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Auszug

Im Folgenden werden standardisierte Geschäftsdatenformate zunächst als Netzeffektgüter sowie technische und institutionelle Grundlage von Netzwerken dargestellt. Ihre Aufgabe ist die einheitliche Abbildung geschäftsrelevanter Informationen. Sie sind Grundvoraussetzung für automatisiert ablaufende Transaktionen in elektronischen Netzen und somit Basis für automatisiertes E-Business.

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Literatur

  1. 25.
    Vgl. Weitzel, T.; Wendt, O.; Westarp, F. v.: „Reconsidering Network Effect Theory“, 2000, S. 484–486.Google Scholar
  2. 26.
    Vgl. Stahlknecht, P.; Hasenkamp, U.: „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“, 2005, S. 9.Google Scholar
  3. 27.
    Vgl. Picot, A.; Reichwald, R.; Wigand, R. T.: „Die grenzenlose Unternehmung“, 2003, S. 60–61; McGee, J.; Sammut-Bonnici, T.: „Network industries in the new economy“, 2002, S. 117.Google Scholar
  4. 28.
    Vgl. Stahlknecht, P.; Hasenkamp, U.: „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“, 2005, S. 11.Google Scholar
  5. 29.
    Zur Abgrenzung gegenüber Handelsdaten verwendet Niggl den Terminus transaktionsbegleitende Daten, den er umfassend interpretiert und dort auch die Kommunikation mit Zoll und öffentlicher Verwaltung einschließt. (Vgl. Niggl, J.: „Die Entstehung von Electronic Data Interchange Standards“, 1994, S. 11–12.) Da Daten zur Kommunikation mit dem Zoll oder der öffentlichen Verwaltung in der Regel nicht frei wählbar sind, werden diese in dieser Arbeit nicht berücksichtigt. Handels-und Geschäftsdaten werden hier als weitgehend synonym betrachtet, wobei dem Terminus Geschäftsdaten letztlich der Vorzug gegeben wird, um diesen vom institutionellen Verständnis von Handel abzugrenzen. Zu den Geschäftsdaten sind auch Betriebsdaten zu zählen. Diese fallen im Produktionsprozess an, z. B. produzierte Menge, benötigte Zeiten, Lagerbewegungen. Im weiteren Sinne werden dazu auch Auftragsdaten z. B. zur Berechnung der Auslastung gezählt. Vgl. Kurbel, K.: „Produktionsplanung und-steuerung“, 1993, S. 291 f.; Scheer, A.-W.: „Wirtschaftsinformatik“, 1998, S. 99, 342.Google Scholar
  6. 30.
    Vgl. Mendling, J.: „A Survey on Design Criteria for Interchange Formats“, 2004, WWW.Google Scholar
  7. 31.
    Vgl. Akerlof, G. A.: „The Market for „Lemons“: Quality Uncertainty and the Market Mechanism“, 1970, S. 488–500.Google Scholar
  8. 32.
    Vgl. Schumacher, A.: „Unvollkommene Information in der neoklassischen Informationsökonomik und im evolutionsökonomischen Ansatz“, 1994, S. 12.Google Scholar
  9. 33.
    Vgl. Lingenfelder, M.; Lauer, A.; Funk, C.: „Die Markenbereitschaft und Markenakzeptanz von Konsumenten im Lichte der Informationsökonomie“, 1998, S. 3. In der Informationsökonomie werden Güter nach dem Ausmaß der mit ihnen verbundenen Qualitätsunsicherheit klassifiziert. Auf Nelson geht die Unterscheidung in Such-und Erfahrungsgüter zurück. Bei Suchgütern können deren Qualitätseigenschaften vor dem Kauf ohne größeren Aufwand festgestellt werden. Qualitätseigenschaften von Erfahrungsgütern lassen sich vor dem Kauf nur zu sehr hohen Kosten feststellen, sodass es vorteilhafter ist, Qualitätseigenschaften durch Erfahrungsbildung, also Kauf und Gebrauch, festzustellen. (Vgl. Nelson, P.: „Information and Consumer Behavior“, 1970, S. 312.) Darby / Karni erweitern diese Klassifizierung um Vertrauensgüter, bei denen sich die Qualitätseigenschaften weder vor noch nach dem Kauf effizient beurteilen lassen. Sie fordern zudem eine Abkehr von der diskreten Einteilung in eine Kategorie. Jeder Informationsprozess erfordert danach die Beurteilung der drei Qualitätskategorien Such-, Erfahrungs-und Vertrauenseigenschaften. (Vgl. Darby, M. R.; Karni, E.: „Free Competition and the Optimal Amount of Fraud“, 1973, S. 69.) Vertrauen ist dabei die Bereitschaft, bewusst Unsicherheit in Kauf zu nehmen, in der Hoffnung, dass mögliche negative Folgen nicht eintreten, und kann als riskante Vorleistung betrachtet werden. (Vgl. Luhmann, N.: „Vertrauen. Ein Mechanismus zur Reduktion sozialer Komplexität“, 1989, S. 23 f.) Vertrauen verringert somit trotz objektiv gleich bleibender Unsicherheit das subjektiv wahrgenommene Ausmaß an Unsicherheit und ermöglicht durch diese Komplexitätsreduktion überhaupt erst Handeln. (Vgl. Petrovic, O. u. a.: „Vertrauen in digitale Transaktionen“, 2003, S. 55.) Bei Vertrauensgütern ist die Reputation das Kauf entscheidende Kriterium. Vgl. Lingenfelder, M.; Lauer, A.; Funk, C.: „Die Markenbereitschaft und Markenakzeptanz von Konsumenten im Lichte der Informationsökonomie“, 1998, S. 29.Google Scholar
  10. 34.
