte sich der Bund zuvor nur durch die Förderung von Projekten engagieren (siehe Artikel 91 b Grundgesetz, zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Dezember 2014, BGBl. I S. 2438).

Die GWK diskutiert wichtige wissenschaftspolitische Fragestellungen und fällt damit im Zusammenhang stehende Beschlüsse. Im Mittelpunkt stehen insbesondere strategisch orientierte Fragen, die das Wissenschaftssystem insgesamt betreffen. Die Mitglieder der GWK sind die Forschungs- und Finanzminister und -ministerinnen des Bundes und der Länder.

Ebenfalls eine beratende Funktion hat der Wissenschaftsrat (WR). Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder zu „Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs (Wissenschaftsrat 2014)“. Der Wissenschaftsrat gibt Empfehlungen und Stellungnahmen ab: zur Struktur und Leistungsfähigkeit, Entwicklung und Finanzierung von wissenschaftlichen Institutionen (Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen) und zu übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems, insbesondere zu ausgewählten Strukturaspekten von Forschung und Lehre einzelner Bereiche und Fachgebiete. Der Wissenschaftsrat besteht aus zwei Kommissionen, der Wissenschaftlichen Kommission und der Verwaltungskommission. Die Mitglieder der Wissenschaftlichen Kommission werden vom Bundespräsidenten auf Vorschlag der großen Wissenschaftsorganisationen bzw. des Bundes und der Länder berufen. Die Verwaltungskommission setzt sich zusammen aus Vertretern der Länder und des Bundes. Die Beschlüsse des Wissenschaftsrates werden in der Vollversammlung gefasst, in der beide Kommissionen zusammenkommen (Verwaltungsabkommen zwischen Bund und Ländern 1957).

3 Die Finanzierung von Forschung und Entwicklung

Gemessen an den jährlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (FuE) ist das deutsche FuE-System das größte innerhalb der Europäischen Union. Die Bruttoinlandsausgaben für FuE betrugen 2012 79,1 Mrd. € (siehe Abb. 3; Stifterverband Wissenschaftsstatistik; BMBF Datenportal 2015a). Die jährlichen FuE-Aufwendungen stiegen zwischen 2000 und 2012 im Durchschnitt um 3,8 %. Während zwischen 2000 und 2005 das Wachstum pro Jahr nur knapp 2 % betrug, gab es seit 2005 mit 5,1 % einen deutlichen Anstieg der jährlichen Forschungsaufwendungen. Insgesamt haben im Zeitraum 2000 bis 2012 die Aufwendungen aus dem Ausland mit durchschnittlich 10 % am stärksten zugenommen, deren Anteil derzeit bei etwa 4 % (2012) der Gesamtaufwendungen liegt (siehe auch Abb. 4).
Abb. 3

Gesamtausgaben für FuE in der Bundesrepublik Deutschland und Anteil am Bruttoinlandsprodukt (Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik; Statistisches Bundesamt; Bundesministerium für Bildung und Forschung. Datenportal des BMBF. http://www.datenportal.bmbf.de/portal/de/regnrtabs.html, Tabelle 1.1.1, Revisionsstand 02/2015)

Abb. 4

Finanzierung der Bruttoinlandsausgaben für FuE (Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik; Statistisches Bundesamt; Bundesministerium für Bildung und Forschung. Datenportal des BMBF. http://www.datenportal.bmbf.de/portal/de/regnrtabs.html, Tabelle 1.1.1 Revisionsstand 02/2015; eigene Berechnungen)

Deutschland wendet derzeit insgesamt 2,88 % des Bruttoinlandsprodukts für FuE auf und liegt damit im internationalen Vergleich auf Rang sieben (OECD 2014). Das ursprünglich für 2010 gesetzte Lissabon Ziel, 3 % des Bruttoinlandsprodukts für FuE zu verwenden, konnte trotz der genannten Steigerungen bisher noch nicht erreicht werden, was auch an veränderten Berechnungsmethoden gemäß dem neuen Europäischen System der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen liegt (GWK 2015a), wird aber weiterhin angestrebt. Es wurde 2010 unverändert als Teilziel in die vom Europäischen Rat beschlossene Strategie „Europa 2020“ übernommen (European Council 2010).

