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The a Priori and Evidence

  • Richard T. Murphy
Part of the Phaenomenologica book series (PHAE, volume 79)

Abstract

Especially since Kant’s day the concept of the “a priori” has generated controversy among philosophers. In a wider and less rigorous sense, one which seems acceptable to all disputants, “a priori” designates that knowledge or class of propositions which not only can be known to be true, but also are such that no experience can possibly disprove them or provide a counter-instance. In this sense the “a priori” is equated with the “non-empirical.” Due to Kant’s influence the “a priori” also is frequently taken to designate what is not only “non-empirical” but also “necessary.”

Keywords

Causal Inference Adequate Evidence Cartesian Meditation Transcendental Logic Direct Intuition 
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Chapter II Notes

  1. 1.
    Quinton has stated most clearly and succinctly the contemporary status of this dispute and has defended the empiricist identification of necessity and analyticity. Anthony Quinton, “The A Priori And The Analytic,” in Philosophical Logic, edited by P.F. Strawson (Oxford: Oxford University Press, 1967), pp. 107–28.Google Scholar
  2. 2.
    Hume, An Inquiry Concerning Human Understanding,p. 40.Google Scholar
  3. 3.
    Ibid., p. 40.Google Scholar
  4. 4.
    Ibid., p. 40.Google Scholar
  5. 5.
    Ibid., p. 40.Google Scholar
  6. 6.
    Ibid., p. 41.Google Scholar
  7. 7.
    Ibid., p. 46.Google Scholar
  8. 8.
    Ibid., pp. 58–59.Google Scholar
  9. 9.
    Ibid., p. 60.Google Scholar
  10. 10.
    Ibid., p. 40.Google Scholar
  11. 11.
    Husserl, Erste Philosophie, vol. I, p. 352 (Beilage XV). “... was im Wesen gegebener Begriffe gründet und als davon unabtrennbar zu erschauen ist…”Google Scholar
  12. 12.
    Ibid., p. 351. “... wenn es ein Apriori gibt, so gibt es nur ein immanentes Apriori.”Google Scholar
  13. 13.
    Kern has investigated the relation between Husserl’s and Kant’s notions of the a priori in his Husserl und Kant, pp. 135–45.Google Scholar
  14. 14.
    Husserl, Formal and Transcendental Logic, p. 248. “Dieses Invariante ist die ontische Wesensform (apriorische Form), das Eidos, das dem Exempel entspricht, wofür jede Variante desselben ebensogut hätte dienen können.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 255.Google Scholar
  15. 15.
    Ibid., p. 248 (footnote no. 1). “Das gibt also auch dem Begriff Eidos einen weitesten Sinn. Er definiert zugleich den einzigen der Begriffe des vieldeutigen Ausdrucks apriori, den wir philosophisch anerkennen. Er ausschliesslich ist also gemeint, wo je in meinen Schriften von apriori die Rede ist.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 255 (1).Google Scholar
  16. 16.
    Husserl, Erste Philosophie, vol. I, p. 351. “... man nicht leugnen kann, ohne gegen den Sinn, den Inhalt der Begriffe zu verstossen.”Google Scholar
  17. 17.
    Ibid., pp. 350–51. “... es Prinzipien gibt, die selbst rational zu rechtfertigen sind und die den transzendierenden Erfahrungs-oder Tatsachenurteilen rationale Rechtfertigung zu verleihen vermögen.”Google Scholar
  18. 18.
    Ihid., p. 351. “… ein immanentes Apriori.”Google Scholar
  19. 19.
    Ibid., p. 352. “... einerseits den einzig echten erkenntnistheoretisch bedeutsamen Begriff des Apriori hat (wonach a priori das ist, was im Wesen gegebener Begriffe gründet und als davon unabtrennbar zu erschauen ist) und andererseits keine Möglichkeit sieht, die Prinzipien der mittelbaren Tatsachenurteile als in diesem Sinn a priori zu fassen.”Google Scholar
  20. 20.
    Cf. supra, pp. 46–47.Google Scholar
  21. 21.
