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The Awakening of Consciousness in the Ontopoietic Differentiation of Life and the Unity of Apperception

A Discussion with Edmund Husserl
  • Anna-Teresa Tymieniecka
Chapter
Part of the Analecta Husserliana book series (ANHU, volume 48)

Abstract

In the progress of philosophical reflection we advance in a ‘spiral’ way reiterating some previously established ideas and while corroborating them, adduce new insights which they entail, or with which they coalesce, thus marking a new step of the itinerary onwards. The idea of the ontopoietic principle which as the self-individualisation of life radiates through the phenomenology of life will find here in its spiral some new unfolding steps. I propose in what follows to focus upon the very discovery of this key to the logos/edifice of life anew. I will do this, however, indirectly by raising again the two crucial perennial philosophical issues, those of the differentiation of beingness and the Unity of apperception — ultimately the issue of “the One and the Many”.

Keywords

Living Subject Conscious Subject Constitutive Process Life Agency Passive Synthesis 
These keywords were added by machine and not by the authors. This process is experimental and the keywords may be updated as the learning algorithm improves.

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Notes

  1. 1.
    Cf. Anna-Teresa Tymieniecka, Logos and Life: Creative Experience and the Critique of Reason, Book I, Kluwer Academic Publ., Boston/Dordrecht/Holland, 1984.Google Scholar
  2. 2.
    Edmund Husserl, Erfahrung und Urteil, Untersuchungen zur Genealogie der Logik, redigiert und herausgegeben bei Ludwig Landgrebe, Felix Meiner Verlag, Hamburg, 1972. Henceforth cited in the text as E.U.Google Scholar
  3. 3.
    E.U., p. 24. “Wir koennen auch so sagen: vor jdeder Erkenntnis Bewegnung liegt schon der Gegenstand der Erkenntnis als Dynamis, die zur Entelechie werden soll. Mit dem Voranliegen ist gemeint: er affiziert als im Hintergrund in unser Bewusstseinsfeld tretender, oder auch: er ist schon im Vordergrund, er ist sogar schon erfasst, weckt aber erst dann das gegenueber allen anderen Interessen der Lebenspraxis ausgezeichnete ‘Erkenntnisinteresse’. Dew Erfassen aber liegt immer voran die Affektion, die nicht ein Affizieren eines isolierten einzelnen Gegenstandes ist. Affizieren heisst Sicherherauscheben aus der Ungebung, die immer mit da ist, das Interesse, eventuell das Erkenntnisinteresse auf sich ziehen.”Google Scholar
  4. 4.
    E.U., p. 21. Definition of experience is principally the evidence of individual objects.Google Scholar
  5. 5.
    E.U., p. 25. “Die Umgebung ist mit da als ein Bereich der Vorgegebenheit, einer passiven Vorgegebenheit, dass heisst siner solchen, die ohne jedes Zutun, ohne Hinwendung des erfassenden Blickes ohne eines Erwachen des Interesses immer bereits da ist. Diesen Bereich setzt alle Erkenntnisbetaetigung… er affiziert aus seinem Felde heraus… er ist ein Seiendes unter anderem schon vorgegeben in einer passiveb ooxa, in einem Feld, dass selbst eine Einheit passiver Doxa darstellt… aller Erkenntnisbetaetigyng voran liegt als universaler Boden eine jeweilige Welt;… ein Boden universalen passiven Seinsglaubens, den jede einzelne Erkenntnis handlung schon voraussetzt… Alles, was als seiender gegenstadn Ziel der der Erkenntnis isr, ist seiendes auf dem Boden der selbstverstaendlich als seiend geltenden Welt. Einzelnes vermeintlich Seiendes in ihr mag sich als nicht sieend herausstellen, Erkenntnis mag im Einzelnen Korrektur von Seinsmeinungen bringe; aber dass heisst nur, dass statt so anders ist, anders auf dem Boden der im Ganzen seienden Welt”.Google Scholar
  6. 6.
