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Entwicklungsalternativen des deutschen Rechnungslegungs-systems unter besonderer Beriicksichtigung des Mittelstandes

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Auszug

Eine im Jahr 2004 durchgeführte empirische Untersuchung ergab, dass zum 01.01.2005 lediglich 789 kapitalmarktorientierte deutsche Konzern-Mutteruntemehmen unter die Pflichtregelung der EU-Verordnung fielen. 262 davon bilanzierten bereits nach IAS/IFRS. 75 Untemehmen konnten die Übergangsregelung nach Art. 9 der EU-Verordnung in Anspruch nehmen und müssen erst ab 01.01.2007 nach IAS/IFRS Rechnung legen, so dass zum 01.01.2005 lediglich 452 Untemehmen in Deutschland umstellungspflichtig waren.1335 Zu beachten ist die große Anzahl der Untemehmen, die nicht unter die Pflichtregelung der EU-Verordnung fallen: Es lagen im Untersuchungsjahr ca. 200.000 nicht kapitalmarktorientierte konsolidierungspflichtige Untemehmen vor. 219 nicht konsolidierungspflichtige Untemehmen sind kapitalmarktorientiert (davon 122 Versicherungen und Banken). Der überwiegende Anteil (ca. 3 Mio. Untemehmen) ist weder kapitalmarktorientiert noch konsolidierungspflichtig.1336 Dieses Ergebnis zeigt, dass lediglich ein kleiner Teil der Untemehmen von der Pflichtanwendung der EU-Verordnung betroffen ist. In Europa sind dies lediglich ca. 7000 Untemehmen.1337

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Literatur

  1. 1335.
    Vgl. PWC 2004.Google Scholar
  2. 1337.
    Vgl. EU-Kommission 2003a, S. 18.Google Scholar
  3. 1338.
    Modifiziert entnommen aus: PWC 2004, S. 27.Google Scholar
  4. 1339.
    Modifiziert entnommen aus: PWC 2004, S. 29.Google Scholar
  5. 1340.
    Vgl. DIHK/ PWC 2005, S. 25. Diese Unternehmen wiesen zum Großteil einen Umsatz von weniger als 32 Mio. Euro aus, hatten weniger als 250 Mitarbeiter und keinen oder geringen Auslandsumsatz. Sie wurden in Abschn. III.C.l. und 2. des ersten Hauptteils als traditionell klassifiziert.Google Scholar
  6. 1341.
    Vgl. Mandler 2004, S. 78; DIHK/PWC 2005, S. 27.Google Scholar
  7. 1342.
    Vgl. Bucholz 2002, S. 1280 f.; o. V. 2004a, S. 20.Google Scholar
  8. 1343.
    Vgl. Böcking 2004, S. 22.Google Scholar
  9. 1344.
    Vgl. Absch. III.C.2. des zweiten Hauptteils. Hierzu auch Eschbach 2004, S. 11; Kuß-maul/Tcheweniachki 2005, S. 618 f.; Küting 2004b, S. 55.Google Scholar
  10. 1345.
    Vgl Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellsdiaft 2004a, S. 3; Euler 2002, S. 880; Marx/Dallmann 2004, S. 929; Mandler 2003c, S. 681.Google Scholar
  11. 1347.
    Vgl. Mandler 2004, S. 40 und 79.Google Scholar
  12. 1348.
    Mandler 2004, S. 80.Google Scholar
  13. 1349.
    Durch die Möglichkeit der Anwendung unterschiedlicher Rechnungslegungsstandards wird der Unternehmensvergleich erschwert. Eine Umfrage aus dem Jahr 2002 unter Kapitalmarktexperten bestätigte diese These. Als Hauptgründe für die höhere Vergleichbarkeit werden die Abkehr vom Vorsichtsprinzip, die Möglichkeit zur Aufdeckung von stillen Reserven, die geringere Anzahl von Wahlrechten sowie eine realistischere Umsatzrealisierung gesehen. Vgl. Marten/ Schlereth/ Crampton/ Köhler 2002, S. 2009.Google Scholar
  14. 1350.
    Vgl. von Keitz 2003, S. 1801–1806.Google Scholar
  15. 1351.
    Vgl. Kußmaul/ Tcherveniachki 2005, S. 620; Küting/Ranker/Wohlgemuth 2004, S. 98.Google Scholar
  16. 1352.
    In einer empirischen Untersuchung der SMAX-Unternehmen ergab sich eine durchschnittliche Eigenkapitalerhöhung gegenüber dem HGB von 13% sowie eine Erhöhung des Jahresergebnisses um 40%. Vgl. Küting/ Dürr/ Zwirner 2002, S. 9; siehe auch Jebens 2003, S. 4; Weber 2004b, S. 12.Google Scholar
  17. 1353.
    Vgl. Küting/ Dürr/ Zwirner 2002, S. 10. Durch die Umstellung kann z.B. ein höheres Anlagevermögen aktiviert werden, in den Folgeperioden fallen erhöhte Abschreibungen an.Google Scholar
  18. 1354.
    Vgl. Marten/ Schlereth/ Crampton/ Köhler 2002, S. 2011. Allerdings sahen die befragten Unternehmen der DIHK/PWC-Studie keine großen Vorteile im internationalen Wettbewerb. Dies kann jedoch daraus resultieren, dass zum Großteil die bereits erwähnten traditionellen Unternehmen befragt wurden.Google Scholar
  19. 1355.
    Vgl. Schiffer/ Greck 2005, S. 561.Google Scholar
  20. 1356.
    Vgl. Kümpel 2002b, S. 798.Google Scholar
  21. 1357.
    vgl. Weißenberger/ Stahl/ Vorstius 2004, S. 6.Google Scholar
  22. 1358.
    Vgl. Carstensen/ Leibfried 2004, S. 867–869; Hirschberger/Karl 2002, S. 2188–2192 und 2236–2240; Wulf/Klein/Azaiz 2005, S. 301.Google Scholar
  23. 1359.
    Vgl. Kümpel 2005, S. 97. Zumindest die externe und interne Rechnungslegung, EDV, Steuern und Recht sind in das Projekt zu integrieren. Vgl. Kirsch 2002b, S. 2225.Google Scholar
  24. 1360.
    Vgl. Ballwieser 2004, S. 15; DIHT/PWC 2005, S. 28; Küting 2004a, S. 684; Schildbach 2002a, S. 271.Google Scholar
  25. 1361.
    Vgl. Sylvester 2004, S. 89–97.Google Scholar
  26. 1362.
    Vgl. Jocham 2003, S. 14.Google Scholar
  27. 1363.
    Vgl. Pellens/ Neuhaus/ Richard 2004, S. 12. Sie belaufen sich auf ca. 2500 DIN A 4 Seiten. Auch wenn diese Regelungen unübersichtlich sind, muss beachtet werden, dass das HGB zwar kurz gefasst ist, für die Lösung von Bilanzierungsproblemen jedoch auch Kommentare und Rechtsprechung herangezogen werden müssen. Allerdings basiert das HGB auf einem vorgegebenen Konzept, so dass die Regelungen einfacher ableitbar sind. Vgl. Lüdenbach/Hoffmann 2004a, S. 604.Google Scholar
  28. 1364.
    Vgl. Eschbach 2004, S. 11.Google Scholar
  29. 1365.
    Vgl. Littkemann/ Schulte/ Kraft 2005, S. 291; Wulf/Klein/Azaiz 2005, S. 303.Google Scholar
  30. 1366.
    Vgl. Kirsch 2004, S. 98–109; Kümpel 2005, S. 99.Google Scholar
  31. 1367.
    Vgl. Zeimes 2003, S. 983.Google Scholar
  32. 1368.
    Vgl. Wulf/ Klein/ Azaiz 2005, S. 304.Google Scholar
  33. 1369.
    Die ohnehin schon zahlreichen Anhangangaben wurden durch das Improvement-Project noch einmal erweitert. Vgl. Diekmann/ Heering 2004, S. 640–643; Zülch 2004, S. 692–695 und S. 737–739.Google Scholar
  34. 1370.
    Zu weiteren Vereinfachungen vgl. Böcking/ Busam/ Dietz 2003, S. 462–467; Grünberger/Grünberger 2003, S. 587–589; Hayn/Bösser/Pilhofer 2003, S. 1610–1612; Lüdenbach/Hoffmann 2003, S. 1498–1505; Zeimes 2003, S. 983–990.Google Scholar
  35. 1371.
    Vgl. zur Umstellung der Rechnungslegung ausführlich Wagenhofer 2005, S. 501–547.Google Scholar
  36. 1372.
    Vgl. Böcking 2001, S. 1437; Bucholz 2002, S. 1280; Damberger/Heyne/Renner 2002, S. 32; Herzig/Bär 2003, S. 3; Mandler 2004, S. 83; Männel 2002, S. 12.Google Scholar
  37. 1373.
    Vgl. Böcking 2004, S. 22; Tielmann 2001b, S. S107.Google Scholar
  38. 1374.
    Vgl. Kahle 2002b, S. 87; Littkemann/Schulte/Kraft 2005, S. 289; Mandler 2003c, S. 683.Google Scholar
  39. 1375.
    Vgl. Carstensen/ Leibfried 2004, S. 867.Google Scholar
  40. 1376.
    Küting nennt sogar sechs unterschiedliche Werke: US-GAAP-Abschluss, IFRS-Konzernabschluss, IFRS-Jahresabschluss auf freiwiliger Basis, HGB-Einzelabschluss, Steuerbilanz und Controlling-Steuerungsrechnung. Vgl. Küting 2004c, S. 6.Google Scholar
  41. 1377.
    Vgl. Bruns/ Horuáth 2004, S. 647.Google Scholar
  42. 1378.
    Vgl. Küting 2004b, S. 56.Google Scholar
  43. 1379.
    Vgl. Marten/ Schlereth/ Crampton/ Köhler 2002, S. 2011.Google Scholar
  44. 1381.
    Vgl. Ziegler 1996, S. 175–188.Google Scholar
  45. 1382.
    Vgl. Beißel/ Steinke 2004, S. 68.Google Scholar
  46. 1383.
    Vgl. Beißel/ Steinke 2004, S. 64; Weißenberger 2004, S. 76.Google Scholar
  47. 1384.
    Vgl. Beißel/ Steinke 2004, S. 65.Google Scholar
  48. 1385.
    Vgl. DIHT/ PWC 2005, S. 28. 1386 Sittel 2003, S. 224 m.w.N.Google Scholar
  49. 1387.
    Vgl. Kirsch/ Steinhauer 2003, S. 432; Weißenberger 2004, S. 75.Google Scholar
  50. 1388.
    Vgl. Breker/ Naumann/ Tielmann 1999, S. 150.Google Scholar
  51. 1390.
    Vgl. Barth/ Barth 2004a und b.Google Scholar
  52. 1391.
    Vgl. Beißel/ Steinke 2004, S. 70; Kümpel 2002c, S. 905–910.Google Scholar
  53. 1392.
    Vgl. Beißel/ Steinke 2004, S. 65–70.Google Scholar
  54. 1393.
    Vgl. auch Coenen 2005, S. 43; Schmeisser/Schmeisser 2005, S. 344.Google Scholar
  55. 1394.
    Vgl. Hansmann/ Ringle 2002, S. 2; Hommel/Schneider 2004, S. 580; o.V. 2005, S. 3; o.V. 2003, S. 1; Pape 2003, S. 950; Rezch 2004, S. 2. Neben teilweise drastischen Ertragseinbrüchen in der Finanzbranche wird eine möglicherweise verschärfte Bonitätsprüfung im Rahmen von Basel II als Grund für die restriktivere Kreditvergabe genannt. Vgl. Hammer 2002, S. 85.Google Scholar
  56. 1395.
    Empirische Untersuchungen führen hier zu unterschiedlichen Ergebnissen: Vgl. Ernst & Young 2002, S. 1. Grunert/Kleff/Norden/Weber weisen in einem Rechenmodell nach, dass vor allem kleine Mittelständler mit einer signifikanten Erhöhung der Kreditzinsen rechnen müssen. Vgl. Grunert/Kleff/Norden/Weber 2002, S. 1045. Andere Untersuchungen belegen, dass die Auswirkungen nicht so extrem sein werden. Vgl. Schulte-Mattler/Manns 2004, S. 376; Reichling 2003, S. 417 f. Die unterschiedlichen Ergebnisse resultieren aus differierenden Modellannahmen.Google Scholar
  57. 1396.
    Dies trifft allerdings in der Regel auf Unternehmen zu, deren Adressaten die Veröffentlichung wichtiger Unternehmensdaten kurz nach Periodenende fordern, meist kapitalmarktorientierte Unternehmen. Vgl. Eggemann/ Petry 2002, S. 1636. Die beschleunigte Vorlage bringe Vorteile bei der Kreditvergabe. Vgl. Rödl/Keller 2004, S. 19.Google Scholar
  58. 1397.
    Vgl. Böcking 2001, S. 1435; Zabel 2002, S. 919. Durch den Ausweis besserer Kennzahlen nach IAS/IFRS würde der Kreditzinssatz sinken. Dieser ergibt sich aus einem risikolosen Basiszins sowie einem vom jeweiligen Unternehmen abhängigen Risikozuschlag. Letzterer ist unter anderem abhängig von den zur Verfügung gestellten Informationen, so dass daraus teilweise abgeleitet wird, dass sich aufgrund der Bilanzierung nach IAS/IFRS ein geringerer Risikozuschlag ergebe. Vgl. Carstensen/Leibfried 2004, S. 868.Google Scholar
  59. 1398.
    Vgl. Basel Committee on Banking Supervision 1988.Google Scholar
  60. 1399.
    Vgl. Krämer 2004, S. 299.Google Scholar
  61. 1400.
    Vgl. Reichling 2003, S. 416 f.Google Scholar
  62. 1401.
    Vgl. Basel Committee on Banking Supervision 2004. Der Neue Basler Akkord hat die Stabilität der Finanzmärkte zum Ziel. Er besteht aus drei Säulen: 1. Vorschriften zur Mindestkapitalunterlegung, 2. Überprüfung durch die Bankenaufsicht, 3. Publizitätsvorschriften der Banken. Im Rahmen dieser Arbeit wird nur auf die 1. Säule eingegangen. Die Vorschriften sollen bis Ende 2006 in nationales Recht umgesetzt werden und 2007 in Kraft treten. Allerdings ist dieser Termin aufgrund von Verzögerungen bei der Übersetzung in die europäischen Amtssprachen sowie aufgrund von Unstimmigkeiten nicht sicher. Vgl. o. V. 2004b, S. 13.Google Scholar
  63. 1402.
    Vgl. Littkemann/ Schulte/ Kraft 2005, S. 288.Google Scholar
  64. 1403.
    Hierbei werden Mindestanforderungen an die Ausgestaltung gestellt. Vgl. Krämer 2004, S. 299 f.; Küting/Ranker/Wohlgemuth 2004, S. 95; Reichling 2003, S. 417 f. Zur möglichen Ausgestaltung vgl. Hartmann-Wendels/Lieberoth-Leden/Mählmann/Zunder 2004, S. 145–150; Wäscher 2002, S. 246 f.Google Scholar
  65. 1404.
    Vgl. Jehle 2004, S. 114.Google Scholar
  66. 1405.
    Vgl. Coenen 2005, S. 44; Kley 2004, S. 177.Google Scholar
  67. 1406.