    Husserl, Erste Philosophie,vol. I, p. 353. “Seine Identifikation von Apriori und `in den blossen Ideen liegend’ ist zweifellos richtig, wenn nur das Liegen oder Gründen in blossen Ideen richtig verstanden wird als generelle Evidenz. Macht man sich klar, dass alles Wissen auf Einsicht beruht, und dass Einsicht nichts anderes bedeuten kann als Erlebnis, als subjektives Gegebensein der Wahrheit, dann ist es zweifellos, dass, wenn wir überhaupt ein Gesetz als gegebene Wahrheit erfassen sollen, es nur in Form einer relation of ideas gegeben sein kann: nämlich so, dass wir in der Evidenz nicht bloss die allgemeinen Worte, sondern die entsprechenden Begriffsinhalte erleben und nun einsehen, dass zu ihrem allgemeinen begrifflichen Wesen unabtrennbar die und die Beziehung gehört. Wir erschauen die notwendige Zusammengehörigkeit der Begriffe und somit die allgemeine Gültigkeit für irgendetwas überhaupt, was unter diesen Begriffen steht. Somit hat Hume auch völlig recht, wenn er an die Prinzipien der Erfahrungsschlüsse, durch welche alle mittelbaren Erfahrungsbehauptungen und Erfahrungsgesetze aus unmittelbaren Erfahrungsgegebenheiten zu begründen sind, die Forderung stellt, dass sie in seinem Sinne a priori, dass sie relations sein müssten.”Google Scholar
  22. 22.
    Ibid., p. 352. “... unter den Titel der `Relation zwischen Ideen’ zwei Klassen von Urteilen fallen: die formalen Urteile a priori, die rein logischen, und die materialen; zu den letzteren gehören apriorische Sätze, die im Wesen auch sinnlicher Begriffe liegen, wie Farbe, Ton usw. Bei den ersteren mag unmittelbar oder mittelbar ein Widerspruch nachweisbar sein, bei den letzteren besteht kein logischer Widerspruch, sondern ein Widerstreit mit dem Inhalt oder Sinn der betreffenden Begriffe.”Google Scholar
  23. 23.
    Husserl, Cartesian Meditations,p. 50. “... Typen der Intentionalität, die zu jedem erdenklichen Gegenstand gehören, wie denn auch die zu ihnen gehörigen Typen synthetischer Verflechtung.” Husserl, Cartesianische Meditationen, p. 87.Google Scholar
  24. 24.
    Husserl, Formal and Transcendental Logic, p. 29. “… in einem zweiten Sinne, dem der prinzipiellen Form, rein.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 33.Google Scholar
  25. 25.
    Ibid., p. 78. “... als eine Ontologie (apriorische Gegenstandslehre), aber als eine formale,auf die reinen Modi des Etwas-überhaupt bezogene anzusehen.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 82.Google Scholar
  26. 26.
    Ibid., p. 120. “Ihre apriorischen Wahrheiten sagen aus, was für Gegenstände überhaupt, für Gegenstandsgebiete überhaupt in formaler Allgemeinheit gilt, in welchen Formen sie überhaupt sind bzw. nur sein können — natürlich urteilsmässig, da Gegenstände überhaupt nur urteilsmässig `sind’ und in kategorialen Formen sind, abermals aus demselben Grunde.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 125.Google Scholar
  27. 27.
    Husserl, Cartesian Meditations, p. 51. “... die materialontologischen Besonderungen anknüpfend an den Begriff des realen Individuums, der sich in seine realen Regionen scheidet…” Husserl, Cartesianische Meditationen, p. 88.Google Scholar
  28. 28.
    Husserl, Formal and Transcendental Logic, p. 29. “… ein kontingentes A priori... alle hyletisch-sachhaltigen Wesenssphären...” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 33.Google Scholar
  29. 29.
    Husserl, “Idee der vollen Ontologie (1924),” Erste Philosophie, vol. II, pp. 212–18.Google Scholar
  30. 30.
