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Aus der Holontalo- und der Tominisprache

  • J. G. F. Riedel

Zusammenfassung

Holontalo (holländisch Gorontalo) und Tomini sind die Namen von zwei Städten der Abteilung Gorontalo an dem Golf von Tomini, der vom Molukken-See aus weit in den nördlichen Teil der Insel Celebes vordringt. Die Holontalosprache (mit der die Mundart der Landschaft Tomini nahe verwandt ist), erstreckt auch über die Grenzen des ehemaligen einge-bornen Reiches Gorontalo hinaus ihre Herrschaft, und mag von über 100.000 Menschen gesprochen werden. Obwohl dieselbe sprachlich und grammatisch nicht so reich entwickelt ist wie ihre Verwandten der Minahasa und der Sangir-gruppe, so liegt in ihr noch immerhin „ein reich gegliedertes Schema zur Bildung verbaler und nominaler Wortformen“ (Dr. W. Joest) vor. Während also in dieser Hinsicht das Holontalo den Übergang bildet zwischen den philippinischen Mundarten von Sangir mit der Minahasa und den Sprachen von Süd-Celebes (Buginesisch und Makassarisch), stehen letztere, als halb-vokalische, wiederum in der Mitte zwischen dem vokalischen Holontalo und den konsonantischen philippinischen Sprachen.

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Literatur

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    Bei schwerer Arbeit werden die Tiboto von einem der Arbeiter ex-tempore angestimmt; nach jeder Zeile fallen die übrigen mit dem Worte „uwayoh” ein.Google Scholar
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Copyright information

© Springer Science+Business Media Dordrecht 1904

Authors and Affiliations

  • J. G. F. Riedel

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