Der Staat finanziert derzeit 29 % der FuE-Aufwendungen, die Wirtschaft trägt 66 % (siehe Abb. 4); wie oben bereits erwähnt, kommen aktuell 4 % der Mittel aus dem Ausland, was einer Verdopplung seit 2000 entspricht. Bezogen auf den Umfang der Förderung kommt nichtstaatlichen Organisationen in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern insgesamt eine geringere Bedeutung zu (Wissenschaftsrat 2003, S. 51). Ihr Anteil an den FuE-Ausgaben betrug 2012 ca. 0,4 %. Dennoch kommt ihnen eine wichtige Rolle zu. Sie tragen durch ihre, bezogen auf die öffentlichen Förderer, komplementäre Ausrichtung dazu bei, sowohl strukturelle als auch thematische Defizite auszugleichen (Wissenschaftsrat 2003, S. 52).

Wie bereits angesprochen tragen sowohl der Bund als auch die Länder zur Finanzierung der Forschung bei. Entsprechend der Regelungen im Grundgesetz stellen die Länder den überwiegenden Teil der Mittel für die Hochschulen bereit. Insgesamt stellt der Bund etwa 57 % der Mittel der öffentlichen Forschungsfinanzierung zur Verfügung, die Länder 43 % (Stifterverband Wissenschaftsstatistik; Statistisches Bundesamt; Bundesministerium für Bildung und Forschung Datenportal 2015, Tabelle 1.1.1; eigene Berechnungen).

Nachdem die FuE-Ausgaben des Staates zwischen 2000 bis 2005 stagnierten, stiegen diese 2006 wieder an, bis 2012 jährlich durchschnittlich um fast 6 %. Das Wachstum der vom Bund bereitgestellten Mittel fällt etwas stärker aus als dies für die Mittel der Länder der Fall ist. Im Ergebnis hat der Anteil der vom Bund finanzierten FuE seit 2002 (53 %) zugenommen (2012: 57 %) (BMBF 2009, S. 5; Stifterverband Wissenschaftsstatistik; Statistisches Bundesamt; Bundesministerium für Bildung und Forschung Datenportal 2015, Tabelle 1.1.1; eigene Berechnungen).

Die Wirtschaft spielt in Deutschland eine zentrale Rolle bei der Finanzierung von FuE. Sie stellt mehr als zwei Drittel der Mittel zur Verfügung, insgesamt sind die FuE-Gesamtaufwendungen der Wirtschaft im Zeitraum 2000 bis 2012 etwas stärker gestiegen als die vom Staat bereitgestellten Mittel (3,8 % Wachstum der Mittel aus der Wirtschaft im Vergleich zu 3,1 % der Mittel des Staates). Insbesondere im Zeitraum 2000 bis 2005, den Jahren, in denen die Aufwendungen der öffentlichen Hand eher stagnierten, war dennoch ein Wachstum der FuE-Aufwendungen der Wirtschaft zu beobachten, im Mittel um 2,4 % jährlich. Im aktuellen Zeitraum (2006 bis 2012) hingegen hat die öffentliche Hand ihr Engagement stärker ausgebaut (5,9 % Wachstum der Aufwendungen des Staates im Vergleich zu 4,5 % der Mittel aus der Wirtschaft). Insgesamt bleibt der Anteil der FuE-Aufwendungen aus der Wirtschaft relativ stabil bei 66 %, der Anteil der staatlich finanzierten FuE-Aufwendungen ist leicht gesunken, von 32 % in 2000 auf 29 % in 2012 (Abb. 4).

Die FuE-Mittel des Staates werden als institutionelle Förderung und als Projektförderung bereitgestellt. Im Rahmen der institutionellen Forschungsförderung stellen Bund und Länder Mittel für den Betrieb von Forschungseinrichtungen insgesamt zur Verfügung. Gefördert werden beispielsweise die großen Forschungsorganisationen (siehe auch Abb. 1). Die Projektförderung hingegen dient der Unterstützung konkreter Forschungsvorhaben und erfolgt in der Regel im Rahmen von Förderprogrammen. Letztere sind häufig thematisch definiert, können aber auch als Querschnittsmaßnahmen themenübergreifend angelegt sein. In den letzten Jahren hat die Projektförderung deutlich an Bedeutung gewonnen. Zwischen 2006 und 2010 sind diese Mittel um durchschnittlich 11 % pro Jahr gestiegen, von 2012 auf 2013 gar um 17 %. Das Wachstum der institutionellen Förderung hingegen betrug im gleichen Zeitraum im Durchschnitt etwa 5 %. Somit hat es auch Verschiebungen zwischen den Anteilen, die für die institutionelle bzw. die Projektförderung aufgewendet wurden, gegeben. Wurden 2005 41 % der Mittel des Bundes projektbasiert vergeben, so waren es 2013 50 % (BMBF Datenportal 2015b, Tab. 1.1.7). Dies ist nicht zuletzt Ausdruck einer stärkeren Hinwendung zur wettbewerblichen Vergabe von Forschungsmitteln. Im Zuge der Veränderungen der Organisations- und Entscheidungsstrukturen im universitären wie im außeruniversitären Sektor spielt die leistungsabhängige Ressourcenallokation eine zunehmend wichtige Rolle und der Wettbewerb um Mittel zwischen den Forschungseinrichtungen nimmt zu.