    Vgl. Porter, M. E.: „Wettbewerbsvorteile“, 2000, S. 210.Google Scholar
  11. 35.
    Vgl. Porter, M. E.; Millar, V. E.: „Wettbewerbsvorteile durch Information“, 1999, S. 88.Google Scholar
  12. 36.
    Vgl. Simon, H.: „Management strategischer Wettbewerbsvorteile“, 1988, S 462. Danach besitzt ein Unternehmen Wettbewerbsvorteile, wenn sich seine angebotene Leistung in mindestens einem für den Kunden wichtigen Merkmal positiv von Angeboten konkurrierender Unternehmen unterscheidet. Der Kunde muss diesen Unterschied wahrnehmen und der Unterschied darf durch die Konkurrenz nicht sofort einholbar sein.Google Scholar
  13. 37.
    Vgl. Porter, M. E.; Millar, V. E.: „Wettbewerbsvorteile durch Information“, 1999, S. 92 f.Google Scholar
  14. 38.
    Vgl. Shapiro, C.; Varian, H. R.: „Information Rules“, 1999, S. 174 f. Sie unterscheiden zwischen realen und virtuellen Netzwerken. Während die Verbindung in realen Netzwerken physisch fassbar ist, ist diese bei virtuellen Netzwerken immateriell. Reale Netzwerke liegen in der Eisenbahn-oder Telefonindustrie vor, wohingegen virtuelle Netzwerke im Bereich von Betriebssystemen und Software vorliegen.Google Scholar
  15. 39.
    Vgl. Katz, M. L.; Shapiro, C.: „Network Externalities, Competition, and Compatibility“, 1985, S. 424.Google Scholar
  16. 40.
    Vgl. Gerum, E.; Sjurts, I.; Stieglitz, N.: „Der Mobilfunkmarkt im Umbruch“, 2003, S. 53; Stieglitz, N.: „Strategie und Wettbewerb in konvergierenden Märkten“, 2004, S. 166.Google Scholar
  17. 41.
    Der Begriff des Systems weist eine große Schnittmenge zum Begriff des Netzwerks im Kontext der Wirtschaftswissenschaften auf. Auch ein System besteht aus mehreren Elementen, die untereinander in Wechselwirkung stehen, aber nur in Ihrer Gesamtheit einen Nutzen stiften. Charakteristisch ist daher die starke komplementäre Beziehung der Komponenten. (Vgl. Johannes, H.: „Standardisierungsanreize bei technischen Systemen“, 1999, S. 1.) Über die Definition zweckmäßiger Systemgrenzen lässt sich das System von der Umwelt weitgehend abgrenzen, um es isoliert als Modell betrachten zu können, und dient somit als „Erkenntnismittel zur Fremdabstraktion des Gegenstands“ (Siehe Tacke, V.: „Systemtheorie“, 2004, Sp. 1399.). Ein System kann daher als Modell der Realität verstanden werden, das nicht richtig oder falsch ist, sondern nur mehr oder weniger zweckmäßig ist. (Vgl. diesbezüglich auch Kap. 4.1.) Die Abgrenzung von Systemen gegeneinander, das Herausgreifen bestimmter Elemente und bestimmter Wechselwirkungen und das Vernachlässigen anderer Elemente und Beziehungen und damit die Identifikation eines bestimmten Systems und seiner Umwelt ist stets subjektiv und dem jeweiligen Untersuchungszusammenhang angepasst. (Vgl. Wikipedia: „System“, WWW.) Vom Verständnis des Systems als Modell ist der Begriff des Systems im empirischen Sinne zu trennen. Empirische Systeme sind beobachtbar und produzieren bzw. reproduzieren sich selbst. Ein empirisches System ist die operative Handhabung der Unterscheidung zwischen dem Gegenstand und seiner Umwelt. (Vgl. Tacke, V.: „Systemtheorie“, 2004, Sp. 1399.) Ein Produktnetzwerk ist demnach als ein empirisches System zu verstehen. Ebenso lässt sich ein Unternehmensnetzwerk als empirisches System verstehen. Vgl. Kap. 5.2.Google Scholar
  18. 42.
    Vgl. Huber, T.; Alt, R.; Lehmann, G.: „Templates: Standardization for Business Networking“, 2001, S. 212; Voigtmann, P.; Zeller, T.: „Enterprise Application Integration und B2B Integration im Kontext von Electronic Business und Elektronischen Marktplätzen Teil I“, 2002, S. 18.Google Scholar
  19. 43.
