Probleme der Husserlschen Reduktion

Vorlesung gehalten an der Universität Oslo, Oktober/November 1967
  • Roman Ingarden
Part of the Analecta Husserliana book series (ANHU, volume 4)

Zusammenfassung

Ich werde heute meinem Plane gemäß über die natürliche Welt und die Generalthesis der natürlichen Welt sprechen und dann über die sogenannte transzendentale phänomenologische Reduktion. Es ist zur Zeit Sitte, daß man sagt, es gibt zwei Reduktion, nämlich die eine ist die eidetische Reduktion und die andere ist eben diese ‘transzendentale phänomenologische’ Reduktion. Ich habe gesagt, es ist zur Zeit Sitte. Als ich noch in der Phänomenologie Anfänger war, sprach man in Göttingen nicht von zwei Reduktionen. Man sprach vor dem Jahre 1913, vor der Publikation der Ideen Husserls, im Allgemeinen von keiner eidetischen Reduktion, sondern bloß von der ‘Einstellung’ auf das Wesen, auf die ‘Idee’. In den Vorlesungen von Husserl trat natürlich das Wort ‘Reduktion’ auch früher auf, vor dem Jahre 1913. Aber erst nach den Ideen hat man die Frage nach der Reduktion wirklich diskutiert; doch sprach man fast ausschließlich von derjenigen Reduktion, die man ‘transzendentale’ Reduktion nennt.

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© D. Reidel Publishing Company, Dordrecht-Holland 1976

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  • Roman Ingarden

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