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The Constitution Performed by Inner Time

  • Robert Sokolowski
Chapter
Part of the Phaenomenologica book series (PHAE, volume 18)

Abstract

The problem of time as a characteristic both of consciousness and of things known is only peripherally treated in the first two published works of Husserl.1 Shortly after he wrote the Logical Investigations, however, he devoted an important part of his lectures for the winter semester of 1904–05 at Göttingen to the phenomenology of our consciousness of inner time. In these lectures, a transcription of which was published by Heidegger in 1928, he treats both the temporality of consciousness and our consciousness of time.2

Keywords

Sense Data Temporal Phasis Temporal Constitution Immanent Object Logical Investigation 
These keywords were added by machine and not by the authors. This process is experimental and the keywords may be updated as the learning algorithm improves.

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Reference

  1. 1.
    In the Philosophy of Arithmetic, temporality is considered as the basis for acts which form numbers and groups (supra, pp. 24–25). In the Logical Investigations, Husserl speaks of acts of perception that endure over a period of time and are composed of a series of partial intentions; in the second edition (II, z, p. 259), he has an interesting passage describing the temporal extension of subjectivity, but it is not present in the first edition (pp. 252–53).Google Scholar
  2. 2.
    Vorlesungen zur Phdnomenologie des inneren Zeitbewusstseins, edited by M. Heidegger (Halle a. S.: Max Niemeyer, 1928). Textual problems concerning this edition are very great. Not only the appendices, but also the main text itself underwent modifications until the year 1917. Cf. Rudolf Boehm, “Deux points de vue: Husserl et Nietzsche,” p. 174, n. 26.Google Scholar
  3. 3.
    Mit der Wirklichkeit haben wir es nur zu tun, sofern sie gemeinte, vorgestellte, angeschaute, begrifflich gedacht ist. Bezüglich des Zeitproblems heisst das: die Zeiterlebnisse interessieren uns.“ Zeitbewusstsein, pp. 373–74.Google Scholar
  4. 1.
    So wie das wirkliche Ding, die wirkliche Welt kein phänomenologisches Datum ist, so ist es auch nicht die Weltzeit, die reale Zeit, die Zeit der Natur…“ ibid., p. 369.Google Scholar
  5. 2.
    Phänomenologische Data sind die Zeitauffassungen, die Erlebnisse, in denen Zeitliches im objektiven Sinne erscheint.“ ibid., p. 370.Google Scholar
  6. 3.
    The supposition of two realities is even more pronounced in the following text, ibid., p. 369: “Es mag ferner eine interessante Untersuchung sein, festzustellen, wie die Zeit, die in einem Zeitbewusstsein als objektive gesetzt ist, sich zur wirklichen objektiven Zeit verhalte, ob die Schätzungen von Zeitintervallen den objektiv wirklichen Zeitintervallen entsprechen, oder wie sie von ihnen abweichen. Aber das sind keine Aufgaben der Phänomenologie.”Google Scholar
  7. 4.
    What saves Husserl’s analyses in the lectures on time and makes them adaptable to his later studies is the fact that he considers only phenomenal time, even though he seems to admit that another sort of time can exist. Later he will say that only phenomenal time is real; the only effect this change has on the lectures is to wipe away the possibility of real but non-phenomenal time. The investigations themselves are not affected.Google Scholar
  8. 5.
    Cf. ibid., p. 373. “Die erkenntnistheoretische Frage nach der Möglichkeit der Erfahrung (die zugleich die Frage nach dem Wesen der Erfahrung ist) erfordert den Rückgang zu den phänomenologischen Daten, aus denen das Erfahrene phänomeno1 ogisch besteht.”Google Scholar
  9. 1.
    Demgemäss führt auch die Frage nach dem Wesen der Zeit zurück auf die Frage nach dem ‘Ursprung’ der Zeit.“ ibid., p. 373.Google Scholar
  10. 2.
    Diese Ursprungsfrage ist aber auf die primitiven Gestaltungen des Zeitbewusstseins gerichtet, in denen die primitiven Differenzen des Zeitlichen sich intuitiv und eigentlich als die originären Quellen aller auf Zeit bezüglichen Evidenzen konstituieren.“ ibid., p. 373.Google Scholar
  11. 3.