    Vgl. Williamson, O. E.: „The Economic Institutions of Capitalism: Firms, Markets, Relational Institutions“, 1985, S. 20 ff.; Dorloff, F.-D.: „Standards — die neue Sprache für E-Business?“, 2002, S. 46. Die in der volkswirtschaftlichen Institutionenökonomik entwickelte Transaktionskostentheorie findet auch in der betriebswirtschaftlichen Organisationstheorie Anwendung und soll hier lediglich zur Beschreibung von unternehmensinternen und übergreifenden Transaktionen herangezogen werden. (Zu den Grenzen der Transaktionskostentheorie insbesondere bzgl. der Gestaltung von Wettbewerb und Unternehmensstrategie vgl. Stieglitz, N.: „Strategie und Wettbewerb in konvergierenden Märkten“, 2004, S. 98–107.) Die Transaktionskostentheorie bedeutet eine Abkehr vom vollkommenen Markt. Ein Markt als Koordinationsform wirtschaftlicher Aktivitäten wird in der ökonomischen Theorie als der Ort des Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage mit dem Ziel des Leistungsaustauschs zwischen den Beteiligten verstanden (Zu weiteren Begriffsauffassungen vgl. Stieglitz, N.: „Strategie und Wettbewerb in konvergierenden Märkten“, 2004, S. 16–20.). Die Marktteilnahme verursacht Kosten. Zur Identifikation dieser Kosten werden Transaktionen in Phasen aufgeteilt, denen dann jeweils Kosten zugeordnet werden. Eine Transaktion kann bspw. in eine Informations-, eine Vereinbarungs-, eine Abwicklungsphase und eine Nachkaufsphase aufgeteilt werden. Die richtige Anzahl und Benennung der einzelnen Phasen wird in der Literatur seit langem kontrovers diskutiert. Mit Informations-und Kommunikationstechnologie soll der Idealvorstellung des vollkommenen Markts näher gekommen werden, die Markttransparenz soll erhöht, Ortsungebundenheit in bestimmten Transaktionsphasen hergestellt und somit die Transaktionskosten insgesamt gesenkt werden.Google Scholar
  20. 45.
    Vgl. Brousseau, E.: „EDI and Inter-Firm Relationships: Toward a Standardization of Coordination Processes?“, 1994, S. 323.Google Scholar
  21. 46.
    Vgl. Huber, T.; Alt, R.; Lehmann, G.: „Templates: Standardization for Business Networking“, 2001, S. 213.Google Scholar
  22. 47.
    Vgl. Buxmann, P.: „Standards und Standardisierung“, 2001, S. 434.Google Scholar
  23. 48.
    Vgl. Johannes, H.: „Standardisierungsanreize bei technischen Systemen“, 1999, S. 2.Google Scholar
  24. 49.
    Vgl. Katz, M. L.; Shapiro, C.: „Network Externalities, Competition, and Compatibility“, 1985, S. 424.Google Scholar
  25. 50.
    Vgl. Liebowitz, S. J.; Margolis, S. E.: „Network Externality: An Uncommon Tragedy“, 1994, S. 134.Google Scholar
  26. 51.
    Vgl. Liebowitz, S. J.; Margolis, S. E.: „Network Externality: An Uncommon Tragedy“, 1994, S. 135; Borowicz, F.; Scherm, E.: „Standardisierungsstrategien: Eine erweiterte Betrachtung des Wettbewerbs auf Netzeffektmärkten“, 2001, S. 392. Bei Netzexternalitäten liegt demnach immer ein Marktversagen vor. Für die betriebswirtschaftliche Betrachtung ist es aber unerheblich, ob Netzexternalitäten tatsächlich ein Marktversagen begründen oder als Netzeffekte lediglich eine normale Interdependenz zwischen Käufern darstellen.Google Scholar
  27. 53.
    Vgl. Katz, M. L.; Shapiro, C.: „Network Externalities, Competition, and Compatibility“, 1985, S. 424.Google Scholar
  28. 54.
    Komplementarität bedeutet, dass die Nachfrage nach einem Gut die Nachfrage nach dem zugehörigen oder darauf aufbauenden Gut positiv beeinflusst. Vgl. Köster, D.: „Was sind Netzprodukte?-Eigenschaften, Definition und Systematisierung“, 1998, S. 19.Google Scholar
  29. 55.
    Vgl. Johannes, H.: „Standardisierungsanreize bei technischen Systemen“, 1999, S. 2.Google Scholar
  30. 56.
    Vgl. Arthur, W. B.: „Competing technologies, increasing returns, and lock-in by historical events“, 1999, S. 116.Google Scholar
  31. 57.
    Vgl. Katz, M. L.; Shapiro, C.: „Technology in the Presence of Network Externalities“, 1986, S. 822.Google Scholar
  32. 58.
    Rogers definiert Diffusion als intendierten oder unintendierten „process in which an innovation is communicated through certain channels over time among the members of a social system“. Siehe Rogers, E. M.: „Diffusion of Innovations“, 2003, S. 5. In der Betriebswirtschaftlehre, insbesondere im Marketing, hat die Diffusion die Adoption der Innovation durch ein Individuum oder eine Organisation zum Ziel. Daher wird Diffusion dort zusammenfassend auch als Prozess der Ausbreitung von Produkten in einem sozialen System angesehen. Vgl. Markenglossar: „Diffusion“, WWW; Nieschlag, R.; Dichtl, E.; Hörschgen, H.: „Marketing“, 2002, S. 1274.Google Scholar
  33. 59.
    Vgl. McGee, J.; Sammut-Bonnici, T.: „Network industries in the new economy“, 2002, S. 128.Google Scholar
  34. 60.
    Vgl. McGee, J.; Sammut-Bonnici, T.: „Network industries in the new economy“, 2002, S. 127; Besen, S. M.; Farrell, J.: „Choosing How to Compete: Strategies and Tactics in Standardization“, 1994, S. 118.Google Scholar
  35. 61.
    Vgl. Farrell, J.; Saloner, G.: „Installed Base and Compatibility“, 1986, S. 940.Google Scholar
  36. 62.
