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Anschlussheilbehandlung

  • Christian Lüring
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Zusammenfussung

Zum Glück ist es zum aktuellen Zeitpunkt noch so, dass in der Regel die Kosten für eine Anschlussheilbehandlung nach der Implantation eines künstlichen Hüftgelenks von den Krankenkassen übernommen werden. Diese meist drei Wochen dauernde stationäre Behandlung ist äußerst wichtig und ermöglicht den Patientinnen und Patienten eine optimale Vorbereitung auf den Alltag mit ihrem künstlichen Hüftgelenk. In der Regel können die Patienten nach ihrem 7–11 Tage dauernden Operations-Klinikaufenthalt ebene Strecken problemlos gehen und dabei ungefähr eine Distanz von 250–300 Metern zurücklegen. Da mit dem Steigen von Treppen meist erst eine Woche nach der Operation begonnen wird, sind dabei häufig noch Defizite vorhanden. Die Körperpflege ist für die allermeisten Patienten zu diesem Zeitpunkt kein Problem mehr und auch das An- und Ausziehen der Kleidung kann — wenn Ankleidehilfen genutzt werden — bereits ohne sonstige Hilfestellungen bewältigt werden. Trotzdem ist es dem weit überwiegenden Anteil der Patienten in dieser Phase ihrer Behandlung noch nicht möglich, sich zu Hause selbst zu versorgen und gegebenenfalls auch ganz allein zurechtzukommen. Es ist also wichtig und notwendig, dass die Patientinnen und Patienten in der Anschlussheilbehandlung weiter betreut und durch ein intensives Trainingsprogramm hinsichtlich ihrer Mobilität gefördert werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2010

Authors and Affiliations

  • Christian Lüring
    • 1
  1. 1.Orthopädische Klinik Universität Regensburg im Asklepios Klinikum Bad AbbachRegensburg

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