Table of contents

  1. Clare Holdsworth
    Pages 1-12
  2. Sabina Schutter, Andreas Lange
    Pages 1-18
  3. Sabine Maschke, Ludwig Stecher
    Pages 1-16
  4. Doris Bühler-Niederberger
    Pages 1-17
  5. Ferdinand Sutterlüty, Sarah Mühlbacher
    Pages 1-12
  6. Orkan Okan, Janine Bröder, Paulo Pinheiro, Ullrich Bauer
    Pages 1-21
  7. Anne Wihstutz, Juliana Schiwarov
    Pages 1-16
  8. Claudia Peter
    Pages 1-16
  9. Manfred Liebel
    Pages 1-20
  10. Dagmar Hoffmann
    Pages 1-12
  11. Lars Alberth
    Pages 1-14
  12. Nicole Luplow, Thorsten Schneider
    Pages 1-12
  13. David C. Cairns
    Pages 1-16
  14. Tanja Betz, Stefanie Bischoff
    Pages 1-18

About this book

Introduction

​Kinder und Jugendliche, aber auch Kindheit und Jugend, scheinen insbesondere den westlichen Gesellschaften der späten Moderne immer mehr abhanden zu kommen. Seit Jahren werden wir darüber informiert, dass die Gesellschaft auch deshalb altert, weil immer weniger Kinder geboren werden. Zugleich sind das Interesse und die Erwartungshaltung an diese weniger Werdenden enorm gewachsen. Kinder und Jugendlichen werden gewogen, getestet, vermessen und befragt, wie nie zuvor. Als eine immer wertvollere und knapper werdende Ressource insbesondere für den Erhalt des Sozialsystems müssen sie schließlich auch „funktionieren“ und „verwertbar“ sein. Doch wollen und tun sie das?Die zu Tage geförderten Befunde und Diagnosen tragen vielfach alle Anzeichen mannigfacher individueller Pathologien und einer gesellschaftlich ausgewachsenen Krise: Es gibt zu viele arme, gesundheitlich eingeschränkte Kinder, zu viele Jugendliche, die Wege einschlagen, die aus Erwachsenensicht als abweichend deklariert werden, zu wenig gut ausgebildete junge Menschen und in Folge dessen zu häufig riskante Übergänge ins Erwerbsleben. Dazu kommt die zu späte Übernahme von „Verantwortung“, z.B. in Form der Familiengründung. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Die immer weniger Werdenden scheinen offenbar mit immer mehr Problemen behaftet zu sein, die ihre „erfolgreiche“ Integration in die Gesellschaft und schlimmer noch ihren Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft gefährden​.

Keywords

Bildung Sozialisation Aufwachsen Identität Lebensverhältnisse

Editors and affiliations

  • Andreas Lange
    • 1
  • Christine Steiner
    • 2
  • Sabina Schutter
    • 3
  • Herwig Reiter
    • 4
  1. 1.WeingartenGermany
  2. 2.MünchenGermany
  3. 3.MünchenGermany
  4. 4.MünchenGermany

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-658-05676-6
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017
  • Publisher Name Springer VS, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Reference DE (German Language)
  • Online ISBN 978-3-658-05676-6