    Cf. Ludwig Landgrebe, “Husserls Phänomenologie und die Motive zu ihrer Umbildung,” p. 296: “In den Husserlschen Untersuchungen dagegen ist von vornherein eine ganz andere Frage gestellt, nämlich: wie kommen wir überhaupt dazu, etwas als zeitlich dauernd, zeitlich erstreckt zu empfinden, rein in sich selbst und nicht in bezug auf ein anderes? Irgendwo muss ja dieser Eindruck von Zeitdauer und von Verfliessen von Zeit ursprünglich entstehen, damit uns überhaupt solches gegeben werden kann, was auf seine Dauer hin messbar und vergleichbar ist….”Google Scholar
  12. 1.
    Cf. Zeitbewusstsein, p. 384: “So kann eine phänomenologische Zeitanalyse die Konstitution der Zeit nicht ohne Rücksicht auf die Konstitution der Zeitobjekte aufklaren.”Google Scholar
  13. 2.
    Immanence“ is used in the lectures on time with the sense given it in the Logical Investigations. It refers to ”real“ elements in subjectivity as opposed to ”transcendent“ things in the world. Cf. Rudolf Boehm, ”Les ambiguïtés des concepts husserliens d’ immanence et de transcendance,“ Revue philosophique de la France el de l’étranger, 84 (1959), PP. 481–492.Google Scholar
  14. 3.
    letztes und wahrhaft Absolutes.“ Ideen I, p. 198. On the concept of the abso-lute, cf. Rudolf Boehm, ”Zum Begriff des ‘Absoluten’ bei Husserl,“ Zeitschrift für philosophische Forschung, 13 (1959), pp. 214–242.Google Scholar
  15. 1.
    Die Dinge der Erfahrung in der objektiven Zeit… (2) die konstituierenden Erscheinungsmannigfaltigkeiten verschiedener Stufe, die immanenten Einheiten in der prâempirischen Zeit; (3) den absoluten zeitkonstituierenden Bewusstseinsfluss.“ Zeitbewusstsein, p. 428.Google Scholar
  16. 2.
    Although Husserl adheres rigorously to the distinction between experience and perception throughout the body of the lectures, there are some places in the appendices where he confuses them and speaks of “inner-perception” to express what he normally calls experiences. Appendix XII is especially faulty on this count. Husserl’s slight inconsistency of terminology is noted in: Gunther Eigler, Metaphysische Voraussetzungen in Husserls Zeitanalysen ( Meisenheim: Anton Hain, 1961 ), p. 78.Google Scholar
  17. 1.
    Das empfundene Rot ist ein phänomenologisches Datum, das von einer gewissen Auffassungsfunktion beseelt eine objektive Qualität darstellt….“ Zeitbewusstsein, p. 371.Google Scholar
  18. 2.
    Phänomenologische Data sind die Zeitauffassungen, die Erlebnisse, in denen Zeitliches im objektiven Sinne erscheint.“ ibid., p. 370. Husserl does not use the term ”titre appearances,“ but he does speak of Temporaldaten, Temporalseichen, and an empfundenes Zeitliches. Cf. pp. 370–75.Google Scholar
  19. 1.
    Diese immanenten Inhalte sind die Erlebnisse im gewöhnlichen Sinne: die Empfindungsdaten,… etwa ein Rot, ein Blau, und dgl.; ferner die Erscheinungen (Hauserscheinung, Umgebungserscheinung, usw.)….“ ibid., P. 437.Google Scholar
  20. 2.
    In der Wahrnehmung erfährt ein Komplex von Empfindungsdaten,… die selbst im ursprünglichen Zeitfluss konstituierte Einheiten sind, Einheit der Auffassung.“ ibid., p. 444.Google Scholar
  21. 1.
    Sodann die `Akte’ des Aussagens, Wünschens, Wollens, usw. und die zugehörigen reproduktiven Modifikationen….“ ibid., p. 437.Google Scholar
  22. 2.
    Die Wahrnehmungsauffassung in ihrem Modus ist, wie die Reflexion lehrt, selbst etwas immanent-zeitlich Konstituiertes….“ ibid., P. 443. Cf. P. 473, Beilage IX:”Ferner ist jeder Auffassungsakt selbst eine konstituierte immanente Dauereinheit.“Google Scholar
  23. 1.