    . Ibid., p. 213. “Die faktische gegebene Welt fordert eine Ontologie als Ontologie dieser Welt, die Bestimmung des ihr zugehörigen Logos oder der ihr als Bedingung der Möglichkeit ihres endgültigen Seins zugehörigen faktischen ontologischen Form.”Google Scholar
  31. 31.
    . Ibid., p. 215. “... dass Welt nur denkbar ist, a priori, als Bestimmung zu der ihr korrelativen Subjektivität, und zwar eine Bestimmung aus eigener konstitutiver Leistung.”Google Scholar
  32. 32.
    . Ibid., p. 215. “... die Subjektivität der Objektivität an Seinsdignität vorher geht und dass alle Objektivität (alles weltliche Sein) nur Sein ist aus eigenen passiven und aktiven Quellen der Subjektivität.”Google Scholar
  33. 33.
    Hume, An Inquiry Concerning Human Understanding, p. 40.Google Scholar
  34. 34.
    Husserl, Erste Philn.cophie, vol. 1, p. 354. “... auch das Gesetz vom Widerspruch nur darum als ein absolut berechtigtes und berechtigendes Prinzip gelten kann, weil es im Wesen der rein logischen Ideen gründet, die es konstituieren. Davon aber können wir uns mit Evidenz überzeugen.”Google Scholar
  35. 35.
    Ibid., pp. 352, 354.Google Scholar
  36. 36.
    Hume, Treatise, p. 70.Google Scholar
  37. 37.
    . Ibid., p. 70.Google Scholar
  38. 38.
    . Ibid., p. 70.Google Scholar
  39. 39.
    Cf. Hume, An Inquiry Concerning Human Understanding, pp. 40–42.Google Scholar
  40. 40.
    Hume, Treatise, p. 69.Google Scholar
  41. 41.
    Norman Kemp Smith, The Philosophy Of David Hume (London: Macmillan & Co., 1941), p. 354.Google Scholar
  42. 42.
    Husserl, Erste Philosophie,vol. 1, p. 352. “Hume wird zum Skeptiker, nicht weil er die Mathematik für analytisch hält und das Wesen alles Apriorischen im Analytischen sieht, sondern darum, weil er einerseits den einzig echten erkenntnistheoretisch bedeutsamen Begriff des Apriori hat (wonach a priori das ist, was im Wesen gegebener Begriffe gründet und als davon unabtrennbar zu erschauen ist) und andererseits keine Möglichkeit sieht, die Prinzipien der mittelbaren Tatsachenurteile als in diesem Sinn a priori zu fassen.”Google Scholar
  43. 43.
    . Ibid., p. 352. “Alle Erkenntnistheorie muss mit dem Gegebenen anheben, und das sind eben ausschliesslich die unmittelbaren Erlebnisse.”Google Scholar
  44. 44.
    . Ibid., p. 353. “… besteht keine Dualität zwischen Ich und Dingen…”Google Scholar
  45. 45.
    . Ibid., vol. II, p. 215. “... alle Objektivität (alles weltliche Sein) nur Sein ist aus eigenen passiven und aktiven Quellen der Subjektivität.”Google Scholar
  46. 46.
    . Ibid., p. 215. “... die Strukturform, die zu jeder Welt als Welt möglicher Erfahrung und Erkenntnis und als Welt möglicher Wertung und Praxis gehört, und somit... zugleich eine allgemeine Strukturform für die Wissenschaft der Ontologie selbst.”Google Scholar
  47. 47.
    Husserl, Formal and Transcendental Logic, p. 259. “Es hätte gestellt werden müssen bei den `Relationen zwischen Ideen’, die als Sphäre der `Vernunft’ im prägnanten Sinne bei Hume eine so grosse Rolle spielen. Sie vertreten die idealen Wesensverhältnisse und Wesensgesetze. Aber diese selbst, die idealen Gegenständlichkeiten überhaupt, waren nicht einmal… eingeführt…” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 266.Google Scholar
  48. 48.
