Advertisement

Zusammenfassung

Hautveränderungen in Form von entzündlichen Papeln und Papulopusteln, die auf unveränderter Haut oder innerhalb schuppender Erytheme auftreten, finden sich typischerweise um den Mund herum. Charakteristisch, aber nicht zwingend reichen die Hautveränderungen nicht direkt an das Lippenrot heran, wodurch eine schmale, von Effloreszenzen freie Zone im Bereich von Ober- und Unterlippe entsteht (Abb. 16.1). Häufig finden sich die Veränderungen jedoch zusätzlich oder sogar ausschließlich perinasal und periokulär, weshalb auch der Begriff „periorifizielle Dermatitis“ vorgeschlagen wurde (Abb. 16.2). Juckreiz fehlt mehrheitlich, kann jedoch manchmal in leichterer Form bestehen. Ein Aufkratzen der Hautveränderungen wie beim atopischen Ekzem wird nicht beobachtet.
Abb. 16.1.

Periorale Dermatitis. Dichte Aussaat stecknadelkopfgroßer Papeln und Papulopusteln um Mund, Nase und Augen. Erscheinungsfreie schmale Zone im Bereich der Unterlippe.

Abb. 16.2.

Periorale Dermatitis bei einem Jungen. Perioral und perinasal locker disseminiert stehende Papeln neben flächig schuppenden Erythemen. Typische Aussparung der Region um Oberund Unterlippe.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Abeck D, Geisenfelder B, Brandt O (2009) Physikalische Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfilter als Auslöser der perioralen Dermatitis im Kindesalter. J Dtsch Dermatol Ges 7:701–703PubMedGoogle Scholar
  2. Hafeez ZH (2003) Perioral dermatitis: an update. Intern J Dermatol 42:514–517CrossRefGoogle Scholar
  3. Nguyen V, Eichfield LF (2006) Periorificial dermatitis in children and adolescents. J Am Acad Dermatol 55:781–785CrossRefPubMedGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2010

Authors and Affiliations

  • Dietrich Abeck
    • 1
  1. 1.Hautarzt — AllergologeHautzentrum MünchenMünchen

Personalised recommendations