    Vgl. Peemöller/ Spanier/ Weller 2002, S. 1801; Kahle 2003, S. 274.Google Scholar
  68. 1407.
    Vgl. Dücker 2003, S. 450; Littkemann/Schulte/Krafl 2005, S. 288.Google Scholar
  69. 1408.
    Vgl. Abschn. III.C.2. des zweiten Hauptteils; Möhlmann-Mahlau/ Gerken/ Groiheer 2004b, S. 924.Google Scholar
  70. 1409.
    Vgl. Fußnote 1397; Carstensen/Leibfried 2004, S. 866; DIHK/PWC 2005, S. 16.Google Scholar
  71. 1410.
    Wenn zwei identische Unternehmen betrachtet werden, die den gleichen Rahmenbedingungen ausgesetzt sind (z.B. Ertragsentwicklung, Steuersätze) und die sich aufgrund der unterschiedlichen Rechnungslegung nur durch die Eigenkapitalquote unterscheiden, darf nicht das Unternehmen, das nach IAS/IFRS bilanziert, höher gerated werden. Vgl. auch Küting/ Ranker/ Wohlgemuth 2004, S. 101.Google Scholar
  72. 1411.
    Vgl. Küting 2004b, S. 55. Zur Praxis des Bankenrating vgl. Gleißner 2005, S. 127.Google Scholar
  73. 1412.
    Vgl. Winkeljohann/ Solfrian 2003, S. 90.Google Scholar
  74. 1413.
    Mandler 2004, S. 84.Google Scholar
  75. 1414.
    Vgl. DStV 2005, S.l.Google Scholar
  76. 1415.
    Vgl. Freidank/ Paetzmann 2002, S. 1786.Google Scholar
  77. 1416.
    Vgl. Coenen 2005, S. 44; Deutsch 2004, S. 66–72.Google Scholar
  78. 1417.
    Hiermit können die Strukturkennzahlen wie Eigenkapitalquote, Kapitalrentabilität etc. verbessert werden, da es zu einer Verkürzung der Bilanz kommt. Vgl. Meyer 2005c, S. B 2; Pape 2003, S. 953.Google Scholar
  79. 1418.
    Vgl. Fischer 2004, S. 110 f; Koenen 2005, S. B 2.Google Scholar
  80. 1419.
    Mezzanine-Kapital ist eine Mischform aus Eigen-und Fremdkapital, die bei Banken in der Regel als Eigenkapital gewertet werden. Es gewährt den Kapitalgebern keine weit gehenden Mitspracherechte. Vgl. Deutsch 2004, S. 68; Weber 2005, S. B 1. Allerdings sind letztere Formen der Eigenkapitalfinanzierung wiederum von einer adäquaten Informationsgewährung abhängig, denn je mehr Unsicherheiten bestehen, desto schwieriger wird es, Kapitalgeber zu finden. Daher werden die IAS/IFRS auch bei der Private Equity-sowie der Mezzanine-Finanzierung als vorteilhaft angesehen. Vgl. DIHK/PWC 2005, S. 17.Google Scholar
  81. 1420.
    Vgl. Pape 2003, S. 953 f. Die NRW-Bank legte Ende 2004 einen Mittelstandsfonds auf, der über Mittel in Höhe von 75 Mill. Euro verfügt und in mittelständische Wachstumsunternehmen in Nordrhein-Westfalen investiert. Vgl. Güllmann 2005, S. B 4.Google Scholar
  82. 1421.
    Nur durch die Vereinheitlichung von Informationen können die notwendigen Rahmenbedingungen für den internationalen Wettbewerb geschaffen werden. Vgl. Böcking 2001, S. 1438; Haller 2003, S. 414; Littkemann/Schulte/Kraft 2005, S. 287.Google Scholar
  83. 1422.
    Vgl. auch Pellens/ Gassen 2001, S. 137.Google Scholar
  84. 1423.
    Vgl. Kußmaul/ Tcherveniachki 2005, S. 621.Google Scholar
  85. 1424.
    Vgl. Mandler 2003c, S. 681–684.Google Scholar
  86. 1425.
    Vgl. DIHK/ PWC 2005, S. 4. Positive Umstellungseffekte wurden in der Erleichterung der internen und externen Berichterstattung sowie der besseren Darstellung der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage gesehen.Google Scholar
  87. 1426.
    Vgl. DIHK/ PWC 2005, S. 4.Google Scholar
  88. 1427.
    Vgl. Küting 2004b, S. 56; Mandler 2003a, S. 457; Mandler 2003b, S. 586.Google Scholar
  89. 1429.
    Vgl. FASB 2001, S. 1 f.Google Scholar
  90. 1430.
    Vgl. KPMG 2005.Google Scholar
  91. 1431.
    Vgl. ASB 1997.Google Scholar
  92. 1432.
    Vgl. CICA 2001.Google Scholar
  93. 1433.
    Vgl. Dallmann/ Ull 2004, S. 321 f.Google Scholar
  94. 1434.
    Vgl. IASB 2004b.Google Scholar
  95. 1435.
    Mittlerweile wurde der Standard dreifach überarbeitet. Vgl. Mandler 2004, S. 156.Google Scholar
  96. 1436.
    Vgl. Mandler 2004, S. 156.Google Scholar
  97. 1437.
    Dies sind „durch Registrierung im Unternehmensregister mit eigener Rechtsfähigkeit ausgestattete“ Kapitalgesellschaften. Eierle 2004, S. 987. Allerdings kann der Geltungsbereich durch Verordnung auch auf andere Gesellschaften erweitert werden. Vgl. Eierle 2004, S. 987.Google Scholar
  98. 1438.
    Ein Unternehmen wird als klein eingestuft, wenn es zwei von drei im CA vorgegebene Größenkriterien an zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren erfüllt. Die Größenklassen entsprechen denen der Vierten EG-Richtlinie, Bestimmungsfaktoren sind Umsatzerlöse, Bilanzsumme und Zahl der Mitarbeiter. Bestimmte Gesellschaften sind aber auch nicht zur Anwendung der FRSSE berechtigt, z.B. Public Companies. Dies sind alle zur Abschlusserstellung verpflichteten Unternehmen (Registered Companies, Limited Liability Partnerships, Qualifying Partnerships) sowie alle Unternehmen, „die sich freiwillig oder aufgrund satzungsmäßiger oder sonstiger vertraglicher Vereinbarungen zu einer dem True-and Fair-View-Prinzip entsprechenden Abschlusserstellung verpflichtet haben“. Eierle 2004, S. 987. Vgl. auch Küting/Weber 1994, S.96f.Google Scholar
  99. 1439.
    Eierle 2004, S. 989.Google Scholar
  100. 1440.
    Durch den Verweis konnte der FRSSE relativ kurz gehalten werden. Vgl. Eierle 2004, S. 990.Google Scholar
  101. 1441.
    Vgl. ASB 1997.Google Scholar
  102. 1442.
    Dies stellt „eine umfassende Rechnung zum erzielten Unternehmenserfolg, die neben dem in der GuV-Rechnung ausgewiesenen, realisierten Periodenergebnis auch die (Perioden-)ergebnisneutral erfassten positiven und negativen Erfolgsbeiträge aufzeigt“, dar. Eierle 2004, S. 992.Google Scholar
  103. 1443.
    Vgl. Hüttche 2002, S. 1804 f.; FRSSE 1999, S. 1.Google Scholar
  104. 1444.
    „Eine von den Big GAAP grundlegend verschiedene Bilanzierungs-und Bewertungsmethode ist nur dann zu rechtfertigen, wenn dies sachlich z.B. durch die unterschiedliche Natur der betroffenen Unternehmen oder divergierende Anforderungen der Rechnungslegungsadressaten begründet werden kann.“ Eierle 2004, S. 991.Google Scholar
  105. 1445.
    Vgl. Eierle 2004, S. 993; Mandler 2004, S. 159.Google Scholar
  106. 1446.
    Vgl. Eierle 2004, S. 994.Google Scholar
  107. 1447.
    Vgl. Hüttche 2002, S. 1804.Google Scholar
  108. 1449.
    Im März 2004 gab das ASB ein Discussion Paper: „A One Stop Shop“ Financial Re-porting Standards for Smaller Entities (FRSSE)“ heraus.1449 Dort wird vorgeschlagen, den CA 1985 und die FRSSE zu verbinden, damit nur ein Regelwerk anwendbar ist. Vgl. ASB 2004a, S. 1.Google Scholar
  109. 1450.
    Vgl. CICA 2001. Das Differential Reporting Advisory Committee unterstützt das AcSB bei der Standardsetzung.Google Scholar
  110. 1451.
    Vgl. Dallmann/ Ull 2004, S. 322.Google Scholar
  111. 1452.
    Vgl. CICA 2001, Tz. 50–52.Google Scholar
  112. 1453.
    Vgl. Feltham/ Mathieu 2000, S. 3.Google Scholar
  113. 1454.
    Vgl. Mandler 2004, S. 160.Google Scholar
  114. 1455.
    Vgl. ISAR TD/B/COM.2/ISAR/16/Add. 3 2002, Appendix 3, S. 20.Google Scholar
  115. 1456.
    Mandler unterstellt bis zu 50 Arbeitnehmer. Vgl. Mandler 2004, S. 161.Google Scholar
  116. 1457.
    Vgl. ISAR TD/B/COM.2/ISAR/16/Add.4 2002, S. 5 f.Google Scholar
  117. 1459.
    Vgl. ISAR TD/B/COM.2/ISAR/16/Add.4 2002, S. 13–15.Google Scholar
  118. 1460.
    Vgl. KPMG 2005.Google Scholar
  119. 1461.
    Vgl. Dallmann/ Ull 2004, S. 321.Google Scholar
  120. 1462.
    Vgl. Meyer/ Teitler 2004, S. 715–726; Scheidegger/Lehmann 2004, S. 727.734.Google Scholar
  121. 1463.
    Vgl. Gross/ Steiner 2004, S. 875; Lüdenbach/Hoffinann 2004a, S. 606.Google Scholar
  122. 1464.
    Vgl. IASB Agenda Project 2004. Im Juni 2002 wurde das Projekt als Active Research Topic deklariert und ein Advisory Panel einberufen; im Juli 2003 erfolgte die Einstufung als Active Project.Google Scholar
  123. 1465.
    Vgl. IASB 2004a. Hierbei werden acht grundlegende Diskussionspunkte (Issues) mit alternativen Lösungsvorschlägen dargestellt. Anschließend gibt das IASB seine Ansicht wieder (Preliminary View). Es sind ca. 120 Stellungnahmen eingegangen. Diese relativ hohe Anzahl verdeutlicht das Interesse an vereinfachten Standards. Vgl. Böcking/Herold/Müßig 2004b, S. 789. Die Ergebnisse der Umfrage wurden im IASB Update December 2004, S. 4 f. veröffentlicht.Google Scholar
  124. 1466.
    Vgl. IASB Update February 2005.Google Scholar
  125. 1467.
    Vgl. Zabel/ Cairns 2005, S. 214.Google Scholar
  126. 1468.
    Vgl. IASB 2005b.Google Scholar
  127. 1469.
    Vgl. IASB Update January 2005.Google Scholar
  128. 1470.
    Vgl. Zabel/ Cairns 2005, S. 207.Google Scholar
  129. 1471.
    Vgl. IASB Press Release vom 25.04.2005.Google Scholar
  130. 1472.
    Vgl. Bucholz 2002, S. 1281.Google Scholar
  131. 1473.
    Vgl. Dallmann/ Ull 2004, S. 326.Google Scholar
  132. 1476.
    Vgl. Dallmann/ Ull 2004, S. 326.Google Scholar
  133. 1477.
    Vgl. IASB 2004a, Tz. 31.Google Scholar
  134. 1478.
    Vgl. IASB Update May 2005, S. 2.Google Scholar
  135. 1479.
    Die Informationsfunktion gegenüber den Adressaten erfordert eine vollständige Rechnungslegung nach IAS/IFRS. Vgl Haller 2003, S. 419.Google Scholar
  136. 1480.
    Vgl. Zabel/ Cairns 2005, S. 211.Google Scholar
  137. 1481.
    Derselben Meinung: BDI 2005, S. 5; Lüdenbach/Hoffmann 2004a, S. 600.Google Scholar
  138. 1482.
    Vgl. IASB 2004a, Tz. 6; Böcking/Herold/Müßig 2004b, S. 793.Google Scholar
  139. 1483.
    Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung 2003a, S. 1587; Ballwieser 2004, S. 17; Haller 2003, S. 419. Dies erfolgt in Großbritannien.Google Scholar
  140. 1484.
    Vgl. Zabel/ Cairns 2005.Google Scholar
  141. 1485.
    Vgl. DRSC 2004, S. 2; IDW 2004b, S. 1154.Google Scholar
  142. 1486.
    Vgl. IASB 2004a, Tz. 27.Google Scholar
  143. 1489.
    Vgl. DATEV 2005, S. 2; DRSC 2004, S. 2. Zunächst ist jedoch die Frage der Ausschüt-tungs-und Steuerbemessung zu klären.Google Scholar
  144. 1491.
    Vgl. Eierle 2004, S. 991Google Scholar
  145. 1492.
    Vgl. Haller/ Eierle 2004, S. 1841.Google Scholar
  146. 1493.
    Vgl. BDI 2005, S. 5.Google Scholar
  147. 1494.
    In einzelnen Meetings des IASB wurden einige Fragen erörtert, weitere sollen folgen. Vgl. IASB Update February 2005, S. 1.Google Scholar
  148. 1495.
    Vgl. Zabel/ Cairns 2005, S. 212.Google Scholar
  149. 1496.
    Vgl. Zabel/ Cairns 2005, S. 213.Google Scholar
  150. 1497.
    Vgl. Böcking/ Herold/ Müßig 2004a, S. 664. Die wichtigsten Nutzer der Abschlüsse nach KMU-IAS/IFRS sind die Kapitalgeber, insbesondere Eigentümer und Kreditoren. Diese sind hauptsächlich an Informationen interessiert, die Aufschluss über die Fähigkeit des Unternehmens geben, die Verbindlichkeiten zurückzuzahlen. Vgl. IDW 2005, S. 789.Google Scholar
  151. 1498.
    Vgl. IASB 2004a, Tz. 62.Google Scholar
  152. 1499.
    Vgl. IASB 2004a, Tz. 82; IASB Update December 2004, S. 5. Das IDW setzt sich für ein eigenes Framework des Standards für KMU ein, das zwar aus dem der vollen I-AS/IFRS abgeleitet ist, allerdings auf die Besonderheiten der KMU zugeschnitten ist. Als erstes müsse eine Analyse der Bedürfnisse der Adressaten stattfinden, danach seien die fundamentalen Grundsätze aus dem Framework zu übernehmen und zu modifizieren, denn das bestehende Framework ist hinsichtlich der Bewertungskriterien, z.B. Ertragsrealisierung, nicht konkret genug. Es sollte dahingehend ergänzt werden. Dann könnten auch die Standards für KMU darauf aufbauen. Vgl. IDW 2004b, S. 1153–1157.Google Scholar
  153. 1500.
    Vgl. Euler 2002, S. 875. In den meisten ausländischen Modellen werden Bewertungsfragen nicht abweichend von den originären Standards behandelt, da ansonsten keine zwischenbetriebliche Vergleichbarkeit mehr gewährleistet ist.Google Scholar
  154. 1501.
    Vgl. IASB Update December 2004, S. 5.Google Scholar
  155. 1502.
    Vgl. IASB 2005b.Google Scholar
  156. 1503.