    . Ibid., p. 260. “... dass wir überhaupt keine abstrakten ‘Vorstellungen’ haben, dass abstrakte ‘Ideen’ als Gegebenheiten irgendeiner ‘Erfahrung’ überhaupt nicht vorkommen…” Husserl, Formale und Transzendentale Logik,p. 267.Google Scholar
  49. 49.
    . Ibid., pp. 256–57. “... transzendente Objektivitäten, und zwar Realitäten in den vorweg uns selbstverständlichen ontologischen Formen… in vermeinter ‘Erfahrung’ vorfinden kann.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 263.Google Scholar
  50. 50.
    Husserl, The Crisis of European Sciences, p. 68. “… sondern auch das alltägliche Weltbewusstsein und Weltleben, die vorwissenschaftliche Welt im alltäglichen Sinne, die Welt, in deren selbstverständlicher Seinsgeltung das Tun und Treiben des von der Wissenschaft unberührten Menschen sich vollzieht, und schliesslich auch des Wissenschaftlers, und nicht nur, wenn er in die Alltagspraxis zurückkehrt.” Husserl, Die Krisis, p. 69.Google Scholar
  51. 51.
    . Ibid., p. 68. “... bezeichnet sich als die Umwendung des wissenschaftlichen Objektivismus, des neuzeitlichen, aber auch desjenigen aller früheren Philosophien der Jahrtausende, in einen transzendentalen Subjektivismus.” Husserl, Die Krisis, p. 69.Google Scholar
  52. 52.
    Husserl, Die Krisis, p. 434 (Beilage XII). “. Leistungsgebilde der Seele…”Google Scholar
  53. 53.
    Husserl, The Crisis of European Sciences, p. 90. “... eine völlig neue Art .. . die Objektivität der Welt und ihren ganzen Seinssinn … zu beurteilen …” Husserl, Die Krisis,p. 92.Google Scholar
  54. 54.
    . Ibid., D. 141. “… bringen uns … die fundamentale Einsicht, dass das universale Apriori der objektiv-logischen Stufe - das der mathematischen und aller sonstigen im gewöhnlichen Sinne apriorischen Wissenschaften - in einem an sich früheren universalen Apriori, eben dem der reinen Lebenswelt, gründet.” Husserl, Die Krisis, p. 144.Google Scholar
  55. 55.
    . Ibid., p. 173. “… aus reiner Evidenz zu schöpfende …” Husserl, Die Krisis, p. 176.Google Scholar
  56. 56.
    Husserl, Formal and Transcendental Logic, p. 212. “… schöpfen wir aus dem Individuellen, das zum Exemplarischen wird, eigenwesentliche Gehalte und gewinnen die sachhaltigen Wesensgattungen und Arten und die sachhaltigen Wesensgesetze; in der formalisierenden Verallgemeinerung soll aber jedes Individuum zum Etwas-überhaupt entleert werden.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, pp. 220–21.Google Scholar
  57. 57.
    . Ibid., p. 213. “… fordert zur kritischen Herstellung der echten Evidenz den Rückgang auf exemplarische Anschauung von Individuellem, also auf ‘mögliche’ Erfahrung.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 221.Google Scholar
  58. 58.
    . Ibid., p. 214. “… besagt doch Möglichkeit der Evidenz, die eben letztlich, wenn auch in formaler Allgemeinheit, auf mögliches Individuelles überhaupt bzw. mögliche Erfahrung zurückführt.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 222.Google Scholar
  59. 59.
    . Ibid., p. 205. “Der Stufenfolge der Urteile und ihrer Urteilssinne folgte die der Evidenzen, und die an sich ersten Wahrheiten und Evidenzen müssen die individuellen sein.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 213.Google Scholar
  60. 60.
    . Ibid., p. 206. “… Erfahrung im ersten und prägnantesten Sinne, welche ebenals direkte Beziehung auf Individuelles sich definiert.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 213.Google Scholar
  61. 61.
    . Ibid., p. 210. “So kommt man vom Erfahrungsurteil, und zwar dem unmittelbarsten der kategorischen Form, zur Erfahrung und zu dem Motiv einer Erweiterung des Urteilsbegriffes, die durch den Humeschen Begriff des belief bezeichnet ist.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, pp. 217–18.Google Scholar
  62. 62.