    E.U., p. 39. “Diese Welt ist uns immer vorgegeben ‘mit dem Niederschlag logischer Leistungen’ in welcher wir schon mit den anderen eine Tradition uebernehmen, mit dem Erfahrungsgewerb der anderen die sich schon daran…” durch Mitteilung, Lernen,… “sich schon logisch urteilend, erkennend betaetigt haben”.Google Scholar
  7. 7.
    E.U., p. 24. “Vor jedem Eingang der Erkenntnis sind schon immer Gegenstaende fuer uns da, in schlichter Gewissheit “vorgegeben”, das heisst es vermeintlich seiend und so seinend als uns vor der Erkenntnis schon geltende, und das in verschiedener Weise. Da sind sie als schlicht vorgegebene Ansatz und Anreiz fuer die Erkenntnisbetaetigung”.Google Scholar
  8. 8.
    E.U., p. 24. “Vor dem Einsatz der Erkenntnisbewegung haben wit vermeinte Gegenstaende, schlicht in der Glaubensgewissheit vermeint’ solange der Verlauf der Erfahrung oder eine kritische Einstellung diese Glaubensgewissheit erschuettert und sie in’nur vermutliche’, oder nicht so aber anders modifiziert,”.Google Scholar
  9. 9.
    E.U., p. 25. “… Dieser universale Boden des Weltglaubens ist es, den jede Praxis voraussetzt, sowohl die Praxis des Lebens als auch die theoretische Praxis des Erkennens. Das Sein der Welt ist die Selbstvestaendlichkeit, die nie angezweifelt und nicht selbst durch diec urteilende Taetigkeit erworben ist, sondern schon die Vorasussetzung fuer alles Urteilenbildet. Weltbewusstsein is Bewusstsein im Modus der Glaubensgewissheit, nicht durch einen im Lebenszusammenhang eigens afutretenden Akt der Seinssetzung, der Erfassung als daseieend oder gar des praedikativen Existenzurteils erworben. All das setzt schon Weltbewusstsei n in Glasubensgewissheit voraus.”Google Scholar
  10. 10.
    E.U., pp. 29–30. “Existenz eines Realen hat sonach nie und nimmer einen anderen Sinn als Inexistenz, als Sein in Universum, im offenen Horizont der Raum-Zeitlichkeit, dem Horizont schon bekannter und nicht bloss jetzt aktual bewussten, aber auch unbekannter, moeglicherweise zur Erfahrung und kuenftigen Bekannntheit kommender Realen. Die Einzelapperzeptionen machebn einzelnes Reales bewusst, aber unvergerlich mit einem, wenn auch nicht thematisch werdenden Sinnbestand, der ueber sie, ueber den gesamten Bestand an einzelnen Apperziepierten hinausreichet.”Google Scholar
  11. 10.
    Edmund Husserl, Experience and Judgment, trans. James S. Churchill [Evanston: Northwestern University Press, 1973], p. 74. Henceforth this text will be cited as “Churchill trans.”Google Scholar
  12. 11.
    E.U., p. 29. “… dass heisst auch fuer menschliche und tieriesche Subjekte als Subjekte der Welt, fuer Kulturgueter, Gebrauchsdinge, Kunstwerke, usw. Alles Weltliche hat Anteil an der Natur. Die Naturaliesierung des Geistes ist nicht eine Erfindung der Philosdophen-= sie ist, wenn sie falsch gedeutet und verwertet wird, ein Grundfehler, aber eben nur dann. Aber sie hat einen Grund und ihr Recht darin, dass mittelbar oder unmittelbar in der raumlich-zeitlichen Sphaere, alles was weltlich real ist, seine Stelle hat: alles ist hier oder dort, und der Ort ist bestimmbar, wie Orte ueberhaupt durch physikalische Instrumente, moegen es Sanduhren oder Pendeluhren oder sonstige Chronometer sein. Damit hat auch alles Unsinnliche an der Sinnlichkeit Anteil; es ist Seiendes aus der Welt, in dem einen raum-zeit-lichen Horizont Seiendes”.Google Scholar
  13. 12.
    Cf. the discussion by Tadashi Osawa, “The Proto-Synthesis in the Perceptual Dimension According to Husserl: A Reconstructive Reflection”, in P. Blosser et al. (eds.), Japanese and Western Phenomenology, Kluwer Academic Publ., 1993.Google Scholar

Copyright information

© Springer Science+Business Media Dordrecht 1996

Authors and Affiliations

  • Anna-Teresa Tymieniecka

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