    Ein dritter, der conversion-effect, veranlasst zum Wechsel zur neuen Technologie aufgrund steigender Erträge in realen, physischen Netzwerken. Dabei sinken die Wechselkosten in späteren Diffusionsphasen einer neuen Technologie, weil dann bereits Größen-und Erfahrungsvorteile auftreten. Vgl. Majumdar, S. K.; Venkataraman, S.: „Network effects and the adoption of new technology: evidence from the U.S. telecommunications industry“, 1998, S. 1046–1048.Google Scholar
  37. 63.
    Vgl. Majumdar, S. K.; Venkataraman, S.: „Network effects and the adoption of new technology: evidence from the U.S. telecommunications industry“, 1998, S. 1046–1048.Google Scholar
  38. 64.
    Vgl. Shapiro, C.; Varian, H. R.: „Information Rules“, Boston, 1999, S. 177.Google Scholar
  39. 65.
    Vgl. Niggl, J.: „Die Entstehung von Electronic Data Interchange Standards“, 1994, S. 105.Google Scholar
  40. 66.
    Nach Borowicz, F.; Scherm, E.: „Standardisierungsstrategien: Eine erweiterte Betrachtung des Wettbewerbs auf Netzeffektmärkten“, 2001, S. 398. Im Gegensatz zur Originaldarstellung wird hier auf die Einbeziehung reiner Singulärprodukte und reiner Netzeffektgüter verzichtet.Google Scholar
  41. 67.
    Vgl. Borowicz, F.; Scherm, E.: „Standardisierungsstrategien: Eine erweiterte Betrachtung des Wettbewerbs auf Netzeffektmärkten“, 2001, S. 397–398.Google Scholar
  42. 68.
    Vgl. Niggl, J.: „Die Entstehung von Electronic Data Interchange Standards“, 1994, S. 105.Google Scholar
  43. 69.
    Vgl. McGee, J.; Sammut Bonnici, T.: „Network industries in the new economy“, 2002, S. 129.Google Scholar
  44. 70.
    Vgl. Weitzel, T.; Beimborn, D.; König, W.: „Coordination in networks: An economic equilibrium analysis“, 2003, S. 191.Google Scholar
  45. 71.
    Farrell / Saloner nennen dieses den Pinguin-Effekt. Frühe Nutzer eines Standards ziehen nur einen geringen Nutzen aus diesem. Unsicherheit bezüglich der Reaktion der anderen Marktteilnehmer kann dazu führen, dass die Wirtschaft aufgrund von Koordinationsproblemen in ihrem bisherigen Zustand verharrt. Vgl. Farrell, J.; Saloner, G.: „Competition, Compatibility and Standards: The Economics of Horses, Penguins and Lemmings“, 1987, S. 13–14.Google Scholar
  46. 72.
    Vgl. Dybvig, P. H.; Spatt, S.S.: „Adoption Externalities As Public Goods“, 1983, S. 231–247.Google Scholar
  47. 73.
    Vgl. Weitzel, T.; Beimborn, D.; König, W.: „Coordination in networks: An economic equilibrium analysis“, 2003, S. 206.Google Scholar
  48. 74.
    Vgl. Economides, N.: „The Economics of Networks“, 1996.Google Scholar
  49. 76.
    „Interoperabilität ist die Fähigkeit von Softwaresystemen unterschiedlicher Herkunft, korrekt miteinander kommunizieren zu können.“ (Siehe Pedersen, S.; Hasselbring, W.: „Interoperabilität für Informationssysteme im Gesundheitswesen auf Basis medizinischer Standards“, 2004, S. 175.) Der Weg zur Herstellung von Interoperabilität ist die Standardisierung von Schnittstellen, die den Übergang zwischen mehreren Einheiten darstellen. Neben Hardware-und Softwareschnittstellen sind im weiteren Sinne auch Benutzerschnittstellen zu vereinheitlichen. Datenformate sind den Softwareschnittstellen zuzuordnen.Google Scholar
  50. 77.
    „Kompatibilität umschreibt die Fähigkeit von zwei oder mehr Funktionseinheiten zusammenwirken zu können, ohne dass (zusätzliche) Kosten entstehen.“ (Siehe Borowicz, F.; Scherm, E.: „Standardisierungsstrategien: Eine erweiterte Betrachtung des Wettbewerbs auf Netzeffektmärkten“, 2001, S. 393.) Die Bedeutung der Kompatibilität unterstreicht Rogers. Danach korreliert Kompatibilität positiv mit der relativen Verbreitungsgeschwindigkeit einer Innovation in einem sozialen System. Rogers betont aber, dass Kompatibilität einer individuellen Wahrnehmung und Bewertung unterliegt. (Vgl. Rogers, E. M.: „Diffusion of Innovations“, 2003, S. 265.) Kompatibilität kann generell über zwei Mechanismen erreicht werden: „standardization, whereby systems are designed to have interchangeable components; and adapters, which attach to a component of one system to allow it to interface with another system. With adapters, the principal cost is that of the adapters themselves, plus the fact that adapters may work imperfectly.“ (Siehe Katz, M. L.; Shapiro, C.: „Systems Competition and Network Effects“, 1994, S 110.) Farrell / Saloner zeigen, dass die Verfügbarkeit eines Adapters für Technologien, die ohne Adapter inkompatibel sind, sich nicht zwingend positiv auf die Wohlfahrt auswirkt, wenn dadurch der Zielkonflikt zwischen Standardisierung und der Heterogenität der Nachfragerpräferenzen vermieden wird. Kompatibilität einer inferioren Technologie kann so die Durchsetzung der wünschenswerten Technologie verhindern. (Vgl. Farrell, J.; Saloner, G.: „Converters, compatibility, and the control of interfaces“, 1992, S. 32.) Ebenso zweifeln Matutes / Rigebeau, die generelle Vorteilhaftigkeit von Adaptern an. Sie zeigen, dass Kompatibilität Anreize zur Preissenkung bei den Anbietern senkt. Vgl. Matutes, C.; Regibeau, P.: „‘Mix and match’: product compatibility without network externalities“, 1988, S. 232-233.Google Scholar
  51. 78.
