Auschwitz sichtbar machen — ein Brief an einen blinden Freund

  • Georg Rübensam
Part of the Reihe Geschichtswissenschaft book series (REIGE)

Zusammenfassung

Mein Freund, ich schreibe dir, um dir von einem Ort zu berichten, von dem man annehmen kann, dass nicht einmal Dante ihn sah, als er die Hölle durchschritt. Ähnlich Dante, der stöhnte: „Dem Höhepunkt des Lebens war ich nahe, da mich ein dunkler Wald umfing und ich, verirrt, den rechten Weg nicht wieder fand“1, schreibe ich dir, um vielleicht auch für mich selbst das Unsagbare ein wenig sagbar zu machen, um für mich und vielleicht auch für dich erklären zu können, wovor Heinrich Heine schon 1821 warnte: „Dies war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“.2

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Literatur

  1. Alighieri, Dante (1986): Die Göttliche Komödie. München: Piper.Google Scholar
  2. Heine, Heinrich: Almansor. 1821. In: Windfuhr, Manfred (Hrsg.) (1994): Historischkritische Gesamtausgabe der Werke. Hamburg: Hoffmann und Campe.Google Scholar
  3. Hodys, Eleonore: Bericht. Archiv Auschwitz-Birkenau [OIW/Hodys/377 48442].Google Scholar
  4. Höß, Rudolf (1994): Kommandant in Auschwitz. Autobiografiische Aufzeichnungen. München: dtv, 14. Aufl.Google Scholar
  5. Mandelbaum, Henryk: Bericht vom 19.02.1971. Archiv Auschwitz-Birkenau.Google Scholar

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© Centaurus Verlag & Media UG 2007

Authors and Affiliations

  • Georg Rübensam

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