Eine wichtige Aufgabe in der öffentlichen Forschungsförderung kommt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu. Die DFG ist die zentrale Selbstverwaltungsorganisation der deutschen Wissenschaft. Ihre Aufgabe besteht in der Förderung der Forschung insbesondere an Hochschulen aber auch an öffentlich finanzierten Forschungsinstitutionen in Deutschland. Die Mittel für die DFG werden anteilig vom Bund und den Ländern bereitgestellt. Die DFG-Fördermittel werden wettbewerblich im Rahmen der Einzelförderung, aber zunehmend vor allem im Rahmen koordinierter Programme (Schwerpunktprogramme, Forschergruppen, Sonderforschungsbereiche, Forschungszentren, Graduiertenkollegs etc.) vergeben (Abb. 5). Betrug der Anteil der Einzelförderung im Jahr 2000 noch 45 %, so sank er auf 41 % im Jahr 2005 und nach Start der Exzellenzinitiative nochmals deutlich auf derzeit 36 % (2013) (DFG Sonderauswertung 2014).
Abb. 5

Anteil der Programmgruppen an den jährlichen Bewilligungssummen der DFG (Quelle: DFG Sonderauswertung 2014; * ohne Exzellenzinitiative)

Die DFG ist zugleich der wichtigste Drittmittelgeber der Hochschulen. Von ihr erhalten die Hochschulen etwa ein Drittel ihrer Drittmittel (2012: 32,8 %, 2006: 29,3 %). Seit 2006 deutlich gesunken ist der Anteil der Drittmittel, den die Hochschulen aus der Industrie erhalten. War die Industrie 2006 mit 26 % noch der zweitwichtigste Drittmittelgeber, so waren es 2012 nur noch 20 %. Zugenommen hat hingegen der Anteil der Mittel, die der Bund bereitstellt, dieser ist gestiegen von 19,5 % in 2006 auf 25,5 % in 2012. Relativ konstant geblieben ist der Anteil der Mittel, die bei der Europäischen Union (EU) eingeworben werden. Dieser beträgt knapp 10 % während der Anteil, der bei den verschiedenen Stiftungen eingeworben wurde, von 8,4 % in 2006 auf 6,3 % in 2012 gesunken ist (Statistisches Bundesamt 2014).

Die Europäische Union spielt eine wichtige Rolle für die Forschungsförderung in Deutschland. Im Rahmen der EU-Forschungsrahmenprogramme werden beträchtliche finanzielle Mittel bereitgestellt. Deutschland war gemessen an den absoluten Mitteln als auch bezogen auf die Zahl der geförderten Einrichtungen das erfolgreichste Land bei der Einwerbung von Mitteln aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm. Mit Bewilligungsquoten von 23,3 % bezogen auf die gewährten Mittel und 24,1 % bezogen auf die geförderten Einrichtungen nimmt Deutschland den vierten bzw. fünften Platz unter allen EU-Mitgliedsstaaten ein und erzielt Werte deutlich oberhalb der Durchschnittswerte für die EU-28 Mitgliedsstaaten (European Commission 2015, Annex F, pp. 110–174, Country Profile Germany).