    Koordination kann als „managing dependencies between activities“ (Siehe Malone, T. W.; Crowstom, K.: „The interdisciplinary study of coordination“, 1994, S. 87–119.) definiert werden. Es handelt sich also um das gegenseitige Abstimmen verschiedener Objekte. Objekte, die im Interessensbereich der Wirtschaftsinformatik liegen, können technische Komponenten, wie Computer, soziale Gebilde, wie Abteilungen, oder eine Kombination aus beiden, wie interne und externe Geschäftsprozesse, sein. Eine gestörte Koordination führt zu einem Verlust an Effektivität und / oder Effizienz.Google Scholar
  52. 79.
    Vgl. McGee, J.; Sammut-Bonnici, T.: „Network industries in the new economy“, 2002, S. 126.Google Scholar
  53. 80.
    Vgl. Borowicz, F.; Scherm; E.: „Standardisierungsstrategien: Eine erweiterte Betrachtung des Wettbewerbs auf Netzeffektmärkten“, 2001, S. 391.Google Scholar
  54. 82.
    Vgl. Besen, S. M.; Farrell, S.: „Choosing How to Compete: Strategies and Tactics in Standardization“, 1994, S. 119–120.Google Scholar
  55. 83.
    Vgl. Borowicz, F.; Scherm, E.: „Standardisierungsstrategien: Eine erweiterte Betrachtung des Wettbewerbs auf Netzeffektmärkten“, 2001, S. 399–402.Google Scholar
  56. 84.
    Die Art des Zugangs zu Standards wird auch als Grad der Offenheit bezeichnet und als Beschreibungsdimension herangezogen. Vgl. Berlecon Research: „E-Business-Standards in Deutschland“, 2003, S. 18.Google Scholar
  57. 85.
    Zum Begriff des öffentlichen Standards, verschiedenen Auffassungen, Abstufungen, Interessengruppen und Anforderungen vgl. Krechmer, K.: „Open Standards Requirements“, 2006.Google Scholar
  58. 86.
    Vgl. Krechmer, K.: „Open Standards Requirements“, 2006, S. 34.Google Scholar
  59. 87.
    Vgl. Farrell, J.; Gallini, N.: „Second-Sourcing as a Commitment: Monopoly Incentives to Attract Competition“, 1988, S. 676.Google Scholar
  60. 88.
    Vgl. Borowicz, F.; Scherm, E.: „Standardisierungsstrategien: Eine erweiterte Betrachtung des Wettbewerbs auf Netzeffektmärkten“, 2001, S. 404. Ein viertes Entscheidungsfeld Preisstrategische Maßnahmen bleibt hier unberücksichtigt, weil Standards für Geschäftsdaten fast ausnahmslos kostenlos angeboten werden.Google Scholar
  61. 89.
    Vgl. Shapiro, C.; Varian, H. R.: „Information Rules“, 1999, S. 270–272.Google Scholar
  62. 90.
    Vgl. Bodendorf, F.; Robra-Bissantz, S.; Bauer, C.: „There’s more to IT-vom Innovationspotenzial zur Innovationsfähigkeit“, 2004, S. 14.Google Scholar
  63. 91.
    Vgl. Shapiro, C.; Varian, H. R.: „Information Rules“, 1999, S. 270–272.Google Scholar
  64. 92.
    Zur Bedeutung und Ausgestaltung von Marktsignalen für die Beurteilung der Wettbewerbssituation oder die Strategieentwicklung vgl. auch Porter, M. E.: „Wettbewerbsstrategie“, 1999, S. 118 ff.Google Scholar
  65. 93.
    Vgl. Hess, T.: „Netzeffekte“, 2000, S. 96.Google Scholar
  66. 94.
    Vgl. Shapiro, C.; Varian, H. R.: „Information Rules“, 1999, S. 270–272.Google Scholar
  67. 95.
    Vgl. Borowicz, F.; Scherm, E.: „Standardisierungsstrategien: Eine erweiterte Betrachtung des Wettbewerbs auf Netzeffektmärkten“, 2001, S. 408–409.Google Scholar
  68. 99.
    Vgl. Borowicz, F.; Scherm, E.: „Standardisierungsstrategien: Eine erweiterte Betrachtung des Wettbewerbs auf Netzeffektmärkten“, 2001, S. 411–412.Google Scholar
  69. 100.
    Für eine Aufstellung und Würdigung verschiedener anzutreffender Positionen vgl. de Vries, H. J.: „IT Standards Typology“, 2006, S. 1–26.Google Scholar
  70. 101.
    Vgl. Huber, T.; Alt, R.; Lehmann, G.: „Templates: Standardization for Business Networking“, 2001, S. 213.Google Scholar
  71. 102.
    Vgl. Institute of Electronic Business: „B2B — Entwicklung von Standards im Electronic Business“, 2003, S. 14.Google Scholar
  72. 103.
    Vgl. Buxmann, P.: „Standards und Standardisierung“, 2001, S. 434.Google Scholar
  73. 104.
    Vgl. Berlecon Research: „E-Business-Standards in Deutschland“, 2003, S. 34.Google Scholar
  74. 105.