    . Ibid., p. 211. “… so bedarf … - wenn sie für die Rechtsgründe und Rechtsgrenzen ihres Apriori und somit für ihren rechtmässigen Sinn soll wissenschaftliche Auskunft geben können - einer Theorie der Erfahrung.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 219.Google Scholar
  63. 63.
    Husserl, The Crisis of European Sciences, p. 98. “Die ganze transzendentale Problematik kreist um das Verhältnis dieses meines Ich - des ego - zu dem, was zunächst selbstverständlich dafür gesetzt wird: meiner Seele, und dann wieder um das Verhältnis dieses Ich und meines Bewusstseinslebens zur Welt, deren ich bewusst bin, und deren wahres Sein ich in meinen eigenen Erkenntnisgebilden erkenne.” Husserl, Die Krisis, p. 101.Google Scholar
  64. 64.
    Hume, Treatise, p. 1.Google Scholar
  65. 65.
    Hume, “An Abstract of A Treatise of Human Nature.” Included as Appendix in An Inquiry Concerning Human Understanding, p. 186.Google Scholar
  66. 66.
    Hume, Treatise, p. 190.Google Scholar
  67. 67.
    . Ibid., p. 13.Google Scholar
  68. 68.
    . Ibid., p. 69.Google Scholar
  69. 69.
    . Ibid., p. 70.Google Scholar
  70. 70.
    . Ibid., p. 70.Google Scholar
  71. 71.
    . Ibid., p. 70.Google Scholar
  72. 72.
    . Ibid., pp. 69–70.Google Scholar
  73. 73.
    . Ibid., p. 73.Google Scholar
  74. 74.
    . Ibid., pp. 73–74.Google Scholar
  75. 75.
    . Ibid., p. 92.Google Scholar
  76. 76.
    Cf. supra,pp. 45–47, 58–59.Google Scholar
  77. 77.
    Husserl, Formal and Transcendental Logic, p. 157. “… intentionale Leistung der Selbstgebung …” Husserl, Formale und Transzendentale Logik,p. 166.Google Scholar
  78. 78.
    . Ibid., p. 158. “… ist sie die allgemeine ausgezeichnete Gestalt der Intentionalität, des `Bewusstseins von etwas’, in der das in ihr bewusste Gegenständliche in der Weise des Selbsterfassten, Selbstgesehenen, des bewusstseinsmässigen Bei-ihm-selbst-seins bewusst ist.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik,p. 166.Google Scholar
  79. 79.
    . Ibid., p. 160. “… eine universale teleologische Struktur, ein Angelegtsein auf `Vernunft’ und sogar eine durchgehende Tendenz dahin …” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, pp. 168–69.Google Scholar
  80. 80.
    . Ibid., p. 161. “Zu jeder Grundart von Gegenständlichkeiten - als in intentionaler Synthesis durchzuhaltender intentionaler Einheiten, letztlich, von Einheiten möglicher `Erfahrung’ - gehört eine Grundart der ‘Erfahrung’, der Evidenz, und ebenso des intentional indizierten Evidenzstiles in der evtl. Steigerung der Vollkommenheit der Selbsthabe.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik, p. 169.Google Scholar
  81. 81.
    . Ibid., p. 161. “… alle diese Weisen der Evidenz zu durchforschen … in der die betreffende Gegenständlichkeit sich selbst und bald unvollkommener, bald volkommener zeigt.” Husserl, Formale und Transzendentale Logik,p. 169.Google Scholar
  82. 82.
    Husserl, Erste Philosophie, vol. I, p. 355. “… alle analytischen Sätze, und, in seinem weiteren Sinn, alle Relationen zwischen Ideen gelten absolut, ebenso wie die schlichten Impressionensätze.”Google Scholar
  83. 83.
    Ibid., p. 359 (Beilage XVI). “… als Wahrheiten, die reine Verhältnisse aus- drucken, die mit den `Ideen’ notwendig gesetzt sind.”Google Scholar
  84. 84.
