Diskrete Signale und Systeme

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Zusammenfassung

Diskrete Signale entstehen zum Beispiel durch die Abtastung zeitkontinuierlicher Signale in regelmäßigen Zeitintervallen. Ein Beispiel ist die Speicherung von Musiksignalen auf der Compact Disc (CD). Hierbei werden dem analogen Signal 44100 Abtastwerte je Sekunde entnommen, die in digitaler Form auf der CD gespeichert werden. Für die Reproduktion muss aus dem diskreten Signal wieder ein zeitkontinuierliches Signal erzeugt werden, indem der Signalverlauf zwischen den bekannten Abtastwerten interpoliert wird. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage, unter welchen Umständen ein analoges Signal fehlerfrei aus seinen Abtastwerten zurückgewonnen werden kann. Dieser Frage wendet sich der erste Abschnitt dieses Kapitels zu, wo die Anforderungen für die fehlerfreie Rekonstruktion in Form des sogenannten Abtasttheorems formuliert werden. Im Anschluss daran werden Methoden zur Beschreibung und Analyse diskreter Signale und Systeme betrachtet. Zu den Werkzeugen gehören dabei insbesondere die zeitdiskrete Fourier- und die Z-Transformation. Schließlich wird beschrieben, wie diskrete Systeme in Verarbeitungsketten eingebettet werden können, in denen analoge Signale abgetastet, diskret verarbeitet und wieder in zeitkontinuierliche Signale umgewandelt werden. Hierdurch wird es möglich, die Rechenleistung von Computern zu nutzen, um aufwendige Filteraufgaben für zeitkontinuierliche Signale auszuführen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für SignalverarbeitungUniversität zu LübeckLübeckDeutschland

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