In Deutschland gibt es mehr als 20.000 Stiftungen (Bundesverband Deutscher Stiftungen 2014). Etwa 13 % der Stiftungen engagieren sich in Wissenschaft und Forschung (Speth 2010, S. 392–393). Ein Vorteil der Stiftungen ist die Flexibilität, mit der sie auf sich ändernde Rahmenbedingungen und Anforderungen reagieren können. Auch wenn der Anteil, den Stiftungen zur Finanzierung von FuE an den Hochschulen beitragen, leicht rückläufig war (siehe oben), kommt ihnen nach wie vor eine wichtige Bedeutung zu. Die größten deutschen Stiftungen, gemessen an ihren Gesamtausgaben, sind die Volkswagen Stiftung, die Robert Bosch Stiftung und die Bertelsmann Stiftung (Bundesverband Deutscher Stiftungen 2015).

Vom Wissenschaftsrat wird die Bedeutung der Stiftungen insbesondere hervorgehoben, da sie aufgrund ihrer Flexibilität in der Lage sind, „Anstöße zu Veränderungen zu geben oder Hindernisse, die Reformen entgegenstehen, überwinden helfen“ (Wissenschaftsrat 2003, S. 52). Eine Reihe von Förderinstrumenten, die ursprünglich von Stiftungen initiiert wurden, haben später Eingang in die öffentliche Forschungsförderung gefunden, beispielsweise die Förderung von Graduiertenkollegs oder Nachwuchsgruppen. Neben der individuellen und der Projektförderung engagieren sich Stiftungen auch zunehmend in der institutionellen Förderung. Eingerichtet wurden private Stiftungshochschulen (in der Regel mit zusätzlicher Unterstützung durch die öffentliche Hand) und Forschungsinstitute. Häufig stellen Stiftungen hier eine Anstoßfinanzierung für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung (Wissenschaftsrat 2003, S. 53–54).

4 Die Akteure in Forschung und Entwicklung

Die Wirtschaft ist nicht nur zentraler Akteur, wenn es um die Finanzierung von FuE geht. Der größte Teil (siehe Abb. 6) der FuE in Deutschland, mit Schwerpunkt in der angewandten Forschung und Entwicklung, wird in den Unternehmen realisiert. Neben den Unternehmen selbst, die FuE durchführen, ist hier auch die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsgemeinschaften (AiF) zu nennen. Diese, vor allem durch Beiträge mittelständischer Unternehmen finanzierte Gemeinschaft, führt im Rahmen branchenorientierter Programme angewandte Forschung und Entwicklung durch, die speziell den Interessen der kleinen und mittleren Unternehmen gerecht werden soll.
Abb. 6

FuE durchführende Sektoren. Anteil der Bruttoinlandsausgaben für FuE nach durchführenden Sektoren (Quelle: Stifterverband Wissenschaftsstatistik; Statistisches Bundesamt; Bundesministerium für Bildung und Forschung, Daten-Portal des BMBF: Tabelle 1.1.1: www.datenportal.bmbf.de/1.1.1. Letzte Aktualisierung: 02/2015)

Zentral für die Durchführung von Forschung und Entwicklung sind des Weiteren die Universitäten und Hochschulen. Insgesamt gibt es in Deutschland etwa 425 Hochschulen, darunter 107 Universitäten, 215 Fachhochschulen, 52 Kunsthochschulen, 29 Verwaltungsfachhochschulen, 16 Theologische Hochschulen und 6 Pädagogische Hochschulen (Statistisches Bundesamt 2015a), etwa 90 sind staatlich anerkannte Hochschulen in privater Trägerschaft, die deutliche Mehrzahl davon Fachhochschulen (Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft 2010, S. 6).

Während die primäre Finanzierung der Hochschulen durch die Länder abgedeckt wird, sind insbesondere für die Finanzierung der Forschungsaktivitäten der Universitäten Drittmitteleinnahmen zunehmend wichtig geworden. Wurden im Jahr 2000 etwa 16 % der Ausgaben der Universitäten insgesamt über Drittmitteleinnahmen finanziert, so waren es 2012 bereits fast 24 % (ohne Kliniken). Bezogen auf die Ausgaben für FuE stieg der Anteil der Drittmittel in diesem Zeitraum von 36 % auf fast 49 % (Statistisches Bundesamt 2015b, Sonderauswertung). Besonders deutlich fällt dieses Wachstum, wie Abb. 7 zeigt, zwischen 2006 und 2007 aus, nicht zuletzt aufgrund des Wirksamwerdens der neuen Förderinstrumente: der Exzellenzinitiative aber auch des Hochschulpaktes 2020. Letzterer stellt unter anderem Mittel für die Finanzierung von Programmpauschalen bereit (vgl. 6.). Die Hochschulen konzentrieren ihre Forschungsaktivitäten überwiegend auf die Grundlagen- und langfristig anwendungsorientierte Forschung.
Abb. 7

