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Traumatisierung eines Heimpel-Sohnes

  • Peter Schulz-Hageleit
Part of the Geschichte und Psychologie book series (GESCHPS)

Zusammenfassung

Hermann Heimpel (1901–1988) und seine Frau Elisabeth Heimpel, geb. Michel (1902–1972), hatten fünf Kinder, von denen das vierte, Christian, geb. 1937, im Jahre 1987 ein interessantes kleines Buch veröffentlicht hat, das über eine traumatisierende Erfahrung seiner Kindheit berichtet. Der Inhalt dieses nur fünfzig Seiten umfassenden Bericht[s] über einen Dieb ist schnell wiedergegeben: Das Kind Christian wird des wiederholten, ja kleptoman-zwanghaften Stehlens beschuldigt und, als unverbesserlicher Dieb scheinbar überführt, kurz vor Ende des Krieg, am 18. März 1945, in ein Erziehungsheim gebracht, wo es anderthalb Jahre verbringen wird. Im Laufe dieser Zeit stellt sich dann heraus, dass nicht das Kind die Diebstähle begangen hat, sondern Rosemarie, eine Hausangestellte, die es immer wieder geschafft hatte, dem kleinen Jungen entwendete Gegenstände in die Hosentasche oder in ein Versteck seines Zimmers zu „zaubern“.

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© Centaurus Verlag & Media UG 2012

Authors and Affiliations

  • Peter Schulz-Hageleit
    • 1
  1. 1.Technischen Universität BerlinDeutschland

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