    Hume, Treatise, p. 448.Google Scholar
  85. 85.
    Ibid., p. 415.Google Scholar
  86. 86.
    Cf. supra, pp. 70–72.Google Scholar
  87. 87.
    Cf. supra, pp. 69–70.Google Scholar
  88. 88.
    Hume, Treatise, pp. 72–73.Google Scholar
  89. 89.
    Husserl, Erste Philosophie, vol. I, p. 165. “… Impression ist für Hume der erkenntnistheoretische Titel für die zur Bewusstseinsleistung der Evidenzbewährung berufenen Anschauungen.”Google Scholar
  90. 90.
    Ibid., p. 165. “Impression ist also in Wahrheit ein Titel für Evidenzbewusstsein überhaupt oder, im weitesten Sinn gesprochen, Selbstanschauung überhaupt, als mögliche Unterlage für jederlei Evidentmachung, für jederlei Bewährung.”Google Scholar
  91. 91.
    Ibid., pp. 165–66. “… selbstgebendes Bewusstsein von dem ihm Selbstgegebenen.”Google Scholar
  92. 92.
    Ibid., p. 166. “… die Erkenntnisleistung des intentionalen Lebens, die objek- tive Welt und Wissenschaft als blosse Fiktionen zu erklären.”Google Scholar
  93. 93.
    Husserl, Cartesian Meditations, p. 12. “Evidenz, wohin in der Tat alle Erfahrung im gewöhnlichen engeren Sinne gehört, kann vollkommener und weniger vollkommen sein.” Husserl, Cartesianische Meditationen, p. 52.Google Scholar
  94. 94.
    Ibid., p. 15. “… kann eventuell auch an inadäquaten Evidenzen auftreten.” Husserl, Cartesianische Meditationen, p. 55.Google Scholar
  95. 95.
    Cf. supra, pp. 68–72, 75–77; Hume, Treatise, pp. 69–73.Google Scholar
  96. 96.
    Husserl, Erste Philosophie, vol. II, p. 33. “Selbstgebung soll für uns Mass, und ihr absolutes Optimum das letzte Mass sein, an dem wir alle Urteile, alle unsere Seinsmeinungen bewähren.”Google Scholar
  97. 97.
    Ibid., p. 334 (Beilage IV). “… durch methodische Herausstellung der Voll- kommenheit der Erfüllung der Gesamtmeinungen vermöge der Erfüllung aller Partialmeinungen, aller implizierten Mitmeinung.”Google Scholar
  98. 98.
    Ibid., p. 334. “… hat seine Wahrheit selbst in sich, und in apodiktischer Notwendigkeit …” Google Scholar
  99. 99.
    Ibid., p. 380 (Beilage X). “… ergibt nicht nur mögliche Wiedererinnerung, diese Evidenz gehabt zu haben, sondern Notwendigkeit der Geltung auch für jetzt, und so für immer: Endgültigkeit.”Google Scholar
  100. 100.
    Ibid., p. 35. “Wir können diese Eigenheit adäquater Evidenz auch als ihre Apodiktizität bezeichnen. Offenbar ist umgekehrt jede apodiktische Evidenz adäquat. Wir können daher beide Ausdrücke als äquivalente gebrauchen und insbesondere den einen oder (den) anderen bevorzugen, je nachdem wir eben auf die Adäquation oder (auf) die Apodiktizität besonderen Wert legen.”Google Scholar
  101. 101.
    Ibid., p. 48. “… in dem uns die Welt beständig als wirklich daseiend, aber notwendig unvollkommen gegeben ist; ihre Gegebenheit steht under der Idee stets möglicher Vervollkommnung, stets möglicher Korrektur.”Google Scholar
  102. 102.
    Ibid., p. 49. “Es ist ja auch verständlich: wo nichts, schlechthin nichts, vom Sosein, vom Bestimmungsgehalt der äusseren Erfahrung adäquat gegeben sein kann, da bleibt auch für eine Apodiktizität der blossen Existenz kein Raum mehr übrig.”Google Scholar
  103. 103.