    Die immanente Einheiten sind in ihrer Konstitution nicht in derselben Weise bewusst wie in der transzendenten Erscheinung das Erscheinende, in der transzendenten Wahrnehmung das Wahrgenommene.“ ibid., p. 444.Google Scholar
  24. 2.
    Andererseits müssen sie doch eine Gemeinsamkeit des Wesens haben.“ ibid., P. 444.Google Scholar
  25. 3.
    Die immanente Einheiten… konstituieren sich im Fluss der temporalen Abschattungsmannigfaltigkeiten.“ ibid., p. 444.Google Scholar
  26. 1.
    Dass diese Identifizierung möglich ist, dass hier ein Objekt konstituiert ist, das liegt an der Struktur der Erlebnisse: dass nämlich jede Phase des Stromes sich in Retention ‘von’ wandelt, diese wieder, usw. Ohne das wäre ein Inhalt als Erlebnis nicht denkbar. Erlebnis wäre sonst prinzipiell nicht dem Subjekt als Einheit gegeben und zu geben und wäre somit nichts.“ ibid., p. 470, Beilage VIII; italics ours.Google Scholar
  27. 2.
    Der Tonpunkt in seiner absoluten Individualität wird festgehalten nach Materie und Zeitstelle, welche letztere erst Individualität konstituiert.“ ibid., p. 422. Cf. also p. 439.Google Scholar
  28. 3.
    The identification is phenomenological, not ontological. Husserl is not interested in finding an ontological principle of individuation.Google Scholar
  29. 1.
    Cf. Alwin Diemer, Edmund Husserl (Meisenheim: Anton Hain, 1956), p. 143: “Husserls spezifischer Ansatz wird dann darüber hinaus durch die Übernahme des Stem’schen Begriffs der ‘Präsenzzeit’ gekennzeichnet: sie fasst als originäre Gegenwart nicht nur, wie sonst üblich, das aktuelle Jetzt als Nullpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft, sondern umfasst zugleich als originäre Gegenwärtigung den aktuellen Horizont des Jetzt mit.”Google Scholar
  30. 2.
    Die Vergangenheitsanschauung… ist ein originäres Bewusstsein.“ Zeitbewusstsein, p. 392. Cf. p. 405: ”Nennen wir aber Wahrnehmung den Akt, in dem aller ‘Ursprung’ liegt, so ist die primäre Erinnerung Wahrnehmung. Denn nur in der primären Erinnerung sehen wir Vergangenes, nur in ihr konstituiert sich Vergangenheit, und zwar nicht repräsentativ, sondern präsentativ.“Google Scholar
  31. 3.
    Cf. ibid., pp. 422–23.Google Scholar
  32. 4.
    Das Jetzt als aktuelles Jetzt ist die Gegenwartsgegebenheit der Zeitstelle. Rückt das Phänomen in die Vergangenheit, so erhält das Jetzt den Charakter des vergangen Jetzt, aber es bleibt dasselbe Jetzt….“ ibid., p. 422.Google Scholar
  33. 1.
    Wir haben also Auffassung in doppeltem Sinne zu verstehen: diejenige, die immanent konstituiert ist, and diejenige, die zur immanenten Konstitution, zu den Phasen des ursprünglichen Flusses selbst gehört, die Urauffassung, die nicht mehr konstituiert ist.“ ibid., p, 444; our italics.Google Scholar
  34. 1.
    Cf. ibid., p. 451, Beilage I: “Die Urimpression ist der absolute Anfang dieser Erzeugung, der Urquell, das, woraus alles andere stetig sich erzeugt. Sie selber aber wird nicht erzeugt, sie entsteht nicht als Erzeugtes…. Sie erwächst nicht (sie hat keinen Keim), sie ist Urschöpfung.”Google Scholar
  35. 2.
    Man darf nur dieses Urbewusstsein, diese Urauffassung oder wie man es sonst nennen will, nicht als einen auffassenden Akt missverstehen.“ ibid, p. 473, Beilage IX. In one passage, Husserl considers the possibility of calling it an act, but decides against it; cf. p. 442, 11. I.Google Scholar
  36. 3.
    die zu den Phasen des ursprünglichen Flusses selbst gehört.“ ibid., p. 444.Google Scholar
  37. 1.
