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Markt und Unternehmung - Grundlagen, Prinzipien, Perspektiven

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Zusammenfassung

Wirtschaftliches Handeln ist durch zahlreiche Prinzipien bestimmt, auf die innerhalb der vorliegenden Schrift einzugehen ist. Unter ihnen ragt vor allem die Arbeitsteilung hervor, auf die sich bereits Ökonomen der Klassik ausführlich bezogen haben (z.B. Smith 1776). In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten hat die arbeitsteilige Wirtschaft in drastischer Weise zugenommen und sich auch in ihrem Charakter entscheidend verändert, was sich z.B. in neuartigen Kooperationsformen oder besonders engen Unternehmungsbeziehungen niederschlägt. Arbeitsteilung im hier relevanten Sinne impliziert Entscheidungen von Wirtschaftssubjekten, bestimmte Arbeiten (bevorzugt) zu übernehmen. Andere Arbeiten hingegen, die zur Befriedigung eigener Bedürfnisse verrichtet werden müssen, werden bewusst nicht übernommen, weil sich darauf andere Wirtschaftssubjekte konzentrieren, mit denen man Austausch betreibt. Schon hier wird deutlich, dass Arbeitsteilung nur dann zu Vorteilen für die Beteiligten führen kann, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind: (1) Abstimmung unter den Leistungsträgern, die im Folgenden auch als „Koordination“ beschrieben wird, und (2) Spezialisierung. Durch eine zweckmäßig aufeinander abgestimmte Koordination und Spezialisierung bestehen ausgezeichnete Möglichkeiten für die arbeitsteilenden Wirtschaftssubjekte, sich selbst wirtschaftlich durch eine höhere Produktivität, durch eine schnellere Produktion und durch größeren technischen Fortschritt besser zu stellen. Auf diese Vorteile hat bereits Adam Smith (1776) hingewiesen.

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© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2007

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