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Heteroptera — Wanzen

  • Ursula Göllner-Scheiding

Zusammenfassung

G. K mit 4- od. 5gld F, 2 ± großen FacettenAu u. vielfach 2 Oc. Scheitel vorn in die abfallende Stirn übergehend, die in dem systematisch wichtigen Ksch endet. Seitlich davon die Wangen mit den Wangenplatten (Bucculae). Mundwerkzeuge stechendsaugend, als R ausgebildet: OKf u. Teile des UKf in nadelförmige Bo umgewandelt, die von der verlängerten, mehrgld Ul umhüllt werden. Ol bedeckt nur einen kleinen Teil des R (Abb. 284/1). R liegt der KörperUS ± an. OKf am E mit feinen Zähnen, als StechBo fungierend, seitlich liegend; UKf ein Doppelrohr bildend mit Na- (oben) u. Speichelkanal (unten). — Br aus 3 Sgm bestehend, von oben jedoch nur Teile von 2 systematisch wichtigen Sgm sichtbar: Hsch u. das dahinter liegende Sch. Sch mitunter sehr groß, z. T. den Hlb bedeckend, in manchen Fällen auch von einem Forts des Hsch bedeckt. OS der HBr unter den Fl liegend. 2 Paar Fl: VFl (Halbdecken) zusammengesetzt aus einem kleineren, an das Sch angrenzenden inneren Teil (Clavus) u. dem größeren äußeren Lederteil (Corium) mit für die Bestimmung wichtigen Adern (Ausnahme: Gerromorpha). Manche Familien mit besonderem, gelenkig verbundenem EStück am Lederteil, dem systematisch wichtigen Keilstück (Cuneus), am Außenrand durch eine Einkerbung vom Corium getrennt. VFlE bildet eine häutige Membran, deren Aderung für die Bestimmung von Bedeutung ist (Abb. 286/1—4). HFl häutig. Bei Im. auf der US des 3. BrSgm seitlich der HHü je 1 ± sichtbare Drüsenmündung, z. T. von systematischem Wert. — Hlb aus Rücken- (Tergite) u. BauchSgm (Sternite) bestehend, diese durch SStücke (Pleura) verbunden. Pleuren z. T. hervorragend u. als Connexivium bezeichnet.

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© Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg 2011

Authors and Affiliations

  • Ursula Göllner-Scheiding
    • 1
  1. 1.Museum für NaturkundeBerlin

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