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Individuelle Traumatisierungen und das generelle „Zuviel“ der Geschichte

  • Peter Schulz-Hageleit
Part of the Geschichte und Psychologie book series (GESCHPS)

Zusammenfassung

Wer traumatisiert ist, wird seines Lebens nicht mehr ganz froh; denn das Trauma (gr. Wunde, Verletzung) hat in der Psyche des Betroffenen Schäden hinterlassen, die ebenso wenig überspielt werden können, wie — sagen wir — Asthma oder Herzrhythmusstörungen. Das Trauma, zum Beispiel eine Todesangst auslösende Gewalterfahrung, durchbricht die inneren Schranken der Realitätskontrollen, bringt die Seele durch den Einbruch nicht-integrierbarer Einwirkungen durcheinander und prägt sich dem Unbewussten ein, das sich einem therapeutischem Vorgehen in dieser Konstellation besonders hartnäckig verschließt, weil allein die Möglichkeit eines Wiedererlebens in der psychoanalytischen Interaktion panische Angst auslöst und daher so weit wie möglich vermieden werden muss.

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© Centaurus Verlag & Media UG 2012

Authors and Affiliations

  • Peter Schulz-Hageleit
    • 1
  1. 1.Technischen Universität BerlinDeutschland

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