Social Media aus Genderperspektive – Frauen und soziale Netzwerke

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Abstract

Frauen haben mittlerweile eine große Präsenz in den virtuellen sozialen Netzwerken bzw. dominieren diese zahlenmäßig sogar. Jedoch legen Frauen im Web2.0 ein anderes mediales Verhalten als Männer an den Tag, so dass noch immer von Gendered Digital Inequality gesprochen werden kann. Frauen nutzen die Online-Tools weniger effizient zur beruflichen Kontaktpflege und tendenziell eher für private Belange. In geschlossenen Webgruppen engagieren sie sich stärker, während sie in offenen Foren oder Tools zurückhaltender als Männer agieren. Personaler, die zunehmend virtuelle Netzwerke wie Xing oder LinkedIn beim Personalrecruiting einbeziehen, lassen geschlechtsspezifische Netzwerke bei der Suche weitgehend unberücksichtigt. Frauen sollten neben der wichtigen Pflege der Offline-Beziehungen auch virtuelle Online-Netzwerke stärker zielgerichtet zur Karrieresteuerung nutzen.

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© Gabler Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.WebgewandtBerlinDeutschland

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