    Vgl. Berlecon Research: „E-Business-Standards in Deutschland“, 2003, S. 36.Google Scholar
  75. 106.
    Vgl. auch Althaus, M.; Sareyka, J.: „Entwicklung und Nutzung von Produktklassifikationssystemen aus Sicht des Contentmanagement“, 2004, S. 139. Nach ihrer Nomenklatur setzt sich ein Klassifikationssystem aus Klassen, Merkmalen, Einheiten, Werten und Synonymen zusammen.Google Scholar
  76. 107.
    Vgl. Dorloff, F.-D.: Standards — die neue Sprache für E-Business?“, 2002, S. 49; Althaus, M.; Sareyka, J.: „Entwicklung und Nutzung von Produktklassifikationssystemen aus Sicht des Contentmanagement“, 2004, S. 137.Google Scholar
  77. 108.
    Vgl. Althaus, M.; Sareyka, J.: „Entwicklung und Nutzung von Produktklassifikationssystemen aus Sicht des Contentmanagement“, 2004, S. 140.Google Scholar
  78. 109.
    Vgl. Berlecon Research: „E-Business-Standards in Deutschland“, 2003, S. 123.Google Scholar
  79. 110.
    Vgl. Althaus, M.; Sareyka, J.: „Entwicklung und Nutzung von Produktklassifikationssystemen aus Sicht des Contentmanagement“, 2004, S. 142.Google Scholar
  80. 111.
    Vgl. Dorloff, F.-D.: „Standards — die neue Sprache für E-Business?“, 2002, S. 50.Google Scholar
  81. 112.
    Vgl. Otto, B. u. a.: „E-Business-Standards“, 2002, S. 52.Google Scholar
  82. 113.
    Stammdaten betreffen Informationen über Objekte, die sich nicht oder nur selten ändern. Vgl. Stahlknecht, P.; Hasenkamp, U.: „Einführung in die Wirtschaftsinformatik“, 2002, S. 137 f.Google Scholar
  83. 114.
    Vgl. Baal, S. v.; Hudetz, K.: „Handel: Ziele auf Online-Marktplätzen noch nicht erreicht“, 2003, WWW.Google Scholar
  84. 115.
    Vgl. Berlecon Research: „E-Business-Standards in Deutschland“, 2003, S. 131.Google Scholar
  85. 116.
    Vgl. Dorloff, F.-D.: „Standards — die neue Sprache für E-Business?“, 2002, S. 49.Google Scholar
  86. 117.
    Vgl. Mautner, R.: „Einsatz von Produktkonfiguratoren“, 2002, S. 241–255. Sie untersucht, inwieweit Produktkonfiguratoren in die Strategie eines Unternehmens eingebunden werden können, um sich in der Informations-und Suchphase gegenüber dem Wettbewerb zu differenzieren, und welche Voraussetzungen diesbezüglich zu schaffen sind. Sie betont z.B. die Notwendigkeit einer sofortigen Baubarkeitsprüfung.Google Scholar
  87. 118.
    Vgl. Dorloff, F.-D.: „Standards — die neue Sprache für E-Business?“, 2002, S. 48–49.Google Scholar
  88. 119.
    Vgl. Dorloff, F.-D.: „Standards — die neue Sprache für E-Business?“, 2002, S. 48–49.Google Scholar
  89. 120.
    Vgl. Haas, M.: „Elektronische Kataloge als zentrales Produktinformationssystem steigern die Effizienz des Unternehmens“, 2003, S. 3–4.Google Scholar
  90. 122.
    Vgl. Naumann, S. u. a.: „Such-und Klassifizierungsstrategien in elektronischen Produktkatalogen“, 2003, S. 405.Google Scholar
  91. 123.
    Zur Vertiefung siehe auch Herrmann, F.: „Elektronische Kataloge zur Deckung maschinell disponierten Bedarfs“, 2002, S. 77–84. Anhand von E-Procurement-Systemen untersucht er Anforderungen an das Katalogmanagement und den Übergang zu Transaktionen und Prozessen für indirektes und direktes Material.Google Scholar
  92. 124.
    Vgl. Otto, B. u. a.: „E-Business-Standards“, 2002, S. 64.Google Scholar
  93. 125.
    Vgl. Otto, B.; Beckmann, H.: „Klassifizierung und Austausch von Produktdaten auf elektronischen Marktplätzen“ 2001, S. 353.Google Scholar
  94. 126.
    Vgl. Berlecon Research: „E-Business-Standards in Deutschland“, 2003, S. 143.Google Scholar
  95. 127.
    Vgl. Berlecon Research: „E-Business-Standards in Deutschland“, 2003, S. 144–150.Google Scholar
  96. 128.
    Vgl. Förderer, K.: „Elektronische Rechnungen: Herausforderung und Chance“, 2006, WWW.Google Scholar
  97. 129.
    Vgl. Berlecon Research: „E-Business-Standards in Deutschland“, 2003, S. 152–156.Google Scholar
  98. 130.
    Vgl. Berlecon Research: „E-Business-Standards in Deutschland“, 2003, S. 161.Google Scholar
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    Vgl. Huber, T.; Alt, R.; Lehmann, G.: „Templates: Standardization for Business Networking“, 2001, S. 213.Google Scholar
  100. 132.
    Vgl. Borowicz, F.; Scherm, E.: „Standardisierungsstrategien: Eine erweiterte Betrachtung des Wettbewerbs auf Netzeffektmärkten“, 2001, S. 394.Google Scholar
  101. 133.