    Vgl. BDI 2005a.Google Scholar
  157. 1504.
    Vgl. IASB 2005b, S. 8.Google Scholar
  158. 1505.
    Vgl. BDI 2005b, S. 2.Google Scholar
  159. 1506.
    Vgl. DATEV 2005, S. 5Google Scholar
  160. 1507.
    Vgl. DRSC 2005a, S. 3.Google Scholar
  161. 1508.
    Vgl. Zabel/ Cairns 2005, S. 211. Zur Einschränkung der Kategorisierung der Finanzinstrumente vgl. Dallmann/Ull 2004, S. 331.Google Scholar
  162. 1509.
    Vgl. Mandler 2004, S. 45–49; IASB Update June 2004, S. 7.Google Scholar
  163. 1510.
    Vgl. IASB 2005b, Attachment B.Google Scholar
  164. 1511.
    Vgl. IASB Update July 2004, S. 4. Das IDW schlägt hinsichtlich der IAS 16, 38 und 40 eine NichtÜbernahme der Neubewertung vor. Vgl. IDW 2005, S. 789.Google Scholar
  165. 1512.
    Vgl. IASB Update July 2004, S. 5.Google Scholar
  166. 1513.
    Vgl. BDI 2005b.Google Scholar
  167. 1514.
    Vgl. Zabel/ Cairns 2005, S. 211.Google Scholar
  168. 1516.
    Jeder KMU-Standard soll auf den obligatorischen Rückgriff auf die vollen IAS/IFRS hinweisen. Vgl. IASB 2004a, Tz. 46; IASB Update December 2004, S. 5.Google Scholar
  169. 1517.
    Vgl. DRSC 2004, S. 3.Google Scholar
  170. 1518.
    Zabel/ Cairns 2005, S. 212.Google Scholar
  171. 1519.
    Vgl. IASB 2004a, Tz. 50.Google Scholar
  172. 1520.
    Vgl. IASB 2004a, Tz. 57.Google Scholar
  173. 1521.
    Vgl. Dallmann/ Ull 2004, S. 329.Google Scholar
  174. 1522.
    Vgl. Gross/ Steiner 2004, S. 877.Google Scholar
  175. 1523.
    Vgl. DRSC 2004, S. 4.Google Scholar
  176. 1524.
    Vgl. IASB 2004a, Tz. 56.Google Scholar
  177. 1525.
    Haller/ Eierle 2004, S.1842.Google Scholar
  178. 1526.
    Vgl. IASB 2004a, Preliminary View 8; Zabel/Cairns 2005, S. 214.Google Scholar
  179. 1527.
    Vgl. IASB 2004a, Tz. 89 f.Google Scholar
  180. 1528.
    Vgl. IDW 2004b, S. 1153-1157. Ebenso DRSC 2005a, S. 5.Google Scholar
  181. 1530.
    Vgl. DRSC 2005a, S. 2.Google Scholar
  182. 1531.
    Vgl. Zabel/ Cairns 2005, S. 214.Google Scholar
  183. 1532.
    Vgl. Gross/ Steiner 2004, S. 879.Google Scholar
  184. 1534.
    Es ist zu bedenken, dass die neuen Regelungen nicht als „minderwertig“ aufgefasst werden, da die Adressaten einen vollen IAS/IFRS-Abschluss verlangen könnten. Vgl. Dallmann/ Ull 2004, S. 331.Google Scholar
  185. 1535.
    Alternativ zur Schaffung eines eigenständigen KMU-Werks ist über eine Überarbeitung der Standards im Sinne einer besseren Anwendbarkeit nachzudenken. Zum Beispiel könnte im IAS 39 ein allgemeiner Teil: Ansatz und Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten, getrennt von speziellen Regeln für Finanzinstrumente, aufgeführt werden. Vgl. Lüdenbach/ Hoffmann 2004a, S. 614.Google Scholar
  186. 1536.
    Vgl. Kleinmanns 2005, S. 1291.Google Scholar
  187. 1537.
    Vgl. IASB Update September 2004.Google Scholar
  188. 1538.
    Vgl. Lüdenbach/ Hoffmann 2004a, S. 606.Google Scholar
  189. 1540.
    Vgl. IDW 2005, S. 792.Google Scholar
  190. 1541.
    Vgl. zu den Begriffen der beiden Reformarten Ernst 2003b, S. 234.Google Scholar
  191. 1543.
    Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1585; Küting 2004a, S. 683–686.Google Scholar
  192. 1545.
    Es basiert auf dem Ansatz von Niehus 2001a, S. 737–752.Google Scholar
  193. 1547.
    Vgl. Pellens/ Bonse/ Gassen 1998, S. 785.Google Scholar
  194. 1548.
    Es ist allen Unternehmen gestattet, freiwillig einen Informationsabschluss zu erstellen. Dies geht jedoch nicht aus dem Gesetz hervor, sondern lediglich aus der Begründung zum BilReg. Vgl. Bergündung RegE zum BilReG 2004, S. 23.Google Scholar
  195. 1550.
    Dies fordert auch der Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft. Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1585. Dieser sieht die Anpassung bis zum 01.01.2007 vor. Dieser Zeitpunkt erscheint jedoch in Anbetracht des Umstellungsaufwandes zu kurzfristig. Es sollte über größenabhängige Erleichterungen nachgedacht werden.Google Scholar
  196. 1551.
    Vgl. Abschn. II.B.2.b) des zweiten Hauptteils; Ernst 2003b, S. 232.Google Scholar
  197. 1552.
    Vgl. Bundesregierung 2003, S. 7.Google Scholar
  198. 1553.
    Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1585.Google Scholar
  199. 1555.
    Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2004, S 1585.Google Scholar
  200. 1556.
    Vgl. Bundesregierung 2003, S. 7.Google Scholar
  201. 1557.
    Dabei sind aber die Auswirkungen auf die steuerliche Gewinnermittlung zu berücksichtigen. Vgl. Bundesregierung 2003, S. 7.Google Scholar
  202. 1558.
    Vgl. Ernst in Jödicke/ Weinreis 2004, S. 368.Google Scholar
  203. 1560.
    Vgl. Moxter 2002b, Sp. 1042.Google Scholar
  204. 1561.
    Vgl. Ballwieser 2002, S. 115.Google Scholar
  205. 1562.
    Vgl. Küting/ Hayn 1995, S. 666 f.Google Scholar
  206. 1563.
    Vgl. Beisse 1993, S. 77.Google Scholar
  207. 1564.
    Vgl. Budde 1997, S. 120.Google Scholar
  208. 1566.
    Vgl. DRSC 2002.Google Scholar
  209. 1567.
    Die Aufgabe der Standardsetzung für Konzerne obliegt dem DRSC. Im Standardisierungsvertrag heißt es: „Eine sinnvolle Weiterentwicklung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ist damit nicht ausgeschlossen.“ DRSC 1998, S. 2. Empfehlungen des DRSC sind keine direkten GoB, sondern legen eine Handhabung nahe, die diesen Grundsätzen nach Ansicht des DRSC entspricht (Vermutung der GoB). Die Standards des DRSC können erst durch ihre generelle Akzeptanz zu GoB werden. Vgl. Scheffler 1999b, S. 1291.Google Scholar
  210. 1569.
    Vgl. Arbeitsgruppe „Normierung der Rechnungslegung“ 2002a, S. 2597.Google Scholar
  211. 1570.
    Vgl. IDW 2003f, S. 3.Google Scholar
  212. 1571.
    Vgl Arbeitsgruppe „Normierung der Rechnungslegung“ 2002a, S. 2595.Google Scholar
  213. 1572.
    Vgl. Arbeitsgruppe „Normierung der Rechnungslegung“ 2002a, S. 2595; IDW 2003f, S. 2.Google Scholar
  214. 1573.
    DRSC, Bericht des DSR über die 63. Sitzung am 10. und 11. März 2003, S. 1.Google Scholar
  215. 1574.
    Vgl. Arbeitsgruppe „Normierung der Rechnungslegung“ 2002a, S. 2597Google Scholar
  216. 1575.
    Vgl. Moxter 1991, S. 67.Google Scholar
  217. 1576.
    Vgl. Sigloch/ Schmidt 2002, S. 3.Google Scholar
  218. 1577.
    Vgl. Moxter 2003b.Google Scholar
  219. 1578.
    Die GoB sollen sich an den Informationsinteressen der Adressaten orientieren. Die Informationen sollen Entscheidungsoptimierungen im Sinne einer Optimierung der Ertragserwartungen ermöglichen. Vgl. Moxter 2003b, S. 226.Google Scholar
  220. 1579.
    Informationsansprüche sind im Gegensatz zu den bloßen Informationsinteressen rechtlich durchsetzbar. Vgl. Moxter 2003b, S. 228.Google Scholar
  221. 1580.
    Arbeitsgruppe „Normierung der Rechnungslegung“ 2002a, S. 2597; Ballwieser 2002, S. 115–121; Moxter 2002b, Sp. 1042; Moxter 2003b, S. 1.Google Scholar
  222. 1581.
    Vgl. Moxter 2000a, S. 63 f.Google Scholar
  223. 1582.
    Vgl. Berger/ Bartels-Hetzler 2003, Tz. 41 zu § 250 HGB.Google Scholar
  224. 1583.
    Weber-Grellet 2005, Tz. 259 zu § 5 EStG.Google Scholar
  225. 1584.
    Vgl. auch Selchert/ Erhardt 2003, S. 149.Google Scholar
  226. 1585.
    Vgl. Dötoer 1987, S. 3.Google Scholar
  227. 1586.
    Vgl. Hennrichs 1999a, S. 218. Anderer Auffassung: Regierungsbegründung zum BiRi-LiG, in: Biener/Berneke 1986, S. 87.Google Scholar
  228. 1587.
    Vgl. auch Breker 2004, S. 12; DRSC 2005b, S. 4; IDW 2001a, S. 224.Google Scholar
  229. 1588.
    Vgl. Weber-Grellet 2005, Tz. 261 zu § 5 EStG.Google Scholar
  230. 1590.
    Vgl. ADS International 2005, Abschnitt 15, Tz. 74; Selchert/Erhardt 2003, S.149.Google Scholar
  231. 1592.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 4; IDW 2001a, S. 224; Schulze-Osterloh 2004a, S. 1130. Ebenso Bör-ner 1996, S. 160.Google Scholar
  232. 1593.
    Vgl. IDW 2001a, S. 224.Google Scholar
  233. 1594.
    Vgl. BFH-Urteil vom 19.01.1978, S. 623.Google Scholar
  234. 1595.
    Vgl. Freidank/ Eigenstetter 1992, S. 350 f.Google Scholar
  235. 1596.
    Vgl. Berger/ Bartels-Hetzler 2003, Tz. 41 zu § 250 HGB.Google Scholar
  236. 1597.
    IAS 23.5 (b) definiert das Disagio als Fremdkapitalkosten, IAS 23.7 besagt, dass diese in der Periode als Aufwand zu erfassen sind, in der sie angefallen sind. Vgl. Selchert/ Erhardt 2003, S. 149; Winnefeld 2002, Tz. 774 zu Kapitel D. Die IAS/IFRS sehen keine RAP vor, es hat eine periodengerechte Abgrenzung zu erfolgen, die RAP müssen unter den Assets bzw. Liabilities angesetzt werden. Vgl. Berger/Bartels-Hetzler 2003, Tz. 85 zu § 250 HGB.Google Scholar
  237. 1598.
    Vgl. Bucholz/ Weis 2002, S. 516; Hayn/Waldersee 2004, S. 173; Marten/Weiser 2004, S. 44. „Der effektive Zinssatz ist der Zinssatz, der unter Einbeziehung der Anfangsauszahlung sowie der erwarteten künftigen Zahlungsmittelflüsse zu einem Barwert von Null führt (IAS 39.9).“ Ruhnke 2005, S. 392.Google Scholar
  238. 1599.
    Vgl. Abschn. II.D.3.a)4) dieses Hauptteils. Hierzu auch ADS 1995, Tz. 86 zu § 253 HGB.Google Scholar
  239. 1600.
    Vgl. ADS International 2005, Tz. 178 zu Konzeptionelle Grundlagen; Baetge/Kirsch/ Thiele 2003, S. 363.Google Scholar
  240. 1601.
    Vgl. Marten/ Weiser 2004, S. 44.Google Scholar
  241. 1603.
    Hierfür plädieren z.B. Breker 2004, S. 11; Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1587; Börner 1996, S. 160; Schulze-Osterloh 2004a, S. 1130.Google Scholar
  242. 1604.
    Vgl. Marten/ Weiser 2004, S. 44.Google Scholar
  243. 1605.
    Vgl. Ruhnke 2005, S. 392.Google Scholar
  244. 1607.
    Dieser beinhaltet den Erwerb der einzelnen Vermögensgegenstände und ggf. die Ü-bernahme der Schulden (Einzelübertragung sämtlicher Vermögensgegenstände und Schulden (Einzelrechtsnachfolge), im Gegensatz zum Share Deal, bei dem ein Unternehmen im Wege des Erwerbs sämtlicher Anteile Übernomen wird. Für den Share Deal kommt der Ausweis eines GFW nach deutschem Recht nicht in Betracht, da dieser Vorgang die Aktivierung einer Beteiligung im Finanzanlagevermögen bedingt. Vgl. Fasselt/ Brinkmann 2004, Tz. 9 zu Kapitel B 211a; Pellens/Fülbier/Gassen 2004, S. 620.Google Scholar
  245. 1608.
    Vgl. Coenenberg 2003, S. 144; Federmann 2000, S. 241; Marten/Weiser 2004, S. 40. „Der Goodwill stellt somit den Teil der Anschaffungskosten einer Beteiligung dar, der im Zuge der Aufdeckung stiller Reserven und Lasten nicht eindeutig einem Vermögensgegenstand oder einer Schuld einzeln zugeordnet werden kann.“ Küting/Koch 2003, S.49.Google Scholar
  246. 1610.
    Vgl. Fasselt/ Brinkmann 2004, Tz. 2 zu Kapitel B 211a.Google Scholar
  247. 1611.
    Vgl. Küting/ Weber 2004, S. 62.Google Scholar
  248. 1612.
    Vgl. Coenenberg/ Mattner/ Schultze 2004, S. 68; Weber-Grellet 2005, Tz. 222 f. zu § 5 EStG. Steuerrechtlich wird der GFW als Gesamt-Wirtschaftsgut gesehen. Es ist keine Einzelveräußerbarkeit erforderlich, sondern lediglich die Möglichkeit der Gesamtübertragung. Vgl. Abschn. III.A.l.a) des dritten Hauptteils.Google Scholar
  249. 1613.
    Vgl. Kußmaul 2003, S. 31; Söffing 1988, S. 597. Die Rechtsprechung des BFH definiert den GFW als Mehrwert, der einem gewerblichen Unternehmen über den Substanzwert der einzelnen materiellen und immateriellen Wirtschaftsgüter des Betriebsvermögens hinaus innewohnt. BFH-Urteil vom 27.03.1996, S. 576.Google Scholar
  250. 1614.
    Zu den Bestandteilen vgl. Pellens/ Fülbier/ Gassen 2004, S. 635 f.Google Scholar
  251. 1615.
    Vgl. Saelzle/ Kronner 2004, S. S159. „Durch die Bezeichnung des Goodwill als Zahlung des Erwerbers, mit der er künftige wirtschaftliche Vorteile (...) antizipiert, wird deutlich, dass der Goodwill unter die asset-Definition des Framework subsumiert werden kann.“ Baetge/Siefke/Siefke 2002, Tz. 105 zu IAS 22.Google Scholar
  252. 1616.
