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Auszug

Einer der Chirurgen, der den Aufschwung der Handchirurgie in Deutschland miterlebt und einen wichtigen Anteil daran gehabt hat, ist ULRICH LANZ. Er wurde am 15. November 1940 als Sohn des Anatomie-Professors TITUS VON LANZ in München geboren. Dort wuchs er auch auf und besuchte das Humanistische Gymnasium in Pasing. Der Wunsch, Arzt zu werden, ist nicht nur auf den Einfluss des Vaters zurückzuführen, sondern auch auf die begeisterten Erzählungen seiner Stiefmutter, die Krankengymnastin war und insbesondere die rekonstruktive Chirurgie in leuchtenden Farben schilderte. ULRICH LANZ studierte Medizin von 1959 bis 1965 an den Universitäten München und Innsbruck. Er promovierte 1966. Nach der Medizinalassistentenzeit erfolgte eine allgemeinchirurgische Ausbildung an der Chirurgischen Universitätsklinik Würzburg unter WERNER WACHSMUTH sowie ERNST KERN. Durch ALBRECHT WILHELM kam er mit der Handchirurgie in Berührung und erhielt darin eine gründliche Ausbildung. 1971 konnte er seine Kenntnisse als Fellow am Hand Service des New York Orthopaedic Hospital der Columbia University unter ROBERT E. CARROLL erweitern, wobei er auch viele andere Handchirurgen in den USA besuchte. Während dieses Jahres lernte er den ebenfalls als Fellow dort arbeitenden AYAN GÜLGÖNEN kennen und freundete sich mit ihm an. Nach der Rückkehr nach Würzburg war er überwiegend handchirurgisch tätig. 1973 wurde er Facharzt für Chirurgie; 1978 habilitierte er sich mit einer Arbeit über ischämische Muskelnekrosen und wurde 1980 zum Professor (C3) ernannt.

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© Steinkopff Verlag 2007

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