Advertisement

Auszug

‚Wissen ‘ist schon ein ganz besonderer Stoff. Es ist in den Köpfen der Mitarbeiter1 gespeichert. Eigentlich müsste sich jedes Unternehmen — ein wenig überspitzt formuliert — glücklich schätzen, dass die Arbeitskräfte bereit sind, ihr Wissen dem Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Und eigentlich müsste jedes Unternehmen große Anstrengungen unternehmen, das Wissen der Mitarbeiter erwerbslebenslang zu pflegen, zu mehren und zu nutzen. Denn nur die Ausschöpfung des Mitarbeiterwissens — letztlich stellen auch Anlagen und Maschinen inkorporiertes Wissen dar — ermöglicht einen effizienten, innovativen und ertragbringenden Leistungserstellungsprozess. Dies in zunehmendem Maße beim Übergang von einer industriellen Wirtschafts- und Gesellschaftsform zu einer das Wissen und die Intelligenz betonenden Dienstleistungs- und wissensbasierten Problemlösungsgesellschaft.2 Während das Management der klassischen Produktionsfaktoren ausgereizt scheint, hat das Management der neuen organisatorischen Ressource ‚Wissen‘ seine Zukunft noch vor sich. Wissen und Können gewinnen eine Metarolle im Verbund der strategischen Erfolgspotentiale. Der ‚Wissensarbeiter‘ stellt die treibende Kraft in einer auf Wissen beruhenden Gesellschaft dar — postulierte Drucker bereits 1993.3 Und in der Tat gibt es in der heutigen Wirtschaft keinen nachhaltigeren Wettbewerbsvorteil für ein Unternehmen als seinen Vorrat an ‚Wissensrohstoff, das Tempo, mit dem neues Wissen produziert wird und die Effizienz, mit der das Wissen zugänglich und praktisch umgesetzt wird.4

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

Personalised recommendations