    Es ist noch zu bemerken, dass, wenn wir von ‘Wahrnehmungsakt’ sprechen und sagen, er sei der Punkt eigentlichen Wahrnehmens, dem eine kontinuierliche Folge von ’Retentionen’ angeschlossen sei, wir damit keine zeitlichen immanenten Einheiten beschrieben haben, sondern gerade Momente des Flusses.“ ibid., p. 43o; our italics.Google Scholar
  38. 2.
    Cf. ibid., P. 430: “… Die Hauserscheinung ist nicht das Wahrnehmungsbewusstsein und das retentionale Bewusstsein. Dieses kann nur verstanden werden als das zeitkonstituierende, als Momente des Flusses.”Google Scholar
  39. 1.
    Die Selbsterscheinung des Flusses fordert nicht einen zweiten Fluss, sodern als Phänomen konstituiert er sich in sich selbst.“ ibid., p. 436.Google Scholar
  40. 2.
    Natorp conceives this problem in much the same terms. Cf. Einleitung in die Psychologie nach kritischer Methode, pp. 15–18.Google Scholar
  41. 1.
    Das Retinierte ist das vergangene Bewusstsein nach seiner Phasenreihe.“ Zeitbewusstsein, p. 436.Google Scholar
  42. 2.
    Der Fluss des immanenten zeitkonstituierenden Bewusstsein ist nicht nur, sondern so merkwürdig und doch verständlich geartet ist er, dass in ihm notwendig eine Selbsterscheinung des Flusses bestehen und daher der Fluss selbst notwendig im Fliessen erfassbar sein muss.“ ibid., p. 436.Google Scholar
  43. 1.
    Eben dadurch [viz. durch Retention] konstituieren sich die Dauereinheiten,… die Objekte der rückschauenden Akte sind…. Der Retention verdanken wir es also, dass das Bewusstsein zum Objekt gemacht werden kann.“ ibid., p. 472, Beilage IX.Google Scholar
  44. 1.
    Der zeitkonstituierende Fluss als absolute Subjektivität.“ ibid., p. 429.Google Scholar
  45. 2.
    Auf die Begreztheit des Zeitfeldes ist im Diagramm keine Rücksicht genommen. Dort ist kein Ende der Retention vorgesehen, and idealiter ist wohl auch ein Bewusstsein möglich, in dem alles retentional erhalten bleibt,“ ibid., p. 39r, n. r.Google Scholar
  46. 1.
    The difficulty in determining Husserl’s thought on this point stems from the textual problems we mention above, p. 74, n.Google Scholar
  47. 2.
    Passages where Husserl seems to speak of a distinction such as we mention in our text can be found on pp. 419–21.Google Scholar
  48. 3.
    Cf. ibid., p. 451, Beilage I: “Die Eigentümlichkeit dieser Bewusstseinsspontaneität aber ist, dass sie nur Urgezeugtes zum Wachstum, zur Entfaltung bringt, aber nichts ‘Neues’ schafft.” To underscore the distinction between temporal form and sensory matter, Husserl uses the term “spontaneity” to describe the process achieved by temporal phases. “Spontaneity” is to be taken in a loose sense, however. It is chiefly used to oppose the creative stream of consciousness to what consciousness receives from outside. In later works, Husserl refers to the time constituting flow as something passive. Cf. Rudolf Boehm, “Zijn en tijd in de filosofie van Husserl,” Tijdschrijt voor Philosophie, 21 (1959), p. 273. See also Eigler, Metaphysische Voraussetzungen, p. 88: “Überhaupt sind zur Kennzeichnung dieses Geschehens die starren traditionellen Begriffe der Rezeptivität und Spontaneität nur andeutungsweise brauchbar.” Cf. Zeitbewusstsein, p. 45!, Beilage I: “Die Erzeugung des Bewusstseins aber geht von a zu a’, von xa’ zu x’a”; dagegen das a, x, y ist nichts Bewusstseins-Erzeugtes, es ist das Urgezeugte, das ‘Neue,’ das Bewusstseinsfremd Gewordene, Empfangene, gegenüber dem durch eigene Bewusstseinsspontaneität Erzeugten.“Google Scholar
  49. 2.
