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Einleitung

Chapter
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Part of the Münchner Studien zur Kultur- und Sozialpsychologie book series (MSKS, volume 21)

Zusammenfassung

Wer bin ich? Diese Frage war die Leitfrage von Erik H. Erikson bei dessen Arbeiten, um das Thema Identität zu beantworten. Heute scheint eine eindeutige Antwort darauf schwieriger denn je geworden zu sein. So ähnlich sind auch die Ergebnisse der Forschungen, die sich mit dem Thema Identität befassen. Der Begriff „Identi-tät“ wird meist mit dem Begriff „das Selbst“ im gleichen Sinne verwendet. Wie viele „Selbst“ besitzt ein Subjekt? Oerter beschreibt das Selbst im ontologischen Sinne als den Kern des Persönlichkeitssystems. Im funktionellen Sinne sei das Selbst der Träger von Handlungen, der Akteur bzw. Agent. Auf der Ebene der Phänomenologie bedeute „Selbst“ die Selbstwahrnehmung und Selbsterkenntnis. In einem spezifischeren Sinn wird vom Selbstkonzept gesprochen. Weitergeführt, meist auch im psychotherapeutischen Sinne, wird zwischen zwei Hauptkomponenten des Selbstkonzepts unterschieden. Diese Unterscheidung drückt sich zum einen als die affektive und zum anderen als die kognitive Komponente des Selbstkonzepts aus. Die affektive Komponente erfasse jedoch das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen eines Subjekts. Die kognitive Komponente des Selbst beinhalte „das Wissen, das man von sich hat, und die Selbstwahrnehmung“ (Oerter, 2006, S. 176). Zudem gibt es das Fähigkeitskonzept, das mit Selbsteinschätzung in Verbindung gebracht wird.

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Copyright information

© Centaurus Verlag & Media UG 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.Katholischen Fachakademie für ErzieherInnenFachhochschule MünchenDeutschland
  2. 2.Ludwig-Maximilians-Universität MünchenDeutschland

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