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Kritische Betrachtung des Islam und seine Bedeutung für die Muslime in Deutschland sowie die Rolle der religiösen Erziehung

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Part of the Münchner Studien zur Kultur- und Sozialpsychologie book series (MSKS, volume 21)

Zusammenfassung

Die gesellschaftlichen Veränderungen bringen für einen Teil der Menschen auch Unsicherheiten mit sich. Menschen, die in ihrem Alltag bezüglich ihrer Zukunft verunsichert werden, besinnen sich meist auf ihre traditionellen Halt und Sicherheit gebenden religiösen Inhalte. Diese bieten ihnen die Möglichkeit, die als sehr komplex erlebte Welt erträglich zu gestalten, was sich wiederum als kognitiv entspannend auswirkt.

„Das Alltagsleben sowie die erlebten Zufälligkeiten bekommen einen Sinn; werden in eine Ordnung eingerahmt (z. B. als Wille Allahs, als göttliche Vorbestimmungen, als Kismet etc. gedeutet). Ordnung schützt vor anomischen, also regel- und strukturlos empfundenen Verunsicherungen in Zeiten des rapiden sozialen Wandels. Diese alltäglichen Verunsicherungen erleben Migranten deutlich stärker als Einheimische. Angesichts erlittener Kränkungen im Alltag wird dabei der Islam in der Diaspora überhöht und für die eigene Identität ein relevanteres Merkmal als in der Herkunftskultur“ (Uslucan, Pro und Contra Islamunterricht, S. 1).

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Copyright information

© Centaurus Verlag & Media UG 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.Katholischen Fachakademie für ErzieherInnenFachhochschule MünchenDeutschland
  2. 2.Ludwig-Maximilians-Universität MünchenDeutschland

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