Anteil der Drittmittel an den Finanzen der Universitäten (Quelle: Statistisches Bundesamt 2015b, Sonderauswertung)

Darüber hinaus verfügt Deutschland über ein großes, institutionell und organisatorisch vielfältiges System der außeruniversitären Forschung. Zu nennen sind insbesondere die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), die Fraunhofer-Gesellschaft (FhG), die Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) und die Leibniz-Gemeinschaft, die jeweils ein spezifisches Profil aufweisen. Während die MPG vorwiegend in der grundlagenorientierten Forschung aktiv ist, liegt der Schwerpunkt der Fraunhofer-Gesellschaft im Bereich der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung. Die Helmholtz-Gemeinschaft betreibt langfristig orientierte Forschung, die den Einsatz von Großgeräten erfordert. Die Institute der Leibniz-Gemeinschaft betreiben an gesellschaftlicher Relevanz orientierte strategische, themenorientierte Forschung.

5 Schwerpunktsetzungen in der Forschungsförderung

Das BMBF nutzt bereits seit Anfang der 1990er-Jahre Methoden und Prozesse der Technologievorausschau und -beobachtung als Input, um Prioritäten in der Forschungs- und Technologiepolitik zu setzen. Zu den ersten Aktivitäten gehörte die Studie „Technologie am Beginn des 21. Jahrhunderts“ (1991–1992), darauf folgte die erste deutsche Delphi-Studie zur Entwicklung von Wissenschaft und Technik (1992–1993) in Anlehnung an die entsprechenden Aktivitäten in Japan. So wurde diese erste Delphi-Studie auch in enger Kooperation mit dem in Japan für den Foresight-Prozess zuständigen Nationalen Institut für Wissenschafts- und Technologiepolitik (NISTEP) durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung erarbeitet. Der ersten Delphi-Studie folgte zwischen 1996 und 1998 die zweite entsprechende Analyse. In der Folge setzte das BMBF stärker auf einen partizipativen Ansatz und startete 2001 den „Forschungsdialog Futur“, der bis 2005 lief. Ziel war es, mit Akteuren aus allen Bereichen der Gesellschaft Forschungsthemen zu erarbeiten. Im Rahmen des neuen, 2007 gestarteten Prozesses zur Technologievorausschau, dessen zweiter Zyklus 2012 startete, sollen neue Forschungs- und Technologieschwerpunkte identifiziert werden. Ein Schwerpunkt liegt darauf, Gebiete zu benennen, die Forschungs- und Innovationsfelder übergreifende Aktivitäten erfordern. Darüber hinaus werden Potenziale für strategische Partnerschaften ermittelt. Der Prozess soll letztlich dazu dienen, forschungspolitische Prioritätensetzungen vorzunehmen.

Wie bereits oben dargestellt erfolgt die Forschungsförderung primär in Form von institutioneller oder Projektförderung, wobei der Anteil der Projektförderung zunimmt. Hinzu kommt, dass die Projektförderung in der Regel im Rahmen von spezifischen Förderprogrammen erfolgt, die thematisch fokussiert sind oder spezifische strukturelle Ziele verfolgen. Dies gilt für die Förderung durch das BMBF, aber auch zunehmend für die Forschungsförderung der DFG. Diese hat in den letzten Jahren etliche so genannte koordinierte Programme aufgelegt. Der Anteil der koordinierten Programme ist, unter Berücksichtigung der Mittel, die für die Exzellenzinitiative verausgabt werden, zwischen 2000 und 2013 von 55 % auf 65 % gestiegen (siehe Abb. 5) (DFG Sonderauswertung 2014). Eine Reihe der koordinierten Programme sind darauf gerichtet, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in bestimmten Stufen ihrer Karriereentwicklung zu fördern, beispielsweise das Emmy-Noether-Programm zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen (insbesondere Postdocs), Graduiertenkollegs zur Förderung von Promovierenden etc. Ähnliche Programme zur Nachwuchsförderung gibt es auch bei anderen Akteuren, beispielsweise bei der Volkswagen Stiftung.