    Vgl. Faisst, W., Stürken, M.: Daten-, Funktions-und Prozess-Standards für Virtuelle Unternehmen — strategische Überlegungen“, 1997, S. 9.Google Scholar
  102. 134.
    Vgl. Buxmann, P.: „Standardisierung betrieblicher Informationssysteme“, 1996, S. 17.Google Scholar
  103. 135.
    Vgl. im Folgenden David, P. A.; Greenstein, S.: „The Economics of Compatibility Standards: An Introduction of Recent Research“, 1990, S. 4. Die Autoren unterscheiden weiter in geförderte und nicht geförderte Marktstandards sowie freiwillige und staatlich verordnete De-Jure-Standards.Google Scholar
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    Vgl. Borowicz, F.; Scherm, E.: „Standardisierungsstrategien: Eine erweiterte Betrachtung des Wettbewerbs auf Netzeffektmärkten“, 2001, S. 403. Zum Problem der Eigentumsrechte bei der Standardentwicklung im Komitee vgl. auch Park, S.: „Standardization and Network Externalities“, 2006, S. 273.Google Scholar
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    Vgl. Farrell, J.; Saloner, G.: Coordination through committees and markets, 1988, S. 250; Weitzel, T.; Beimborn, D.; König, W.: „Coordination in networks: An economic equilibrium analysis“, 2003, S. 206–207.Google Scholar
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    Vgl. im Folgenden Picot, A.; Reichwald, R.; Wigand, R. T.: „Die grenzenlose Unternehmung“, 2003, S. 65 ff.Google Scholar
  111. 143.
    Nach Picot, A.; Reichwald, R.; Wigand, R. T.: „Die grenzenlose Unternehmung“, 2003, S. 65.Google Scholar
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    Standardisierungsprozesse bei Standardisierungsorganisationen u. a. ISO, ITU, IETF am Beispiel von E-Mail-Systemen untersucht Jacobs, K.: „Standardisationprocesses in IT“, 2000.Google Scholar
  115. 147.
    Institutionelle Arrangements von Standardisierungsorganisationen und Determinanten für einen erfolgreichen Wandel im Laufe der Zeit untersucht Genschel, P.: „Standards in der Informationstechnik“, 1995.Google Scholar
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    Vgl. im Folgenden Faisst, W.; Stürken, M.: „Daten-, Funktions-und Prozess-Standards für Virtuelle Unternehmen — strategische Überlegungen“, 1997, S. 22–24.Google Scholar
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    Vgl. Buxmann, P.; König, W.: „Das Standardisierungsproblem: Zur ökonomischen Auswahl von Standards in Informationssystemen“, 1998, S. 122.Google Scholar
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    Vgl. Morell, J. A.: „Standards and the market acceptance of information technology: An exploration of relationships“, 1994, WWW; Hars, A.; Schlüter-Langdon, C.: „Chancen und Risiken für verteilte Informationssysteme“, 2002, S. 17.Google Scholar
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    Vgl. Morell, J. A.: „Standards and the market acceptance of information technology: An exploration of relationships“, 1994, WWW.Google Scholar
  120. 152.
    Vgl. auch Kaib, M.: „Enterprise Application Integration“, 2002, S. 129.Google Scholar
  121. 153.
    Siehe Buxmann, P.; König, W.: „Das Standardisierungsproblem: Zur ökonomischen Auswahl von Standards in Informationssystemen”, 1998, S. 122.Google Scholar
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    gl. Buxmann, P.: „Standards und Standardisierung“, 2001, S. 434.Google Scholar
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    Vgl. Morell, J. A.: „Standards and the market acceptance of information technology: An exploration of relationships”, 1994, WWW.Google Scholar
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    Siehe Porter, M. E.: „Wettbewerbsstrategie“, 1999, S. 178.Google Scholar
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    Vgl. Steinmann, H.; Schreyögg, G.: „Management“, 2005, S. 198.Google Scholar
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    Vgl. Berlecon Research: „E-Business-Standards in Deutschland“, 2003; S. 164; ECIF: „2002 Survey of Demands for E-Business Standardization in Korea“, 2002, S. 24. Auf der anderen Seite versuchen Standardentwickler mit Patenten, Lizenzgebühren usw. direkten Nutzen aus den von ihnen entwickelten Standards zu ziehen, sodass sich z. B. das W3C gezwungen sieht, seine Politik der freien Standards in Richtung des Vorgehens von OASIS zu überdenken, die auch Standards berücksichtigen, die mit Eigentümerrechten der Entwickler versehen sind. Digital Rights Management (DRM) Organisationen wie ContentGuard oder Intertrust wachen darüber, dass keines der Rechte ihrer Mitglieder verletzt wird. Vgl. Mitchell, R.: „Selling Out on Standards“, 2005, WWW.Google Scholar
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    Vgl. Frank, U.: „Vergleichende Betrachtung von Standardisierungsvorhaben zur Realisierung von Infrastrukturen für das E-Business“, 2000, S. 8.Google Scholar
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    Vgl. Picot, A.; Reichwald, R.; Wigand, R. T.: „Die grenzenlose Unternehmung“, 2003. S. 7.Google Scholar
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    Vgl. Faisst, W.; Stürken, M.: „Daten-, Funktions-und Prozess-Standards für Virtuelle Unternehmen — strategische überlegungen“, 1997, S. 25.Google Scholar
  131. 163.