    Auf diesen Begriff wird näher im Rahmen der Darstellung der Bewertungsregelungen eingegangen, vgl. Abschn.II.C.1.6) dieses Hauptteils; KPMG 2004b, S. 103–106.Google Scholar
  253. 1617.
    IFRS 3 bezieht sich ausschließlich auf einen bei der Konsolidierung entstehenden Goodwill. Vgl. Pellens/ Fülbier/ Gassen 2004, S. 626 f. Die Regelungen können jedoch auch auf den Jahresabschluss im Rahmen eines Asset Deal Anwendung finden. Vgl. Coenenberg 2003, S. 144.Google Scholar
  254. 1618.
    Vgl. Jessen/ Weller 2005, S. 493; zu weiteren Gründen Hennrichs 1999a, S. 159.Google Scholar
  255. 1619.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 5; IDW 2001a, S. 225.Google Scholar
  256. 1620.
    Vgl. Matten/ Weiser 2004, S. 41. Unterschiedliche Ansätze können sich höchstens aus der unterschiedlichen Aufteilung des Kaufpreises auf die einzelnen Cash-Generating-Units ergeben. Weiterhin ist nach den IAS/IFRS auch der Goodwill bei einem Share-Deal zugelassen. Vgl. Pellens/Fülbier/Gassen 2004, S. 627.Google Scholar
  257. 1622.
    Vgl. IDW 2001a, S. 255.Google Scholar
  258. 1624.
    Vgl. ADS 1997, Tz. 8 zu § 269 HGB; Bitz/Schneeloch/Wittstock 2003, S. 202.Google Scholar
  259. 1625.
    Vgl. Marten/ Weiser 2004, S. 40.Google Scholar
  260. 1626.
    Vgl. Freidank 1990, S. 44; Glade 1986, Tz. 2 zu § 269 HGB.Google Scholar
  261. 1627.
    Vgl. ADS 1997, Tz. 14 zu § 269 HGB. Allerdings stellen Aufwendungen für die höhere Ausnutzung vorhandener Kapazitäten und für Rationalisierungsmaßnahmen keinen Erhaltungsaufwand dar und dürfen nicht aktiviert werden.Google Scholar
  262. 1628.
    Vgl. ADS 1997, Tz. 16 zu § 269 HGB.Google Scholar
  263. 1629.
    Vgl. Commandern 2003, Tz. 60 zu § 269 HGB; Freidank 1990, S. 44.Google Scholar
  264. 1630.
    Vgl. Dechant 2004, S. 1597.Google Scholar
  265. 1631.
    Wenn immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Rahmen der Ingangsetzung selbsterstellt wurden, besteht gemäß § 248 Abs. 2 HGB ein Aktivierungsverbot, sie sind als Aufwand zu behandeln (§ 269 HGB). Vgl. Hense/ Lawall 2003, Tz. 3 zu § 269 HGB.Google Scholar
  266. 1632.
    Vgl. IDW 2001a, S. 255.Google Scholar
  267. 1633.
    Vgl. Marten/ Weiser/ Köhkr 2003, S. 2335.Google Scholar
  268. 1634.
    Aktive latente Steuern entstehen, wenn Erträge handelsrechtlich später anfallen als steuerrechtlich bzw. wenn Aufwendungen handelsrechtlich früher anfallen als steuerrechtlich. Als Beispiele können genannt werden: Nichtaktivierung eines Disagios oder derivativen GFWs, Bewertung der Herstellungskosten zu Einzelkosten, Bildung einer Drohverlustrückstellung in der Handelsbilanz. Vgl. Bitz/ Schneeloch/ Wittstock 2003, S. 204; Coenenberg 2003, S. 399 f.Google Scholar
  269. 1635.
    Diese Differenzen gleichen sich in der Regel erst zu späteren Zeitpunkten wieder aus, z.B. durch eine Managemententscheidung, ein neues Ereignis oder bei der Unternehmensauflösung. Vgl. Pellens/ Fülbier/ Gassen 2004, S. 196.Google Scholar
  270. 1636.
    Bei diesen Differenzen ergibt sich kein Umkehreffekt, da bestimmte Ergebniskomponenten entweder nur in der Handelsbilanz oder der Steuerbilanz zum Ausweis kommen, z.B. steuerfreie Investitionszulagen, die handelsrechtlich ergebniserhöhend wirken. Vgl. Ruhnke 2005, S. 398.Google Scholar
  271. 1637.
    Vgl. Coenenberg 2003, S. 399; Rabeneck/Reichert 2002, S. 1367.Google Scholar
  272. 1638.
    Vgl. Burger/ FröMich/ Ulbrich 2004, S. 364; Coenenberg 2003, S. 383; Hayn/Waldersee 2004, S. 207; Marten/Weiser 2004, S. 41.Google Scholar
  273. 1639.
    Vgl. Federmann 2000, S. 203.Google Scholar
  274. 1640.
    Vgl. Grotherr 2000, S. 291.Google Scholar
  275. 1641.
    Vgl. Schulze-Osterloh 1991, S. 286.Google Scholar
  276. 1642.
    Vgl. Ammann/ Müller 2004, S. 212.Google Scholar
  277. 1643.
    Eine Deductible Temporary Difference liegt vor, wenn bei isolierter Betrachtung die Realisierung eines Asset bzw. die Begleichung einer Liability in künftigen Perioden zu einem im Vergleich zum steuerrechtlichen Ergebnis höheren IAS/IFRS-Ergebnis führt. Eine Ansatzpflicht besteht jedoch nur, wenn es wahrscheinlich ist, dass im Jahr der Auflösung ein ausreichendes zu versteuerndes Einkommen verfügbar ist. Sind wahrscheinliche künftige steuerliche Gewinne nicht gegeben, kommt ein Ansatz aktiver latenter Steuern nicht in Betracht (IAS 12.24). Vgl. KPMG 2004a, S. 191.Google Scholar
  278. 1644.
    Vgl. Marten/ Weiser 2004, S. 42.Google Scholar
  279. 1645.
    Vgl. Coenenberg 2003, S. 412.Google Scholar
  280. 1646.
    Vgl. Ruhmte 2005, S. 400.Google Scholar
  281. 1647.
    Vgl. Pellens/ Fülbier/ Gassen 2004, S. 200.Google Scholar
  282. 1649.
    Vgl. Jessen/ Weller 2005, S. 492.Google Scholar
  283. 1650.
    Vgl. IDW 2001a, S. 224.Google Scholar
  284. 1651.
    Vgl. Breker 2004, S. 13. Der Steueraufwand aufgrund der Rechnungslegung nach IAS/IFRS wird sich zwar verändern, allerdings bleibt das Ansatzverbot latenter Steuern in der Steuerbilanz auch weiterhin bestehen.Google Scholar
  285. 1652.
    Vgl. Marten/ Weiser 2004, S. 42.Google Scholar
  286. 1654.
    Vgl. Coenenberg 2003, S. 356.Google Scholar
  287. 1655.
    Vgl. ADS 1998, Tz. 98 zu § 249 HGB; Seeger 2005, Tz. 2 zu § 6a EStG.Google Scholar
  288. 1656.
    Der Begriff wird nicht im HGB oder EGHGB definiert. Die h.M. geht davon aus, dass alle Typen der unmittelbaren und mittelbaren Versorgungsverpflichtungen ausscheiden. Abfindungen, Vorruhestandsgelder, Jubiläumszahlungen gehören nicht dazu. Vgl. ADS 1998, Tz. 115 f. zu § 249 HGB. Es werden darunter Leistungen, denen kein klassischer Versorgungsfall zugrunde liegt, subsumiert. Vgl. Heger/Weppler 2004, Tz. 37–65 zu Kapitel III/7. Diese Regelung wird als Auffangvorschrift gesehen. Vgl. ADS 1998, Tz. 117 zu § 249 HGB. Beispiele sind Verpflichtungen zur Anpassung wegen schlechter wirtschaftlicher Lage unterlassener Rentenanpassungen und Verpflichtungen aus Versorgungszusagen im Falle schwerer Erkrankung. Vgl. Seeger 2005, Tz. 6 zu § 6a EStG. Die nicht passivierten Verpflichtungen müssen gemäß Art. 28 Abs. 2 EGHGB im Anhang angegeben werden.Google Scholar
  289. 1657.
    Vgl. Ellrott/ Rhiel 2003, Tz. 270 zu § 249 HGB.Google Scholar
  290. 1658.
    Vgl. Breker 2004, S. 13.Google Scholar
  291. 1659.
    Vgl. Möhlmann-Mahlau/ Gerken/ Grotheer 2004a, S. 854; Pellens/Fülbier/Gassen 2004, S. 406.Google Scholar
  292. 1660.
    Vgl. Coenenberg 2003, S. 360.Google Scholar
  293. 1661.
    Das DRSC sieht eine Übergangsregelung vor, die Passivierung ausstehender Pensionsverpflichtungen auf 10 Jahre zu verteilen oder einmalig ergebnisneutral mit dem Eigenkapital zu verrechnen. Vgl DRSC 2005b, S. 4.Google Scholar
  294. 1663.
    Vgl. Hennrichs 1999a, S. 232 f.Google Scholar
  295. 1664.
    Instandhaltung bedeutet wiederkehrende Instandsetzungsmaßnahmen, Wartung, Inspektion von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Vgl. Berger/M. Ring 2003, Tz. 101 zu § 249 HGB.Google Scholar
  296. 1665.
    Große praktische Bedeutung haben hier die Großreparaturen. Die Rückstellung unterscheidet sich dahingehend von den Instandhaltungsrückstellungen, als die Instandhaltung nicht im abgelaufenen Geschäftsjahr hätte durchgeführt werden müssen, sondern später erfolgt. Zurückgestellt werden können nur Ausgaben, die nicht später als Herstellungskosten aktiviert werden. Die Abgrenzung von aktivierungspflichtigen Ausgaben kann schwierig sein. Vgl. Berger/M. Ring 2003, Tz. 316 zu § 249 HGB.Google Scholar
  297. 1666.
    Vgl. Hennrichs 1999a, S. 354.Google Scholar
  298. 1667.
    Vgl. Niehus 2001a, S. 744.Google Scholar
  299. 1668.
    Vgl. ADS 1998, Tz. 224 zu § 249 HGB; Glade 1986, Tz. 137 zu § 249 HGB. Im AktG 1965 waren Aufwandsrückstellungen noch verboten. Vgl. Döllerer 1987, S. 6. Der Rechtsausschuss des BiRiLiG begründete die Einführung mit dem Gebot der Harmonisierung des Bilanzrechts. Außerdem handele es sich bei einer Aufwandsrückstellung nicht um eine allgemeine, sondern um eine spezielle Vorsorge für die Zukunft. Vgl. Biener/Berneke 1986, S. 80.Google Scholar
  300. 1669.
    Vgl. Pellens/ Fülbier/ Gassen 2004, S. 383.Google Scholar
  301. 1670.
    Vgl. Bieg/ Kußmaul 2003, S. 490. Im Rahmen der sog. Constructive Obligations (IAS 37.10; IAS 37.13b; 37.17) müssen jedoch auch Rückstellungen gebildet werden, die den Charakter von Aufwandsrückstellungen haben. „Das Unternehmen vermittelt gegenüber der Öffentlichkeit (...) glaubhaft den Eindruck, sich einer bestimmten Verantwortung zu stellen und die hieraus resultierenden Verpflichtungen zu erfüllen“ Herzig 2004, S. 324. Als Beispiel werden Restrukturierungsverpflichtungen angeführt (IAS 37.70–83). Hierbei geht es um einen grundlegenden Wandel des Unternehmens, z.B. Zusammenschluss, Ausgliederung, Schließung von Betriebsteilen. Aus diesem Ausnahmefall kann aber keine weitergehende Zulässigkeit von Aufwandsrückstellungen abgeleitet werden. Vgl. Herzig 2004, S. 325; Kirchhof 2005, S. 599. Zu Restrukturierungsaufwendungen vgl. auch Hain 2000; Kümpel 2004, S. 1227–1232. Dem Unternehmen wird hierbei ein faktisches Wahlrecht zur Rückstellungsbildung gewährt, da Restrukturierungsmaßnahmen z.B. aufgrund der Wirtschaftslage entfallen können, es verbirgt sich hinter dieser Rückstellungsbildung ein „großes, nur unklar eingegrenztes Nachweiswahlrecht mit zugleich erheblichen Spielräumen hinsichtlich der anzusetzenden Beträge“. Schildbach 2002b, S. 792. Weiterhin sind Rückstellungen für Abraumbeseitigung, Rückbau-und Rekultivierungsverpflichtungen auch im Rahmen von Constructive Obligations zu bilden (IAS 37.14). Auch hier muss das Unternehmen lediglich mitteilen, dass Maßnahmen, z.B. zur Beseitigung von Umweltverschmutzungen, getroffen werden sollen (IAS 37.20). Vorsorgemaßnahmen für Großreparaturen, die der wesentliche Grund für die Gewährung von Aufwandsrückstellungen nach HGB waren, sind nach IAS nicht zulässig. Allerdings kann ein wirtschaftlich ähnliches Ergebnis durch die planmäßige und außerplanmäßige Abschreibung das Sachanlagevermögens erreicht werden. Gemäß IAS 16.12; 16.43 sind die Anschaffungskosten in ihre Bestandteile aufzuspalten und diese jeweils gesondert abzuschreiben. Dabei können unterschiedliche Nutzungsdau-(Fortsetzung der Fußnote auf der nächsten Seite) ern gewählt werden. Ausgaben für den Ersatz und die Erneuerung von Komponenten sind wie der Erwerb eines eigenen Vermögensgegenstandes zu behandeln und somit aktivierungsfähig, wenn die Ansatzkriterien des IAS 16.7 erfüllt sind. Vgl. Schildbach 2002b, S. 795; Steiner 2004, S. 782.Google Scholar
  302. 1671.
    Vgl. Coenenberg 2003, S. 371.Google Scholar
  303. 1672.
    Vgl. Hennrichs 1999a, S. 354 f.Google Scholar
  304. 1674.
    Vgl. Breker 2004, S. 14; DRSC 2005b, S. 3; IDW 2001a, S. 224; Marten/Weiser 2004, S. 45; Schulze-Osterloh 2004a, S. 1132.Google Scholar
  305. 1677.
    Vgl. Siegel 2004, Tz. 16 zu Abt. III.4.Google Scholar
  306. 1678.
    Vgl. Coenenberg 2003, S. 180.Google Scholar
  307. 1680.
    Vgl. ADS International 2005, Tz. 183 Konzeptionelle Grundlagen; DRSC 2005b, S. 28.Google Scholar
  308. 1681.
    Vgl. Schulze-Osterloh 2004a, S. 1135 m.w.N.Google Scholar
  309. 1682.
    Vgl. Kußmaul 2003, S. 23.Google Scholar
  310. 1683.
    Vgl. IDW 2001a, S. 225. Ähnlich: DRSC 2005b, S. 28.Google Scholar
  311. 1685.
    Vgl. ADS 1995, Tz. 448 zu § 253 HGB.Google Scholar
  312. 1686.
    Vgl. Berger/ Ring 2003, Tz. 286–292 zu § 253 HGB. 1687 Vgl. Grotherr 2000, S. 261.Google Scholar
  313. 1688.