    Nicht jede Konstitution hat das Schema Auffassungsinhalt — Auffassung.“ ibid., p. 375, n. z. On the date of this passage, see Rudolf Boehm, ”Deux points de vue: Husserl et Nietzsche,“ p. 574, n. 28.Google Scholar
  50. 1.
    Das, was das Ich oder das Bewusstsein erlebt, [ist] eben sein Erlebnis. Zwischen dem erlebten und dem bewussten Inhalt und dem Erlebnis selbst ist kein Unterschied. Das Empfundene z.B. ist nichts anderes als die Empfindung.“ Log. Unt., p. 33o; 2nd ed., II, I, p. 352.Google Scholar
  51. 2.
    Denn hier fällt ja Sein und Innerlich-bewusst-sein zusammen.“ Zeitbewusstsein, P. 471, Beilage VIII.Google Scholar
  52. 3.
    If we were to deny either of the two statements numbered above, we would fallGoogle Scholar
  53. 1.
    Supra, p. 96, n. 2.Google Scholar
  54. 2.
    Denn nicht alle [Bewusstseinserlebnisse] haben diese Fähigkeit [sinngebend zu sein]. Erlebnisse ursprünglicher Passivität, fungierende Assoziation, die Bewusstseinserlebnisse, in denen sich das ursprüngliche Zeitbewusstsein, die Konstitution der immanenten Zeitlichkeit abspielt und dgl. sind dazu unfähig.“ p. 22. See also Alfred Schütz, Der sinnhafte Aufbau der sozialen Welt (Vienna: Springer, 1960), p. 49: ”Nur das Erlebte ist sinnvoll, nicht aber das Erleben.“ Schütz says we must reflect on our experience before it acquires meaning.Google Scholar
  55. 1.
    Cf. Gunther Eigler, Metaphysische Voraussetzungen, p. 99: “Die Zeit ist das Werk der Subjektivität, zwar kein willkürliches Werk der Subjektivität, sondern das ursprünglichste, weil sich in der ständigen Konstitution des `jetzt’ als des Horizontes ihres Seins die Subjektivität erst für sich konstituiert als ein für sich selbst Seiendes.”Google Scholar
  56. 2.
    Wie sich zeitliche Objektivität, also individuelle Objektivität überhaupt, im subjektiven Zeitbewusstsein konstituieren kann.“ Zeitbewusstsein, p. 368.Google Scholar
  57. 3.
    Cf. supra, p. 39.Google Scholar
  58. 1.
    Dagegen interessiert uns, dass in diesen Erlebnissen `objektiv zeitliche’ Daten gemeint sind. Es gehört zum Bereich der Phänomenologie eben diese Beschreibung, dass die betreffenden Akte dieses oder jenes `Objektive’ meinen….“ Zeitbewusstsein, P. 374.Google Scholar
  59. 2.
    Im Zeitfluss, im stetigen Herabsinken in die Vergangenheit konstituiert sich eine nicht fliessende, absolut feste, identische, objektive Zeit. Das ist das Problem.“ ibid., p. 420.Google Scholar
  60. 3.
    Cf. ibid., p. 372. “Eine zweite Seite der Objektivation entspringt der Auffassung der Zeitstellenrepräsentanten.” ibid., p. 422. “Die `empfundene’ Temporaldaten sind nicht bloss empfunden, sie sind auch mit Auffassungscharakteren behaftet….” ibid., pp. 371–72. S “Erhaltung der gegenständlichen Intention in der retentionalen Abwandlung.” ibid., p. 418.Google Scholar
  61. 4.
    Aber während es [viz. das eben herabsinkende Jetzt] seine Charakter des Jetzt verloren hat, hält es sich in seiner gegenständlichen Intention absolut unverändert, es ist Intention auf eine individuelle Objektivität, und zwar anschauende Intention.“ ibid., p. 429.Google Scholar
  62. 1.