    Vgl. Faisst, W.; Stürken, M.: „Daten-, Funktions-und Prozess-Standards für Virtuelle Unternehmen — strategische überlegungen“, 1997, S. 25.Google Scholar
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    Vgl. Ballnus, R.: „Erfolg mit EDI und E-Commerce“, 2000, S. 260. Zum gleichen Ergebnis kommt Kubicek, H.: „Organisatorische Voraussetzungen des branchenübergreifenden elektronischen Datenaustauschs“, 1993, S. 143–168.Google Scholar
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    Vgl. Faisst, W.; Stürken, M.: „Daten-, Funktions-und Prozess-Standards für Virtuelle Unternehmen — strategische überlegungen“, 1997, S. 25.Google Scholar
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    Vgl. Faisst, W.; Stürken, M.: „Daten-, Funktions-und Prozess-Standards für Virtuelle Unternehmen — strategische überlegungen“, 1997, S. 26. Zur Notwendigkeit und Komplexität von Testverfahren schon auf tiefer liegenden Schichten vgl. auch Moseley, S.; Randall, S.; Wiles, A.: „In Pursuit of Interoperability“, 2006, S. 321-336.Google Scholar
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    Vgl. Jost, W.: „Compliance-Tools werden zum Steuerpult“, 2006, S. 18.Google Scholar
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    Vgl. Scheckenbach, R.: „Semantische Geschäftsprozessintegration“, 1997, S. 113. Wenn Phasen des Kennenlernens und der Gruppenfindung in die Beurteilung einbezogen werden, erscheint es aber keinesfalls sicher, dass etablierte Standardisierungsorganisationen mehr Zeit bis zur Verabschiedung eines Standards benötigen. Vgl. Wegberg, M.v.: „Standardization and Competing Consortia: The Trade-Off between Speed and Compatibility“, 2006, S. 120, 125.Google Scholar
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    Vgl. Caves, R. E.; Porter, M. E.: „From Entry Barriers to Mobility Barriers: Conjectural Decisions and Contrives Deterrence to New Competition“, 1977. S. 241–262. Mobilitätsbarrieren sind ökonomische Faktoren, die zur Bildung von Eintrittsbarrieren führen. Sie verhindern den Wechsel eines Unternehmens von einer strategischen Position zu einer anderen innerhalb einer Branche. Ebenso wie die Eintrittsbarrieren können sie einer Veränderung unterliegen, sodass sie systematisch zu beobachten sind. (Vgl. Porter, M. E.: „Wettbewerbsstrategie“, 1999, S. 188–189.) Während Eintrittsbarrieren nur für den Markeintritt relevant sind, sind Mobilitätsbarrieren für alle Wettbewerbskräfte relevant. Das Erkennen und Auf-bzw. Abbauen von Mobilitätsbarrieren rücken somit ins Zentrum der Strategielehre Porters.Google Scholar
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    Die Festlegung bestimmter Standards kann kartellrechtlich diskriminierend wirken, sodass diese auch untersagt werden kann. Vgl. Sura, M.: „Unternehmensverbände im Internet. § 6 Kartellrecht“, 2003, S.129 und dort angegebene vertiefende Literaturhinweise.Google Scholar
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    Vgl. Buxmann, P.; König, W.: „Das Standardisierungsproblem: Zur ökonomischen Auswahl von Standards in Informationssystemen“, 1998, S. 122.Google Scholar
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    Siehe Hars, A.; Schlüter-Langdon, C.: „Chancen und Risiken für verteilte Informationssysteme“, 2002, S. 17.Google Scholar
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    Vgl. Dorloff, F.-D.: „Standards — die neue Sprache für E-Business?“, 2002, S. 46.Google Scholar
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    Vgl. Picot, A.; Reichwald, R.; Wigand, R. T.: „Die grenzenlose Unternehmung“, 2003, S. 37; Varian, H. R.: „Interdisciplinary Research in Information Systems“, 2005, S. 66–67.Google Scholar
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    Vgl. Ballnus, R.: „Erfolg mit EDI und E-Commerce“, 2000, S. 259–260. Schmidt, S. K.; Werle, R.: „Die Entwicklung von Kompatibilitätsstandards in der Telekommunikation“, 1994, S. 436–440. Die Autoren zeichnen mehrere Beispiele erfolgreicher und erfolgloser Standardisierungsprozesse nach, die entscheidend von den persönlichen Verhältnissen der Beteiligten sowie deren Beeinflussungsmacht bestimmt wurden.Google Scholar
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    Vgl. Weiber, R.: „Diffusion von Telekommunikation“, 1992, S. 184.Google Scholar
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    Vgl. Picot, A.; Reichwald, R.; Wigand, R. T.: „Die grenzenlose Unternehmung“, 2003, S. 103.Google Scholar
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    Siehe Jakobs, K.: „Standardisation Processes in IT“, 2000, S. 200.Google Scholar
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    Siehe Evans, P.; Wurster, T. S.: „Blown to Bits“e, 2000, S. 35.Google Scholar
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    Vgl. Besen, S. M.; Saloner, G.: „The Economics of Telecommunications Standards“, 1989, S. 217–219.Google Scholar
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    Siehe Liebowitz, S. J.; Margolis, S. E.: „Network Externality: An Uncommon Tragedy“, 1994, S. 149.Google Scholar
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    Vgl. Berlecon Research: „E-Business-Standards in Deutschland“, 2003, S. 166.Google Scholar
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    Vgl. im Folgenden Frank, U.: „Vergleichende Betrachtung von Standardisierungsvorhaben zur Realisierung von Infrastrukturen für das E-Business“, 2000, S. 8–17.Google Scholar
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