    Vgl. Kußmaul 2003, S. 81. Zur Definition der Dauerhaftigkeit vgl. Abschn. II.D.3.c)l) dieses Hauptteils.Google Scholar
  314. 1689.
    Anhaltspunkte sind z.B. ein unüblich gesunkener Marktwert, signifikante nachteilige Veränderung der Umweltbedingungen (technischer Fortschritt, Marktentwicklung), Überalterung. Vgl. Pellens/ Fülbier/ Gassen 2004, S. 232 f.Google Scholar
  315. 1690.
    Vgl. Breker 2004, S. 15; Pellens/Fülbier/Gassen 2004, S. 238. Der Recoverable Amount ist gemäß IAS 36.74 der höhere Betrag von Nettoveräußerungswert (Fair Value less Costs to sell) und dem aus der weiteren Nutzung des Asset resultierenden Wert (Nuttzungswert; Value in Use). Vgl. Abschn. II.C.l.c)6) dieses Hauptteils.Google Scholar
  316. 1691.
    Vgl. Breker 2004, S. 15; DRSC 2005b, S. 7.Google Scholar
  317. 1692.
    Vgl. Selchert/ Erhardt 2003, S. 88.Google Scholar
  318. 1693.
    Vgl. Bucholz 2003, S. 1945.Google Scholar
  319. 1694.
    Die beizulegenden Werte nach HGB und IAS/IFRS werden in der Regel nicht übereinstimmen, da die Bestimmung sowohl nach HGB als auch nach IAS mit zahlreichen Ermessensspielräumen behaftet ist. Vgl. Bucholz 2003, S. 1945.Google Scholar
  320. 1695.
    Vgl. Schulze-Osterloh 2004a, S. 1133.Google Scholar
  321. 1696.
    Vgl. ADS 1995, Tz. 545 zu § 253 HGB.Google Scholar
  322. 1697.
    Vgl. ADS 1995, Tz. 557 zu § 253 HGB m.w.N.Google Scholar
  323. 1698.
    Vgl. Schulze-Osterloh 2004a, S. 1133. Das Stichtagsprinzip besagt, dass lediglich die Geschäftsvorfälle im Jahresabschluss zu berücksichtigen sind, die bis zum Bilanzstichtag angefallen sind. Wertaufhellende Tatsachen (nach dem Bilanzstichtag bekannt werdende, verlustbringende Ereignisse) sind zu berücksichtigen, wenn sie vor dem Bilanzstichtag verursacht wurden. Nach dem Bilanzstichtag eintretende Ereignisse sind nicht zu berücksichtigen. Vgl. Hense/Philipps 2003, Tz. 9 zu § 242 HGB.Google Scholar
  324. 1699.
    Vgl. ADS 1995, Tz. 549 zu § 253 HGB.Google Scholar
  325. 1700.
    Vgl. Veit 2002, S. 183. Ein niedrigerer Wertansatz kommt z.B. bei einem erwarteten Preisverfall bei Roh-, Hilfs-und Betriebstoffen, bei sinkenden Wertpapierkursen in Betracht. Vgl. Coenenberg 2003, S. 113.Google Scholar
  326. 1701.
    Vgl. Breker 2004, S. 15; Niehus 2001a, S. 743; Möhlmann-Mahlau/Gerken/Grotheer 2004a, S. 852.Google Scholar
  327. 1702.
    Im Umlaufvermögen herrscht in Deutschland das strenge Niederstwertprinzip. Nach IAS ist der Vergleichswert der Nettoveräußerungserlös. Die Ermittlung des realisierten Nettoverkaufserlöses für Vorräte wird auf Basis einer verlässlichen Schätzung der erwarteten Verkaufserlöse unter Berücksichtigung von nach dem Abschlussstichtag eingetretenen Preis-und Kostenänderungen ermittelt, soweit diese die Verhältnisse am Abschlussstichtag bestätigen. (IAS 2.27). Vgl. Pellens/ Fülbier/ Gassen 2004, S. 345.Google Scholar
  328. 1703.
    Breker 2004, S. 15.Google Scholar
  329. 1704.
    Vgl. IDW 2001a, S. 224.Google Scholar
  330. 1705.
    Vgl. Schulze-Osterloh 2004a, S. 1133.Google Scholar
  331. 1706.
    Vgl. Veit 2002, S. 184.Google Scholar
  332. 1707.
    Vgl. ADS 1995, Tz. 576 zu § 253 HGB.Google Scholar
  333. 1708.
    Vgl. ADS 1995, Tz. 571 zu § 253 HGB; Berger/Schramm/M. Ring 2003, Tz. 641 zu § 253 HGB.Google Scholar
  334. 1709.
    Vgl. ADS 1995, Tz. 576 zu § 253 HGB. Die Kapitalgesellschaften können durch Rücklagenbildung Risikokapital im Unternehmen binden. Diese Möglichkeit ist NichtKapitalgesellschaften in der Regel nicht gegeben.Google Scholar
  335. 1710.
    Zu weiteren Gründen vgl. Berger/ Schramm/M. Ring 2003, Tz. 647 zu § 253 HGB.Google Scholar
  336. 1711.
    Vgl. Berger/ Schramm/M. Ring 2003, Tz. 651 zu § 253 HGB; DRSC 2005, S. 9.Google Scholar
  337. 1712.
    Vgl. Schulze-Osterloh 2004a, S. 1133. Derselben Meinung: Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1586; DRSC 2005b, S. 9; IDW 2001a, S. 224.Google Scholar
  338. 1713.
    Das DRSC sieht eine Übergangsregelung für mit der Abschaffung verbundene Zuschreibungen vor. Vgl. DRSC 2005b, S. 9.Google Scholar
  339. 1715.
    Vgl. Jessen/ Weller 2005, S. 534.Google Scholar
  340. 1716.
    Anzeichen können z.B. sein: wesentliche Erhöhung des Marktwertes oder Verbesserung der technologischen und wirtschaftlichen Umweltbedingungen. Vgl. Coenenberg 2003, S. 121.Google Scholar
  341. 1717.
    Vgl. Breker 2004, S. 17; Bucholz 2003, S. 1946; Schulze-Osterloh 2004a, S. 1133.Google Scholar
  342. 1718.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 9.Google Scholar
  343. 1720.
    Sie müssen durch die Fertigung veranlasst, notwendig und angemessen sein. Vgl. Federmann 2000, S. 321.Google Scholar
  344. 1721.
    Vgl. Freidank/ Eigenstetter 1992, S. 434.Google Scholar
  345. 1722.
    In H 33 EStR erfolgt ein Verweis auf die handelsrechtliche Regelung. Zum Umfang der handeis-und steuerrechtlichen Herstellungskosten vgl. Ritzrow 2003, S. 261–270.Google Scholar
  346. 1723.
    Dieser Teilkostenansatz ist nach HGB erlaubt. Auch das Steuerrecht sieht einen Vollkostenansatz vor. Vgl. Coenenberg 2003, S. 104.Google Scholar
  347. 1724.
    Vgl. ADS International 2005, Tz. 71 zu Abschnitt 15.Google Scholar
  348. 1726.
    In Deutschland gehören die Aufwendungen für die Fertigungsverwaltung zu den Fertigungsgemeinkosten, für allgemeine Verwaltungskosten gilt ein Einbeziehungs-(Fortsetzung der Fußnote auf der nächsten Seite) Wahlrecht (R 33 Abs. 4 Satz 2 EStR: Aufwendungen für Geschäftsleitung, Personal, Nachrichten, Ausbildung). Vgl. Ellrott/ Schmidt-Wendt 2003, Tz. 431 zu § 255 HGB.Google Scholar
  349. 1727.
    Vgl. Hennrichs 1999a, S. 134; Schulze-Osterloh 2004a, S. 1134.Google Scholar
  350. 1728.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 40.Google Scholar
  351. 1729.
    Vgl. unter anderem Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1586; IDW 2001a, S. 224; Marten/Weiser 2004, S. 46.Google Scholar
  352. 1730.
    Diese Regelung wurde getroffen, um den Unternehmen eine mit dem Steuerrecht übereinstimmende Handhabung zu gewähren. Vgl. Jessen/ Weller 2005, S. 534; Schulze-Osterloh 2004a, S. 1131.Google Scholar
  353. 1731.
    Die Nutzungsdauer von 15 Jahren darf weder über-noch unterschritten werden. Vgl. Weber-Grellet 2005, Tz. 227 zu § 5 EStG. Diese gesetzliche Fiktion hat der Gesetzgeber eingeführt, um Steuermindereinnahmen zu vermeiden. Vgl. Döllerer 1987, S. 13.Google Scholar
  354. 1732.
    Vgl. auch KPMG 2004b, S. 102.Google Scholar
  355. 1733.
    Vgl. zu den Unterschieden der Goodwill-Bilanzierung nach IAS/IFRS und US-GAAP Lüdenbach/ Hoffmann 2004b, S. 1068–1077. Durch das sog. Norwalk Agreement wurde diese Annäherung der Rechnungslegungsstandards des IASB und des FASB beschlossen. Vgl. Abschn. I.B.l. des ersten Hauptteils. Hierzu auch: Hommel/Benkel/Wich 2004, S. 1267.Google Scholar
  356. 1734.
    Vgl. Pellens/ Sellhorn 2001a, S. 1681.Google Scholar
  357. 1735.
    Dies sind eigens für die Goodwill-Bilanzierung gebildete Berichtseinheiten. Vgl. Hitz/ Kuhner 2002, S. 275; Hommel 2001, S. 1944.Google Scholar
  358. 1736.
    Vgl. Hitz/ Kuhner 2002, S. 273–276; Pellens/Sellhorn 2002, S. 113; o.V. 2001, S. 24. Zur Durchführung des Impairment-Tests vgl. unter anderem Pellens/Sellhorn 2001a, S. 1683 f.Google Scholar
  359. 1737.
    Dabei bestand die widerlegbare Vermutung, dass diese nicht größer als 20 Jahre ist. Nur, wenn diese Vermutung begründet entkräftet wurde oder am Bilanzstichtag Gründe für eine Wertminderung vorlagen, war ein Impairment-Test durchzuführen und ggf. außerplanmäßig abzuschreiben. Vgl. Pellens/ Sellhorn 2001b, S. 713 f.; Baetge/Siefke/Siefke 2002, Tz. 213 zu IAS 22.Google Scholar
  360. 1738.
    Vgl. Pellens/ Fülbier/ Gassen 2004, S. 666–674. Mit diesem sog. Business Combinations Project überarbeitete das IASB die IAS 36 und 38, um die Bestimmungen mit dem IFRS 3 zu harmonisieren. Vgl. Hommel/Benkel/Wich 2004, S. 1267.Google Scholar
  361. 1739.
    Vgl. Gerpott/ Thomas 2004, S. 2494.Google Scholar
  362. 1740.
    Vgl. Pellens/ Fülbier/ Gassen 2004, S. 666.Google Scholar
  363. 1741.
    Diese ist definiert als „kleinstmögliche Gruppe von Vermögenswerten innerhalb eines Unternehmens, die Einzahlungen aus der fortlaufenden Nutzung generiert, wobei die Einzahlungen weitgehend unabhängig von den Einzahlungen anderer Vermögenswerte im Unternehmen sein müssen“. KPMG 2004b, S. 104; IAS 36.6.Google Scholar
  364. 1742.
    Vgl. Bieker/ Esser 2004, S. 451. Es wird zusätzlich ein Wertminderungstest erforderlich, wenn die Kriterien des IAS 36.7-17 erfüllt sind.Google Scholar
  365. 1743.
    Dies ist der „in einer Markttransaktion aus dem Verkauf eines Vermögenswertes erzielbare Betrag nach Abzug der Verkaufskosten“. KPMG 2004a, S. 33.Google Scholar
  366. 1744.
    Der Nutzungswert wird in IAS 36.6 definiert als Barwert der geschätzten, künftig erwarteten Zahlungsströme, die durch die Nutzung und den anschließenden Verkauf des Vermögenswertes erwartet werden. Vgl. KPMG 2004a, S. 34; Pellens/Fülbier/Gassen 2004, S. 234. Neben den zukünftig erwarteten Cashflows sowie Erwartungen im Hinblick auf deren Veränderungen ist ein Zinssatz je nach gewählter Methode mit oder ohne Berücksichtigung eines Risikozuschlags einzubeziehen (IAS 36.30). Die Prognose künftiger Zahlungsströme muss sich gemäß IAS 36.33 auf vernünftige Annahmen stützen und auf den aktuellsten Finanzplanungen der Geschäftsleitung beruhen.Google Scholar
  367. 1747.
    Vgl. Altenburger 2002, S. 809; Busse von Colbe 2001b, S. 879; Hommel 2001, S. 1943; Kleindiek 2001, S. 2572–2577; Krawrtz 2002 S. 145; Pellens/Sellhorn 2001a, S. 1681–1689.Google Scholar
  368. 1748.
    Vgl. Busse von Colbe 2001b, S. 879.Google Scholar
  369. 1749.
    Vgl. DRSC 2000, S. 26. Im Jahr 2002 hat das DRSC den DRS 1a verabschiedet, der eine Richtlinienkonformität zu SFAS 142 vorsah. Im Rahmen des BilReG wurde der DRS 1a wieder aufgehoben (DRÄS 2).Google Scholar
  370. 1751.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 10.Google Scholar
  371. 1752.
    Vgl. Saelzle/ Kronner 2004, S. S165.Google Scholar
  372. 1753.
    Vgl. Abschn. II.D.3.c)3) dieses Hauptteils; Saelzle/ Kronner 2004, S. S163.Google Scholar
  373. 1754.
    Vgl. KPMG 2004b, S. 103. Hierzu auch Esser/Hackenberger 2005, S. 708. In diesem Zusammenhang ist das sog. Big Bath Accounting zu nennen: Die Vornahme einer außerplanmäßigen Abschreibung auf den GFW hat Signalwirkung, da sie einem Eingeständnis gleicht, einen überhöhten Kaufpreis für das Unternehmen gezahlt zu haben, der sich als nicht werthaltig erwiesen hat. Vgl. Saelzle/Kronner 2004, S. S163. Das Big Bath Accounting bezeichnet eine bilanzpolitische Unternehmensstrategie, die im Rahmen der ersten Impairment-Tests eine zu hohe außerplanmäßige Abschreibung ansetzt, die nicht dem eigentlichen Verlust des GFW entspricht. So werden in den nächsten Jahren außerplanmäßige Abschreibungen verhindert, die einen Reputationsverlust auslösen können. Vgl. Hitz/Kuhner 2002, S. 285.Google Scholar
  374. 1755.
    Es ist vorgegeben, dass der Goodwill auf die CGU zu verteilen ist, die von Synergieeffekten eines Unternehmenszusammenschlusses in Form von Cashflows profitieren werden (IAS 36.6 i.V.m. IAS 36.80). Außerdem kann es innerhalb der CGU zu einem internen Wertausgleich kommen: Eingehende unterbewertete Vermögenswerte schützen überbewertete Vermögenswerte vor einer Wertberichtigung. Somit findet eine Saldierung statt, die dem Vorsichtsprinzip widerspricht. So können auch Fehlinvestitionen kaschiert werden. Der Saldierungseffekt ist um so größer, je größer die CGU ist. Vgl. Wirth 2005, S. 12 und 209.Google Scholar
  375. 1757.
