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Die Immobilie im Lichte der Rechnungslegung und der Bewertungstheorie

  • Christoph Hares
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Zusammenfassung

Probleme der Rechnungslegung werden bereits seit Jahrhunderten diskutiert. Debatten über die vorzunehmende Rechnungslegung treten momentan – auch angetrieben durch die Finanz- und Wirtschaftskrise – vor allem hinsichtlich der Anwendung der Regeln der „international financial reporting standards“ (IFRS) und der damit verbundenen Bilanzierung zu Zeitwerten auf. Die Regeln der IFRS, die zunehmend Beachtung finden, werden von der privatrechtlichen Organisation des „international accounting standards board“ (IASB) erlassen und sind von der Europäischen Union in einem Anerkennungsverfahren zu akzeptieren. Im Anschluß erlangen die IFRS durch die Umsetzung in nationales Recht oder Verweisungen im nationalen Recht Gültigkeit. Ausnahme ist die EU-Verordnung, die direkt in dem betreffenden Mitgliedsstaat gültig ist. Nach der EU-Verordnung 1606/2002 vom 19. Juli 2002 unterliegen kapitalmarktorientierte Unternehmen, die den Konzernabschluß aufstellen, seit dem 1.1.2005 verpflichtend dem Regelbereich der IFRS. Bei der Aufstellung des Einzelabschlusses besteht für diese Unternehmen nach § 325 Abs. 2 lit. a i.V.m. 2 lit. b HGB ein Wahlrecht, die IFRS für Offenlegungszwecke heranzuziehen. Diese Option der Nutzung der IFRS gilt weiterhin auch für nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen hinsichtlich der Aufstellung des Einzelabschlusses. Stellen nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen einen Konzernabschluß auf, besteht nach § 315 lit. a HGB ein Wahlrecht bezüglich der IFRS.

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  • Christoph Hares

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