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Texturen

  • Herbert Süße
  • Erik Rodner
Chapter

Zusammenfassung

Textur ist ein Begriff, den man den Eigenschaften der Oberfläche eines Objektes zuschreibt. Dieser Begriff ist nicht klar mathematisch definierbar, aber man hat intuitiv eine Vorstellung von einer Textur. Eine Textur kann aus Texturprimitiva oder Texturelementen zusammengesetzt sein, oft auch Texel genannt. Viele Beispiele für Texturen findet man im Brodatz-Album . Eine Texturbeschreibung ist auf jeden Fall skalenabhängig. Vergrößern wir z. B. eine Textur so, dass im Ausschnitt nur noch ein Texel zu sehen ist, dann würden wir dies nicht mehr als Textur bezeichnen. Verkleinern wir dagegen die Textur extrem, dass die Texel kaum noch aufgelöst werden, haben wir den Eindruck eines verrauschten Bildes. Verrauschten Bildern ordnen wir aber intuitiv keine Textur mehr zu. Texturen aus Texeln sind strukturierte, geordnete Texturen. Außerdem gibt es noch stochastische Texturen. Diese sind irregulär, aber dennoch visuell homogen. Hauptziele in der Bildverabeitung von Texturen sind:Umgangssprachlich ordnet man Texturen Eigenschaften zu wie: körnig, glatt, länglich, fein usw. Mit diesen Eigenschaften können wir aber algorithmisch nichts anfangen. Zur Texturbeschreibung gibt es im Wesentlichen drei Zugänge:Im Folgenden soll aber nur auf elementare statistische Merkmale eingegangen werden. Zusätzlich werden wir autoregressive Prozesse vorstellen, weil man damit synthetische Texturen generieren kann.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Lehrstuhl für Digitale Bildverarbeitung Institut für Mathematik und InformatikFriedrich-Schiller-Universität JenaJenaDeutschland
  2. 2.Lehrstuhl für Digitale Bildverarbeitung Institut für Mathematik und InformatikFriedrich-Schiller-Universität JenaJenaDeutschland

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