    Vgl. Fußnote 1744. Die Verfahren zur Bestimmung des Nutzungswertes basieren auf Prognose-und Schätzgrößen, die erhebliche Gestaltungsspielräume eröffnen.Google Scholar
  376. 1758.
    Vgl. Saelzle/ Kronner 2004, S. S162.Google Scholar
  377. 1759.
    Kleindiek 2001, S. 2576; mit Beispielen: Pellens/Sellhorn 2001a, S. 1685 f. „Angesichts der enormen Größenordnung, welche die Goodwill-Bilanzierung mittlerweile erreicht hat, steht damit die Darstellung der Vermögens-und Ertragslage letztlich zur Disposition der rechnungslegungspflichtigen Unternehmen.“ Kleindiek 2001, S. 2576; vgl. auch Pellens/Sellhorn 2001b, S. 713; dieselben 2001a, S. 1683.Google Scholar
  378. 1760.
    Vgl. Saelzle/ Kronner 2004, S. S161. Diese Migration des originären GFWs hängt auch von der Abgrenzung der CGUs ab: Je größer diese sind, desto eher ist eine Kompensation, d.h. Verzicht auf eine Abschreibung, möglich, vorausgesetzt, es liegt ein entsprechender originärer GFW vor. Vgl. Kühnberger 2005, S. 679.Google Scholar
  379. 1761.
    Vgl. Arbeitsgruppe Normierung der Rechnungslegung 2002b, S. 881.Google Scholar
  380. 1762.
    Von 1934–1986 wurde in Deutschland die planmäßige Goodwillabschreibung verneint. Die sog. Einheitstheorie des RFH/BFH ging davon aus, dass die Bestimmung der Nutzungsdauer eines GFWs nicht möglich war, daher sollte in dem Maße ein originärer GFW zuwachsen, in dem der derivative abzuschreiben ist; die Summe beider wurde als konstant unterstellt. Es war lediglich eine Teilwertabschreibung möglich. Erst bei der Festlegung des GFWs als Wirtschaftsgut im Jahr 1987 wurde diese Theorie verworfen. Vgl. Kahle 2002c, S. 857.Google Scholar
  381. 1763.
    Vgl. Protzek 2003, S. 497.Google Scholar
  382. 1764.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 10. Das Management von ThyssenKrupp wies im ersten Quartalsbericht zum 31.12.2002 darauf hin, dass möglicherweise Goodwills in Höhe von 1 Mrd. € außerplanmäßig abgeschrieben werden müssen. Das Jahresergebnis würde dadurch vollständig aufgezehrt, das Eigenkapital um 11% sinken. Vgl. Pellens/Sellhorn 2002, S. 114. Wenn keine planmäßigen Abschreibungen mehr erforderlich sind, werden die Jahresergebnisse der Unternehmen sich deutlich erhöhen. Vgl. Watrin/Strohm/ Struffert 2004, S. 1459.Google Scholar
  383. 1766.
    Vgl. Coenenberg 2003, S. 217.Google Scholar
  384. 1767.
    Diese dürfen nur angewendet werden, wenn sie nicht im Widerspruch zur Wirklichkeit stehen. Vgl. ADS 1995, Tz. 18 zu § 256 HGB.Google Scholar
  385. 1768.
    Umstritten ist die Anwendung des HiFo-und LoFo-Verfahrens. Das HiFo-Verfahren wird als zulässig angesehen, Lofo nicht, da es dem Vorsichtsprinzip widerspricht. Vgl. ADS 1995, Tz. 67 und 73 zu § 256 HGB.Google Scholar
  386. 1769.
    Vgl. Glanegger 2005, Tz. 352 und 355 zu § 6 EStG.Google Scholar
  387. 1770.
    Vgl. Coenenberg 2003, S. 222 und 224.Google Scholar
  388. 1771.
    Vgl. Coenenberg 2003, S. 215 f.Google Scholar
  389. 1772.
    Vgl. Matten/ Weiser 2004, S. 47.Google Scholar
  390. 1773.
    Vgl. KPMG 2004a, S. 85; Pellens/Fülbier/Gassen 2004, S. 348.Google Scholar
  391. 1775.
    Vgl. IAS 2 BC12; Kämpel 2003, S. 2613.Google Scholar
  392. 1776.
    Vgl. Jessen/ Weller 2005, S. 535.Google Scholar
  393. 1779.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 26.Google Scholar
  394. 1781.
    Vgl. ADS International 2005, Tz. 74.Google Scholar
  395. 1782.
    Diese Regelung der Substance over Form bezieht sich nur auf den Postenausweis. Nach IAS/IFRS herrscht allerdings eine weiterreichendere Bedeutung dieses Grundsatzes. Das IDW zweifelt die vollständige Vergleichbarkeit von IAS/IFRS und Richtlinien desbezüglich daher an. Außerdem wird die Frage aufgeworfen, ob diese Regelung bei der Abgrenzung von Eigen-und Fremdkapital zu gravierenden materiellen Konsequenzen bei der Gewinnverwendung führen kann. Vgl. IDW 2003a, S. 288; IDW ERS UFA 9 n.F., S. 670–686.Google Scholar
  396. 1783.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 13. Eine kurzfristige Beschränkung auf Konzerne ist unter dem Aspekt der Vergleichbarkeit sinnvoll, allerdings mittelfristig aufgrund der im zweiten Hauptteil dargestellten Rückwirkungen auf den Jahresabschluss unter der Prämisse der vollständigen Anpassung an die IAS/IFRS nicht aufrecht zu erhalten.Google Scholar
  397. 1784.
    Das Rechnungslegungs Interpretations Committee (RIC) des DRSC legte im März 2005 den Entwurf einer Rechnungslegungs Interpretation Nr. 2 vor, die sich mit der Frage der Bilanzgliederung nach IAS 1 beschäftigt. Das RIC ist ein Kommitee des DRSC, das die Aufgabe hat, in Zusammenarbeit mit dem IFRIC die Entwicklung der Interpretationen des IFRIC zu begleiten und die Konvergenz von Interpretationen wesentlicher Rechnungslegungsstandards zu fördern. Vgl. RIC 2005, Vorbemerkung.Google Scholar
  398. 1786.
    Vgl. EU-Kommission 2002, S. 6.Google Scholar
  399. 1789.
    Vgl. EU-Kommission 2002, S. 6.Google Scholar
  400. 1793.
    Vgl. BMJ/ BMF 2003, S. 7. Dabei wird nicht weiter auf den unbestimmten Begriff „liquide Märkte“ eingegangen.Google Scholar
  401. 1795.
    Vgl. DRSC 2001b, S. 3.Google Scholar
  402. 1796.
    Die Ausschüttung unrealisierter Gewinne soll durch Ausschüttungssperren verhindert werden; dies gilt aber nur für Kapitalgesellschaften. Vgl. Hommel/ Berndt 2002, S.91.Google Scholar
  403. 1797.
    DRSC 2001b, S. 5.Google Scholar
  404. 1798.
    Vgl. stellvertretend: Bundesaufsichtsamt für Kreditwesen 2002; Deutsche Bundesbank 2002; IDW 2002d, S. 204–209.Google Scholar
  405. 1799.
    Vgl. Ernst 2001c, S. 252.Google Scholar
  406. 1801.
    Vgl. Breker 2004, S. 12; Strunk 2004, S. 645.Google Scholar
  407. 1804.
    Vgl. Ernst 2003b, S. 238.Google Scholar
  408. 1806.
    Vgl. Kübler 1995b, S. 370.Google Scholar
  409. 1808.
    Vgl. Küting 2004a, S. 686.Google Scholar
  410. 1809.
    Diese Alternative schlagen auch der Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1585–1588; Küting 2004a, S. 686 vor.Google Scholar
  411. 1810.
    Schulze-Osterloh sieht eine Reform des Kapitalschutzes dringend geboten an. Vgl. Schulze-Osterloh 2004a, S. 1129.Google Scholar
  412. 1811.
    Vgl. Bucholz 2003, S. 1942. Eine Einschränkung dieser bilanzpolitischen Spielräume führt zur Reduktion des Einflusses des Managements bei der Gewinnermittlung.Google Scholar
  413. 1812.
    Vgl. Schulze-Osterloh 2004a, S. 1129.Google Scholar
  414. 1813.
    Vg. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1585–1588; Küting 2004a, S. 686.Google Scholar
  415. 1814.
    Es müssen Kriterien festgelegt werden, nach denen die Einheitsbilanz aufzustellen ist. Der Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung schlägt vor, dass diese gemeinsam vom Finanz-, Justiz-und Wirtschaftsministerium zu entwickeln sind. Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1588.Google Scholar
  416. 1815.
    Vgl. Schmidt 1994, S. 18–36.Google Scholar
  417. 1817.
    Schmidt 1994, S. 124.Google Scholar
  418. 1818.
    Vgl. Crezelius 1994, S. 690.Google Scholar
  419. 1819.
    Lauth 2000, S. 1368. Vgl. auch Herzig 2000a, S. 112; Schneider 1999, S. 106; Strunk 2003, S. 399; Wagner 2002, S. 1888.Google Scholar
  420. 1820.
    Vgl. zur Diskussion dieser These: Moxter 1997b, S. 195. In der Steuerbilanz stehe die Ermittlung des vollen, periodengerechten, vergangenheitsbezogenen Gewinns zur Bemessung von Steuerzahlungen nach den Grundsätzen der Gleichmäßigkeit der Besteuerung und dem Leistungsfähigkeitsprinzip im Vordergrund. Vgl. Lauth 2000, S. 1367; Strunk 2003, S. 398; Weber-Grellet 1999, S. 2661.Google Scholar
  421. 1821.
    Vgl. Lauth 2000, S. 1369.Google Scholar
  422. 1822.
    Vgl. Robisch/ Treisch 1997, S. 165.Google Scholar
  423. 1823.
    Vgl. Schmidt 1994, S. 126.Google Scholar
  424. 1824.
    Vgl. Schmidt 1994, S. 128.Google Scholar
  425. 1825.
    Schmidt 1994, S. 129.Google Scholar
  426. 1827.
    Klein 1994, S. 85; Spengel 2002, S. 10. Schneider bemerkte 1970 in seinen „Sieben Thesen zum Verhältnis von Handels-und Steuerbilanz“, dass der Gesetzgeber bei der Steuerreform jede Änderung der Bemessungsgrundlagen aufgrund wirtschaftspolitischer Lenkungswünsche verbieten solle. Er fordert im Rahmen einer konsumorientierten Besteuerung Investitionsprämien und sofortigen Verlustausgleich anstatt Sonderabschreibungen. Vgl. Schneider 1970, S. 1705.Google Scholar
  427. 1828.
    Mellwig 1989, S. 163.Google Scholar
  428. 1829.
    Kosiol 1999, S. 217.Google Scholar
  429. 1830.
    Kosiol 1999, S. 217.Google Scholar
  430. 1831.
    „Es kommt darauf an, das tatsächlich Mögliche zu erstreben und auf das Unerreichbare zu verzichten.“ Kosiol 1999, S. 237.Google Scholar
  431. 1832.
    Der Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung nennt eine Übernahme steuerlicher Regelungen in die Handelsbilanz oder eine Änderung des EStG durch Übernahme handelsrechtlicher Grundsätze oder ein Sondergesetz; er geht allerdings von einem Einheitsabschluss aus. Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1588.Google Scholar
  432. 1833.
    Schulze-Osterloh 2004a, S. 1137.Google Scholar
  433. 1834.
    Abweichungen der Steuerbilanz von der Handelsbilanz wären nur noch zu rechtfertigen, soweit es sich um die Nichtberücksichtigung handelsrechtlicher Aufwendungen handelt, die einen engen Bezug zur Privatsphäre des Steuerpflichtigen oder seiner Gesellschafter ausweisen.“ Schulze-Osterloh 2004a, S. 1137. Weiterhin z.B. für die Übertragung von Anschaffungswerten bei Einlagen, Eröffnung und entgeltlichem Erwerb eines Betriebes. Vgl. Kosiol 1999, S. 236.Google Scholar
  434. 1835.
    Vgl. Küting 2004a, S. 686.Google Scholar
  435. 1836.
    Vgl. Küting 2004a, S. 686.Google Scholar
  436. 1839.
    Dies verhindert die unterschiedlichen Ausweismöglichkeiten als RAP oder als Bestandteil der Herstellungskosten. Da Verbrauchsteuern in der Regel den Erzeugnissen direkt zugerechnet werden können, zählen sie zu den Sondereinzelkosten. Vgl. Wohlgemuth/ Ständer 2003, S. 204.Google Scholar
  437. 1841.
    Vgl. Regierungsbegründung zum BiRiLiG, in: Biener/ Berneke 1986, S. 87; DRSC 2005b, S.4.Google Scholar
  438. 1842.
    Vgl. BFH-Urteil vom 26.02.1975, S. 13 (sog. „Biersteuer-Urteil); BFH-Urteil vom 26.06.1979, S. 625.Google Scholar
  439. 1843.
    Vgl. Döllerer 1987, S. 3; Trützschler 2002, Tz. 61 zu § 250 HGB.Google Scholar
  440. 1844.
    Vgl. Börner 1996, S. 160; Schulze-Osterloh 2004a, S. 1130. Derselben Ansicht: Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1587; IDW 2001a, S. 224.Google Scholar
  441. 1845.
    Vgl. Döllerer 1987, S. 3; Ruhnke 2005, S. 394.Google Scholar
  442. 1846.
    Vgl. Winnefeld 2002, Tz. 767 zu Kapitel D.Google Scholar
  443. 1848.
    Vgl. Hennrichs 1999a, S. 414; Veit 1995, S. 2131.Google Scholar
  444. 1849.
    Vgl. BMJ/ BMF 2003, S. 7.Google Scholar
  445. 1850.
    Coenenberg 2003, S. 372.Google Scholar
  446. 1851.
    Vgl. Pellens/ Fülbier/ Gassen 2004, S. 389.Google Scholar
  447. 1852.
    Spätere Entwicklungen, die zu einer Änderung des Rückzahlungsbetrages führen können, sind zu berücksichtigen. Vgl. ADS 1995, Tz. 72 und 75 zu § 253 HGB.Google Scholar
  448. 1853.
    Hierbei ist das Vorsichtsprinzip zu beachten. Vgl. Coenenberg 2003, S. 371.Google Scholar
  449. 1854.
    Vgl. Coenenberg 2003, S. 343.Google Scholar
  450. 1855.
    Baetge/ Kirsch/ Thiele 2003, S. 233.Google Scholar
  451. 1856.
    Vgl. ADS 1995, Tz. 81 zu § 253; Coenenberg 2003, S. 343; Federmann 2000, S. 414; Freidank 1995, S. 496; IDW RS HFA 4, Tz. 41. Eine Ausnahme gilt bei Rentenverpflichtungen, die gemäß § 253 Abs. 1 Satz 21. HS HGB mit dem Barwert zu passivieren sind.Google Scholar
  452. 1857.
    Schulze-Osterloh 2004a, S. 1136.Google Scholar
  453. 1858.
    Vgl. Schulze-Osterloh 2004a, S. 1136. Allerdings wird im Schrifttum auch eine Aktivierung des Unterschiedsbetrages zwischen Rückzahlungsbetrag und Barwert als aktiver RAP für zulässig erachtet. Die Verbindlichkeit wird dann zum Rückzahlungsbetrag passiviert. Vgl. Freidank 1995, S. 496.Google Scholar
  454. 1859.