6 Aktuelle Entwicklungen

Im Rahmen einer Systemevaluierung wurde das deutsche Forschungssystem einerseits als leistungsfähig bewertet (Internationale Kommission 1999, S. 6), andererseits wurden eine Reihe von Schwächen identifiziert. Häufig kritisiert wurde die sogenannte „Versäulung“ des Forschungssystems, die durch eine mangelnde Nutzung vorhandener Komplementaritäten und Synergiepotenziale zwischen den verschiedenen Akteuren des Systems gekennzeichnet ist, wodurch die vorhandenen Leistungspotenziale nicht optimal ausgeschöpft werden können (Kuhlmann 2009, S. 75). In der Folge gab es eine Reihe von Politikmaßnahmen, die zu einer Modernisierung des Wissenschaftssystems Deutschlands beitragen sollen, um den Standort attraktiver und leistungsfähiger zu machen. Ein wichtiger Aspekt mit Blick auf die Versäulungsdebatte ist dabei die Förderung der Zusammenarbeit über Sektor-Grenzen hinweg. Erfolge zeigen sich, zumindest in den steigenden Anteilen gemeinsam von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen verfassten Publikationen bzw. gemeinsamen Berufungen (vgl. Hornbostel und Möller 2015; GWK 2015b).

Zur Verbesserung der Situation an den Hochschulen, insbesondere der steigenden Nachfrage nach Studienmöglichkeiten Rechnung tragend, soll der im Juni 2007 erstmals beschlossene „Hochschulpakt 2020“ (Laufzeit der ersten Phase 2007–2010) beitragen, der sich derzeit in der zweiten Förderphase (2011–2015) befindet und auch über 2015 hinaus in einer dritten Phase (2016–2020) fortgeführt werden wird. Durch den Pakt werden Mittel für den Ausbau der Studienmöglichkeiten bereitgestellt. In der ersten Phase stellte der Bund insgesamt rund 566 Mio. € zur Verfügung, in der zweiten Phase 3,2 Mrd. €. Insgesamt sollen im Vergleich zu 2005 insgesamt etwa 760.000 zusätzliche Studienplätze geschaffen werden (vgl. Verwaltungsvereinbarungen zwischen Bund und Ländern 2007, 2009, 2014). Um auch die Forschung an den Hochschulen zu stärken, werden Mittel für die Finanzierung von Programmpauschalen bereitgestellt. Dies soll die Vollkostenfinanzierung von Forschungsprojekten sicherstellen. Mit Beginn der dritten Phase des Hochschulpaktes werden 22 % statt bisher 20 % Overheadpauschale für DFG-Projekte gewährt.

Ein weiterer Baustein mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Deutschland, insbesondere der Hochschulen, zu stärken, ist die „Exzellenzinitiative“. Ziel ist eine stärkere Ausdifferenzierung der Hochschullandschaft durch die Herausbildung von Spitzenuniversitäten. Sowohl hinsichtlich der strukturbildenden Ausrichtung als auch hinsichtlich des Fördervolumens reicht die Exzellenzinitiative deutlich über bekannte Förderprogramme hinaus (Sondermann et al. 2008, S. 9). Für die erste Programmphase (2005–2011) wurden 1,9 Mrd. € zur Verfügung gestellt und 75 % der Mittel vom Bund getragen. Für die zweite Programmphase (Laufzeit bis 2017) wurden die bereit gestellten Mittel nochmals deutlich erhöht auf 2,7 Mrd. €. Damit wurde nach (aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise) intensiven Debatten darüber, ob die beabsichtigte Aufstockung und langfristige Bindung der Mittel realistisch und realisierbar sei, ein wichtiges wissenschaftspolitisches Zeichen gesetzt, das die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für die Volkswirtschaft nachhaltig unterstreicht. Ende 2014 wurden mit einem Grundsatzbeschluss die Weichen für die Fortführung der Exzellenzinitiative über 2017 hinaus gestellt. Die Ausgestaltung dieser dritten Phase der Exzellenzinitiative wird derzeit sehr intensiv diskutiert. Input für die Entscheidung wird von der derzeit laufenden Evaluation der Exzellenzinitiative erwartet, die Anfang 2016 abgeschlossen werden soll.

