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Änderungen durch den Regierungsentwurf des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes

  • Florian Franke

In der Einleitung zum Regierungsentwurf des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) heißt es, dass die „Unternehmen in Deutschland […] eine moderne Bilanzierungsgrundlage [benötigen]. Ziel des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ist es daher, das bewährte HGBBilanzrecht zu einer dauerhaften und im Verhältnis zu den internationalen Rechnungslegungsstandards vollwertigen, aber kostengünstigeren und einfacheren Alternative weiter zu entwickeln, ohne die Eckpunkte des HGB-Bilanzrechts – die HGB-Bilanz bleibt Grundlage der Ausschüttungsbemessung und der steuerlichen Gewinnermittlung – und das bisherige System der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufzugeben“. Die künftige Gesetzgebung zielt offensichtlich auf eine Stärkung des Informationwerts des HGB-Abschlusses; dies soll insbesondere durch die „Beseitigung bestehender handelsrechtlicher Ansatz-, Ausweis- und Bewertungswahlrechte“1358 bzw. durch die umfangreichere bilanzielle Abbildung immaterieller Vermögensgegenstände erfolgen. Die angestrebte stärker informationsorientierte Publizitätspflicht wird mit dem „Wettbewerb um kostengünstige Fremd- oder Eigenkapitalfinanzierungen am Kapitalmarkt“1359 und mit dem Bedeutungsanstieg immaterieller Werte beim „Wandel von der produktions- zur wissensbasierten Gesellschaft“1360 begründet

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© Gabler | GWV Fachverlage GmbH 2009

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  • Florian Franke

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