    Vgl. ADS 1995, Tz. 196 zu § 253 HGB; IDW RS HFA 4, Tz. 38.Google Scholar
  455. 1860.
    In einem BMF-Schreiben vom 26.05.2005 wurden genaue Verfahren zur Abzinsung dargelegt. Vgl. BMF-Schreiben vom 26.05.2005.Google Scholar
  456. 1861.
    Vgl. Breithecker/ Schmiel 2003, S. 237; Glanegger 2005, Tz. 405 zu § 6 EStG.Google Scholar
  457. 1862.
    Vgl. BT-Drucksache 14/8343.Google Scholar
  458. 1863.
    Vgl. o. V. 2002, S. 136. Zum Altfahrzeug-Gesetz vgl. Hug/Roß/Seidler 2002, S. 1013–1016; Siegel 2001, S. 1674. Das IDW sprach sich daraufhin vor dem Hintergrund des Stichtagsprinzips dafür aus, dass bei der Bemessung des erwarteten Erfüllungsbetrages am Abschlussstichtag vorhersehbare, hinreichend wahrscheinliche zukünftige Kosten und Preissteigerungen insoweit zu berücksichtigen sind, als sie auf am Abschlussstichtag begründeten Erwartungen beruhen. Vgl. IDW 2001d, S. 1188.Google Scholar
  459. 1864.
    Vgl. BFH-Urteil vom 15.07.1998, S. 728.Google Scholar
  460. 1865.
    Vgl. Schulze-Osterloh 2003, S. 355.Google Scholar
  461. 1866.
    Aufgrund des heterogenen Charakters des GFW gibt es keine eindeutig richtige Lösung für dessen Bilanzierung. Vgl. Protzek 2003, S. 497.Google Scholar
  462. 1867.
    Vgl. ADS 1995, Tz. 271 zu § 255 HGB m.w.N.Google Scholar
  463. 1868.
    Bitz/ Schneeloch/ Wittstock 2003, S. 148.Google Scholar
  464. 1869.
    Vgl. Baetge/ Kirsch/ Thiele 2003, S. 274.Google Scholar
  465. 1870.
    Vgl. Förschle/ Kropp 1986, S. 154.Google Scholar
  466. 1871.
    Vgl. Winnefeld 2002, Tz. 462 zu Kapitel M.Google Scholar
  467. 1872.
    Vgl. Baetge/ Kirsch/ Thiele 2003, S. 275.Google Scholar
  468. 1873.
    Er stellt ein Konglomerat aus immateriellen Vermögenswerten und nicht selbständig verwertbaren wirtschaftlichen Vorteilen dar, die einer Einzelverwertung entgegenstehen. Vgl. Fasselt/ Brinkmann 2004, Tz. 23 zu Kapitel B 211a; Förschle/Kropp 1986, S. 156; Knop/Küting 2003, Tz. 422 zu § 255 HGB.Google Scholar
  469. 1874.
    Vgl. Küting/ Weber 2004, S. 62; Kußmaul 2003, S. 31; Ordelheide 1997, S. 579. Er basiere auf noch nicht realisierten Ertragserwartungen und sei daher nicht mit dem Realisationsprinzip zu vereinbaren.Google Scholar
  470. 1875.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 4; Ellrott/Schmidt-Wendt 2003, Tz. 511 zu § 255 HGB.Google Scholar
  471. 1876.
    Vgl. ADS 1995, Tz. 272 zu § 255 HGB.Google Scholar
  472. 1877.
    Vgl. Ellrott/ Schmidt-Wendt 2003, Tz. 517 zu § 255 HGB.Google Scholar
  473. 1878.
    Vgl. Hennrichs 1999a, S. 159; Schulze-Osterloh 2004a, S. 1131.Google Scholar
  474. 1879.
    Vgl. Küting/ Koch 2003, S. 52.Google Scholar
  475. 1880.
    Ordelheide 1997, S. 579.Google Scholar
  476. 1881.
    Vgl. Biener/ Berneke 1986, S. 120; Jessen/Weller 2005, S. 492.Google Scholar
  477. 1882.
    Ordelheide 1997, S. 579.Google Scholar
  478. 1883.
    Handelsrechtlich kann der GFW nicht als Vermögensgegenstand charakterisiert werden, da eine Aktivierung gegen den Grundsatz der Einzelverwertbarkeit verstößt. Steuerlich ist eine Gesamtübertragung für die Charakterisierung des Wirtschaftsgutes ausreichend. Im Rahmen der Angleichung von Handelsbilanz und Steuerbilanz könnte dieses Kriterium gelockert werden. Nach Moxter könnte die Einzelveräußerbarkeit als Aktivierungskriterium aufgegeben werden, da sie nicht dem Bilanzzweck der umfassenden Vermögensdokumentation genüge. Auch der BFH akzeptiert dieses Kriterium nicht. Die Bilanzobjektivierung müsse auf anderem Wege erreicht werden. Vgl. Moxter 1979, S. 1109.Google Scholar
  479. 1885.
    Fasselt/ Brinkmann 2004, Tz. 45 zu Kapitel B 211a.Google Scholar
  480. 1886.
    Vgl. Moxter 1979, S. 1107.Google Scholar
  481. 1888.
    Fasselt/ Brinkmann 2004, Tz. 44 zu Kapitel B 211a.Google Scholar
  482. 1889.
    Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1586; IDW 2001a, S. 225; Jessen/Weller 2005, S. 492; Schulze-Osterloh 2004a, S. 1131.Google Scholar
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    Vgl. Hennrichs 1999, S. 168.Google Scholar
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    Vgl. Breker 2004, S. 10.Google Scholar
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    Vgl. Bitz/ Schneeloch/ Wittstock 2003, S. 203.Google Scholar
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    Vgl. Littkemann 1994, S. 209.Google Scholar
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    Vgl. Commandern 2003, Tz. 50 zu § 269 HGB; Glade 1986, Tz. 11 zu § 269 HGB.Google Scholar
  488. 1896.
    Gleicher Auffassung: Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1586; Breker 2004, S. 10; DRSC 2005b, S. 5; IDW 2001a, S. 224; Marten/Weiser 2004, S. 40.Google Scholar
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    Vgl. Schulze-Osteloh 2004, S. 1132. Vor dem BiRiLiG wurde Aktiengesellschaften gemäß § 153 Abs. 4 Satz 2 und 3 AktG die Aktivierung von Ingangsetzungskosten gestattet. Vgl. Döllerer 1987, S. 4.Google Scholar
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    ADS 1997, Tz. 8 zu § 269 HGB. Vgl. auch Hense/Lawall 2003, Tz. 16 zu § 269 HGB; Commandeur 2003, Tz. 19 zu § 269 HGB; DRSC 2005b, S. 6.Google Scholar
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    Vgl. AUS 1997, Tz. 3 zu § 274 HGB.Google Scholar
  494. 1902.
    Bei der steuerlichen Gewinnermittlung würden diese Rückstellungen nicht anerkannt und unterliegen daher der Besteuerung. Durch die aktive Steuerabgrenzung würde das handelsrechtliche Ergebnis nach Maßgabe des der Aufwandsrückstellung zuzurechnenden Steueraufwandes als Kompensation entlastet. Vgl. Biener/ Berneke 1986, S. 205 f.; Jessen/Weller 2005, S. 493.Google Scholar
  495. 1903.
    Vgl. Küting/ Wohlgemuth 2004, S. 14.Google Scholar
  496. 1904.
    Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1586; Schulze-Osterloh 2004a, S. 1131. Auch das IDW sprach sich in der Stellungnahme zum Regierungsentwurf des BiRiLiG gegen eine Aktivierung aus. Vgl. IDW 1984, S. 132.Google Scholar
  497. 1905.
    Vgl. Arians 2000, S. 290.Google Scholar
  498. 1906.
    Vgl. Küting/ Wohlgemuth 2004, S. 14; Marten/Weiser/Köhler 2003, S. 2336; Rabeneck/Reichert 2002, S. 1415.Google Scholar
  499. 1907.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 36 f.Google Scholar
  500. 1908.
    Vgl. Marten/ Weiser/ Köhler 2003, S. 2340 m.w.N.Google Scholar
  501. 1909.
    Vgl. IDW 2001e, S. 1088.Google Scholar
  502. 1910.
    Vgl. Lochner 1989, S. 2293.Google Scholar
  503. 1911.
    Die IAS sehen eine Aktivierung nur vor, wenn es wahrscheinlich ist, dass ein künftiges zu versteuerndes Ergebnis vorliegt. Hierbei wird von einem faktischen Wahlrecht gesprochen, da es an der Konkretisierung der Wahrscheinlichkeit fehlt, die von subjektiven Einschätzungen abhängig ist. In der Literatur wird die Wahrscheinlichkeit mit 75–80% beziffert. Vgl. Loitz/ Rössel 2002, S. 648. Auch die Aktivierung latenter Steuern auf Verlustvorträge basiert rein auf subjektiven Gewinnprognosen. Vgl. Küting/Wohlgemuth 2004, S. 13; Rabeneck/Reichert 2002, S. 1415.Google Scholar
  504. 1912.
    Vgl. IDW 2001d, S. 1987; Wotschofsky/Heller 2002, S. 821.Google Scholar
  505. 1914.
    Vgl. Rammert 2005, S. 10; Marten/Weiser/Köhler 2003, S. 2336.Google Scholar
  506. 1915.
    Vgl. Feldhoff/ Langermeier 1991, S. 196. Für eine Abschaffung der aktiven latenten Steuern sprechen sich auch der Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft sowie Schulze-Osterloh aus. Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003, a S. 1586; Schulze-Osterloh 2004a, S. 1131. Auch zeigen empirische Studien, dass die Inanspruchnahme des Wahlrechtes nicht groß ist. Vgl. Veit 1995, S. 2131.Google Scholar
  507. 1919.
    Es wurde allerdings empirisch nachgewiesen, dass die untersuchten mittelständischen Unternehmen das Wahlrecht der Passivierung von Altzusagen zum Großteil in Anspruch nehmen. Als Gründe werden die steuerliche Anerkennung, die verminderte Ausschüttung sowie die Angst vor unvorhergesehenen Liquiditätsproblemen genannt. Vgl. Gliedert 1996, S. 180. Zu untersuchen wäre der Betrag der bisher nicht pas-sivierten Rückstellungen. Dies wird jedoch aufgrund der subjektiven zum Teil bilanzpolitisch motivierten Gestaltung schwierig.Google Scholar
  508. 1920.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 4. Zum Nachholverbot bei Einführung einer Passivierungspflicht vgl. auch Breker 2004, S. 14.Google Scholar
  509. 1921.
    Es wird allerdings erst ca. im Jahr 2050 an Bedeutung verlieren. Vgl. Heubeck 1986, S. 323.Google Scholar
  510. 1922.
    Das Wahlrecht wurde mit der fiskalischen Begründung gerechtfertigt, „man wolle eine auf die Steuerbilanz durchschlagende Passivierungspflicht vermeiden“. Schulze-Osterloh 2004a, S. 1132.Google Scholar
  511. 1923.
    Vgl. ADS 1998, Tz. 112 zu § 249 HGB.Google Scholar
  512. 1924.
    Vgl. Ellrott/ Rhiel 2003, Tz. 255 zu § 249 HGB; Hennrichs 1999a, S. 238. Für den Fall der Unterstützungskasse sieht § 4d EStG eine Sonderregelung vor, die handelsrechtlich nicht zum Ansatz kommen darf. Vgl. näher ADS 1998, Tz. 109 zu § 249 HGB.Google Scholar
  513. 1925.
    Vgl. Herzig 2004, S. 329.Google Scholar
  514. 1926.
    Vgl. Herzig 2004, S. 329.Google Scholar
  515. 1927.
    Vgl. Steiner 2004, S. 778.Google Scholar
  516. 1928.
    Berger/ Ring 2003, Tz. 302 zu § 249 HGB.Google Scholar
  517. 1929.
    Vgl. Freidank 1990, S. 47.Google Scholar
  518. 1930.
    Vgl. Döllerer 1987, S. 6.Google Scholar
  519. 1931.
    Vgl. Schulze-Osterloh 2004a, S. 1132.Google Scholar
  520. 1932.
    Herzig 2004, S. 329.Google Scholar
  521. 1933.
    Vgl. ADS 1998, Tz. 194 zu § 249 HGB.Google Scholar
  522. 1934.
    Vgl. Gliedert 1996, S. 183.Google Scholar
  523. 1935.
    Vgl. ADS 1998, Tz. 227 zu § 249 HGB. Auch die Gewährleistungsrückstellungen sollten bestehen bleiben.Google Scholar
  524. 1937.
    Vgl. Herzig 2004, S. 326.Google Scholar
  525. 1938.
    Berger/ Ring 2003, Tz. 295 zu § 253 HGB.Google Scholar
  526. 1939.
    Als Indizien für eine dauerhafte Wertminderung gelten: Im abnutzbaren Anlagevermögen: Eine dauerhafte Wertminderung liegt vor, wenn der jeweilige Stichtagswert für mindestens 50% der Restnutzungsdauer unter dem planmäßigen Restbuchwert liegt. Weiterhin wird die Fünfjahres-Grenze angeführt, wonach eine dauerhafte Wertminderung vorliegt, wenn der Stichtagswert während der nächsten fünf Jahre voraussichtlich unter dem planmäßigen Restbuchwert liegt. Eine zuverlässige Planung über einen längeren Zeitraum sei nicht möglich. Vgl. zu den Indizien Küting 2005, S. 1125 f. m.w.N. Das FG Münster nahm diese Fünfjahres-Regel in seinem Urteil vom 14.01.2005 auf. Im Bereich der Finanzanlagen: Höhe der Differenz zwischen historischen Anschaffungskosten und Zeitwert der Wertpapiere am Bilanzstichtag, bisherige Dauer einer bereits eingetretenen Wertminderung, stark abweichender Kursverlauf des Wertpapiers von der allgemeinen Kursentwicklung, erhebliche finanzielle Schwierigkeiten oder Insolvenz des Emittenten. Vgl. Fey/Mujkanovic 2003, S. 213. IDW RS VFA 2, Tz. 19. Soweit nicht anhand von fundierten alternativen Bewertungen widerlegt werden kann, dass eine dauerhafte Wertminderung vorliegt, ist im Zweifel vom Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung auszugehen. Das bilanzierende Unternehmen trägt somit die Darlegungslast, dass eine dauerhafte Wertminderung nicht vorliegt.Google Scholar
  527. 1940.
    Vgl. BMF 2000, Tz. 3 und 4.Google Scholar
  528. 1941.
    Vgl. FG Münster vom 14.01.2005.Google Scholar
  529. 1942.
    Vgl. Küting 2005, S. 1126.Google Scholar
  530. 1943.
    Vgl. Schulze-Osterloh 2004a, S. 1133; IDWRS VFA 2, S. 475.Google Scholar
  531. 1944.
    vgl. Berger/M. Ring 2003, Tz. 296 zu § 253 HGB.Google Scholar
  532. 1945.
    Vgl. IDW RS VFA 2, Tz. 16.Google Scholar
  533. 1946.
    Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1587; IDW 2001a, S. 224.Google Scholar
  534. 1949.
    Vgl. Biener/ Berneke 1986, S. 106.Google Scholar
  535. 1951.
    Vgl. Wohlgemuth/ Ständer 2003, S. 211.Google Scholar
  536. 1952.
    Vgl. Möhlmann-Mahlau/ Gerken/ Grotheer 2004a, S. 850.Google Scholar
  537. 1953.
