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Adolf Johan Casimir (Bob) Huffstadt

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Auszug

Wie so viele Niederländer seiner Generation wurde auch ADOLF JOHAN CASIMIR HUFFSTADT in einer der damaligen niederländischen Kolonien geboren. Er kam am 9. Februar 1922 auf der kleinen Insel Tarakan vor der Nordostküste Borneos (heute Kalimantan) als Sohn eines Ingenieurs der Bataafsche Petroleum Maatschappij (BPM) auf die Welt. Die drei Vornamen, die er ebenso wie Vater und Großvater erhielt, missfielen der Mutter, die ihn BOB nannte. Diesen Namen behielt er für sein ganzes Leben; selbst sein Vater nannte ihn so. Da die Möglichkeiten für einen geordneten Schulbesuch auf der abgelegenen Insel sehr begrenzt waren, wurde BOB 1929 in die Niederlande geschickt, während die Familie in Indonesien den Krieg überlebte. In den Niederlanden ging er in Utrecht und Zeist bis 1941 zur Schule. Den Entschluss, Medizin zu studieren, fasste er nicht nur in Hinblick auf die gehobene soziale Stellung eines Arztes, sondern auch wegen seines Wunsches, Missionsarzt in Indonesien zu werden. Das im September 1941 an der Universität Utrecht aufgenommene Studium musste er im Dezember 1942 unterbrechen. Der Grund war die Forderung der das Land besetzt haltenden Deutschen, dass die Studenten ihre Zusammenarbeit mit der Militärregierung bekunden mussten, was viele nicht taten. Um darauf nicht nach Deutschland deportiert zu werden, mussten sie untertauchen und sich mit falschem Ausweis und geänderten Namen verstecken. Dieser „Untergrund“ war gut organisiert, zumal die Verstecke immer wieder gewechselt werden mussten. Es waren zweieinhalb verlorene Jahre, aber BOB HUFFSTADT wurde nicht gefasst.

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© Steinkopff Verlag 2007

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