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Auszug

Die folgenden Ausführungen haben das Ziel, ein grundsätzliches Verständnis für das Konsumentenverhalten im Rahmen dieser Studie zu schaffen. Aus der wirtschaftlichen Perspektive können Produkte als ein Bündel von nutzenbringenden Eigenschaften gesehen werden, während aus der symbolischen Sichtweise heraus Güter in der Form betrachtet werden, indem sie eine Reihe von Bedeutungen innerhalb bestimmter Gruppen vermitteln (vgl. Holt, 1995, S. 1). Die unterschiedlichen Beweggründe des Konsums können in Anlehnung an bestehende Forschungsrichtungen folgendermaßen dargestellt werden:

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Literatur

  1. 9.
    Sind diese objektiven Kriterien in einer homogenen Gesellschaft nicht sichtbar, so definieren sich die Interessengruppen in erster Linie über die soziale Klasse (vgl. Babad et al., 1983, S. 100).Google Scholar
  2. 10.
    Nach dem Grad der Verbindlichkeit können normative Standards in die Muss-Normen, die Soll Normen und die Kann-Normen eingeteilt werden. Die Ausführungen gehen hier nicht im Detail auf diese Einteilung ein und es sei auf Kroeber-Riel/ Weinberg (1996, S. 481) verwiesen.Google Scholar
  3. 11.
    In der Literatur wird anstelle von „Referenzgruppe“ auch häufig der Terminus „Bezugsgruppe“ verwendet (die Ausführungen von Stafford 1966 stellen hier ein Beispiel dar).Google Scholar
  4. 12.
    Eine weitere Unterteilung dieser Gruppenart in die dauerhafte und die temporäre Mitgliedschaftsgruppe kann durchgeführt werden (siehe dazu Babad et. al, 1983, S. 109). Zu der erstgenannten Kategorie zählen Kriterien wie die ethnische Zugehörigkeit. Auf diese feine Unterteilung soll allerdings nicht weiter eingegangen werden.Google Scholar
  5. 13.
    Assimilation kann als eine Art von kultureller Integration interpretiert werden, die dann entsteht, wenn ein Mitglied einer ethnischen Minderheit diese verlässt, um sich in eine andere Gesellschaft zu begeben (vgl. Berry, 1980, S. 13). Die Marginalisation bedeutet hingegen, dass sich ein Individuum von der „Gastgeberkultur“ abgelehnt fühlt und zudem die eigene Kultur verlassen möchte (vgl. Mennicken, 2000, S. 82).Google Scholar
  6. 15.
    Der „evoked set“ ist eine Teilmenge an Produkten/Marken, die ein Individuum als Kaufalternativen in Betracht zieht. Die Tatsache, dass eine Vielzahl von Produkten am POS vorhanden ist, bedeutet somit nicht, dass die Konsumenten auch alle Marken in Erwägung ziehen (vgl. Feider, 1985, S. 105).Google Scholar
  7. 17.
    Im Zusammenhang mit schichttypischen Verhaltensweisen spricht Bourdieu auch von „Klassenhabitus“ (siehe dazu auch Geißler, 2002, S. 111). Habitus ist ein zentraler Begriff Bourdieus, der die Gesamtheit der Orientierungen, Einstellungen, Wahrnehmungs-, Denk und Beurteilungsschemata zusammenfasst (vgl. ebd., S. 135).Google Scholar
  8. 19.
    Gemäß der Studie „Türken in Deutschland II“ fühlen sich dabei immer noch 69 Prozent der Türken in Deutschland als Bürger zweiter Klasse. So sind diese zwar mit dem Leben überwiegend zufrieden, dennoch herrscht die Überzeugung vor, zu einer benachteiligten Bevölkerungsgruppe zu gehören (vgl. Wilamowitz-Moellendorff, 2002, S. 8).Google Scholar

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