    Cf. ibid., p. 475, Beilage X: “Jede verschiedene Zeitstelle im präempirischen Bildfluss stellt eine verschiedene objektive Zeitstelle dar. Sonst erschiene ja nicht ein Ding, das als solches seine Dauer hat, eine erfüllte objektive Zeitreihe.”Google Scholar
  63. 2.
    Cf. Yvonne Picard, “Le temps chez Husserl et chez Heidegger,” Deucalion, z (1946), PP. 121–2z: “Or l’objectivation se fait, nous l’avons vu, par la confrontation des divers contenus de la conscience des phénomènes subjectifs (Erscheinungen) de la chose…. Maintenant, pour dire que la durée de la chose elle-même soit objective, il faut que les contenus ne soient pas considerés uniquement de ce point de vue, comme les porteurs d’un lien intentionnel, mais qu’ils soient objectivés tels qu’ils sont en eux-mêmes, dans toute leur ‘largeur,’ que chaque point du contenu représente donc un point différent de la durée de la chose, et qu’ainsi il soit identifié, du point de vue du temps, non aux points correspondants des autres contenus, mais à tous les points différents du contenu dont il fait partie.”Google Scholar
  64. 1.
    Cf. Zeitbewusstsein, p. 371, n. I: “Empfunden wäre dann also Anzeige eines Relationsbegriffes, der in sich nichts darüber besagen würde, ob das Empfundene sensuell, ja ob es überhaupt immanent ist im Sinne von Sensuellem, m.a.W. es bliebe offen, ob das Empfundene [Zeitliches] selbst schon konstituiert ist, und vielleicht ganz anders als das Sensuelle.” On the date of this passage, see supra, p. 95, n. 2.Google Scholar
  65. 1.
    Mit der Erhaltung der Individualität der Zeitpunkte beim Zurücksinken in die Vergangenheit haben wir aber noch nicht das Bewusstsein einer einheitlichen, homogenen, objektiven Zeit. Für das Zustandekommens dieses Bewusstseins spielt die reproduktive Erinnerung… eine wichtige Rolle.“ Zeitbewusstsein, p. 425.Google Scholar
  66. 2.
    Cf. ibid., p. 46o, Beilage IV: “Wiedererinnerung ist nicht nur Wiederbewusstsein für Objekt, sondern wie die Wahrnehmung eines Zeitobjektes seinen Zeithorizont mit sich führt, so wiederholt die Wiedererinnerung auch das Bewusstsein dieses Horizontes.”Google Scholar
  67. 2.
    Zur Konstituierung der Zeit gehört die Möglichkeit der Identifizierung; ich kann immer wieder… dasselbe erfassen: dieselbe Dauer mit demselben Inhalte, dasselbe Objekt.“ ibid., p. 461, Beilage IV.Google Scholar
  68. 1.
    Und so konstituiert sich erst die objektive Zeit….“ ibid., p. 461, Beilage IV.Google Scholar
  69. 2.
    Ich habe ein ursprüngliches Schema: einen Fluss mit seinem Inhalt; aber dazu eine ursprüngliche Mannigfaltigkeit des ‘ich kann’: ich kann mich an jede Stelle des Flusses zurückversetzen und ihn ’nochmals’ erzeugen.“ ibid., p. 461, Beilage IV.Google Scholar
  70. 3.
    Cf. ibid., pp. 372–73: “… Objektivität konstituiert sich… in den Auffassungscharakteren und in den zu dem Wesen dieser Charaktere gehörigen Gesetzmässigkeiten.”Google Scholar
  71. 1.
    Das Apriori der Zeit suchen wir zur Klarheit zu bringen, indem wir das Zeitbewusstsein durchforschen, seine wesentliche Konstitution zutage fördern….“ ibid., P. 374.Google Scholar
  72. 2.
    erscheinende Zeit, erscheinende Dauer als solche. Das aber sind absolute Gegebenheiten, deren Bezweifelung sinnlos wäre.“ ibid., p. 369.Google Scholar
  73. 3.
    Sodann nehmen wir allerdings auch eine seiende Zeit an, das ist aber nicht die Zeit der Erfahrungswelt, sonder die immanente Zeit des Bewusstseinsverlaufes.“ ibid., p. 369.Google Scholar
  74. 1.
    haben wir eine Evidenz, die jeden Zweifel and jede Leugnung sinnlos erscheinen lässt.“ ibid., p. 369.Google Scholar
  75. 2.