Die Exzellenzinitiative umfasst in der ersten und zweiten Förderphase drei Förderlinien, die Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung und die Zukunftskonzepte zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung. Die Fördermaßnahme strahlt nicht nur auf die geförderten, sondern auch auf die nicht geförderten Einrichtungen aus, wurden doch die erarbeiteten Konzepte, wenn auch nicht vollumfänglich, so doch in Teilen durch Erschließung alternativer Finanzierungsmöglichkeiten realisiert, beispielsweise durch Förderoptionen der Länder und interne Prioritätensetzungen. Angestoßen wurden unter anderem neue Kooperationsmodelle zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft. Das bekannteste Beispiel ist die Zusammenführung der Universität Karlsruhe und des Forschungszentrums Karlsruhe zum Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Auf die Stärkung insbesondere der außeruniversitären Forschung zielt der „Pakt für Forschung und Innovation“. Während im Rahmen der Exzellenzinitiative die Mittel wettbewerblich vergeben werden, erhalten die von Bund und Ländern gemeinsam geförderten Forschungseinrichtungen (Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Leibniz-Gemeinschaft) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Paktes für Forschung und Innovation jährlich zusätzliche Mittel in Höhe von 3 % (Phase I, 2006–2010) bzw. seit 2011 von jährlich 5 %. Der Pakt soll zur dynamischen Entwicklung des Wissenschaftssystem beitragen, eine stärkere Vernetzung der verschiedenen Akteure erreichen und durch die Nutzung von Synergieeffekten zur Leistungssteigerung beitragen. Zudem sollen neue Strategien der internationalen Zusammenarbeit wie auch zur Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt und umgesetzt werden. Die Forschungsorganisationen ihrerseits haben Erklärungen vorgelegt, wie sie diese forschungspolitischen Ziele umsetzen wollen (GWK 2010).

Der Steigerung der Attraktivität des Wissenschaftsstandortes Deutschland soll darüber hinaus das „Wissenschaftsfreiheitsgesetz“ dienen, das im Dezember 2012 in Kraft trat. Dieses soll nicht zuletzt dazu dienen, die Autonomie der großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu stärken, indem ihnen zusätzliche Freiräume bei der Bewirtschaftung ihrer Finanzen und dem Personal gewährt werden.

Die Beschlüsse zur Weiterführung der Exzellenzinitiative, des Pakt für Forschung und Innovation und des Hochschulpakt 2020 werden in der aktuellen Diskussion insgesamt als positive Zeichen gewertet. Die Expertenkommission für Forschung und Innovation etwa, die das BMBF regelmäßig zu Fragen und zu den Perspektiven des deutschen Forschungs- und Innovationssystems berät, begrüßt in seinem aktuellen Gutachten grundsätzlich die Fortführung dieser Maßnahmen (EFI 2015, S. 20–22). Die Fortführung dieser Programme verbessert die Planungssicherheit für die Wissenschaft und trägt dazu bei, die angestoßenen Veränderungen nachhaltiger zu gestalten. Insbesondere die Abschaffung des Kooperationsverbotes von Bund und Ländern im Hochschulbereich mit Änderung von Artikel 91b des Grundgesetzes wird positiv bewertet (EFI 2015, S. 20)

7 Fazit

Insgesamt gesehen zeichnet sich das deutsche Wissenschafts- und Forschungssystem derzeit durch eine Reihe von Veränderungen aus. Zunehmend, wenn auch nicht neu, ist der externe Wettbewerb um Mittel für die Forschung. Hinzu kommt eine Vielzahl politischer, finanzieller und rechtlicher Maßnahmen, durch die Bund, Länder, aber auch private Akteure (u. a. Stiftungen) Steuerungsimpulse setzen. Diese Maßnahmen sind untereinander wenig koordiniert. Neue Governance-Prinzipien kommen zum Einsatz, ein Wechsel von einer Inputsteuerung hin zu einer zielbasierten Outputsteuerung ist zu beobachten. Dies gilt zwischen aber zunehmend auch innerhalb der Forschungseinrichtungen. Das heißt, in den letzten Jahren wurde insgesamt eine Reihe von wissenschaftspolitischen Maßnahmen in Gang gesetzt, die das Wissenschaftssystem deutlich verändern und zu einer Dynamisierung und steigenden Leistungsfähigkeit beitragen sollen. Insgesamt, so zeigen aktuelle Analysen (vgl. Mund et al. 2014; Hornbostel und Möller 2015), befindet sich das deutsche Wissenschaftssystem durchaus auf einem positiven Entwicklungspfad seiner Leistungsfähigkeit.

Literatur

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung e. V.BerlinDeutschland

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