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Die Identitätsarbeit der dritten und vierten Generation

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Part of the Münchner Studien zur Kultur- und Sozialpsychologie book series (MSKS, volume 21)

Zusammenfassung

Ich stelle hier fest, dass es einen großen Unterschied zwischen der zweiten und dritten Generation von Migrantenkindern bezüglich ihrer Geburtsorte und der Orte, wo sie aufgewachsen sind, gibt. Es ist zwar auch ein Teil der Angehörigen der zweiten Generation in Deutschland geboren und aufgewachsen, jedoch ist meiner Erfahrung nach ein sehr großer Teil von ihnen in den Herkunftsländern der Eltern geboren. Manche wurden in sehr jungem Alter nachgeholt, ein Großteil aber kam erst nach dem 10. Lebensjahr nach Deutschland. Kinder und Jugendliche, die der dritten und vierten Generation angehören, sind, abgesehen von wenigen Ausnahmen, in Deutschland geboren und aufgewachsen. Somit waren sie von der ersten Sekunde ihres Lebens an mit einer bikulturellen Welt konfrontiert. Der entscheidende Unterschied ist dabei, dass diese Kinder keine Trennung von ihren leiblichen Eltern erleben mussten. Dies hat auch eine sehr wichtige Funktion in der Entwicklung der Kinder, vor allem aus bindungstheoretischen Gründen.

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Copyright information

© Centaurus Verlag & Media UG 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.Katholischen Fachakademie für ErzieherInnenFachhochschule MünchenDeutschland
  2. 2.Ludwig-Maximilians-Universität MünchenDeutschland

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