    Husserl also discusses constitution of categorial objects in his lectures on time, PP. 448–49, 486–90. What is peculiar to them is the fact that once they are constituted, they escape the constant change of the flow of consciousness; they become atemporal. Concrete individual objects, such as material things, are confined to definite places on the time continuum, but logical entities are not.Google Scholar
  76. 1.
    Cf. supsa, p. 49.Google Scholar
  77. 2.
    Die primäre Inhalte sind überall Träger von Auffassungsstrahlen, und ohne solche treten sie nicht auf, mögen diese auch noch so unbestimmt sein.“ Zeitbewusstsein, p. 456, Beilage III.Google Scholar
  78. 3.
    Die Auffassung ist ‘Beseelung’ des Empfindungsdatums. Zu fragen bleibt jedoch, ob sie zugleich mit dem Empfindungsdatum anhebt oder ob dieses nicht… konstituiert sein muss, ehe die beseelende Auffassung einsetzen kann. Es scheint, dass dies letzteres zutrifft.“ ibid., p. 462, Beilage V.Google Scholar
  79. 1.
    Dann ist in dem Moment, in dem die Auffassung einsetzt, ein Teil des Empfindungsdatums schon abgelaufen and nur noch retentional erhalten.“ ibid., p. 462, Beilage V.Google Scholar
  80. 2.
    Husserl compares it to a psychic state that psychologists might study. Cf. ibid., PP. 465–62.Google Scholar
  81. 3.
    Es ist eben ein Unding, von einem ‘unbewussten’ Inhalt zu sprechen, der erst nachträglich bewusst würde. Bewusstsein ist notwendig Bewusstsein in jeder seiner Phasen.“ ibid., P. 472, Beilage IX.Google Scholar
  82. 4.
    Ware es nicht vorhanden, so wäre auch keine Retention denkbar; Retention eines unbewussten Inhalts ist unmöglich.“ ibid., P. 473, Beilage IX.Google Scholar
  83. 1.
    Wir werden analytisch immer weiter zurückgeführt und kommen schliesslich auf Sinnengegenstände in einem anderen Sinn, die allen Raumgegenständen und somit auch allen Dinggegenständen von materieller Realität zu Grunde liegen (sc. konstitutiv verstanden) und die uns wieder auf gewisse letzte Synthesen zurückführen; aber auf Synthesen, die vor aller Thesis liegen.“ Ideen II (The Hague: Martinus Nijhoff, 2952), p. 22; italics ours.Google Scholar
  84. 2.
    Es ist einzusehen, dass solch ein Tondatum konstituiert sein könnte, ohne dass eine räumliche Auffassung überhaupt vollzogen wäre….“ ibid., p. 22.Google Scholar
  85. 3.
    Wir stossen hier bei dem puren Empfindungsdatum auf eine Vorgegebenheit die noch vor der Konstitution des Gegenstandes als Gegenstandes liegt.“ ibid., pp. 22–3.Google Scholar
  86. 4“.
    einen Empfindungszustand, der zwar in Bezug auf das Ich als Reiz fungiert, aber nicht die Eigenheit eines Gegenstandsbewusstseins besitzt….“ ibid., p. 23.Google Scholar
  87. 6.
    der Fall einer Empfindungszuständlichkeit, die noch nicht gegenständliche Auffassung ist.“ ibid., p. 23.Google Scholar
  88. 7.
    Cf. Marly Biemel’s introduction, Ideen II, p. xvi. For the dates concerning the time lectures, see supra, p. 74, n. 2.Google Scholar
  89. 1.
    Von solchen Gegenständen werden wir aber schliesslich geführt auf die in der primitivsten Weise konstituierten Empfindungsdaten, die sich als Einheiten konstituieren im ursprünglichen Zeitbewusstsein.“ Ideen II, p. 24.Google Scholar
  90. 2.
    Cf. Erste Philosophie I ( The Hague: Martinus Nijhoff, 1956 ), pp 173–74.Google Scholar

Copyright information

© Springer Science+Business Media Dordrecht 1970

Authors and Affiliations

  • Robert Sokolowski

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