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Bildungsarbeit im Strafvollzug — grenzübergreifend —

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Part of the Studien und Materialien zum Straf- und Maßregelvollzug book series (SMSM)

Zusammenfassung

Das Thema und seine Formulierung erfordern zwei Vorbemerkungen, die jeweils an die in ihr genannten Begriffe anknüpfen. Grenzen zu überschreiten ist — so könnte es heute scheinen — kein Thema mehr,2 und wenn es noch eins sein sollte, dann jedenfalls kein relevantes. Dies ließe sich sogar in einem doppelten Sinne verstehen. Zum einen werden Grenzen in einem zusammenwachsenden Europa immer durchlässiger und allmählich abgebaut. Doch gibt es sie durchaus noch; diese Erfahrung haben wir ja gestern wieder einmal gemacht.3 Beide auseinanderdriftenden, wenn nicht gegenläufigen Aspekte haben denn auch, wie zu zeigen sein wird, Konsequenzen für unser Thema. Zum zweiten könnte man meinen, daß in einer permissiven Gesellschaft, in der wir nach verbreiteter Lesart leben, kaum noch Grenzen irgendwelcher Art existieren, weil — wie es heißt — alles erlaubt sei, nichts mehr tabuiert werde. Ob dies Klischee oder Wirklichkeit ist, braucht uns hier nicht zu interessieren; hinsichtlich unseres Themas kann es, ja darf es jedenfalls kein Tabu geben:

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