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Zusammenfassung

Der deutsche Chemiker Leopold Gmelin, geboren 1788 in Göttingen, entstammt einem berühmten Akademikergeschlecht. Bereits im jugendlichen Alter hörte er die Vorlesungen seines Vaters, eines angesehenen Professors für Chemie. Zur praktischen Ausbildung begab sich Leopold Gmelin im Herbst 1804 nach Tübingen. Hier erlernte er in der “Gmelin´schen Familienapotheke” die Arzneimittelherstellung und erhielt Unterricht im pharmazeutischen Arbeiten. Daneben besuchte er medizinische und naturwissenschaftliche Vorlesungen an der Universität Tübingen. Nach Göttingen zurückgekehrt, immatrikulierte es sich für das Studium der Medizin, das er im Sommer 1809 mit dem medizinisch-chirurgischen Examen abschloss. Nach einer mineralogischen Studienreise durch die Schweiz immatrikuliere sich Gmelin 1809 erneut an der Universität Tübingen, hörte verschiedene Vorlesungen und begann mit seiner Doktorarbeit über das schwarze Pigment der Ochsen- und Kälberaugen. Im März 1811 musste er wegen der Teilnahme an einem verbotenen Duell mit Stoßwaffen das Königreich Württemberg verlassen. Er flüchtete nach Wien, wo er im Laboratorium von Joseph Franz von Jacquin seine Dissertation beendete und im März 1812 in absentia in seiner Heimatstadt Göttingen promoviert wurde. Danach unternahm Gmelin eine einjährige Studienreise nach Italien. Auf seiner Rückreise im Frühjahr 1813 erfuhr er, dass der Heidelberger Professor Suckow, der unter anderem Vorlesungen über Experimentalchemie gehalten hatte, verstorben war.

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© Centaurus Verlag & Media UG 2012

Authors and Affiliations

  • Petra Stumm

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