    Vgl. Wohlgemuth/ Ständer 2003, S. 204. Allerdings kehrt sich ein ergebnisverbessernder Effekt bei Aktivierung der Wahlbestandteile in den Folgeperioden durch den Zweischneidigkeitseffekt um. Vgl. Veit 2001, S. 584.Google Scholar
  538. 1954.
    Vgl. Veit 2001, S. 577. Dies sind Einzelkosten, die aus Praktikabilitätsgründen als Gemeinkosten behandelt und dem Kostenträger zugeschlüsselt werden. Auch die Gemeüikostenschlüsselung sowie die Berücksichtigung von Beschäftigungsschwankungen bestimmen den Ansatz der Herstellungskosten.Google Scholar
  539. 1955.
    Vgl. Freidank 2001, S.351 f.Google Scholar
  540. 1956.
    Vgl. Gliedert, 1996, S. 64.Google Scholar
  541. 1957.
    Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1586.Google Scholar
  542. 1958.
    Vgl. Schulze-Osterloh 2004a, S. 1134.Google Scholar
  543. 1959.
    Würde eine handelsrechtliche Aktivierungspflicht eingeführt, so wäre diese über das Maßgeblichkeitsprinzip auch in der Steuerbilanz zu übernehmen, was steuerliche Nachteile (Steuermehrbelastungen) hervorruft. Vgl. Breker 2004, S. 14 f. Ein Bewertungsvorbehalt wird für den Bereich der Herstellungskosten abgelehnt. Vgl. Ellrott/Schmidt-Wendt 2003, Tz. 355 zu § 255 HGB m.w.N.Google Scholar
  544. 1961.
    Vgl. Knop/ Küting 2003, Tz. 463 zu § 255 HGB; Saelzle/Kronner 2004, S. S163.Google Scholar
  545. 1962.
    Vgl. Arbeitsgruppe Normierung der Rechnungslegung 2002b, S. 881. Es können auch nicht abnutzbare Bestandteile im GFW enthalten sein, z.B. ein bekannter Markenname. Vgl. Kühnberger 2005, S. 679.Google Scholar
  546. 1963.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 10. Diese 15 Jahre wurden vom Gesetzgeber eingeführt, um Steuermindereinnahmen zu vermeiden, die sich im Rahmen einer vorzeitigen Abschreibung ergeben können. Die Regelung ist fiskalpolitisch bestimmt.Google Scholar
  547. 1964.
    Vgl. IDW 2001a, S. 225; Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1587; Schulze-Osterloh 2004a, S. 1131. Die Arbeitsgruppe Normierung der Rechnungslegung fordert aufgrund des raschen Wandels der ökonomischen Umweltbedingungen eine Abschreibung über 5–10 Jahre. Vgl. Arbeitsgruppe Normierung der Rechnungslegung 2002b, S. 880.Google Scholar
  548. 1965.
    Vgl. Veit 1995, S. 2130.Google Scholar
  549. 1966.
    Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1587.Google Scholar
  550. 1967.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 29.Google Scholar
  551. 1968.
    Vgl. Schulze-Osterloh 2004a, S. 1134.Google Scholar
  552. 1969.
    Vgl. DKSC 2005b, S. 28.Google Scholar
  553. 1970.
    Vgl. BFH-Urteil vom 20.06.2000, S. 1911–1914.Google Scholar
  554. 1972.
    Die Vermeidung des Ausweises von Scheingewinnen sei nur ein rechnerischer Reflex der Bewertungsvereinfachung. Vgl. Kessler/ Suchan 2003, S. 345.Google Scholar
  555. 1973.
    Vgl. GEFIU 1990, S. 1977; Herzig/Gasper 1991, S. 558; Mayer-Wegelin 2001, S. 554; Moxter 2001b, S. 158.Google Scholar
  556. 1974.
    Vgl. BT-Drucksache 15/119 vom 02.12.2002.Google Scholar
  557. 1976.
    Vgl. Institut “Finanzen und Steuern” e.V. 2002, S. 1 f.; Gemeinsame Eingabe vom 8.1.2003, S. 21 f. Die Bundesregierung antwortete jedoch auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion zur LiFo-Methode, dass eine handelsrechtliche Abschaffung des Verfahrens keine unmittelbaren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Unternehmen hätte. Vgl. BT-Drucksache 15/2430, S. 1 f.; BT-Drucksache 15/2526, S. 1 f.Google Scholar
  558. 1977.
    Vgl. von Keitz 2003, S. 1805.Google Scholar
  559. 1978.
    Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach Gesellscliaft 2003a, S. 1586; IDW 2001a, S. 224.Google Scholar
  560. 1980.
    Vgl. Hossfeld 2005, S. 164.Google Scholar
  561. 1981.
    Vgl. Kirsch 2005, S. 27.Google Scholar
  562. 1982.
    Zur Problematik der Fair Value-Schätzung vgl. Ballwieser/ Küting/ Schildbach 2004, S. 529–549.Google Scholar
  563. 1983.
    Vgl. Siegel 1998, S. 593–603.Google Scholar
  564. 1984.
    Vgl. Kirsch 2005, S. 30.Google Scholar
  565. 1985.
    EU-Kommission 2000b, S. 5.Google Scholar
  566. 1986.
    Vgl. Förschte 2003b, Tz. 7 zu § 248 HGB. Moxter bezeichnet die immateriellen Vermögensgegenstände als „ewige Sorgenkinder des Bilanzrechts“. Vgl. Moxter 1979, S. 1102.Google Scholar
  567. 1987.
    Daher wurde, auch wenn ein Vermögensgegenstand gemäß § 246 HGB gegeben ist, eine Ausnahme vom Vollständigkeitsgrundsatz hingenommen. Vgl. ADS 1998, Tz. 12 zu § 238 HGB.Google Scholar
  568. 1988.
    Vgl. Baetge/ Fey/ Weber 2003, Tz. 19 zu § 248 HGB. In den letzten Jahrzehnten hat die Bedeutung der immateriellen Werte kontinuierlich zugenommen. Das Verhältnis von Buchwert und Marktwert der immateriellen Vermögensgegenstände steht oftmals in einer Diskrepanz. Dies verdeutlichen z.B. Coca-Cola, SAP oder Microsoft, deren Börsenwerte zum 31.12.1999 die jeweiligen Buchwerte um das 15 — 21-fache übertrafen. Vgl. Esser/Hackenberger 2004, S. 402.Google Scholar
  569. 1989.
    Vgl. Arbeitskreis Immaterielle Werte im Rechnungswesen der Schmalenbach-Gesellschaft 2001, S. 993.Google Scholar
  570. 1990.
    Vgl. DRSC 2005b, S. 32.Google Scholar
  571. 1991.
    Vgl. o.V. 2004c, S. 3.Google Scholar
  572. 1992.
    Vgl. Strunk 2004, S. 644.Google Scholar
  573. 1993.
    Vgl. Strunk 2004, S. 644. Allerdings sollte dies nicht der Fall sein, da Kreditinstitute ihre Kreditvergabeentscheidung nicht allein vom Bilanzausweis, sondern hauptsächlich von zahlreichen anderen Faktoren abhängig machen.Google Scholar
  574. 1994.
    Es erfolgt eine Einteilung in Human, Customer, Supplier, Investor, Process, Location und Innovation Capital. Vgl. Arbeitskreis Immaterielle Werte im Rechnungswesen der Schmalenbach-Gesellschaft 2001, S. 990 f. IFRS 3 nimmt auch eine Kategorisierung erworbener immaterieller Vermögensgegenstände vor.Google Scholar
  575. 1995.
    Dabei greift er nicht auf die IAS/IFRS zurück. Er nimmt einen Projektbezug an. Kriterien sind: Projektbezug ist initiiert worden, Projektabgrenzung ist möglich, möglicher Projektnutzen ist darstellbar und eine aktive weitere Projektverfolgung ist sichergestellt. Vgl. Arbeitskreis Immaterielle Werte im Rechnungswesen der Schmalenbach-Gesellschaft 2001, S. 993.Google Scholar
  576. 1996.
    Vgl. Arbeitskreis Immaterielle Werte im Rechnungswesen der Schmalenbach-Gesellsdtaft 2001, S. 993.Google Scholar
  577. 1997.
    Von einer späteren Erfolgswirksamkeit der Ausgaben sei zweifelsfrei auszugehen, wenn ein Rechtsverhältnis zugrunde liegt, das eine spätere Leistungsgewährung vorsieht. Der Zusammenhang zwischen Ausgabe und Erfolgswirkung ist somit hinreichend konkretisiert. Der Arbeitskreis konstatiert jedoch, dass es genügen solle, wenn mittelbare, statistisch eindeutig nachweisbare Zusammenhänge bestehen. So sollten z.B. Werbemaßnahmen, bei denen verlässliches Datenmaterial über einen künftigen Werberücklauf vorliegt und bei denen somit ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Werbeausgaben und künftigen Erträgen besteht, aktiviert werden können. Hierbei sei auch das Kriterium der „bestimmten Zeit“ nach dem Bilanzstichtag hinreichend konkretisiert. Diese ist nicht unbedingt auf das folgende Jahr begrenzt. Dieser Rückgriff auf statistisch abgesicherte Daten ist nach Meinung des Arbeitskreises schon heute gesetzeskonform. Vgl. Arbeitskreis Immaterielle Werte im Rechnungswesen der Schmalenbach-Gesellschaft 2001, S. 993.Google Scholar
  578. 1998.
    Auch Ausgaben für einmalige Werbefeldzüge und Forschung, die als Aufwand in den Folgejahren gesehen wurden. Vgl. Trützschler 2002, Tz. 11 zu § 250 HGB.Google Scholar
  579. 1999.
    Vgl. Tiedchen 1997, Rn. 17–19 zu Abt. II/8.Google Scholar
  580. 2000.
    ADS 1968, Tz. 177 zu § 152 AktG. Vgl. hierzu auch Tiedchen 1997, Rn. 21-23 zu Abt. II/8.Google Scholar
  581. 2001.
    Vgl. Börner 1996, S. 163.Google Scholar
  582. 2002.
    Vgl. Arbeitskreis Immaterielle Werte im Rechnungswesen der Schmalenbach-Gesellschaft 2001, S. 994.Google Scholar
  583. 2003.
    Vgl. DRS 12, A3. Dabei sind ein selbstgeschaffener Goodwill und Forschungskosten nicht anzusetzen. Entwicklungskosten können unter bestimmten Voraussetzungen angesetzt werden.Google Scholar
  584. 2004.
    Vgl. IDW 2002e, S. 201. Vgl. Hierzu auch Schmidbauer 2003, S. 2038.Google Scholar
  585. 2006.
    Vgl. Arbeitskreis Immaterielle Werte im Rechnungswesen der Schmalenbach-Gesellschaft 2003, S. 1233–1237.Google Scholar
  586. 2007.
    Vgl. Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft 2002b, S. 2339. Es sind sowohl quantitative als auch qualitative Aussagen zulässig, da es im Einzelfall zu erheblichen Quantifizierungsproblemen kommen kann. Zu weiteren Vorschlägen der Erfassung immaterieller Werte in der externen Berichterstattung vgl. Dawo/Heiden 2001, S. 1716–1224.Google Scholar
  587. 2009.
    Vgl. Hoffmann 2005, Tz. 31 und 45–48 zu § 13.Google Scholar
  588. 2010.
    Vgl. Arbeitskreis Externe Rechnungslegung der Schmalenbach-Gesellschaft 2003a, S. 1588; Schulze-Osterloh 2004a, S. 1137.Google Scholar
  589. 2011.
    Vgl. Arbeitskreis Externe Rechnungslegung der Schmalenbach-Gesellsdwft 2003a, S. 1588.Google Scholar
  590. 2012.
    Vgl. FEE 2001.Google Scholar
  591. 2014.
    Vgl. FEE 2001; Busse von Colbe 2001a, S. 200.Google Scholar
  592. 2015.
    Vgl. Busse von Colbe 2002a, S. 1531.Google Scholar
  593. 2016.
    Vgl. EU-Kommission 1999, S. 6. Es sind Rechnungslegungsgrundsätze zu schaffen, die eine internationale Akzeptanz an Kapitalmärkten aufweisen. Dadurch soll eine Verbesserung des Binnenmarktes für Finanzdienstleistungen durch Koordinierung und Vereinheitlichung der einzelstaatlichen Bilanzierungsvorschriften stattfinden, um vergleichbare, transparente und verlässliche Informationen innerhalb der EU bereitzustellen.Google Scholar
  594. 2017.
    Zur Problematik der IAS/IFRS im Rahmen des Endorsement vgl. Niehus 2005, S. I. Zu differierenden Begriffsdefinitionen im Rahmen der Fair Value-Richtinie vgl. Winkler 2004, S. 477–482.Google Scholar
  595. 2018.
    „Die Änderungen der 4. EG-Richtlinie durch die Fair-Value Richtlinie und die Modernisierungsrichtlinie nötigen den deutschen Gesetzgeber nicht, den Einzelabschluss nach HGB den IAS/IFRS anzupassen.“ Schulze-Osterloh 2004b, S. 2568.Google Scholar
  596. 2019.
    Vgl. Bkker/ Schmidt 2002, S. 218.Google Scholar
  597. 2021.
    Vgl. Böcking in Arnold/ Tettinger 2004, S. 184. Fraglich ist auch, ob die Richtlinien vollständig an die IAS/IFRS angepasst werden sollen, so dass die Entwicklung langfristig auf eine Abschaffung hinausläuft. Weiterhin lassen die Richtlinien Beschränkungen auf Konzerne oder bestimmte Unternehmensgruppen zu. Einerseits ist dieses Wahlrecht zu begrüßen, da die IAS/IFRS zunächst nicht im Jahresabschluss anzuwenden sind. Allerdings können sich dann die im zweiten Hauptteil dargestellten Rückwirkungen ergeben. Durch die Übernahme von z.B. der Fair Value-Bewertung im Jahresabschluss ergeben sich Einwirkungen über die Einheitstheorie oder die Goß auf den Jahresabschluss. Fraglich ist, ob diese durch die Festlegung, dass der Jahresabschluss allein der Ausschüttungsbemessung dient, verhindert werden können, da das HGB betroffen ist und nicht anhand von zwei verschiedenen Rechtssystemen argumentiert werden kann. In diesem Fall ist über eine Abkehr von der Einheitstheorie sowie ein Streichen der Verweisnormen in § 298 HGB auf die Goß des Jahresabschlusses nachzudenken. Dann müss-ten auch die Verweise in den Richtliniengestrichen werden. Bezüglich der Entwicklung der GoB ist dann eine strikte Trennung zwischen Informations-und Gewinner-mittlungs-GoB zu vollziehen. Allerdings sollten im Hinblick auf die langfristige Anpassung an die IAS/IFRS diese als Informations-GoB dienen, nicht die angepassten HGB-Normen, die evtl. nicht mit den IAS/IFRS übereinstimmen.Google Scholar
  598. 2022.
    Vgl. Schulze-Osterloh 2004b, S. 2568.Google Scholar
  599. 2024.
    Vgl. Busse von Colbe 2002a, S. 1535.Google Scholar
  600. 2026.
    Zu unterschiedlichen Begriffsdefinitionen vgl. Winkler 2004, S. 477–482. Wenn die Kommission die Anwendung der IAS/IFRS anstrebt, sollte sie sich auch strikt an die Vorgaben halten und keine eigenständigen Begriffe einführen.Google Scholar

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