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Frank Wedekind pp 161-174 | Cite as

Ernst von Wolzogens ‚Buntes Theater‘, das ‚Überbrettl‘ in Berlin

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Part of the Reihe Sprach- und Literaturwissenschaft book series (RSL, volume 39)

Zusammenfassung

Wolzogens ‘Buntes Theater’ hat, wie der Namen schon sagt, mit dem klassischen Kabarett nach Pariser Vorbild wenig Berührungspunkte. Dies ist auch der Grund, warum es hier erst an zweiter Stelle erwähnt wird, obwohl der Eröffnungstermin bereits drei Monate vor den ‘Elf Scharfrichtern’ in München lag und es in der Literatur allgemein als das erste Kabarett auf deutschem Boden gilt. So wie sich das Kabarett auf dem Montmartre präsentierte, als Chansonlyrik verfasst und vorgetragen von einer Gemeinschaft produzierender und reproduzierender Künstler, war das ‘Bunte Theater’ nicht konzipiert. Vor allem vermisste man bei den Darstellern den Drang und das Talent zu eigenen originellen Beiträgen, wie dies beim Münchner ‘Brettl’ der Fall war. Beide deutsche Kabaretts waren in künstlerischer Hinsicht grundlegend verschieden. Ihre größte Gemeinsamkeit bestand wohl darin, dass sie nach kurzer Zeit an den Finanzen scheiterten.

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