    Hume, Treatise, p. 124.Google Scholar
  104. 104.
    Ibid., p. 154. The essence of Hume’s argument is to be found in the Treatise, pp. 130–42.Google Scholar
  105. 105.
    Husserl, Cartesian Meditations, p. 12. “Evidenz ist in einem allerweitesten Sinne eine Erfahrung von Seiendem und So-Seiendem, eben ein Es-selbstgeistig-zu Gesicht-bekommen.” Husserl, Cartesianische Meditationen, p. 52.Google Scholar
  106. 106.
    Ibid., p. 15. “Unvollkommenheit besagt … in der Regel Unvollständigkeit, Einseitigkeit, relative Unklarheit, Undeutlichkeit in der Selbstgegebenheit der Sachen oder Sachverhalte, also Behaftung der Erfahrung mit Komponenten unerfüllter Vormeinungen und Mitmeinungen.” Husserl, Cartesianische Meditationen, p. 55.Google Scholar
  107. 107.
    Ibid., p. 15. “Die entsprechende Idee der Vollkommenheit wäre die der adäquaten Evidenz, wobei es offen bleiben mag, ob sie nicht prinzipiell im Unendlichen liegt.” Husserl, Cartesianische Meditationen, p. 55.Google Scholar
  108. 108.
    Ibid., p. 15. “… eine absolute Zweifellosigkeit in einem ganz bestimmten und eigentümlichen Sinn, diejenige, die der Wissenschaftler allen Prinzipen zumutet und deren überlegener Wert sich in seinem Bestreben bekundet, an und für sich schon evidente Begründungen durch Rückgang auf Prinzipien nochmals und in höherer Stufe zu begründen und ihnen dadurch die höchste Dignität der Apodiktizität zu verschaffen.” Husserl, Cartesianische Meditationen, pp. 55–56.Google Scholar
  109. 109.
    Ibid., p. 15. “Diese offene Möglichkeit des Zweifelhaftwerdens bezw. des möglichen Nichtseins trotz der Evidenz ist durch eine kritische Reflexion auf ihre Leistung auch jederzeit im voraus zu erkennen.” Husserl, Cartesianische Meditationen, p. 56.Google Scholar
  110. 110.
    Ibid., pp. 15–16. “… sich durch eine kritische Reflexion zugleich als schlechthinnige Unausdenkbarkeit des Nichtseins derselben enthüllt; dass sie also im voraus jeden vorstellbaren Zweifel als gegenstandslos ausschliesst.” Husserl, Cartesianische Meditationen, p. 56.Google Scholar
  111. 111.
    Ibid., p. 23. “… die apodiktische Gewissheit der transzendentalen Erfahrung mein transzendentales Ich bin in der ihm anhaftenden unbestimmten Allgemeinheit eines offenen Horizontes.” Husserl, Cartesianische Meditationen, p. 62.Google Scholar
  112. 112.
    Ibid., p. 57. “… die ganz ausgezeichnete Bewusstseinsweise der Selbsterscheinung, des Sich-selbst-darstellens, des Sich-selbst-gebens einer Sache, eines Sachverhaltes, einer Allgemeinheit, eines Wertes usw. im Endmodus des Selbst da,unmittelbar anschaulich, originaliter gegeben.” Husserl, Cartesianische Meditationen, pp. 92–93.Google Scholar
  113. 113.
    Ibid., p. 62. “… besagt … dass wirkliches Objekt einer Welt und erst recht eine Welt selbst eine unendliche, auf Unendlichkeiten einstimmig zu vereinender Erfahrungen bezogene Idee ist - eine Korrelatidee zur Idee einer vollkommenen Erfahrungsevidenz, einer vollständigen Synthesis möglicher Erfahrungen.” Husserl, Cartesianische Meditationen, p. 97.Google Scholar

Copyright information

© Springer Science+Business Media Dordrecht 1980

Authors and Affiliations

  • Richard T. Murphy
    • 1
  1. 1.Boston CollegeUSA

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